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Gesehen: Wargames
(zu alt für eine Antwort)
Ignatios Souvatzis
2017-05-07 20:34:29 UTC
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Raw Message
Wargames (1983) gehoert zur Folklore meiner Generation, aber ich
habe es weiland nicht gesehen und kannte nur einzelne Versatzstuecke
aus dritter Hand.

Gestern konnte ich es nun in einer Fernsehuebertragung bewundern.

War schon nett - der Jung' hatte einen Rechner der vor-IBMPC-Zeit,
mit IMSAI-8"-Floppy-Laufwerk und liess seinen Rechner per Modem
wardiallen, um auf dem System seines Lieblingsspieleherstellers
an ein Preview zu kommen; das Maedel betrieb Aerobic als
Leistungssport, und der Grosse Computer bei NORAD(tm) hatte mehr
Blinkenlights als eine Connection Machine in meiner Phantasie.

Was mich ein wenig irritiert: Davids Rechner kann selbstaetig
waehlen, benutzt aber ansonsten einen Akustikkoppler, und es
wird gezeigt, wie er am Telefon waehlt und dann bei Bedarf den
Hoerer in den Koppler legt? Wie passt das zusammen?

-is
--
A medium apple... weighs 182 grams, yields 95 kcal, and contains no
caffeine, thus making it unsuitable for sysadmins. - Brian Kantor
Ignatios Souvatzis
2017-05-08 09:37:50 UTC
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Raw Message
Post by Ignatios Souvatzis
Wargames (1983) gehoert zur Folklore meiner Generation, aber ich
habe es weiland nicht gesehen und kannte nur einzelne Versatzstuecke
aus dritter Hand. [...]
Zur Ergänzung ein Kommentar von Randall Munroe: http://xkcd.com/1834

-is
Sebastian Barthel
2017-05-08 20:37:47 UTC
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Raw Message
Wargames (1983) gehoert zur Folklore meiner Generation ...
Was mich ein wenig irritiert: Davids Rechner kann selbstaetig waehlen,
benutzt aber ansonsten einen Akustikkoppler, und es wird gezeigt, wie er
am Telefon waehlt und dann bei Bedarf den Hoerer in den Koppler legt?
Wie passt das zusammen?
Vielleicht wäre ja eine Möglichkeit, daß er das erste Produkt der Herren
Steve W. und J. benutzt. Das war eine Blueboxing Gerätschaft. Zumindest
wählt man damit ja irgendwie erstmal halb ein und dann weiter - keine
Ahnung wie das wirklich ging, aber für einen Hackerfilm wäre es irgendwie
naheliegend.
Markus Elsken
2017-05-08 21:34:24 UTC
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Raw Message
Moin!
Post by Sebastian Barthel
Vielleicht wäre ja eine Möglichkeit, daß er das erste Produkt der Herren
Steve W. und J. benutzt. Das war eine Blueboxing Gerätschaft. Zumindest
wählt man damit ja irgendwie erstmal halb ein und dann weiter - keine
Ahnung wie das wirklich ging, aber für einen Hackerfilm wäre es irgendwie
naheliegend.
Die Blueboxen und deren Derivate wählen nicht, sondern erzeugen
Steuertöne für das Telefonnetz. So konnte man eine kostenfreie Nummer
anwählen, einen Steuerton senden und danach - ebenfalls kostenfrei - die
eigentlich Nummer wählen. Oder in Telefonzellen den Ton einspeisen, der
bei Einwurf einer Münze gesendet wird. Kurz: kostenlos telefonieren.
Im Netz der deutschen Bummelpost funktionierten die Teile anders, zumal
hier recht spät auf DTMF umgestellt wurde. Teilweise konnte man mit
umgebauten Wählscheiben recht interessante Dinge machen: Die Zahlen
wurden mit 1 bis 10 Pulsen signalisiert, 11 oder gar 12 Pulse schalteten
teilweise auf interne Netze um.
Mitte der 90er kaufte ich einen sehr interessanten AB von Olympia, der
neben der AB-Funktion auch eine Buchse mit je einem Ein- und Ausgang
hatte. Man konnte durch ein Signal von aussen eine Aktion veranlassen,
z.B. einen Anruf an eine gespeicherte Nummer (gut für Alarmanlagen) oder
via Anruf den Ausgang umschalten. Das interessanteste war aber die
kleine Fernabfrage mit 16 (!) Tasten, also zusätzlich zu 0-9, *, # noch
A bis D. Die ergaben in den Telefonhörer gepiepst teilweise sehr lustige
Ergebnisse...
Heute funktioniert der ganze Kram leider nicht mehr. Ich bin ja schon
froh, wenn Pulswahl (W48 und FeTAp 611) noch ohne Zusatzmodul
funktioniert...

mfg Markus
Andreas Kohlbach
2017-05-09 18:58:29 UTC
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Raw Message
Post by Markus Elsken
Post by Sebastian Barthel
Vielleicht wäre ja eine Möglichkeit, daß er das erste Produkt der Herren
Steve W. und J. benutzt. Das war eine Blueboxing Gerätschaft. Zumindest
wählt man damit ja irgendwie erstmal halb ein und dann weiter - keine
Ahnung wie das wirklich ging, aber für einen Hackerfilm wäre es irgendwie
naheliegend.
Hieß das nicht "Phreaking" statt "Blueboxing"
<https://de.wikipedia.org/wiki/Phreaking>? Auch wenn es "blue boxes" waren.

Man hatte damit Töne erzeugt, die die Vermittlungsstelle bestimmte Dinge
machen ließ. Wie kostenlose Gespräche haben zu können. Das ging, weil
auch diese Signale "inbound" waren. Das wurde mit SS7 in outbound
geändert <https://de.wikipedia.org/wiki/Signalling_System_7#Geschichte>.

Ein bekannter Pheaker war "Captain Crunch". John T. Draper bekam seinen
Nicknamen daher, dass er heraus fand, dass die Spielzeugpfeife, die es
als Zugabe für Kinder in Cornflakes-Packungen der Marke Cap’n Crunch,
genau den Ton erzeugte, der der VmSt signalisierte, dass das folgende
Gespräch kostenlos sein soll.
Post by Markus Elsken
Im Netz der deutschen Bummelpost funktionierten die Teile anders,
zumal hier recht spät auf DTMF umgestellt wurde.
Konnte man die Telekom nicht bitten, seinen eigenen Anschluss früher
umschalten zu lassen? Ich würde vermuten, dass man dann gleich alle, die
mit an der VmSt hingen, mit umstellte. IIRC wurde das in der Sendung Die
Hugo Show, wo man nur mittels DTMF mitspielen konnte, den Zuschauern
geraten <https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Hugo_Show>. Das dürfte
1994-1995 gewesen sein. Meine war allerdings schon früher umgestellt,
wohl weil Neubaugebiet.
Post by Markus Elsken
Teilweise konnte man mit umgebauten Wählscheiben recht interessante
Dinge machen: Die Zahlen wurden mit 1 bis 10 Pulsen signalisiert, 11
oder gar 12 Pulse schalteten teilweise auf interne Netze um.
Wie das?

Ich hatte damals auch gespielt, z.B. mit Gewalt die Scheibe selbst und
viel schneller zurück zu drehen. Was aber nur einen falschen Anschluss
wählte bei meinen Versuchen. Dass ich es nicht weiter verfolgte.
--
Andreas
You know you are a redneck if
you have refused to watch the academy awards since "smokey and the bandit"
was snubbed for best picture.
Hanno Foest
2017-05-09 21:16:26 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Kohlbach
Post by Markus Elsken
Teilweise konnte man mit umgebauten Wählscheiben recht interessante
Dinge machen: Die Zahlen wurden mit 1 bis 10 Pulsen signalisiert, 11
oder gar 12 Pulse schalteten teilweise auf interne Netze um.
Wie das?
Na ja, die Auswertelogik gab das halt her... man hatte ja nur
inband-Signalisierung, und daß es Bedarf für Funktionalität gibt, die
über das hinaus geht, was dem Endkunden zur Verfügung steht, ist
naheliegend. Genauso ist es dann naheliegend, daß man darauf durch eine
Erweiterung der normalen Signalisierung zugreift.

Die Pulse konnte man übrigens auch erzeugen, indem man rhythmisch mit
dem Finger auf der Gabel des Telefons tackerte. Brauchte etwas Übung
fürs Timing, aber dann konnte man damit sowohl wählen, als auch mit den
genannten 11 oder 12 Pulsen Unfug machen.

Hanno
Andreas Kohlbach
2017-05-10 20:35:26 UTC
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Raw Message
Post by Hanno Foest
Post by Andreas Kohlbach
Post by Markus Elsken
Teilweise konnte man mit umgebauten Wählscheiben recht interessante
Dinge machen: Die Zahlen wurden mit 1 bis 10 Pulsen signalisiert, 11
oder gar 12 Pulse schalteten teilweise auf interne Netze um.
Wie das?
Na ja, die Auswertelogik gab das halt her... man hatte ja nur
inband-Signalisierung, und daß es Bedarf für Funktionalität gibt, die
über das hinaus geht, was dem Endkunden zur Verfügung steht, ist
naheliegend. Genauso ist es dann naheliegend, daß man darauf durch
eine Erweiterung der normalen Signalisierung zugreift.
Ich meinte, wie man 11 oder 12 Pulse macht, wenn die Wählscheibe nur 10
her gibt. Aber unten beschreibst du den Trick mit der Gabel.
Post by Hanno Foest
Die Pulse konnte man übrigens auch erzeugen, indem man rhythmisch mit
dem Finger auf der Gabel des Telefons tackerte. Brauchte etwas Übung
fürs Timing, aber dann konnte man damit sowohl wählen, als auch mit
den genannten 11 oder 12 Pulsen Unfug machen.
Ich erinnere mich nun wieder, dass ich diese Idee auch hatte. Spielkind. *g*
--
Andreas
You know you are a redneck if
you think a chain saw is a musical instrument.
Markus Elsken
2017-05-10 22:03:48 UTC
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Raw Message
Moin!
Post by Andreas Kohlbach
Ich meinte, wie man 11 oder 12 Pulse macht, wenn die Wählscheibe nur 10
her gibt. Aber unten beschreibst du den Trick mit der Gabel.
Man musste die Scheibe etwas bearbeiten, u.a. musste die mechanische
Begrenzung nach der "0" raus. War eine ziemliche Fummelei, 11 Takte
waren kein Thema, für 12 musste man sehr genau arbeiten. Würde ich heute
wohl nicht mehr hinbekommen...

mfg Markus
Markus Elsken
2017-05-09 21:43:04 UTC
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Raw Message
Moin!
Post by Andreas Kohlbach
Wie das?
Ich hatte damals auch gespielt, z.B. mit Gewalt die Scheibe selbst und
viel schneller zurück zu drehen. Was aber nur einen falschen Anschluss
wählte bei meinen Versuchen. Dass ich es nicht weiter verfolgte.
Zu viel Speed bringt nur falsche Zahlen (zu niedrige), da kam dann der
Edelmetall-Dreh-Hebe-Wähler aus dem Tritt. Nein, man konnte die
Begrenzung in der Scheibenmechanik rausnehmen, dann gingen auch mehr
Impulse. Oder ganz frech eine kleine Schaltung mit Tastatur und Relais,
wenn man das gemietete (!) Posttelefon nicht beschädigen wollte. Echte
Bastler hatten aber Kumpels beim Fernmeldeamt und immer genug Nachschub.
Übrigens: Leute mit flinken Fingern konnten nach Entfernung eines
Dämpfers im Gabelschalter auch mit selbigem wählen. Erforderte
allerdings einiges an Übung.

mfg Markus
Sven Hartge
2017-05-10 20:30:28 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Kohlbach
Ein bekannter Pheaker war "Captain Crunch". John T. Draper bekam seinen
Nicknamen daher, dass er heraus fand, dass die Spielzeugpfeife, die es
als Zugabe für Kinder in Cornflakes-Packungen der Marke Cap’n Crunch,
genau den Ton erzeugte, der der VmSt signalisierte, dass das folgende
Gespräch kostenlos sein soll.
Nein. Das 2600Hz-Signal signalisierte _kein_ kostenloses Gespräch.

2600Hz wurde auf den Leitungen zwischen den Vermittlungsstellen
(Trunk-Leitungen) benutzt, um freie Leitungen anzuzeigen.

Die sendende VSt sendet also 2600Hz, damit weiß die empfangende VSt,
dass auf dieser Leitung Wähltöne für ein neues Gespräch kommen können.

Was man also machte, um kostenlos quer durch Amerika telefonieren zu
können war folgendes:

a) kostenlose 0800-Nummer anrufen. Diese Gespräch gingen zu nahezu 100%
über eine Fernleitung.

b) 2600Hz pfeifen.

c) die nächste Vermittlungsstelle nach der lokalen nimmt nun an, du
hättest aufgelegt, weil die lokale VSt ja 2600Hz schickt. Stimmt aber
nicht, weil die 2600Hz stammen ja von dir und nicht von der lokalen
VSt.
Die lokale VSt weiß aber, dass du noch nicht aufgelegt hast, denn die
Leitung zu deinem Telefon ist ja noch offen, also besteht für die
lokale VSt noch die Verbindung zur 0800-Nummer.

d) jetzt signalisiert/DTMFs man eine neue Nummer über die noch offene
Leitung, die die entfernte VSt als neues Gespräch betrachtet.

e) deine lokale VSt geht immer noch davon aus, dass du mit der
0800-Nummer verbunden bist, die entfernte VSt dagegen vermittelt dein
neues Gespräch.


--
Sigmentation fault. Core dumped.
Andreas Kohlbach
2017-05-10 21:12:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sven Hartge
Post by Andreas Kohlbach
Ein bekannter Pheaker war "Captain Crunch". John T. Draper bekam seinen
Nicknamen daher, dass er heraus fand, dass die Spielzeugpfeife, die es
als Zugabe für Kinder in Cornflakes-Packungen der Marke Cap’n Crunch,
genau den Ton erzeugte, der der VmSt signalisierte, dass das folgende
Gespräch kostenlos sein soll.
Nein. Das 2600Hz-Signal signalisierte _kein_ kostenloses Gespräch.
2600Hz wurde auf den Leitungen zwischen den Vermittlungsstellen
(Trunk-Leitungen) benutzt, um freie Leitungen anzuzeigen.
Die sendende VSt sendet also 2600Hz, damit weiß die empfangende VSt,
dass auf dieser Leitung Wähltöne für ein neues Gespräch kommen können.
Was man also machte, um kostenlos quer durch Amerika telefonieren zu
[...]

Danke für die Erklärung.
--
Andreas
You know you are a redneck if
you think a chain saw is a musical instrument.
Sven Hartge
2017-05-10 20:33:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Kohlbach
Post by Markus Elsken
Teilweise konnte man mit umgebauten Wählscheiben recht interessante
Dinge machen: Die Zahlen wurden mit 1 bis 10 Pulsen signalisiert, 11
oder gar 12 Pulse schalteten teilweise auf interne Netze um.
Wie das?
Entweder hatte man eine spezielle Wählscheibe oder man hat einfach gar
nicht gewählt sondern mit der richtigen Geschwindigkeit auf die Gabel
gedrückt. Dies hat die gleichen Unterbrechungen erzeugt, die die VSt
verstanden hat.

Auf die Weise konnte man z.B. von solch speziellen abgeschlossenen
Scheibentelefonen, die nur die 112 ermöglichten, dennoch alle Nummern
anrufen, wenn man den Trick kannte und mit dem richtigen Fingergefühl
das Timing richtig hinbekommen hat.

(Ich wette, der Kassenwart vom Ruderverein wundert sich heute noch, wie
damals vom eigentlich abgeschlossenen Telefon um Jugendraum immer die
Gespräche ins Ortsnetz geführt wurden ...)


--
Sigmentation fault. Core dumped.
Andreas Kohlbach
2017-05-10 21:38:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sven Hartge
Auf die Weise konnte man z.B. von solch speziellen abgeschlossenen
Scheibentelefonen, die nur die 112 ermöglichten, dennoch alle Nummern
anrufen, wenn man den Trick kannte und mit dem richtigen Fingergefühl
das Timing richtig hinbekommen hat.
(Ich wette, der Kassenwart vom Ruderverein wundert sich heute noch, wie
damals vom eigentlich abgeschlossenen Telefon um Jugendraum immer die
Gespräche ins Ortsnetz geführt wurden ...)
Es gab und gibt sicher auch heute noch Tricks, mit denen man Dinge tun
kann, die man eigentlich nicht sollte.

Ich hatte IIRC 1981 in der Schule Praktikum bei der
Telekom^WPost/Fernmeldedienst gemacht. Das muss die Zeit gewesen sein,
als Apocalypse Now in den deutschen Kinos war. Denn irgendwann war nur
noch die Rede von "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen" bei den
Mitarbeitern. Was mir zunächst nichts sagte.

Wir fuhren zu Kunden, um brandneue "Alpha" Telefone zu installieren. Die
vermutlich Ersten mit Dialpad. Zum Testen, ob die auch funktionieren,
wählte man eine Nummer (habe ich schon vergessen, wird heute eh nicht
mehr funktionieren) mit 5 oder 6 Stellen, und die VmSt ruft einen nach
etwa 10-20 Sekunden zurück. Natürlich hatte ich mir diese Nummer gemerkt
und andere damit versucht zu verblüffen. Diese Nummer funktionierte in
verschiedenen Städten (allerdings im selben Bundesland, nie außerhalb
probiert).

Wir tauschten auch die alten öffentlichen Münzfernsprecher von 1972
(Olympia Edition) mit den schrägen Geldrutschen (man konnte eingeworfene
Münzen in einer diagonalen Rutsche hinter einer Scheibe sehen)
<Loading Image...> gegen "Neue"
mit nebeneinander horizontal angeordneten Rutschen
<Loading Image...>
aus. Zum Testen hatte der Techniker ein paar Münzen und konnte Nummern
wählen, die die Münzen im Sekundenbruchteil einzogen. Also schnell mal 10
Mark in zehn Sekunden. Diese Nummer, die vermutlich auch an privaten
Telefonen funktionierte, hatte ich mir nicht gemerkt. :-)
--
Andreas
You know you are a redneck if
you think a chain saw is a musical instrument.
Markus Elsken
2017-05-10 22:19:40 UTC
Permalink
Raw Message
Moin!
Post by Andreas Kohlbach
Zum Testen, ob die auch funktionieren,
wählte man eine Nummer (habe ich schon vergessen, wird heute eh nicht
mehr funktionieren) mit 5 oder 6 Stellen, und die VmSt ruft einen nach
etwa 10-20 Sekunden zurück.
Meinst Du die 117755? ;-) Die plus die eigene Nummer wählen. Dann
warten, bis es klingelt, abheben. Dauerton: Leitung OK. Danach ins Mikro
pusten. Dauerton: Mikro OK. Eine "0" wählen: Wählscheibe OK.
Ein nicht bestandener Test äusserte sich durch zwei kurze Töne.
Soweit alles OK, netter Gag - aber wenn die Beamten von der
Störungsstelle das bemerkten waren die schon ziemlich grantig drauf ,-)

Hach, waren das lustige Zeiten... *schwelg*

mfg Markus (den Krückstock suchend)
Andreas Kohlbach
2017-05-11 20:50:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Markus Elsken
Post by Andreas Kohlbach
Zum Testen, ob die auch funktionieren,
wählte man eine Nummer (habe ich schon vergessen, wird heute eh nicht
mehr funktionieren) mit 5 oder 6 Stellen, und die VmSt ruft einen nach
etwa 10-20 Sekunden zurück.
Meinst Du die 117755? ;-)
Scheint vertraut. Aber ich kann es nicht beschwören.

Mal versucht, geht nicht (mehr). ;-)
Post by Markus Elsken
Die plus die eigene Nummer wählen. Dann warten, bis es klingelt,
abheben. Dauerton: Leitung OK. Danach ins Mikro pusten. Dauerton: Mikro
OK. Eine "0" wählen: Wählscheibe OK. Ein nicht bestandener Test
äusserte sich durch zwei kurze Töne. Soweit alles OK, netter Gag -
aber wenn die Beamten von der Störungsstelle das bemerkten waren die
schon ziemlich grantig drauf ,-)
Ich hatte in Erinnerung, man musste die eigene Nummer nicht wählen, mag
aber falsch liegen. Ich hatte es außerdem immer nur klingeln lassen, dann
gleich aufgelegt.
Post by Markus Elsken
Hach, waren das lustige Zeiten... *schwelg*
mfg Markus (den Krückstock suchend)
So schlimm?
--
Andreas
You know you are a redneck if
your toilet paper has page numbers on it.
Andreas Dau
2017-05-10 11:39:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ignatios Souvatzis
Wargames (1983)
[...]
Post by Ignatios Souvatzis
War schon nett - der Jung' hatte einen Rechner der vor-IBMPC-Zeit,
mit IMSAI-8"-Floppy-Laufwerk
Nee-nee, das *war* ein 'IMSAI'[1], ein Atair-kompatibler, nicht nur
vor-IBMPC, sondern vor-vor-hastenichgesehn, da war Apple noch 'ne Frucht
;-)

Der wäre zur Zeit des Films – 1983 – fast schon hier ontopic gewesen. Passt
also zu dem schmalen Budget eines Schülers.

cu,
ada

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/IMSAI_8080
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