Discussion:
S: 30polige SIMM Sockel
(zu alt für eine Antwort)
Ralf Kiefer
2017-09-21 17:01:50 UTC
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Raw Message
N'Abend!

Jetzt suche ich was: 30polige SIMM Sockel, es muß mindestens ein
einzelner für 45Grad-Montage sein. Liegend geht nicht, stehend
genausowenig.

Keine gefunden bei Reichelt, Pollin, Conrad, im nahen Ebay-Umfeld,
Ebay-Übersee. Wer eine Quelle kennt, bitte ... :-)

Ich habe jetzt schon ziemlich Bammel, wenn ich irgendwo mit SIMMs
hantiere, dabei habe ich diese eine Platine bereits mit abgebrochenen
Öhrchen erhalten.

Auslöten könnte eine Alternative sein, aber ich habe nicht mal
Schlachtmaterial dafür.

Alternativ gesucht: eine Idee, wie man ein 30poliges SIMM in einem
45-Grad-Sockel gegen die Federkontakte fixiert, wenn beidseitig die
Öhrchen fehlen. Eine große Portion Heißkleber wäre die letzte Variante,
aber über die möchte ich jetzt noch nicht nachdenken müssen.

Gruß, Ralf
Marcel Mueller
2017-09-21 19:49:48 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Auslöten könnte eine Alternative sein, aber ich habe nicht mal
Schlachtmaterial dafür.
Und wie willst Du sie ohne Auslöten tauschen?
Post by Ralf Kiefer
Alternativ gesucht: eine Idee, wie man ein 30poliges SIMM in einem
45-Grad-Sockel gegen die Federkontakte fixiert, wenn beidseitig die
Öhrchen fehlen. Eine große Portion Heißkleber wäre die letzte Variante,
aber über die möchte ich jetzt noch nicht nachdenken müssen.
Genau das hätte ich wohl gemacht. Wenn man es schlau anstellt, bekommt
man es vmtl. sogar so hin, dass man das Modul wieder entnehmen kann und
es nur auf Klemmung sitzt. Das Modellieren mit Heißkleber ist allerdings
auch reichlich Gefummel.


Marcel
Guido Grohmann
2017-09-21 20:39:42 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Kiefer
N'Abend!
Jetzt suche ich was: 30polige SIMM Sockel, es muß mindestens ein
einzelner für 45Grad-Montage sein. Liegend geht nicht, stehend
genausowenig.
Da sind wohl die Module zu hoch für eine stehende Fassung?
Post by Ralf Kiefer
Ich habe jetzt schon ziemlich Bammel, wenn ich irgendwo mit SIMMs
hantiere, dabei habe ich diese eine Platine bereits mit abgebrochenen
Öhrchen erhalten.
Es gibt derer Bauformen so einige.
Post by Ralf Kiefer
Alternativ gesucht: eine Idee, wie man ein 30poliges SIMM in einem
45-Grad-Sockel gegen die Federkontakte fixiert, wenn beidseitig die
Öhrchen fehlen. Eine große Portion Heißkleber wäre die letzte Variante,
aber über die möchte ich jetzt noch nicht nachdenken müssen.
Es gib x Varianten dieser Teile, mach doch mal ein Foto und lad es
irgendwo zur Ansicht hoch. Ich habe schon mal in einem solchen Fall eine
isolierte Klemme benutzt, aber wenn ich deine Fassung nicht sehe, kann
ich nicht einschätzen, ob das auch für dich eine Lösung wäre.

Guido
Ralf Kiefer
2017-09-21 22:06:51 UTC
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Raw Message
Post by Guido Grohmann
Da sind wohl die Module zu hoch für eine stehende Fassung?
Nicht nur das. Ich würde wg. der benachbarten Fassung nicht an die
besagte herankommen, siehe Foto.
Post by Guido Grohmann
Es gib x Varianten dieser Teile, mach doch mal ein Foto und lad es
irgendwo zur Ansicht hoch.
Loading Image...
Loading Image...

Das Licht ist mangels Tageslicht nicht gerade optimal, aber ich hoffe,
daß man trotzdem genug erkennen kann.

BTW ich hatte mich verschätzt, denn es sind 30-Grad-Fassungen. Und das
SIMM-Modul stößt sowieso an den aus welchen Gründen auch immer
gesockelten 74LS645 an. Vermutlich war das der Grund, weswegen beim
Vorbesitzer die Öhrchen bereits aufgebrochen sind. D.h. ich werde an
dieser Stelle einen flacheren Sockel einlöten, ein flacheres IC-Gehäuse
beschaffen sowie ggf. das IC-Gehäuse mit der Feile bearbeiten.

Aber erstmal müßte ein SIMM freiwillig in der Fassung bleiben.

Gruß, Ralf
Holm Tiffe
2017-09-22 06:28:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Guido Grohmann
Da sind wohl die Module zu hoch für eine stehende Fassung?
Nicht nur das. Ich würde wg. der benachbarten Fassung nicht an die
besagte herankommen, siehe Foto.
Post by Guido Grohmann
Es gib x Varianten dieser Teile, mach doch mal ein Foto und lad es
irgendwo zur Ansicht hoch.
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Seite.jpg
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Front.jpg
Das Licht ist mangels Tageslicht nicht gerade optimal, aber ich hoffe,
daß man trotzdem genug erkennen kann.
BTW ich hatte mich verschätzt, denn es sind 30-Grad-Fassungen. Und das
SIMM-Modul stößt sowieso an den aus welchen Gründen auch immer
gesockelten 74LS645 an. Vermutlich war das der Grund, weswegen beim
Vorbesitzer die Öhrchen bereits aufgebrochen sind. D.h. ich werde an
dieser Stelle einen flacheren Sockel einlöten, ein flacheres IC-Gehäuse
beschaffen sowie ggf. das IC-Gehäuse mit der Feile bearbeiten.
Aber erstmal müßte ein SIMM freiwillig in der Fassung bleiben.
Gruß, Ralf
Ich habe solche Fassungen vor ca. einem Jahr noch bei Mouser gefunden,
hatte nach 72poligen gesucht..

Gruß,

Holm
Holm Tiffe
2017-09-22 06:49:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Guido Grohmann
Da sind wohl die Module zu hoch für eine stehende Fassung?
Nicht nur das. Ich würde wg. der benachbarten Fassung nicht an die
besagte herankommen, siehe Foto.
Post by Guido Grohmann
Es gib x Varianten dieser Teile, mach doch mal ein Foto und lad es
irgendwo zur Ansicht hoch.
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Seite.jpg
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Front.jpg
Das Licht ist mangels Tageslicht nicht gerade optimal, aber ich hoffe,
daß man trotzdem genug erkennen kann.
BTW ich hatte mich verschätzt, denn es sind 30-Grad-Fassungen. Und das
SIMM-Modul stößt sowieso an den aus welchen Gründen auch immer
gesockelten 74LS645 an. Vermutlich war das der Grund, weswegen beim
Vorbesitzer die Öhrchen bereits aufgebrochen sind. D.h. ich werde an
dieser Stelle einen flacheren Sockel einlöten, ein flacheres IC-Gehäuse
beschaffen sowie ggf. das IC-Gehäuse mit der Feile bearbeiten.
Aber erstmal müßte ein SIMM freiwillig in der Fassung bleiben.
Gruß, Ralf
Hab bei mouser nix gefunden, aber hier:

http://uk.rs-online.com/web/p/simm-sockets/3789403/

Gruß,

Holm
Ralf Kiefer
2017-09-22 10:14:42 UTC
Permalink
Raw Message
Bei Mouser und Digikey hatte ich auch noch geschaut, aber nicht damit
gerechnet, daß die so was noch haben. An RS habe ich nicht gedacht ...

Gibt's auch auf der deutschen Web-Seite.

Danke.


Gruß, Ralf
Holm Tiffe
2017-09-22 15:04:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Bei Mouser und Digikey hatte ich auch noch geschaut, aber nicht damit
gerechnet, daß die so was noch haben. An RS habe ich nicht gedacht ...
Gibt's auch auf der deutschen Web-Seite.
Danke.
Gruß, Ralf
Nix zu danken.

Was ist denn das überhaupt, ein VME Board mit 68010? So ein wie ich
Dir mal aus dem Kreuz leiern wollte? :-)

Gruß,

Holm
Ralf Kiefer
2017-09-22 23:39:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Holm Tiffe
Was ist denn das überhaupt, ein VME Board mit 68010? So ein wie ich
Dir mal aus dem Kreuz leiern wollte? :-)
Eins mit 68010 hättest Du von mir nie bekommen, denn davon bzw. welche
für 68000 habe ich nur zwei verschiedene. Eine dieser VMEbus-Platinen
ist derart aus der Frühzeit, daß die Serienausstattung aus "bis zu 6*
6116" sowie 2* 2764 bestand.

Wenn Du möchtest, können wir über eins mit 68040 reden :-)

Die Platine mit dem kaputten SIMM-Sockel ist eine Aufrüstplatine für
'nen Mac 128 oder 512. Nennt sich MacRescue, eigentlich für 68000 @8MHz,
kann auch nur 8MHz, aber ich will die gleich mit 68010 laufen lassen.
Für die PAK/2 noch obendrauf reicht vermutlich der Platz nicht.
https://mac68k.info/wiki/display/mac68k/Compact+Mac+Upgrades

Bei diesem Design sieht es fast so aus, wie wenn der Speicher auf der
Erweiterungskarte nicht durch den Videoscanner gebremst wird, sondern
durchgehend mit Ohne-Waitstates läuft. Da allerdings schon drauf
rumgelötet wurde und ich annehme, daß es wg. Nichtfunktionierens war,
rechne ich mit dem Schlimmsten: dem Nachbauen der vier(!) GAL-Inhalte.
Und ob ich das schaffe, wage ich zu bezweifeln. Das wird ein Projekt für
viele und lange Winterabende, wenn die ersten Tests fehlschlagen
sollten.

Da ich "damals" so eine ähnliche Platine mit $KUMPEL selber entwickelte
und baute, wir allerdings nicht den Schritt zum Abkoppeln des
zusätzlichen DRAMs gehen wollten, ahne ich, wie das funktionieren
könnte. Wen's interessiert (4 rohe Fotos auf die Schnelle):
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Ziel: Erweiterung des Mac 512 auf 2MB mit SCSI, die "entwickler-interne"
Luxusausstattung waren die doppelstöckigen DRAMS für 4MB. D.h der
originale Mac hatte 16 DRAM-Chips, unsere nach der Kur 128 Stück [1].
Ich hatte beim Platinendesign (auf dem Mac 512) große Bedenken wg. der
Spannungsversorgung von so vielen DRAM-Chips insbesondere wg. Refresh
und Spannungseinbrüchen auf einer zweilagigen Platine. Erschwerend kommt
dazu, daß das Netzteil vom Mac fast keine Reserven hat. Daher lief das
obere DRAM (ohne Bildspeicherzugriffe) in der sicheren Variante mit
einem Neuntel der Refreshanzahl, diese bankweise verteilt, unsere
interne Version lief sogar mit noch weniger Refresh. Und das zuverlässig
:-) Die RAM-Chips blieben kalt, was angesichts der von Jobs gewünschten
"Konvektionskühlung" notwendig war. Die anderen Platinen wie z.B.
MacSnap von Dove liefen mit vollem Refresh und hatten Probleme mit der
Temperatur, manche auch mit der Spannungsversorgung, aber alle mit den
blöden Killy-Steckern, die wir (zum Glück) nicht herorganisiert bekamen.

Es hätte als ungeplanter Nebeneffekt ein c't-Projekt werden können, wenn
Christian Persson etwas mehr als den Zeilenlohn für den Bericht hätte
springen lassen. Er wollte nicht, ich dann auch nicht :-(

Gruß, Ralf

[1] Zum Zeitpunkt des Bastelns lag der Preis von einem in der
Größenordnung 15DM, denn es war gerade die Hochpreiswelle im Jahr 1989
ohne glaubhafte Vorhersage für die weitere Preisentwicklung. Und wir
waren Studenten.
Holm Tiffe
2017-09-23 15:47:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Holm Tiffe
Was ist denn das überhaupt, ein VME Board mit 68010? So ein wie ich
Dir mal aus dem Kreuz leiern wollte? :-)
Eins mit 68010 hättest Du von mir nie bekommen, denn davon bzw. welche
für 68000 habe ich nur zwei verschiedene. Eine dieser VMEbus-Platinen
ist derart aus der Frühzeit, daß die Serienausstattung aus "bis zu 6*
6116" sowie 2* 2764 bestand.
Wenn Du möchtest, können wir über eins mit 68040 reden :-)
Ok, dann lohnt evtl. mal ein Versuch mit irgend einem Unix :-)
Ich geb Dir dafür 2 68000er ...
Für 68010 Experimente hab ich noch 2 KAT-CE 1.4E.
Post by Ralf Kiefer
Die Platine mit dem kaputten SIMM-Sockel ist eine Aufrüstplatine für
kann auch nur 8MHz, aber ich will die gleich mit 68010 laufen lassen.
Für die PAK/2 noch obendrauf reicht vermutlich der Platz nicht.
https://mac68k.info/wiki/display/mac68k/Compact+Mac+Upgrades
Was macht den das olle MacOS eignetlich mit VBR und geänderten
Stackformat nach Exceptions?
Post by Ralf Kiefer
Bei diesem Design sieht es fast so aus, wie wenn der Speicher auf der
Erweiterungskarte nicht durch den Videoscanner gebremst wird, sondern
durchgehend mit Ohne-Waitstates läuft. Da allerdings schon drauf
rumgelötet wurde und ich annehme, daß es wg. Nichtfunktionierens war,
rechne ich mit dem Schlimmsten: dem Nachbauen der vier(!) GAL-Inhalte.
Und ob ich das schaffe, wage ich zu bezweifeln. Das wird ein Projekt für
viele und lange Winterabende, wenn die ersten Tests fehlschlagen
sollten.
Da ich "damals" so eine ähnliche Platine mit $KUMPEL selber entwickelte
und baute, wir allerdings nicht den Schritt zum Abkoppeln des
zusätzlichen DRAMs gehen wollten, ahne ich, wie das funktionieren
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/RAM_SCSI/P9230002.JPG
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/RAM_SCSI/P9230003.JPG
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/RAM_SCSI/P9230004.JPG
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/RAM_SCSI/P9230005.JPG
Ziel: Erweiterung des Mac 512 auf 2MB mit SCSI, die "entwickler-interne"
Luxusausstattung waren die doppelstöckigen DRAMS für 4MB. D.h der
originale Mac hatte 16 DRAM-Chips, unsere nach der Kur 128 Stück [1].
Ich hatte beim Platinendesign (auf dem Mac 512) große Bedenken wg. der
Spannungsversorgung von so vielen DRAM-Chips insbesondere wg. Refresh
und Spannungseinbrüchen auf einer zweilagigen Platine. Erschwerend kommt
dazu, daß das Netzteil vom Mac fast keine Reserven hat. Daher lief das
obere DRAM (ohne Bildspeicherzugriffe) in der sicheren Variante mit
einem Neuntel der Refreshanzahl, diese bankweise verteilt, unsere
interne Version lief sogar mit noch weniger Refresh. Und das zuverlässig
:-) Die RAM-Chips blieben kalt, was angesichts der von Jobs gewünschten
"Konvektionskühlung" notwendig war. Die anderen Platinen wie z.B.
MacSnap von Dove liefen mit vollem Refresh und hatten Probleme mit der
Temperatur, manche auch mit der Spannungsversorgung, aber alle mit den
blöden Killy-Steckern, die wir (zum Glück) nicht herorganisiert bekamen.
Ich habe noch 2 irgendwelche Macs rumstehen, hatte ab und an wegen der
Arbeit bei Liebscher&Partner (später FreibergNet) (Hint BSD Teufel,
Linux Pinguin) mit Macs zu tun, begeistert haben die mich nicht, PCs
aber auch nicht..
Ich bin mit jeder Kiste klar gekommen solange wie es Unix ist :-)
(Ein Motorrad kann jede Farbe haben solange es Schwarz ist)
Post by Ralf Kiefer
Es hätte als ungeplanter Nebeneffekt ein c't-Projekt werden können, wenn
Christian Persson etwas mehr als den Zeilenlohn für den Bericht hätte
springen lassen. Er wollte nicht, ich dann auch nicht :-(
Gruß, Ralf
[1] Zum Zeitpunkt des Bastelns lag der Preis von einem in der
Größenordnung 15DM, denn es war gerade die Hochpreiswelle im Jahr 1989
ohne glaubhafte Vorhersage für die weitere Preisentwicklung. Und wir
waren Studenten.
...sie waren jung und brauchten das Geld...:-)

Gruß,

Holm
Ralf Kiefer
2017-09-23 22:54:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Holm Tiffe
Ok, dann lohnt evtl. mal ein Versuch mit irgend einem Unix :-)
Ich glaube NetBSD läuft nicht auf einem Eurocom 1, aber sonst eigentlich
überall ;-) Wenn Du nach MVME167 suchst, findest Du einige
Portierungen. Passende Boot-EPROMs habe ich. Ansonsten habe ich halt
"nur" OS-9.
Post by Holm Tiffe
Ich geb Dir dafür 2 68000er ...
Für 68010 Experimente hab ich noch 2 KAT-CE 1.4E.
Ah, sehr schön :-)
Post by Holm Tiffe
Was macht den das olle MacOS eignetlich mit VBR und geänderten
Stackformat nach Exceptions?
Wie die Unterschiede im Detail genutzt werden, weiß ich nicht außer in
dem Punkt, wo der Stackframe kurz nach dem Reset zur CPU-Erkennung
herangezogen wird.

Es kann damit umgehen. Soll heißen, daß in den Mac-Plus-ROMs aus dem
Jahr 1985 sowohl der 68010 wie auch der 68020 berücksichtigt sind. Das
ROM schaltet den Instruction Cache ein, wenn vorhanden. In den
Systemvariablen kann jedes Programm nachfragen, auf welcher Sorte CPU es
läuft und auch eine Ahnung der Geschwindigkeit mitgeteilt bekommen, denn
es gibt einen sogenannten DBRA-Wert. Eine vorhandene FPU wird erkannt
und vom System benutzt, aber nicht von jeder Software.

Damit kann man problemlos mit System 6 oder 7 booten und ggf. mit einem
Init ein 68030-Erkenner laufen lassen, der dann auch den Daten-Cache
einschaltet. Oder um es vereinfacht auszudrücken: ich habe den 68010 und
später die erste PAK reingesteckt und es lief einfach.
Post by Holm Tiffe
(Ein Motorrad kann jede Farbe haben solange es Schwarz ist)
Könnten wir uns auf blau-orange einigen? :-)

Gruß, Ralf
Ralf Kiefer
2017-09-23 23:46:01 UTC
Permalink
Raw Message
Moin!
Post by Holm Tiffe
Post by Ralf Kiefer
Wenn Du möchtest, können wir über eins mit 68040 reden :-)
Ok, dann lohnt evtl. mal ein Versuch mit irgend einem Unix :-)
Die 68040-CPU sitzt auf einem MVME167-Board. Um das zu einem
funktionierenden Rechner zu machen, brauchst Du ein paar Kleinigkeiten
mehr:
1. ein VMEbus-Rack mit Netzteil und Belüftung
2. ein Connector-Board, wo die Anschlüsse dieser Karte nach draußen
geführt sind, d.h. 4* V.24, 10Base5 oder 10Base2 (je nach Board), SCSI,
Paralleldrucker
3. Eine 50polige SCSI-Festplatte, allerdings nicht gewisse ganz schnelle
Typen, denn zumindestens im OS-9 gab's mit einigen schnellen Sorten der
4GB-Platten seinerzeit Probleme, die erst ausgeräumt waren, als wir
langsamere Seagate-Platten dranhängten. Da ich seinerzeit allerdings
nicht mehr selbst bei dieser Fehlerbehebung beteiligt war, kenne ich zu
wenig Details :-( Es gibt moderne SCSI-Festplattensubstitute (mit
CF-Karte?), die erfolgreich mit der MVME167 getestet wurden.

Bei 1 und 2 kann ich Dir helfen. Allerdings ist das Zeug sackschwer und
wird ein großes Paket. Konkret: 6HE für den VMEbus, 1HE für den Lüfter,
drumherum ein Gehäuse in Industrieausführung, also Schroff.

Wenn Du Dich für OS-9 entscheiden würdest, kann ich Dir noch mit
IO-Karten weiterhelfen, die die Menge der Seriellschnittstellen um
jeweils 6 erweitern. Diese Karte hat zwei 68302 lokal und ein eigenes
OS-9 in 4MB laufen, wobei einer der beiden 68302 im Slave-Modus ohne
CPU-Teil läuft. Die Schnittstellen müßte man mit diesen 68302 auf recht
hohe Geschwindigkeiten bringen, ist aber damals nicht implementiert
worden, aber von mir geplant bis 920kBaud. Dazu muß ich allerdings die
1488/1489 rausreißen und stattdessen 26LS31/26LS32 draufpfriemeln.

Ich habe dazu auch noch eine IO-Karte mit diversen "Kleinigkeiten", 16
Relais, 16 Optokoppler, ein Watchdog, ein paar 100 Byte NVRAM, zwei
Siebensegmentanzeigen in der Frontplatte, ein paar abfragbare Schalter
in der Frontplatte sowie eine Spannungsüberwachung der 5Volt.

Wenn Dir das Gehäuseformat zu groß sein sollte, dann mußt Du Dir selbst
was beschaffen, denn ich habe "nur" die großen Varianten als Relikte aus
der Leittechnik, wo sowas in Kubikmeter umbauten Raums gemessen wurde
und der Stromverbrauch bei den typischen Anwendern keine Rolle spielte.
Es gibt kleine Formate, z.B. liegender Einbau in 3HE-Rahmen, es gab auch
Tower-Gehäuse z.B. von Schroff oder Motorola im ähnlichen Format wie
sehr große Tower aus der PC-Welt.

Als absolute Sparversion würde es funktionieren, wenn die
Spannungsversorgung über zwei VG96-Leisten läuft statt über eine
VME-Backplane und die beiden Doppeleuropakarten (MVME167 und
Connectorboard) irgendwie mechanisch untergebracht werden. Die CPU-Karte
braucht allerdings je nach Ausstattung 15 bis 25W.

Sag, was Du Dir vorstellst damit zu machen!

BTW sollte es tatsächlich OS-9 sein :-) können wir über ein paar kg
Dokumentation reden, denn ich habe ein paar relevante Sachen doppelt.

Als Anreiz :-) Diese Karte von Motorola zähle ich zu den
schnellstmöglichen Implementierungen eines 040er-Rechners, d.h. der ist
um Welten schneller als jeder Mac mit 040-CPU. Der Speicher alleine ist
144bit-breit, d.h. 128bit zzgl. ECC, außerdem quadported, denn Ethernet
und SCSI spielen mit DMA, Zugriffe vom VMEbus können ebenso erfolgen,
und die CPU möchte auch mal ans RAM. Der Cache-Controller spielt mit :-)
Post by Holm Tiffe
Ich geb Dir dafür 2 68000er ...
Für 68010 Experimente hab ich noch 2 KAT-CE 1.4E.
Da müßten wir dann ggf. etwas verhandeln :-)
Post by Holm Tiffe
Ich habe noch 2 irgendwelche Macs rumstehen, hatte ab und an wegen der
Arbeit bei Liebscher&Partner (später FreibergNet) (Hint BSD Teufel,
Linux Pinguin) mit Macs zu tun, begeistert haben die mich nicht, PCs
aber auch nicht..
Bei den Macs gab's hardware-technisch einige völlige Nullnummern, aber
auch einige echte Sahnestückchen, genau dasselbe mit den
Betrübssystemen.

Gruß, Ralf

Sebastian Barthel
2017-09-22 08:42:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Guido Grohmann
Da sind wohl die Module zu hoch für eine stehende Fassung?
Nicht nur das. Ich würde wg. der benachbarten Fassung nicht an die
besagte herankommen, siehe Foto.
Post by Guido Grohmann
Es gib x Varianten dieser Teile, mach doch mal ein Foto und lad es
irgendwo zur Ansicht hoch.
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Seite.jpg
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Front.jpg
Doppelseitiges Klebeband direkt auf den unteren Teil der schwarzen Sockel
unterhalb des runden "Knubbels". Dann zum Fixieren mit Nadel und Faden
das RAM befestigen - Fadenführung von unten an Lochinnenseite - nach oben
außen rum - hinter Plastikhalter herum - und wieder von vorn. Ist nicht
elegant, aber sollte halten. Und da ja da wahrscheinlich sowieso das
MaxOut-RAM reinkommt, tauscht man das ja auch nicht wieder.


Alternativ könnten U-Förmig gebogenen Plastikschienen mit ca. 15 mm Länge
und 10 mm Höhe, die man einfach von hinten oben draufschiebt,
funktionieren. Kann man auch selbstbasteln, biegen. Stinkt nur, wenns zu
warm wird.
Post by Ralf Kiefer
dieser Stelle einen flacheren Sockel einlöten, ein flacheres IC-Gehäuse
beschaffen sowie ggf. das IC-Gehäuse mit der Feile bearbeiten.
Feilen am Chipgehäuse ist aber häßlich ...

Gruß, SBn
Ralf Kiefer
2017-09-22 10:14:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sebastian Barthel
Doppelseitiges Klebeband direkt auf den unteren Teil der schwarzen Sockel
unterhalb des runden "Knubbels". Dann zum Fixieren mit Nadel und Faden
das RAM befestigen - Fadenführung von unten an Lochinnenseite - nach oben
außen rum - hinter Plastikhalter herum - und wieder von vorn.
Kleine Löcher ins Simm zu bohren, um mit Faden zu sichern, wäre wirklich
noch eine Idee :-) Mir kam letzte Nacht die Idee ein SIMM zu suchen, wo
ich eine THT-Lötstelle mit GND oder Vcc in der Nähe habe, um einen
stabilen Draht ans SIMM und an die richtige Seite vom Blockkondensator
unten zu löten. Ist ähnlich, nur "elektrischer" :-)
Post by Sebastian Barthel
Alternativ könnten U-Förmig gebogenen Plastikschienen mit ca. 15 mm Länge
und 10 mm Höhe, die man einfach von hinten oben draufschiebt,
funktionieren. Kann man auch selbstbasteln, biegen. Stinkt nur, wenns zu
warm wird.
Da habe ich jetzt ein Weilchen drüber nachdenken müssen, wie ich Deine
Gebrauchsanweisung verstehen soll. Aber: ich hab's :-)

Wenn ich bei RS ein paar SIMM-Sockel kaufen kann, die passen, dann ist
das die Lösung, die ich bevorzuge. Die mechanische Fixierung mit Faden
oder Draht stünde auf Platz 2.
Post by Sebastian Barthel
Post by Ralf Kiefer
dieser Stelle einen flacheren Sockel einlöten, ein flacheres IC-Gehäuse
beschaffen sowie ggf. das IC-Gehäuse mit der Feile bearbeiten.
Feilen am Chipgehäuse ist aber häßlich ...
Nun ja, wenn's der Funktion dient. Ich gehe auch mit dem Dremel an
Uhrenchips und mache dort viel häßlicheres.

An dieser Platine hat schon irgendjemand herumgelötet, denn es fällt
auf, daß der 20polige IC-Sockel vom LS645 keine Profi-Qualität aufweist.
Das IC an dieser Stelle war ursprünglich sicher direkt eingelötet, so
daß es kein Bauhöhenproblem gab.

Gruß, Ralf
Gerrit Heitsch
2017-09-22 10:30:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Sebastian Barthel
Doppelseitiges Klebeband direkt auf den unteren Teil der schwarzen Sockel
unterhalb des runden "Knubbels". Dann zum Fixieren mit Nadel und Faden
das RAM befestigen - Fadenführung von unten an Lochinnenseite - nach oben
außen rum - hinter Plastikhalter herum - und wieder von vorn.
Kleine Löcher ins Simm zu bohren, um mit Faden zu sichern, wäre wirklich
noch eine Idee :-)
SIMMs haben bereits Löcher. Es wäre also kein Problem einen Faden zur
Sicherung benutzen. Den Faden zieht man unter dem gesockelten 74xxx durch.

Gerrit
Markus Elsken
2017-09-22 20:28:02 UTC
Permalink
Raw Message
Moin!
Post by Gerrit Heitsch
SIMMs haben bereits Löcher.
Also könnte man spaxen?

*Duck und wech* Markus
Guido Grohmann
2017-09-22 17:03:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Guido Grohmann
Da sind wohl die Module zu hoch für eine stehende Fassung?
Nicht nur das. Ich würde wg. der benachbarten Fassung nicht an die
besagte herankommen, siehe Foto.
Ich dachte eventuell an den Austausch aller drei Fassungen gegen
senkrecht stehende, wenn der Platz nach oben reicht.
Post by Ralf Kiefer
Aber erstmal müßte ein SIMM freiwillig in der Fassung bleiben.
Gut, ich schrieb ja schon von Klemmen, die ich mal benutzt hab. Ich
hätte diese in dienem Fall folgendermaßen gebaut: etwa U-förmig, aus
stabilem Blech, jenes dann mit Schrumpfschlauch überzogen. Die Klammern
können dann waagerecht, also links und rechts oder senkrecht, an den
beiden Enden des Moduls eingesetzt werden und das Modul an den
verbliebenden Plastiksteg drücken.

Das Blech hätte ich so gebogen:

----
\ /
/ \

und so eingesetzt:

----
\MF/
/MF\
MF
M

Seitliche Ansicht, Klemmen waagerecht:

MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM
###MMMMMMMMMMMMMMMMMM###
MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM

Seitliche Ansicht, Klemmen senkrecht:

##MMMMMMMMMMMMMMMMMM##
##MMMMMMMMMMMMMMMMMM##
MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM

M = Modul,
F ist ist der am Modul anliegende Teil der Fassung,
# stellt die Klemme dar.

Vielleicht gibts auch kleine (Krokodil)-Klemmen mit Federn, da würde ich
dann die Spitzen aber auch mit Schrumpfschlauch überziehen.

Wenn gar nix hilft: Kleb das Modul mit einem hitzelöslichen Kleber an
den Plastikstegen der Fassung fest.

Guido
Ralf Kiefer
2017-09-23 00:49:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Guido Grohmann
Ich dachte eventuell an den Austausch aller drei Fassungen gegen
senkrecht stehende, wenn der Platz nach oben reicht.
Nach senkrechten suchte ich nicht, weil sonst die Platine nicht
reinpaßt.
ASCII-Art ist schön :-) Ich habe sofort verstanden, wie Du das meinst.
Ich werde diese Variante gedanklich behalten, denn ich fürchte, daß das
Sterben der Plastiksockel mit weiteren Verlusten von Weichmachern
zunehmen wird.


Gruß, Ralf
Goetz Hoffart
2017-09-22 19:27:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Front.jpg
68010 daneben, auch selten … was macht das Dings?

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/
Patrick Schaefer
2017-09-22 22:01:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Goetz Hoffart
Post by Ralf Kiefer
http://www.ralf-kiefer.de/Mac/512SCSI_Front.jpg
68010 daneben, auch selten … was macht das Dings?
Der Dateiname verrät es doch. Mäckes auf, Prozessor raus, und die
Leiterplatte rüstet dann das Geraffel nach, für das Jobs zu geizig war.

Diese Upgradeboards gab es damals in unzähligen Varianten. Und
irgendwann auch amtlich, das hiess dann Mac Plus.


Patrick
Ralf Kiefer
2017-09-23 00:49:14 UTC
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Post by Patrick Schaefer
Diese Upgradeboards gab es damals in unzähligen Varianten. Und
irgendwann auch amtlich, das hiess dann Mac Plus.
Der erste Teil ist korrekt, beim zweiten war es eher so, daß es viele
Mac512 auf dem Markt gab, aber alle Leute mehr RAM und insbesondere SCSI
haben wollten bzw. brauchten. Spätestens ab System 6 war schon das
Spielen mit zwei Diskettenlaufwerken öde. D.h. die meisten Upgrades
kamen nach dem Plus raus, denn man brauchte dessen ROMs (auch als 512ke
verkauft) sowie die Bastler die Vorlage, wo man den 5380 im Adreßraum
verorten muß, damit der Aufgerüstete als Plus erkannt wird.

$KUMPEL und ich bauten als erste Eigenbastelei eine Platine, mit der man
einen Mac512 lediglich um SCSI erweitert. Damit war's ein Plus mit
512kB. Danach kam die zweite Lage RAM-Chips auf der Hauptplatine für
1MB, dann flog der 68000 raus, um erst einem 68010, kurz drauf einer PAK
zu weichen. Dann kam die große Platine, siehe anderes Posting von mir.

Die Platine mit dem kaputten Sockel (MacRescue) kam erst 1989 in den USA
auf den Markt, also relativ spät, aber sie lieferte Mehrwert. MacSnap
von Dove ohne SCSI kam vermutlich bereits 1985 auf den Markt. Ich müßte
mal im Keller nachschauen, denn irgendwo habe ich ein Wrack dieser
Sorte, AFAIR mit (C) 1985 im Aufdruck.

Gruß, Ralf
Goetz Hoffart
2017-09-23 10:09:28 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Die Platine mit dem kaputten Sockel (MacRescue) kam erst 1989 in den USA
auf den Markt, also relativ spät, aber sie lieferte Mehrwert.
Da sie außer 4 MB RAM, SCSI auch noch bis zu separaten (!) 2 MB für eine
RAM-Disk bot, durch 6 RAM-Sockel auf der Platine?

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/
Ralf Kiefer
2017-09-23 11:53:30 UTC
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Post by Goetz Hoffart
Da sie außer 4 MB RAM, SCSI auch noch bis zu separaten (!) 2 MB für eine
RAM-Disk bot, durch 6 RAM-Sockel auf der Platine?
Ja, und mehr:
- vermutlich wird das RAM nicht durch den Videoscanner gebremst, d.h.
der Mac wird dadurch schneller
- man kann alte SIMMs recyclen

Da es allerdings so aussieht, wie wenn keine Gebrauchsanweisung
überliefert ist, kann ich nur vermuten. Jedenfalls könnte die Bestückung
derart flexibel sein, daß auf einer Hauptplatine mit 512kB folgende
Optionen mit Hilfe der DIP-Schalter möglich sind:
- 512kB unten, zusätzliche 512kB oder 1,5MB (jeweils mit 256kB-SIMMs)
oben
- 512kB unten, zusätzliche 2MB (mit 1MB-SIMMs) oben
- 128kB oder 512kB unten, 4MB (mit 4* 1MB-SIMMs) oben, Bild-, Ton- und
Diskettenlaufwerksgeschwindigkeitsspeicher werden unten gespiegelt

Ob und wie das dritte Sockelpaar darüberhinaus genutzt wird, will ich
testen. Bei der Variante mit durchgehender Bestückung mit 1MB-SIMMs
ist's einfach: die zusätzlichen 2MB liegen oberhalb von ROM und 5380,
werden vom Speichertest im Apple-ROM nicht erkannt, aber durch einen
ladbaren RAM-Disk-Treiber beim Booten übernommen. Bei einer Bestückung
des dritten Sockelpaares mit 256kB-SIMMs ist's lediglich eine
Software-Frage, also kleine RAM-Disk mit 512kB statt 2MB.

Irgendwo im Netz kursiert der Hinweis, daß die Bestückung so zu wählen
sei, daß mit den größeren SIMMs von "unten" her, also vom vorderen
Platinenrand, und ohne Lücken zu beginnen sei. Darauf stützt sich meine
Annahme. Im Plus gibt es eine ähnliche Regel. Offen ist z.B., ob 4*
256kB-SIMMs funktionieren und vom RAM-Test als 1,5MB-Mac erkannt werden.
Die Varianten 2* 1MB mit 2*/4* 256kB dürften nicht funktionieren.

Aus dieser Annahme ergibt sich, daß es etliche zulässige Bestückungs-
und Schalterstellungsvarianten gibt, aber auch einige unzulässige.

Gruß, Ralf
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