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Dell Dimension 8400 hohe Luefterdrehzehl
(zu alt für eine Antwort)
Rüdiger Haulle
1970-01-01 00:00:00 UTC
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Raw Message
Hallo NG,

der o.g. PC dreht beim Start mit einer schnell ansteigenden
Lüfterdrehzahl. Bereits wenn man nach dem Einschalten in das BIOS
geht um irgendwas einzustellen, gehts schon los. Der Lüfter dreht
immer höher und höher, bis das Maximum erreicht ist. Startet man
danach das Betriebssystem (egal Wlches) geht die Drehzahl schnell
wieder herunter, sobald der Bootvorgang beendet ist. Wenn man
dann aber irgend etwas startet erhöht sich die Lüfterdrehzahl
sofort wieder, solange bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Anschließend eine schnelle ruckartige Mausbewegung reicht aus um
die Lüfterdrehzahl wieder merklich ansteigen zu lassen.

Beim Dimension 8400 hat der Hauptlüfter vier Anschluss-Pins. Einen
Temperatursensor direkt am Lüfterrad zur Temperaturmessung gibt
es - im Gegesatz zum Dimension 8300 mit nur drei Anschluss-Pins -
nicht mehr. Der 8400 bekommt die Temeraturinformationen
anscheinend wohl direkt vom Prozessor- und nicht wie beim 8300
durch Messung der Abluftwärme am Lüfter selbst. Sobald der
Hauptprozessor des 8400er rechnet- und augrund dessen die
Temperatur der CPU steigt, erhöht sich sofort die
Lüfterdrehzahl.

Kann hier Jemand einen Vorschlag machen wie man das Problem in den
Griff bekommt?
Marcel Mueller
2017-06-27 05:49:00 UTC
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Raw Message
Post by Rüdiger Haulle
der o.g. PC dreht beim Start mit einer schnell ansteigenden
Lüfterdrehzahl. Bereits wenn man nach dem Einschalten in das BIOS
geht um irgendwas einzustellen, gehts schon los. Der Lüfter dreht
immer höher und höher, bis das Maximum erreicht ist.
Das kann normal sein, denn das System BIOS unterstützt oft keine
Stromsparfunktionen der CPU. Die Kiste läuft also während der Zeit unter
Vollast.
Post by Rüdiger Haulle
Startet man
danach das Betriebssystem (egal Wlches) geht die Drehzahl schnell
wieder herunter, sobald der Bootvorgang beendet ist.
Das Betriebssystem versetzt die CPU in mehr oder minder tiefe
Schlafmodi, wenn es nichts zu tun gibt.
Post by Rüdiger Haulle
Wenn man
dann aber irgend etwas startet erhöht sich die Lüfterdrehzahl
sofort wieder, solange bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Anschließend eine schnelle ruckartige Mausbewegung reicht aus um
die Lüfterdrehzahl wieder merklich ansteigen zu lassen.
Möglichewrweise hat der Rechner keinen Temperatursensor und regelt nur
nach nomineller CPU-Last. Früher war das mit den Sensoren so eine Sache.

Wie alt ist die Kiste denn, dass Du in /dieser/ Gruppe postest?
Post by Rüdiger Haulle
Der 8400 bekommt die Temeraturinformationen
anscheinend wohl direkt vom Prozessor- und nicht wie beim 8300
durch Messung der Abluftwärme am Lüfter selbst. Sobald der
Hauptprozessor des 8400er rechnet- und augrund dessen die
Temperatur der CPU steigt, erhöht sich sofort die
Lüfterdrehzahl.
Das wäre zu klären. Es gab auch Rechner, die die Sensoren zwar hatten,
aber nicht auslesen konnten. Seinerzeit gab es da mal
nichtstandardisierte Messdioden in den CPUs. Deren Kennwerte waren bei
jeder CPU anders. Kannte das BIOS diese Werte nicht, war eine Messung
nicht möglich. Dann wird geschätzt.
Post by Rüdiger Haulle
Kann hier Jemand einen Vorschlag machen wie man das Problem in den
Griff bekommt?
Erst mal klären, was die Kiste wirklich kann.

Ein Blick ins Innere kann auch nicht schaden. Wenn die Kühlrippen
verstopft sind, führt das zu denselben Symptomen, weil dann der Lüfter
praktisch keine Wirkung mehr hat.
Ich hatte schon öfter, dass sich beim Übergang vom Lüfter zum Kühlkörper
ein nahezu undurchdringlicher Teppich aus Staubflusen gebildet hat. Den
findet man zuweilen nur, wenn man den Lüfter entfernt. Bei sehr alten
Rechnern ist das gar nicht so unwahrscheinlich, vor allem bei
Kühlkörpern mit feinen Lamellen.


Marcel
Andreas Kohlbach
2017-06-27 17:34:53 UTC
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Raw Message
Post by Rüdiger Haulle
Hallo NG,
der o.g. PC dreht beim Start mit einer schnell ansteigenden
Lüfterdrehzahl. Bereits wenn man nach dem Einschalten in das BIOS
geht um irgendwas einzustellen, gehts schon los. Der Lüfter dreht
immer höher und höher, bis das Maximum erreicht ist. Startet man
danach das Betriebssystem (egal Wlches) geht die Drehzahl schnell
wieder herunter, sobald der Bootvorgang beendet ist.
Ich würde behaupten, nicht bei Windows 95 (an MS-DOS 6.0) oder zuvor. Das
dürfte am HLT Befehl liegen
<https://de.wikipedia.org/wiki/Leerlaufprozess>.
Post by Rüdiger Haulle
Wenn man dann aber irgend etwas startet erhöht sich die Lüfterdrehzahl
sofort wieder, solange bis der Vorgang abgeschlossen ist. Anschließend
eine schnelle ruckartige Mausbewegung reicht aus um die Lüfterdrehzahl
wieder merklich ansteigen zu lassen.
Beim Dimension 8400 hat der Hauptlüfter vier Anschluss-Pins. Einen
Temperatursensor direkt am Lüfterrad zur Temperaturmessung gibt
es - im Gegesatz zum Dimension 8300 mit nur drei Anschluss-Pins -
nicht mehr. Der 8400 bekommt die Temeraturinformationen
anscheinend wohl direkt vom Prozessor- und nicht wie beim 8300
durch Messung der Abluftwärme am Lüfter selbst. Sobald der
Hauptprozessor des 8400er rechnet- und augrund dessen die
Temperatur der CPU steigt, erhöht sich sofort die
Lüfterdrehzahl.
Kannst du Prozesse listen lassen? Wenn du Linux (ggf. von Live-CD
starten) hast, sollte "top" das tun. Dort sollten Prozesse auffallen, die
die CPU stark beanspruchen.
Post by Rüdiger Haulle
Kann hier Jemand einen Vorschlag machen wie man das Problem in den
Griff bekommt?
Vielleicht sitzt der Lüfter nicht richtig auf der CPU, oder die Paste
dazwischen ist auch nicht mehr. Oder die Lüftungsschlitze im Gehäuse sind
verstopft, dass Wärme nicht abgeleitet wird.
--
Andreas
You know you are a redneck if
there are more than five mcdonald's bags currently on the floorboard of your
car.
Guido Grohmann
2017-06-27 19:41:40 UTC
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Raw Message
On Tue, 27 Jun 2017 02:55:43 +0200 (GMT+02:00), \"Rüdiger Haulle\ >> Kann hier Jemand einen Vorschlag machen wie man das Problem in den
Post by Rüdiger Haulle
Griff bekommt?
Vielleicht sitzt der Lüfter nicht richtig auf der CPU, oder die Paste
dazwischen ist auch nicht mehr. Oder die Lüftungsschlitze im Gehäuse sind
verstopft, dass Wärme nicht abgeleitet wird.
Die Wärmeleitpaste ist sicherlich trocken wie die Sahara. ggf vorhandene
Wärmeleitpads können auch mal ersetzt werden. Der Lüfter sollte
gereinigt werden, falls dabei Druckluft verwendet wird, muß der Lüfter
elektrisch vom Mainboard getrennt werden.

Ein bekannter Fehler ist auch eine defekte Heatpipe, diese Kühlereinheit
hat sicher mehrere davon. Diesen Fehler kann man daran erkennen, daß
besagte Heatpipe an einem Ende heiß und am anderen Ende nur warm ist,
die Hitze also nicht auf die oberen Schichten der Kühleinheit ableitet.
Oder anders: wenn trotz neuer Wärmeleitpaste/Pads und gereinigtem
Kühlkörper keine Besserung eintritt, fürfte dieser Fehler vorliegen.

Guido
Marcel Mueller
2017-06-27 23:40:35 UTC
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Raw Message
Post by Guido Grohmann
On Tue, 27 Jun 2017 02:55:43 +0200 (GMT+02:00), \"Rüdiger Haulle\ >>
Kann hier Jemand einen Vorschlag machen wie man das Problem in den
Post by Rüdiger Haulle
Griff bekommt?
Vielleicht sitzt der Lüfter nicht richtig auf der CPU, oder die Paste
dazwischen ist auch nicht mehr. Oder die Lüftungsschlitze im Gehäuse sind
verstopft, dass Wärme nicht abgeleitet wird.
Die Wärmeleitpaste ist sicherlich trocken wie die Sahara. ggf vorhandene
Wärmeleitpads können auch mal ersetzt werden.
Solange Kühlkörper und CPU nicht gegeneinander bewegt werden, ist es
total egal, ob die Paste trocken oder hart ist. Diese Eigenschaften sind
nur während der Montage signifikant. Das Zeug hält mühelos 30 Jahre.
Nur wenn man den KK abnimmt, muss man es natürlich ersetzen.
Post by Guido Grohmann
Der Lüfter sollte
gereinigt werden, falls dabei Druckluft verwendet wird, muß der Lüfter
elektrisch vom Mainboard getrennt werden.
Sind das noch Synchronmotoren, die wirklich genug Strom für die
Zerstörung erzeugen? Ich hätte da wesentlich mehr bedenken, dass bei
10000 Touren die Mechanik Schaden nimmt.
Post by Guido Grohmann
Ein bekannter Fehler ist auch eine defekte Heatpipe, diese Kühlereinheit
hat sicher mehrere davon. Diesen Fehler kann man daran erkennen, daß
besagte Heatpipe an einem Ende heiß und am anderen Ende nur warm ist,
die Hitze also nicht auf die oberen Schichten der Kühleinheit ableitet.
OK. Was ist denn die Ursache für das Versagen der Heatpipes?


Marcel
Guido Grohmann
2017-06-28 06:00:11 UTC
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Raw Message
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Die Wärmeleitpaste ist sicherlich trocken wie die Sahara. ggf vorhandene
Wärmeleitpads können auch mal ersetzt werden.
Solange Kühlkörper und CPU nicht gegeneinander bewegt werden, ist es
total egal, ob die Paste trocken oder hart ist. Diese Eigenschaften sind
nur während der Montage signifikant. Das Zeug hält mühelos 30 Jahre.
Nur wenn man den KK abnimmt, muss man es natürlich ersetzen.
Sorry, aber das ist Unfug.
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Der Lüfter sollte
gereinigt werden, falls dabei Druckluft verwendet wird, muß der Lüfter
elektrisch vom Mainboard getrennt werden.
Sind das noch Synchronmotoren, die wirklich genug Strom für die
Zerstörung erzeugen? Ich hätte da wesentlich mehr bedenken, dass bei
10000 Touren die Mechanik Schaden nimmt.
Bei Notebooks kommts da regelmäßig zu Beschädigungen.
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Ein bekannter Fehler ist auch eine defekte Heatpipe, diese Kühlereinheit
hat sicher mehrere davon. Diesen Fehler kann man daran erkennen, daß
besagte Heatpipe an einem Ende heiß und am anderen Ende nur warm ist,
die Hitze also nicht auf die oberen Schichten der Kühleinheit ableitet.
OK. Was ist denn die Ursache für das Versagen der Heatpipes?
Undicht geworden.

Guido
Marcel Mueller
2017-06-28 20:18:39 UTC
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Raw Message
Post by Guido Grohmann
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Die Wärmeleitpaste ist sicherlich trocken wie die Sahara. ggf vorhandene
Wärmeleitpads können auch mal ersetzt werden.
Solange Kühlkörper und CPU nicht gegeneinander bewegt werden, ist es
total egal, ob die Paste trocken oder hart ist. Diese Eigenschaften sind
nur während der Montage signifikant. Das Zeug hält mühelos 30 Jahre.
Nur wenn man den KK abnimmt, muss man es natürlich ersetzen.
Sorry, aber das ist Unfug.
Ich repariere öfters Elektrogeräte mit 30 Jahren auf dem Buckel. Zu der
Zeit war auch in der Massenfertigung noch ganz normale Wärmeleitpaste
Usus. Die ist nach der Zeit selbstverständlich hart. Aber es gab in den
letzten Jahrzehnten nicht einen einzigen Fall, wo dadurch eine
Funktionsstörung aufgetreten wäre.
Post by Guido Grohmann
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Der Lüfter sollte
gereinigt werden, falls dabei Druckluft verwendet wird, muß der Lüfter
elektrisch vom Mainboard getrennt werden.
Sind das noch Synchronmotoren, die wirklich genug Strom für die
Zerstörung erzeugen? Ich hätte da wesentlich mehr bedenken, dass bei
10000 Touren die Mechanik Schaden nimmt.
Bei Notebooks kommts da regelmäßig zu Beschädigungen.
Habe ich noch nicht geschafft. Allerdings verwende ich natürlich auch
keine Druckluftpistole. Aber schon mal einen Staubsauger, die haben weit
weniger (Unter-)Druck.
Es ist allerdings in jedem Fall kein Fehler, das Lüfterrad bei der
Reinigung zu blockieren.


Marcel
Gerrit Heitsch
2017-06-29 14:34:18 UTC
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Raw Message
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Die Wärmeleitpaste ist sicherlich trocken wie die Sahara. ggf vorhandene
Wärmeleitpads können auch mal ersetzt werden.
Solange Kühlkörper und CPU nicht gegeneinander bewegt werden, ist es
total egal, ob die Paste trocken oder hart ist. Diese Eigenschaften sind
nur während der Montage signifikant. Das Zeug hält mühelos 30 Jahre.
Nur wenn man den KK abnimmt, muss man es natürlich ersetzen.
Sorry, aber das ist Unfug.
Ich repariere öfters Elektrogeräte mit 30 Jahren auf dem Buckel. Zu der
Zeit war auch in der Massenfertigung noch ganz normale Wärmeleitpaste
Usus.
Die ist bei mir immer noch Usus. Sie reicht einfach und lässt sich sehr
dünn auftragen. Ganz im Gegensatz zu dem heutigen Gelumpe.

Gerrit
Guido Grohmann
2017-06-29 21:00:28 UTC
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Raw Message
Post by Marcel Mueller
Ich repariere öfters Elektrogeräte mit 30 Jahren auf dem Buckel. Zu der
Zeit war auch in der Massenfertigung noch ganz normale Wärmeleitpaste
Usus. Die ist nach der Zeit selbstverständlich hart. Aber es gab in den
letzten Jahrzehnten nicht einen einzigen Fall, wo dadurch eine
Funktionsstörung aufgetreten wäre.
Aha. Ich hatte in der letzten Zeit zwei Verstärker auf dem Tisch, ein
Onkyo aus den 90ern und einen Toshiba aus den 80ern. Die weiße Paste im
Onkyo war noch tadellos, und die im Toshiba war auch noch OK, aber da
ich das Gerät zerlegen mußte und dabei die Transistoren vom KK getrennt
habe, hab ich dort wieder neue weiße Paste aufgebracht.

Anders sieht das leider bei Servern und Notebooks aus - da hatte ich so
einige Geräte auf dem Tisch, bei denen dank der bröseligen Paste die
CPU/GPU etwas hitzköpfig wurde. Nach Reinigung der Lüftereinheit bleiben
die Temperaturen immer noch etwas zu hoch. Alleine der Tausch der Paste
brachte dann nochmal etwa 10°C geringere Temperatur.

Guido
Marcel Mueller
2017-06-30 20:45:45 UTC
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Raw Message
Post by Guido Grohmann
Anders sieht das leider bei Servern und Notebooks aus - da hatte ich so
einige Geräte auf dem Tisch, bei denen dank der bröseligen Paste die
CPU/GPU etwas hitzköpfig wurde. Nach Reinigung der Lüftereinheit bleiben
die Temperaturen immer noch etwas zu hoch. Alleine der Tausch der Paste
brachte dann nochmal etwa 10°C geringere Temperatur.
Wäre noch zu klären, ob die jemals korrekt montiert waren. So mancher
China-Plunder scheitert daran. Da kann die Paste aber auch nichts für.


Marcel
Guido Grohmann
2017-06-30 21:14:08 UTC
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Raw Message
Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Anders sieht das leider bei Servern und Notebooks aus - da hatte ich so
einige Geräte auf dem Tisch, bei denen dank der bröseligen Paste die
CPU/GPU etwas hitzköpfig wurde. Nach Reinigung der Lüftereinheit bleiben
die Temperaturen immer noch etwas zu hoch. Alleine der Tausch der Paste
brachte dann nochmal etwa 10°C geringere Temperatur.
Wäre noch zu klären, ob die jemals korrekt montiert waren. So mancher
China-Plunder scheitert daran. Da kann die Paste aber auch nichts für.
Genau, an der Paste kann es deiner Meinung nach ja überhaupt nicht
liegen. *facepalm*

Guido

Goetz Hoffart
2017-06-30 19:22:58 UTC
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Post by Marcel Mueller
Post by Guido Grohmann
Die Wärmeleitpaste ist sicherlich trocken wie die Sahara. ggf vorhandene
Wärmeleitpads können auch mal ersetzt werden.
Solange Kühlkörper und CPU nicht gegeneinander bewegt werden, ist es
total egal, ob die Paste trocken oder hart ist. Diese Eigenschaften sind
nur während der Montage signifikant. Das Zeug hält mühelos 30 Jahre.
Nur wenn man den KK abnimmt, muss man es natürlich ersetzen.
Sag das mal den vielen PowerMac 6100, die instabil liefen, nach einer
gewissen Laufzeit.

Abhilfe: Kühlkörper abnehmen, Brösel wegpinseln, neue Paste oder ein Pad
anbringen, läuft wieder stabil.

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/
Kay Martinen
2017-06-28 00:11:06 UTC
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Post by Rüdiger Haulle
Hallo NG,
der o.g. PC dreht beim Start mit einer schnell ansteigenden
Lüfterdrehzahl. Bereits wenn man nach dem Einschalten in das BIOS
geht um irgendwas einzustellen, gehts schon los. Der Lüfter dreht
immer höher und höher, bis das Maximum erreicht ist. Startet man
danach das Betriebssystem (egal Wlches) geht die Drehzahl schnell
wieder herunter, sobald der Bootvorgang beendet ist. Wenn man
Bis hier hin kenne ich das so von meinen ebenso uralten (Rack)Servern
(HP-Proliants) als normales Startverhalten. Da laufen alle Lüfter
erstmal auf Vollast und drehen erst nach einer weile langsamer. Ist da
auch eine Art Funktionstest und besser als ein bei minimalspannung nicht
mehr anlaufender Lüfter. Dort sind sie Redundant, bis zu 10 Stck. Deiner
hat vermutlich nur 3 Stck.

Da der Dimension 8400 lt. Handbuch von Dell einen Pentium 4 mit HT hat
könnte das für den ebenso normal sein.
War Dimension nicht die Workstation-Serie von Dell? Gut möglich das
sogar ein Xeon P4 drin steckt - und der sich auch wie ein Server verhält
-aber er ist keiner.
Post by Rüdiger Haulle
dann aber irgend etwas startet erhöht sich die Lüfterdrehzahl
sofort wieder, solange bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Anschließend eine schnelle ruckartige Mausbewegung reicht aus um
die Lüfterdrehzahl wieder merklich ansteigen zu lassen.
Zu Trockener Paste, verdrecktem Kühlkörper und Lüfter wurde ja schon
genug gesagt. Hast du all diese Dinge mal untersucht und behoben?

Wenn die Ausgeschlossen sind und das Problem besteht käme der Nächste
Schritt...
Post by Rüdiger Haulle
Beim Dimension 8400 hat der Hauptlüfter vier Anschluss-Pins. Einen
Temperatursensor direkt am Lüfterrad zur Temperaturmessung gibt
es - im Gegesatz zum Dimension 8300 mit nur drei Anschluss-Pins -
nicht mehr. Der 8400 bekommt die Temeraturinformationen
anscheinend wohl direkt vom Prozessor- und nicht wie beim 8300
durch Messung der Abluftwärme am Lüfter selbst. Sobald der
Hauptprozessor des 8400er rechnet- und augrund dessen die
Temperatur der CPU steigt, erhöht sich sofort die
Lüfterdrehzahl.
Das kann eigentlich sogar ein Vorteil sein. Denn wenn die Lüfterregelung
die Temperatur aus der CPU bekommt kann sie schneller Reagieren als auf
Steigende Abluftwärme. Letztere kann bei einem Fest sitzenden Lüfter
sogar falsch sein. In jedem fall aber mit größerer Verzögerung und damit
langsamerer Nachregelung. Im Extrem ist die CPU bis dahin durchgebrannt
oder im Thermischen Shutdown.
Post by Rüdiger Haulle
Kann hier Jemand einen Vorschlag machen wie man das Problem in den
Griff bekommt?
Welches OS?

Windows: Hole dir von
http://www.dell.com/support/home/de/de/debsdt1/product-support/product/dimension-8400/drivers
ggf. Die Diagnose o.a. Software oder probiere mal HW-Monitor, Speedfan
oder andere utilities aus die dir die CPU-Temperatur anzeigen. Evtl. ist
eines (sogar von Dell) dabei das die Regelung beeinflussen kann.
speedfan z.b. soll das können.


Linux: lm-sensors zeigt dir die CPU-Temperatur. speedfan o.ä. soll es
auch geben und generell - suche in der Richtung acpi mit dem stichwort
'cpufreq'. Wenn die CPU Taktstufen kennt dann sollte man mit den
cpufreq-tools den governor ändern und die umschaltpunkte ändern können.

Der governor 'ondemand' ist der übliche. Der soll den Takt nach
Auslastung dynamisch anpassen. Es gibt aber noch andere wie z.b.
'conservative'. den du mal probieren könntest. Ggf. mit einem Live-Linux.

Kay
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