Discussion:
B: DDR-ICs
(zu alt für eine Antwort)
Ralf Kiefer
2017-09-16 14:39:34 UTC
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Raw Message
Hallo!

Beim Aufräumen kamen längst vergessene Sachen zum Vorschein. Darunter
sind etliche DDR-ICs. Zustand: unbekannt. Ich hatte die vor rund
15Jahren auf dieser Antistatikmatte mit etlichen anderen, die ich
brauchen konnte, jemandem abgekauft. Diese hier sollten eher in
artgerechter Umgebung verwendet werden, IMHO. Ich sach nur metrische
Sockel ...

<Loading Image...>
<Loading Image...>

Die D718D sind wohl was seltenes, aber nicht was, was man brauchen
könnte. Die tauchen nicht in den üblichen "Übersetzungstabellen" im Web
auf. Gefunden habe ich:
http://www.ps-blnkd.de/BE-Ergaenzungen.htm

Gegen Porto oder so, wie üblich. Ich nehme aber auch die ganz großen
Scheine (DM oder die aktuelle, temporäre griechische Ersatzwährung),
wenn jemand meint, daß ich hier einen ultimativen Schatz ausgegraben
hätte ;-)

Gruß, Ralf
Wolf gang P u f f e
2017-09-17 19:08:28 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Hallo!
Beim Aufräumen kamen längst vergessene Sachen zum Vorschein. Darunter
sind etliche DDR-ICs. Zustand: unbekannt. Ich hatte die vor rund
15Jahren auf dieser Antistatikmatte mit etlichen anderen, die ich
brauchen konnte, jemandem abgekauft. Diese hier sollten eher in
artgerechter Umgebung verwendet werden, IMHO. Ich sach nur metrische
Sockel ...
<http://www.ralf-kiefer.de/TEMP/chips1.jpg>
<http://www.ralf-kiefer.de/TEMP/chips2.jpg>
Die D718D sind wohl was seltenes, aber nicht was, was man brauchen
könnte. Die tauchen nicht in den üblichen "Übersetzungstabellen" im Web
http://www.ps-blnkd.de/BE-Ergaenzungen.htm
Gegen Porto oder so, wie üblich. Ich nehme aber auch die ganz großen
Scheine (DM oder die aktuelle, temporäre griechische Ersatzwährung),
wenn jemand meint, daß ich hier einen ultimativen Schatz ausgegraben
hätte ;-)
Gruß, Ralf
Da werden Erinnerungen wach!
Leider ist kein "U61000 X8" dabei.
So einen würde ich mir gern in Gold gerahmt an die Wand hängen. :-)

W.
Ralf Kiefer
2017-09-17 20:52:52 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Leider ist kein "U61000 X8" dabei.
Hm, da mußte ich jetzt erstmal bingen, was das ist.
Post by Wolf gang P u f f e
So einen würde ich mir gern in Gold gerahmt an die Wand hängen. :-)
So einen hätte ich irgendwo in einem älteren Rechner betrieben, auf
einer VMEbus-Karte oder in einem Apple IIgs, sofern Doppelfederkontakte
eingebaut wären und keine Präzisionssockel. Also das mit dem gemacht,
wofür er vorgesehen war. Ich habe allerdinge keinen einzigen Rechner aus
DDR-Produktion. Daher meine Idee, daß dieses Chiphäufchen hier bei einem
Robotron-Sammler besser aufgehoben ist als bei mir.

Bei mir sollen sich eher die 65xx- und 68xx/68xxx-Chips sammeln.

Gruß, Ralf
Wolf gang P u f f e
2017-09-17 22:56:53 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Wolf gang P u f f e
Leider ist kein "U61000 X8" dabei.
Hm, da mußte ich jetzt erstmal bingen, was das ist.
Ein DRAM Speicherchip um den damals viel Tamtam gemacht wurde.
X8 steht für den Datumscode August 1989, wo die ersten funktionierenden
Muster das Licht der Welt erblickten.

W.
Arno Welzel
2017-09-18 07:35:37 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ralf Kiefer
Post by Wolf gang P u f f e
Leider ist kein "U61000 X8" dabei.
Hm, da mußte ich jetzt erstmal bingen, was das ist.
Ein DRAM Speicherchip um den damals viel Tamtam gemacht wurde.
X8 steht für den Datumscode August 1989, wo die ersten funktionierenden
Muster das Licht der Welt erblickten.
Konkreter nicht nur irgendein DRAM, sondern der erste Speicherchip mit 1
MBit aus eigener Produktion.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Sebastian Barthel
2017-09-18 18:56:35 UTC
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Raw Message
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ralf Kiefer
Post by Wolf gang P u f f e
Leider ist kein "U61000 X8" dabei.
Hm, da mußte ich jetzt erstmal bingen, was das ist.
Ein DRAM Speicherchip um den damals viel Tamtam gemacht wurde.
X8 steht für den Datumscode August 1989, wo die ersten funktionierenden
Muster das Licht der Welt erblickten.
Konkreter nicht nur irgendein DRAM, sondern der erste Speicherchip mit 1
MBit aus eigener Produktion.
Da ( Link ) gibt es einen interessanten technischen Bericht dazu.
Alle Seiten anzeigen erfordert manchmal bißchen Geduld und öfteres
ReLoaden der Seite, sind aber alle da.

<https://books.google.de/books?id=pqtQ7N9AD-
sC&pg=PA103&lpg=PA103#v=onepage&q&f=false>


Für die politische Einordnung kann man YouTube bemühen und nach 1MBit -
Messe - Honecker - Chip - DDR - Weltraumtechologie und Zukunft der
Mikroelektronik Ausgabe Ost suchen.

Dieses Jahr im Sommer ist in Dresden im Übrigen ein Teil der alten
robotron Gebäude ( und ich glaube es war wohl die Forschungszentrale )
inmitten des Stadtkernes abgerissen worden. Momentan wird diskutiert was
mit der Kantine und dem größeren verbleibenden Gebäude passieren soll.
Wenn der barocke Stadtkern nach Osten wachsen will, wird da wohl noch
einiges weichen müssen.
Es ist doch immer interessant, daß man sowas, als ansonsten
Unbeteiligter, erst richtig wahrnimmt, wenn der Abrißbagger schon im
Gebäude steht. Und architektonisch und als Ensemble sind die durchaus
interessant, wenn vielleicht auch nicht hübsch, lieblich, schön.

Gruß, SBn
Arno Welzel
2017-09-18 20:33:56 UTC
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Raw Message
Sebastian Barthel:

[...]
Post by Sebastian Barthel
Es ist doch immer interessant, daß man sowas, als ansonsten
Unbeteiligter, erst richtig wahrnimmt, wenn der Abrißbagger schon im
Gebäude steht. Und architektonisch und als Ensemble sind die durchaus
interessant, wenn vielleicht auch nicht hübsch, lieblich, schön.
Vor einigen Wochen war ich übrigens bei Jim Austin und habe mir seine
Sammlung angesehen - seine Idee ist ja auch, Dinge zu bewahren, damit
sie nicht vergessen werden, auch wenn sie nicht unbedingt berühmt oder
sehr bekannt waren:

<http://www.computermuseum.org.uk/>

Die Website zeigt nur einen Bruchteil dessen, was Jim Austin dort alles
gesammelt hat. Ein grober Eindruck über den Umfang der Sammlung gibt die
Liste:

<http://www.computermuseum.org.uk/make/index.html>

Wenn ich mal die ganzen Bilder aufbereitet habe, gibt's dazu auch einen
Bericht bei mir.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Sebastian Barthel
2017-09-19 16:19:11 UTC
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Raw Message
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Sebastian Barthel
Es ist doch immer interessant, daß man sowas, als ansonsten
Unbeteiligter, erst richtig wahrnimmt, wenn der Abrißbagger schon im
Gebäude steht. Und architektonisch und als Ensemble sind die durchaus
interessant, wenn vielleicht auch nicht hübsch, lieblich, schön.
Vor einigen Wochen war ich übrigens bei Jim Austin und habe mir seine
Sammlung angesehen - seine Idee ist ja auch, Dinge zu bewahren, damit
sie nicht vergessen werden, auch wenn sie nicht unbedingt berühmt oder
<http://www.computermuseum.org.uk/>
Die Website zeigt nur einen Bruchteil dessen, was Jim Austin dort alles
gesammelt hat. Ein grober Eindruck über den Umfang der Sammlung gibt die
<http://www.computermuseum.org.uk/make/index.html>
Wenn ich mal die ganzen Bilder aufbereitet habe, gibt's dazu auch einen
Bericht bei mir.
Also den Bericht würde ich mir durchaus gerne ansehen.

Man muß halt aber auch dazusagen, daß das nicht ein einzelner Sammler
ist, sondern wohl eher sowas wie eine Art loser Verein - und irgendwie
mit einer eigenen Lagerhalle.

In DLand werden dagegen ja sogar noch die "Kleingeräte" entsorgt, bis man
sie in 20 Jahren gerne mal wieder vorführen wöllte, was dann aber
natürlich schwierig ist. Siehe mein Posting nebenan zum Thema "IBMs
abholen in Mittweida".

Schwierig ist halt nur die Grenze zwischen
Sammlung vs. Anhäufung
gut zu treffen. Und das ist nicht einfach.

Bei den robotron's scheint es momentan noch genug selbstbeweihräucherndes
und vergangenheitsseliges Klientel zu geben, was die sammelt - so ähnlich
wie bei den Homecomputern auch, aber wenn die mal ausgestorben sind, ist
es wahrscheinlich schwierig da an Geräte und Infos zu kommen. Bei den bei
Jim Austin gesammelten Geräten hat man das Problem teils schon heute,
vermute ich mal.

Eine gute Sammlung hat schon immer ( Bücher, Schmetterlinge, Briefmarken,
Münzen ) eigentlich vornehmlich ein Thema zu haben, was sie versucht
abzudecken - und das macht momntan m.E. in dem Computersammelbereich kaum
jemand wirklich.
Arno Welzel
2017-09-19 19:45:20 UTC
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Raw Message
Post by Sebastian Barthel
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Sebastian Barthel
Es ist doch immer interessant, daß man sowas, als ansonsten
Unbeteiligter, erst richtig wahrnimmt, wenn der Abrißbagger schon im
Gebäude steht. Und architektonisch und als Ensemble sind die durchaus
interessant, wenn vielleicht auch nicht hübsch, lieblich, schön.
Vor einigen Wochen war ich übrigens bei Jim Austin und habe mir seine
Sammlung angesehen - seine Idee ist ja auch, Dinge zu bewahren, damit
sie nicht vergessen werden, auch wenn sie nicht unbedingt berühmt oder
<http://www.computermuseum.org.uk/>
Die Website zeigt nur einen Bruchteil dessen, was Jim Austin dort alles
gesammelt hat. Ein grober Eindruck über den Umfang der Sammlung gibt die
<http://www.computermuseum.org.uk/make/index.html>
Wenn ich mal die ganzen Bilder aufbereitet habe, gibt's dazu auch einen
Bericht bei mir.
Also den Bericht würde ich mir durchaus gerne ansehen.
Man muß halt aber auch dazusagen, daß das nicht ein einzelner Sammler
ist, sondern wohl eher sowas wie eine Art loser Verein - und irgendwie
mit einer eigenen Lagerhalle.
Das Gelände samt der Hallen gehören Jim Austin - ich hatte Gelegenheit,
mich sehr lange und ausführlich mit Jim Austin und einem IBM-Techniker
in Rente zu unterhalten, der mit Jim Austin gut befreundet ist und ihn
an diesem Tag begleitet hat.

Das war früher mal eine Schweinefarm, die Jim Austin mit seiner Frau vor
vielen Jahren gekauft hat. Die Hallen sind die ehemaligen Ställe, die
für die Sammlung renoviert wurden. Es gibt auch eine Richtfunkstrecke
für die Internetverbindung am Ort, wobei ich nicht mehr genau weiß,
welche Bandbreit darüber ermöglicht wurde.

Seine Frau betreibt neben den Hallen auch ein Gästehaus für
Übernachtungen. Er kann sich nur nicht mehr alleine um die Sammlung
kümmern, deshalb die Unterstützung durch andere Leute.
--
Arno Welzel
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Andreas Kohlbach
2017-09-19 21:09:49 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Ein DRAM Speicherchip um den damals viel Tamtam gemacht wurde.
X8 steht für den Datumscode August 1989, wo die ersten funktionierenden
Muster das Licht der Welt erblickten.
Konkreter nicht nur irgendein DRAM, sondern der erste Speicherchip mit 1
MBit aus eigener Produktion.
Nahm das nicht eine West-Deutsche Computer Zeitschrift (war es die CHIP?)
zum Anlass, auf jeder Ausgabe einen 1MBit Chip aus westlicher Produktion
zu kleben?

Ich kann das nicht mehr verifizieren, aber mein Hirn meint, dem war so,
weil ich die selbst in den Händen hielt - IIRC.
--
Andreas
You know you are a redneck if
your dog has a litter of puppies on the living room floor and nobody notices.
Arno Welzel
2017-09-21 18:56:03 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Ein DRAM Speicherchip um den damals viel Tamtam gemacht wurde.
X8 steht für den Datumscode August 1989, wo die ersten funktionierenden
Muster das Licht der Welt erblickten.
Konkreter nicht nur irgendein DRAM, sondern der erste Speicherchip mit 1
MBit aus eigener Produktion.
Nahm das nicht eine West-Deutsche Computer Zeitschrift (war es die CHIP?)
zum Anlass, auf jeder Ausgabe einen 1MBit Chip aus westlicher Produktion
zu kleben?
Toshiba war ja schon ein paar Jahre vorher soweit mit ihren 1
MBit-Chips. Ob die aber damals schon so billig waren, weiss nich nicht.
Für meine 4 MB Speicherausstattung im Atari 1040 STE habe ich etwa 1990
noch einen dreistelligen DM-Betrag anlegen dürfen - und das entsprach
dann 32 Chips mit je 1 MBit.
--
Arno Welzel
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Wolf gang P u f f e
2017-10-01 14:59:15 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ralf Kiefer
Post by Wolf gang P u f f e
Leider ist kein "U61000 X8" dabei.
Hm, da mußte ich jetzt erstmal bingen, was das ist.
Ein DRAM Speicherchip um den damals viel Tamtam gemacht wurde.
X8 steht für den Datumscode August 1989, wo die ersten funktionierenden
Muster das Licht der Welt erblickten.
Konkreter nicht nur irgendein DRAM, sondern der erste Speicherchip mit 1
MBit aus eigener Produktion.
Korrekt!
Im Schatten dieses 1Mbit Speichers gab es aber auch andere gefeierte
Erfolge bei der Speicherfertigung.
Die Lästerei damals "Die DDR baut den größten Mikrochip der Welt" hatte
wohl seine Ursache in einem Bericht über Hybridspeichermodule, wo 1989
bereits 1 und 4Mbit gefertigt wurden, die, technologisch bedingt, etwas
größer waren als der monolithische Einzelchip des 1Mbit.

Ich habe vor ein paar Jahren das "Traditionszimmer" einer Firma
besuchen dürfen, die ihre Schätze aus der Vergangenheit an der Wand
hängen hatte. Eine Freude!
http://www.server-alpha.de/hybridspeicher/

Leider lassen sich die interessanten mündlichen Berichte, wie die
Herstellung und Prüfung dieser Speicher erfolgte, nicht für die
Öffentlichkeit aufbereiten.

W.
Goetz Hoffart
2017-10-01 23:28:56 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Leider lassen sich die interessanten mündlichen Berichte, wie die
Herstellung und Prüfung dieser Speicher erfolgte, nicht für die
Öffentlichkeit aufbereiten.
Interview? Transkribieren? Vertexten? Filmchen aufnehmen? Es gibt doch
genug Möglichkeiten.

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/
Arno Welzel
2017-10-03 20:16:55 UTC
Permalink
Raw Message
Wolf gang P u f f e:

[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Ich habe vor ein paar Jahren das "Traditionszimmer" einer Firma
besuchen dürfen, die ihre Schätze aus der Vergangenheit an der Wand
hängen hatte. Eine Freude!
http://www.server-alpha.de/hybridspeicher/
Leider lassen sich die interessanten mündlichen Berichte, wie die
Herstellung und Prüfung dieser Speicher erfolgte, nicht für die
Öffentlichkeit aufbereiten.
Warum?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Wolf gang P u f f e
2017-10-04 22:44:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Ich habe vor ein paar Jahren das "Traditionszimmer" einer Firma
besuchen dürfen, die ihre Schätze aus der Vergangenheit an der Wand
hängen hatte. Eine Freude!
http://www.server-alpha.de/hybridspeicher/
Leider lassen sich die interessanten mündlichen Berichte, wie die
Herstellung und Prüfung dieser Speicher erfolgte, nicht für die
Öffentlichkeit aufbereiten.
Warum?
Ich hätte das damals irgendwie aufzeichnen müssen.
Das war vor ca. 7-8 Jahren.
Diese Gespäche und die Kontakte kamen zufällig zustande, wo ich
eigentlich auf der Suche nach ganz anderen Informationen war.
Beim Quatschten über alten Zeiten und berufliche Dinge kam man von
einem Thema ins nächste.

W.

Arno Welzel
2017-09-18 07:31:02 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Hallo!
Beim Aufräumen kamen längst vergessene Sachen zum Vorschein. Darunter
sind etliche DDR-ICs. Zustand: unbekannt. Ich hatte die vor rund
15Jahren auf dieser Antistatikmatte mit etlichen anderen, die ich
brauchen konnte, jemandem abgekauft. Diese hier sollten eher in
artgerechter Umgebung verwendet werden, IMHO. Ich sach nur metrische
Sockel ...
<http://www.ralf-kiefer.de/TEMP/chips1.jpg>
<http://www.ralf-kiefer.de/TEMP/chips2.jpg>
Die D718D sind wohl was seltenes, aber nicht was, was man brauchen
könnte. Die tauchen nicht in den üblichen "Übersetzungstabellen" im Web
http://www.ps-blnkd.de/BE-Ergaenzungen.htm
Oder das hier:

<http://www.ddr-rft-elektronik.de/schaltkreise/d718-d-halbleiterschaltkreis-16bit-wandler-tgl-43961/>
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Ralf Kiefer
2017-09-18 11:01:38 UTC
Permalink
Raw Message
Arno Welzel wrote:

<http://www.ddr-rft-elektronik.de/schaltkreise/d718-d-halbleiterschaltkr
eis-16bit-wandler-tgl-43961/>

Dort steht, daß diese Gehäuse ein Rastermaß von 2,54mm haben. Und das
stimmt sogar. Jetzt bin ich verwirrt. Einige andere von den ICs haben
Gehäuse mit Rastermaß 2,50mm. Was hat denn die geritten, beide Varianten
zu bauen?

Gruß, Ralf
Axel Schwenke
2017-09-18 11:57:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno Welzel
<http://www.ddr-rft-elektronik.de/schaltkreise/d718-d-halbleiterschaltkr
eis-16bit-wandler-tgl-43961/>
Dort steht, daß diese Gehäuse ein Rastermaß von 2,54mm haben. Und das
stimmt sogar. Jetzt bin ich verwirrt. Einige andere von den ICs haben
Gehäuse mit Rastermaß 2,50mm. Was hat denn die geritten, beide Varianten
zu bauen?
Die schlechte Verfügbarkeit von Fassungen? Bei Bauteilen, für die es einen
"internationalen" Austauschtyp gab, wie etwa RAM oder EPROM, war es einfach
praktikabler, gleich auf Zollraster zu setzen. Bei den Russen war es sogar
üblich, die gleichen Chips wahlweise im metrischen oder zölligen Gehäuse zu
verpacken. Die unterschieden sich dann in der Typenbezeichnung. IIRC ist
K155xxyy TTL im metrischen Gehäuse und KR155xxyy zöllig. "xxyy" spezifiziert
dabei den Typ, z.B. "ЛА3" = "LA3" ist der 7400 = D100.

Die D718 sind übrigens relativ nette Bauteile. Wesentlicher Einsatzzweck war
Displaytreiber in störempfindlichen Umgebungen. Z.B. die Anzeige in einem
digitalen PLL-Tuner. Eine Multiplex-Anzeige hätte da zuviel Störungen ins
System gebracht.


XL
Guido Grohmann
2017-09-18 16:40:56 UTC
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Raw Message
Post by Axel Schwenke
Die D718 sind übrigens relativ nette Bauteile. Wesentlicher Einsatzzweck war
Displaytreiber in störempfindlichen Umgebungen. Z.B. die Anzeige in einem
digitalen PLL-Tuner. Eine Multiplex-Anzeige hätte da zuviel Störungen ins
System gebracht.
Stimmt, die stecken im HMK-T200 und bestimmt auch im ST 3936/4000.
Bisher ist mir da noch kein defekter untergekommen.

Guido
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