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Erinnerungen
(zu alt für eine Antwort)
Horst Nietowski
2021-05-02 18:34:05 UTC
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Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet. War 1983 und kurz darauf haben wir in Koeln die erste
Messe (in Deutschland) fuer diesen Computer veranstaltet. Wir, der
TI99er Workshop Rheinland, hatten eine Halle gemietet und Leute
eingeladen. Es waren ueber 1000 Leute da.


http://www.bromosel.99er.net/d…scans/tirevue_05-1986.pdf

Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)


Noch etwas: Myarc hat den Geneve erstmals bei uns in Koeln gezeigt. Den
Mann, der diesen Computer zeigen sollte, habe ich persoenlich am
Flughafen abgeholt. Wir haben dann spaeter im Kleinkoeln (Kneipe) die
ganze Nacht gesoffen. War klasse.


https://en.wikipedia.org/wiki/Geneve_9640
Kay Martinen
2021-05-02 19:16:28 UTC
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Post by Horst Nietowski
Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet. War 1983 und kurz darauf haben wir in Koeln die erste
Du must damals sehr reich gewesen sein. Danach auch noch? ;-)

Für den Preis hätte man einen Kleinwagen oder Motorrad bekommen. Puuh!

Mich erinnert das an die Ersten ähem "Transportablen" Videokameras aus
dem Versandhauskatalog. Deren Basis-ausstattung ging auch so bei 10kDM
los bis hoch zu 20kDM für Akkupaket... und Rekorder. ;-)

Echt Krass wie Teuer das damals alles war.

Kay
--
Posted via leafnode
Horst Nietowski
2021-05-02 20:12:24 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Horst Nietowski
Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet. War 1983 und kurz darauf haben wir in Koeln die erste
Du must damals sehr reich gewesen sein. Danach auch noch? ;-)
War ja nicht alles auf einmal. Der TI hat mich gebraucht etwa 1000
Mark gekostet, die Box ohne weitere Karten etwa 1500. Speicher (32 KB)
570 Mark. Karte zum Drucken weitere 400 Mark und natuerlich wollte ich
ins Netz. Also Akustikkoppler anschaffen. Karte fuer 80 Zeichen war auch
nicht billig. Das Supermodul haben wir allerdings selber entwickelt, hat
pro Stueck etwa 100 Mark an Teilen gekostet, verkauft haben wir es fuer
300 Mark. Fertig natuerlich, sogar mit Gehaeuse. Aber es kamen ja noch
viele andere Dinge dazu, etwa das Sprachmodul, originaler Monitor und
etliche Module. Gut, die haben wir natuerlich durch unser Supermodul
zunichte gemacht, weil wir alle auf Diskette hatten und diese dann in
unser Modul laden konnten.

Aber teuer war es schon.
Horst Nietowski
2021-05-02 20:41:56 UTC
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Post by Horst Nietowski
Post by Kay Martinen
Post by Horst Nietowski
Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet. War 1983 und kurz darauf haben wir in Koeln die erste
Du must damals sehr reich gewesen sein. Danach auch noch? ;-)
War ja nicht alles auf einmal. Der TI hat mich gebraucht etwa 1000
Mark gekostet, die Box ohne weitere Karten etwa 1500. Speicher (32 KB)
570 Mark. Karte zum Drucken weitere 400 Mark und natuerlich wollte ich
ins Netz. Also Akustikkoppler anschaffen. Karte fuer 80 Zeichen war auch
nicht billig. Das Supermodul haben wir allerdings selber entwickelt, hat
pro Stueck etwa 100 Mark  an Teilen gekostet, verkauft haben wir es fuer
300 Mark. Fertig natuerlich, sogar mit Gehaeuse.  Aber es kamen ja noch
viele andere Dinge dazu, etwa das Sprachmodul, originaler Monitor und
etliche Module. Gut, die haben wir natuerlich durch unser Supermodul
zunichte gemacht, weil wir alle auf Diskette hatten und diese dann in
unser Modul laden konnten.
Aber teuer war es schon.
Noch etwas: Ich habe noch ein Supermodul. Wuerde es verschenken, wenn es
einer haben will. Ohne Gehaeuse, aber voll funktionsfaehig. 64 KB, Die
Software auf dem Modul (Assembler, geschrieben von Wolfgang Z.) kann von
Kassette und Diskette lesen und schreiben. Allerdings braucht man eine
Speichererweiterung, wobei das Mini-Mem reicht.
Hermann Riemann
2021-05-03 05:49:26 UTC
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Post by Kay Martinen
Echt Krass wie Teuer das damals alles war.
Mein erstes postzugelassenes Modem ca 800 DM
der im Gegensatz zu Zyxel? keine 14400 Übertragungsrate konnte.

Hermann
dessen teuerste Einzelausgabe vermutlich
ein ca 5000 DM teurer Eizomonitor (1280x1024) war.
--
http://www.hermann-riemann.de
Arno Welzel
2021-05-03 08:22:36 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Kay Martinen
Echt Krass wie Teuer das damals alles war.
Mein erstes postzugelassenes Modem ca 800 DM
der im Gegensatz zu Zyxel? keine 14400 Übertragungsrate konnte.
Hermann
dessen teuerste Einzelausgabe vermutlich
ein ca 5000 DM teurer Eizomonitor (1280x1024) war.
Hier war es ein Eizo CX241, ca. 1200 EUR.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
olaf
2021-05-02 19:49:51 UTC
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Post by Horst Nietowski
Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet. War 1983 und kurz darauf haben wir in Koeln die erste
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
gekauft und drei Monate spaeter fuer dasselbe Geld wieder verkauft als
ich gesehen habe was das Zubehoer kostete. Und ich glaube ein paar
Monate spaeter stand in der c't das TI die Dinger einstellt weil sie
keiner will.

Olaf
Marcel Mueller
2021-05-03 06:25:19 UTC
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Post by olaf
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
gekauft und drei Monate spaeter fuer dasselbe Geld wieder verkauft als
ich gesehen habe was das Zubehoer kostete. Und ich glaube ein paar
Monate spaeter stand in der c't das TI die Dinger einstellt weil sie
keiner will.
Och, verkauft haben die sich schon, mindestens mal in USA. Nur wäre TI
daran fast Pleite gegangen, deshalb die Notbremse. Commodore hat halt
billigeres Zeug auf den Markt gehabt und kräftig auf den Preis gedrückt.
Bei dem technisch besseren TI waren die Herstellungskosten einfach zu hoch.


Marcel
Gerrit Heitsch
2021-05-03 07:01:53 UTC
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Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
gekauft und drei Monate spaeter fuer dasselbe Geld wieder verkauft als
ich gesehen habe was das Zubehoer kostete. Und ich glaube ein paar
Monate spaeter stand in der c't das TI die Dinger einstellt weil sie
keiner will.
Och, verkauft haben die sich schon, mindestens mal in USA. Nur wäre TI
daran fast Pleite gegangen, deshalb die Notbremse. Commodore hat halt
billigeres Zeug auf den Markt gehabt und kräftig auf den Preis gedrückt.
Bei dem technisch besseren TI waren die Herstellungskosten einfach zu hoch.
Der Ti99/4A war besser als der C64? Hast du dir die Architektur des Ti
mal genauer angesehen?

Gerrit
Horst Nietowski
2021-05-03 07:39:02 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
gekauft und drei Monate spaeter fuer dasselbe Geld wieder verkauft als
ich gesehen habe was das Zubehoer kostete. Und ich glaube ein paar
Monate spaeter stand in der c't das TI die Dinger einstellt weil sie
keiner will.
Och, verkauft haben die sich schon, mindestens mal in USA. Nur wäre TI
daran fast Pleite gegangen, deshalb die Notbremse. Commodore hat halt
billigeres Zeug auf den Markt gehabt und kräftig auf den Preis
gedrückt. Bei dem technisch besseren TI waren die Herstellungskosten
einfach zu hoch.
Der Ti99/4A war besser als der C64? Hast du dir die Architektur des Ti
mal genauer angesehen?
Voll ausgebaut war er schon gut. Leider konnte man die richtig gute CPU
nicht
voll nutzen, weil Texas Instruments dies verhindert hat. Duemmer gings
wirklich nicht.
Gerrit Heitsch
2021-05-03 10:26:30 UTC
Permalink
Post by Horst Nietowski
Post by Gerrit Heitsch
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
gekauft und drei Monate spaeter fuer dasselbe Geld wieder verkauft als
ich gesehen habe was das Zubehoer kostete. Und ich glaube ein paar
Monate spaeter stand in der c't das TI die Dinger einstellt weil sie
keiner will.
Och, verkauft haben die sich schon, mindestens mal in USA. Nur wäre
TI daran fast Pleite gegangen, deshalb die Notbremse. Commodore hat
halt billigeres Zeug auf den Markt gehabt und kräftig auf den Preis
gedrückt. Bei dem technisch besseren TI waren die Herstellungskosten
einfach zu hoch.
Der Ti99/4A war besser als der C64? Hast du dir die Architektur des Ti
mal genauer angesehen?
Voll ausgebaut war er schon gut. Leider konnte man die richtig gute CPU
nicht
voll nutzen, weil Texas Instruments dies verhindert hat. Duemmer gings
wirklich nicht.
Voll ausgebaut hiess aber $$$$ extra auszugeben. Beim C64 bekam man das
meiste davon in der Grundausstattung.

Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.

Gerrit
Christian Corti
2021-05-03 12:02:18 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
Das hat IBM 1975 beim 5100 auch so gemacht, wobei dieser Interpreter ein
System/32 Emulator war. Analog übrigens mit APL und einem System/360
Emulator.

Christian
Gerrit Heitsch
2021-05-03 12:23:40 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
Das hat IBM 1975 beim 5100 auch so gemacht, wobei dieser Interpreter ein
System/32 Emulator war. Analog übrigens mit APL und einem System/360
Emulator.
Diese Verrenkungen waren beim TI aber nicht nötig wie eine Menge andere
Homecomputer bewiesen haben. Und nur weil es IBM macht ist es noch lange
keine gute Idee.

Gerrit
Thomas Koenig
2021-05-03 14:07:10 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
Gerrit Heitsch
2021-05-03 14:51:30 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
GPL-Interpreter. Details hier:


https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language

Dazu noch, daß die 16 KB RAM in der Grundausstattung das RAM des
Videochips sind und die CPU nicht direkt darauf zugreifen kann. Direkt
addressierbares RAM gibt es nur 256 Bytes (in zwei Stück MC6810).

Gerrit
Horst Nietowski
2021-05-03 15:13:23 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Dazu noch, daß die 16 KB RAM in der Grundausstattung das RAM des
Videochips sind und die CPU nicht direkt darauf zugreifen kann. Direkt
addressierbares RAM gibt es nur 256 Bytes (in zwei Stück MC6810).
Ab dem Minimemory entfaellt das. Aber stimmt, in der Grundversion hat
man nur diese 256 Bytes als schnelles RAM. Und was schlimmer ist: damals
war RAM schneller, als es die CPU ueberhaupt bedienen konnte. Der
TMS9900 konnte das aber; leider hat man ihn kastriert, so dass dies
entfallen ist.
Thomas Koenig
2021-05-03 16:25:01 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.

Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Post by Gerrit Heitsch
Dazu noch, daß die 16 KB RAM in der Grundausstattung das RAM des
Videochips sind und die CPU nicht direkt darauf zugreifen kann. Direkt
addressierbares RAM gibt es nur 256 Bytes (in zwei Stück MC6810).
Nochmal Urx.

Da lag ich mit meinem C64 doch nicht so daneben...
Gerrit Heitsch
2021-05-03 16:34:55 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Dazu noch, daß die 16 KB RAM in der Grundausstattung das RAM des
Videochips sind und die CPU nicht direkt darauf zugreifen kann. Direkt
addressierbares RAM gibt es nur 256 Bytes (in zwei Stück MC6810).
Nochmal Urx.
Da lag ich mit meinem C64 doch nicht so daneben...
Ja, der mag die langsamere CPU gehabt haben, aber die deutlich bessere
Systemarchitektur hat das wieder kompensiert.

Gerrit
Thomas Koenig
2021-05-03 19:55:46 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso? 2^16 = 65536, entsprechend 64 KB (wie man es damals
geschrieben hat). Das war auch schon vorher so, z.B. bei
der PDP-11.

Wenn man mit einer 16-Maschine mehr als 64K adressieren möchte,
sollte man nochmal nachdenken, ob man wirklich 16 bit haben
möchte oder mehr (und auf so einen Mist wie Segment-Register
tunlichst verzichten).
Gerrit Heitsch
2021-05-03 20:02:09 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso? 2^16 = 65536, entsprechend 64 KB (wie man es damals
geschrieben hat). Das war auch schon vorher so, z.B. bei
der PDP-11.
Ja, und? Ein 8 Bit-Rechner kann auch 64 KB ansprechen. Mit deiner Logik
wäre bei dem bei 256 Byte Schluss.

Also müsste man nur dieselbe Technik anwenden und schon könnte die 16
Bit CPU problemlos 4 GB ansprechen.

Gerrit
Lothar Paltins
2021-05-03 22:43:05 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Ja, und? Ein 8 Bit-Rechner kann auch 64 KB ansprechen. Mit deiner Logik
wäre bei dem bei 256 Byte Schluss.
Also müsste man nur dieselbe Technik anwenden und schon könnte die 16
Bit CPU problemlos 4 GB ansprechen.
Wie beim Motorola 68000, wobei der zuerst auch nur einen 24 Bit
Adressbus hatte.

Der TMS9900 war aber wesentlich älter und ein Nachbau der noch älteren
TI990 Minicomputer Architektur mit nur einem 16 Bit Wort für die
Adressen. Es gab auch 990 Computer mit segmentiertem Memory und den
Assembler-Befehlen LDS (Long Distance Source) und LDD (Long Distance
Destination). Die wurden beim 9900 aber nicht implementiert. 64 KByte
erschien Mitte/Ende der 1970er Jahre als absolut ausreichend.

Lothar
Gerrit Heitsch
2021-05-04 05:00:31 UTC
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Post by Lothar Paltins
Post by Gerrit Heitsch
Ja, und? Ein 8 Bit-Rechner kann auch 64 KB ansprechen. Mit deiner
Logik wäre bei dem bei 256 Byte Schluss.
Also müsste man nur dieselbe Technik anwenden und schon könnte die 16
Bit CPU problemlos 4 GB ansprechen.
Wie beim Motorola 68000, wobei der zuerst auch nur einen 24 Bit
Adressbus hatte.
Der hat aber 32 Bit-Register und die Befehle dazu. Ich meine schon eine
CPU mit 16Bit-Registerm.

Gerrit
Josef Moellers
2021-05-04 11:55:02 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Lothar Paltins
Post by Gerrit Heitsch
Ja, und? Ein 8 Bit-Rechner kann auch 64 KB ansprechen. Mit deiner
Logik wäre bei dem bei 256 Byte Schluss.
Also müsste man nur dieselbe Technik anwenden und schon könnte die 16
Bit CPU problemlos 4 GB ansprechen.
Wie beim Motorola 68000, wobei der zuerst auch nur einen 24 Bit
Adressbus hatte.
Der hat aber 32 Bit-Register und die Befehle dazu. Ich meine schon eine
CPU mit 16Bit-Registerm.
Als ich bei Nixdorf angefangen habe, war das bei der 8870/U (... wie
U)ngerade). Die basierte auf der DG Nova Architektur und konnte
tatsächlich 65536 16-Bit-Worte adressieren, also 128kByte. Um auf ein
Byte zuzugreifen mußte man das Wort lesen und das Byte extrahieren, ich
erinnere mich aber vage, daß es da irgendeinen Mechanismus gab, das
unterste Bit hinzuzufügen.
Das sind jetzt aber gut 40 Jahre her.

Josef
Thomas Koenig
2021-05-04 08:42:56 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso? 2^16 = 65536, entsprechend 64 KB (wie man es damals
geschrieben hat). Das war auch schon vorher so, z.B. bei
der PDP-11.
Ja, und? Ein 8 Bit-Rechner kann auch 64 KB ansprechen. Mit deiner Logik
wäre bei dem bei 256 Byte Schluss.
Da muss man ein bisschen tiefer in die Architektur einsteigen.

Der Prozessor des TI 99/4A hatte eine Registerarchitektur, die
meisten Operationen wie z.B. Adressberechnung wurden in einem
einzelnen Register (auch wenn die extern im Speicher waren)
durchgeführt. Daher waren 16 bit eine "natürliche" Grenze.

Der 6502 hatte einen Akkumulator und zwei Indexregister.
16-bit-Adressen konnte er nur im Speicher ablegen und relativ
dazu adressieren.

Der 8080 und der Z80 haben Registerpaare (H und L beim 8080),
die man zum Adressieren verwenden kann und die man rauf- oder
runterzählen konnte.

Sowas hätte man mit dem TI 99/4A natürlich auch machen können.
Die TI 990 - Minicomputer, deren CPU abgebildet wurde, konnten auch
mehr als 64K adressieren, aber halt auch mit irgendwelchen Tricks.
Post by Gerrit Heitsch
Also müsste man nur dieselbe Technik anwenden und schon könnte die 16
Bit CPU problemlos 4 GB ansprechen.
Die Frage ist halt, wie - ein "Increment" und "Decrement" auf
ein Registerpaar wie bei dem Z80 macht reicht halt nur dazu,
Bytes zu adressieren. Wenn man z.B. einen Array von 4-Byte-Zahlen
durchläuft, dann sollte man schon die Zahl 4 zu einem Registerpaar
dazuaddieren können, und dann landet man schnell bei einem
32-bit-Register (auch wenn es intern mit 16 Bits realisiert
ist wie bei dem 68000).
Gerrit Heitsch
2021-05-04 08:59:36 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso? 2^16 = 65536, entsprechend 64 KB (wie man es damals
geschrieben hat). Das war auch schon vorher so, z.B. bei
der PDP-11.
Ja, und? Ein 8 Bit-Rechner kann auch 64 KB ansprechen. Mit deiner Logik
wäre bei dem bei 256 Byte Schluss.
Da muss man ein bisschen tiefer in die Architektur einsteigen.
Der Prozessor des TI 99/4A hatte eine Registerarchitektur, die
meisten Operationen wie z.B. Adressberechnung wurden in einem
einzelnen Register (auch wenn die extern im Speicher waren)
durchgeführt. Daher waren 16 bit eine "natürliche" Grenze.
Gab es bei 8Bit-CPUs auch. Ist kein Grund. Die natürliche Grenze bei
einer 8Bit-CPU wären 256 Bytes gewesen.

Und Register im RAM hat man beim 6502 auch, nennt sich Zeropage. :)
Post by Thomas Koenig
Der 6502 hatte einen Akkumulator und zwei Indexregister.
16-bit-Adressen konnte er nur im Speicher ablegen und relativ
dazu adressieren.
Ja, und der 6800 hatte ein 16Bit-Indexregister. Der Z80 fasst Register
zusammen.

Die Aussage, daß ein 16Bit-Rechner nur 64 KB ansprechen kann gilt also
nicht generell sondern nur für CPUs von Designern die sich keine Mühe
gegeben haben. :)
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Also müsste man nur dieselbe Technik anwenden und schon könnte die 16
Bit CPU problemlos 4 GB ansprechen.
Die Frage ist halt, wie - ein "Increment" und "Decrement" auf
ein Registerpaar wie bei dem Z80 macht reicht halt nur dazu,
Bytes zu adressieren. Wenn man z.B. einen Array von 4-Byte-Zahlen
durchläuft, dann sollte man schon die Zahl 4 zu einem Registerpaar
dazuaddieren können, und dann landet man schnell bei einem
32-bit-Register (auch wenn es intern mit 16 Bits realisiert
ist wie bei dem 68000).
Komplett anderes Problem. Jedenfalls gibt es keinen harten Grund warum
eine 16Bit-CPU auf 64KB beschränkt sein sollte. Ebenso keinen Grund
warum man Segmente bräuchte.

Gerrit
Thomas Koenig
2021-05-04 10:19:44 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Die Aussage, daß ein 16Bit-Rechner nur 64 KB ansprechen kann gilt also
nicht generell sondern nur für CPUs von Designern die sich keine Mühe
gegeben haben. :)
So kann man das natürlich sagen. Oder die Designer hatten ein
bestimmtes Ziel vor Augen und sich überlegt, dass Leute mit
größeren Anforderungen vielleicht besser die nächstgrößere CPU
nehmen sollten :-)
Post by Gerrit Heitsch
Komplett anderes Problem. Jedenfalls gibt es keinen harten Grund warum
eine 16Bit-CPU auf 64KB beschränkt sein sollte.
Es gibt beim Design von Computerachitekturen so gut wie nie einen
"harten" Grund für irgendetwas. Man könnte auch eine beliebige
Anzahl von Bits mit einer 1-Bit-CPU ansprechen, siehe die Motorola
MC14500B. Wäre aber möglicherwise
Post by Gerrit Heitsch
Ebenso keinen Grund
warum man Segmente bräuchte.
Allerdings sollte man sich dann Gedanken darüber machen, was auf
einer 16-bit-CPU noch sinnvoll ist und was nicht (und was man
mit "16 bit" überhaupt meint). Wenn man größere Adressregister
als 16 bit hat, auf denen man z.B. Additionen durchführt, dann
mag die Mikroarchitektur 16 bit sein (oder auch 4 bit oder
was auch immer), die Architektur ist dann nicht mehr pur 16 bit.

Mikroarchitektur und Architektur müssen nicht viel miteinander
zu tun haben. Ein schönes Beispiel ist die IBM 360/30 mit einer
32-bit - Architektur und einer 8-bit Mikroarchitektur.
Andreas Kohlbach
2021-05-04 18:53:13 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Allerdings sollte man sich dann Gedanken darüber machen, was auf
einer 16-bit-CPU noch sinnvoll [...]
Stimmt. Eine 8-Bit CPU reicht völlig aus. ;-)
--
Andreas
Gerrit Heitsch
2021-05-04 18:56:40 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Allerdings sollte man sich dann Gedanken darüber machen, was auf
einer 16-bit-CPU noch sinnvoll [...]
Stimmt. Eine 8-Bit CPU reicht völlig aus. ;-)
Schliesst das den 68008 ein? ;)

Gerrit
Andreas Kohlbach
2021-05-04 22:22:15 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Allerdings sollte man sich dann Gedanken darüber machen, was auf
einer 16-bit-CPU noch sinnvoll [...]
Stimmt. Eine 8-Bit CPU reicht völlig aus. ;-)
Schliesst das den 68008 ein? ;)
Immer diese Fangfragen. ;-)
--
Andreas
Thomas Koenig
2021-05-05 05:48:56 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Allerdings sollte man sich dann Gedanken darüber machen, was auf
einer 16-bit-CPU noch sinnvoll [...]
Stimmt. Eine 8-Bit CPU reicht völlig aus. ;-)
Schliesst das den 68008 ein? ;)
Nope.

Eine 68008 hat eine 32-Bit-Architektur mit einer
Mikroarchitektur, die zum Teil 16 (intern) und
zum Teil 8 (extern) Bits hat.
Hermann Riemann
2021-05-05 07:04:48 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Die Aussage, daß ein 16Bit-Rechner nur 64 KB ansprechen kann gilt also
nicht generell sondern nur für CPUs von Designern die sich keine Mühe
gegeben haben. :)
So kann man das natürlich sagen. Oder die Designer hatten ein
bestimmtes Ziel vor Augen und sich überlegt, dass Leute mit
größeren Anforderungen vielleicht besser die nächstgrößere CPU
nehmen sollten :-)
Unterscheide, zwischen dem,
was technisch geht, und was effektiv sein könnte.

Dank carry bit (Übertrag ) ist die Länge von Addition
nur durch die Speichermöglichkeit beschränkt.

Mittels realen oder virtuellen Schieberegister
gilt dass auch bei der Adresslänge.
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Komplett anderes Problem. Jedenfalls gibt es keinen harten Grund warum
eine 16Bit-CPU auf 64KB beschränkt sein sollte.
Es gibt beim Design von Computerachitekturen so gut wie nie einen
"harten" Grund für irgendetwas. Man könnte auch eine beliebige
Anzahl von Bits mit einer 1-Bit-CPU ansprechen, siehe die Motorola
MC14500B. Wäre aber möglicherweise
Wirklich ein bit? Ohne Übertrag .. wird es schwierig.

Ich habe mal überlegt mit einem 8 Bit PC und wenig RAM
einen Großrechner zu erstellen.

Die Register des der Großrechners lägen im RAM,
der Hauptspeicher ( und der Mikrocode )
des Großrechners auf einem Tonbandgerät.

Mit entsprechendem Arbeitsaufwand hätte das funktioniert,
allerdings wäre die Rechengeschwindigkeit etwas problenmatisch

Hermann
heutzutage 32 GB RAM und 6 TB Festplatte
für print "Hello world" verwendend.
--
http://www.hermann-riemann.de
Thomas Koenig
2021-05-05 07:33:16 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Thomas Koenig
Es gibt beim Design von Computerachitekturen so gut wie nie einen
"harten" Grund für irgendetwas. Man könnte auch eine beliebige
Anzahl von Bits mit einer 1-Bit-CPU ansprechen, siehe die Motorola
MC14500B. Wäre aber möglicherweise
Wirklich ein bit? Ohne Übertrag .. wird es schwierig.
Eine ein-bit-ALU - mit Carry :-)
Post by Hermann Riemann
Ich habe mal überlegt mit einem 8 Bit PC und wenig RAM
einen Großrechner zu erstellen.
Da ist dir IBM zuvorgekommen, mit der 360/30 :-)
Post by Hermann Riemann
Die Register des der Großrechners lägen im RAM,
Jep.
Post by Hermann Riemann
der Hauptspeicher ( und der Mikrocode )
des Großrechners auf einem Tonbandgerät.
Hm, da braucht man aber einen Operator, der spult, oder? Oder wäre
das so ein richtiges Bandlesegerät wie ein DECtape?
Post by Hermann Riemann
Mit entsprechendem Arbeitsaufwand hätte das funktioniert,
allerdings wäre die Rechengeschwindigkeit etwas problenmatisch
War es bei der 360/30 auch :-)
Hermann Riemann
2021-05-05 12:05:58 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Hermann Riemann
Ich habe mal überlegt mit einem 8 Bit PC und wenig RAM
einen Großrechner zu erstellen.
Hm, da braucht man aber einen Operator, der spult, oder? Oder wäre
das so ein richtiges Bandlesegerät wie ein DECtape?
Elektromotoren,die die Tasten des Tonbandgerätes bedienen.

Allerdings habe ich mir damals die Positionierung mittels Segmente nicht
überlegt.
Post by Thomas Koenig
Post by Hermann Riemann
Mit entsprechendem Arbeitsaufwand hätte das funktioniert,
allerdings wäre die Rechengeschwindigkeit etwas problenmatisch
War es bei der 360/30 auch :-)
Mit IBM hatte ich außer einem gekauften Handbuch
nichts zu tun.
Nur mit Siemens BS2000 software,
Die hardware war IBM kompatible,
was 4 k Byte offset bei dieverse Fällen bedeutet.

Hermann
der auch statt hex mal bitweise programmiert hat
(ein Taste Bit setzten eine Taste Bit übernehmen.)
es aber schnell wieder aufgegeben hat.
Ebenso wie den Versuch einen Plotter als Drucker zu verwenden.
--
http://www.hermann-riemann.de
Christian Corti
2021-05-04 09:43:21 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Die Aussage, daß ein 16Bit-Rechner nur 64 KB ansprechen kann gilt also
nicht generell sondern nur für CPUs von Designern die sich keine Mühe
gegeben haben. :)
Schreibt einer, der die richtigen Computer vermutlich nicht kennt ;-)))
Die Wortbreite war immer eine recht harte Grenze. Und man hat früher
auch Worte adressiert, keine Bytes. Daher war z.B. ein 16-Bit Rechner
mit 15 Bit Adresse gar nicht mal so schlecht. Das 16. Bit war da z.B.
das Indirekt-Bit.

Christian
Andreas Kohlbach
2021-05-04 10:52:47 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Der 6502 hatte einen Akkumulator und zwei Indexregister.
16-bit-Adressen konnte er nur im Speicher ablegen und relativ
dazu adressieren.
AFAIK nur im Bezug auf die Indexregister. Er kann natürlich auch
absolute:

JMP $FCE2

sollte bei der 6510 eines Commodore 64 einen Reset ausführen.
Post by Thomas Koenig
Der 8080 und der Z80 haben Registerpaare (H und L beim 8080),
Neben HL noch BC und DE.
Post by Thomas Koenig
die man zum Adressieren verwenden kann und die man rauf- oder
runterzählen konnte.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Hermann Riemann
2021-05-04 13:32:03 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Da muss man ein bisschen tiefer in die Architektur einsteigen.
Der Prozessor des TI 99/4A hatte eine Registerarchitektur, die
meisten Operationen wie z.B. Adressberechnung wurden in einem
einzelnen Register (auch wenn die extern im Speicher waren)
durchgeführt. Daher waren 16 bit eine "natürliche" Grenze.
Der 6502 hatte einen Akkumulator und zwei Indexregister.
16-bit-Adressen konnte er nur im Speicher ablegen und relativ
dazu adressieren.
Der 8080 und der Z80 haben Registerpaare (H und L beim 8080),
die man zum Adressieren verwenden kann und die man rauf- oder
runterzählen konnte.
Du hast den Programmzähler und den Stackpointer vergessen.

Hermann
der u.a. seine Spielchen mit dem stackpointer getrieben hat,
um Programmabläufe seinen Wünschen anzupassen.
--
http://www.hermann-riemann.de
Josef Moellers
2021-05-04 14:57:16 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
In was für einem Interpreter haben die das BASIC laufen lassen?
Kannst du das mal im Detail erklären?
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso? 2^16 = 65536, entsprechend 64 KB (wie man es damals
geschrieben hat). Das war auch schon vorher so, z.B. bei
der PDP-11.
Ja, und? Ein 8 Bit-Rechner kann auch 64 KB ansprechen. Mit deiner Logik
wäre bei dem bei 256 Byte Schluss.
Da muss man ein bisschen tiefer in die Architektur einsteigen.
Der Prozessor des TI 99/4A hatte eine Registerarchitektur, die
meisten Operationen wie z.B. Adressberechnung wurden in einem
einzelnen Register (auch wenn die extern im Speicher waren)
durchgeführt. Daher waren 16 bit eine "natürliche" Grenze.
Der 6502 hatte einen Akkumulator und zwei Indexregister.
16-bit-Adressen konnte er nur im Speicher ablegen und relativ
dazu adressieren.
Der 8080 und der Z80 haben Registerpaare (H und L beim 8080),
die man zum Adressieren verwenden kann und die man rauf- oder
runterzählen konnte.
Die DG Nova Architektur (Nixdorf Computer 8870/U) hatte sogar Auto-In-
und Auto-Dekrement-Speicherzellen: jedemal, wenn man über so eine
Speicherzelle indirekt adressierte, wurde der Inhalt um eins hoch- bzw
'runtergezählt.
Die lagen irgendwo am Anfang des Speichers, 00020-00027 und 00030-00037.
[https://core.ac.uk/download/pdf/36714038.pdf]

Josef
Nils M Holm
2021-05-03 20:24:50 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Wieso? 2^16 = 65536, entsprechend 64 KB (wie man es damals
geschrieben hat). Das war auch schon vorher so, z.B. bei
der PDP-11.
Naja, bei den ersten bzw. kleineren PDP-11. Die 11/23 konnte
separate I&D space, also 2x 28K words (112KB Speicher, die
"oberen" 8KB waren fuer I/O), und spaetere Modelle, wie die
11/73, konnten virtual memory und somit die gesamten 22 bits
des QBUS fuer die Addressierung nutzen, also bis zu 4MB Speicher
ansprechen.
--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org
Christian Corti
2021-05-04 07:35:04 UTC
Permalink
Post by Nils M Holm
Naja, bei den ersten bzw. kleineren PDP-11. Die 11/23 konnte
separate I&D space, also 2x 28K words (112KB Speicher, die
"oberen" 8KB waren fuer I/O), und spaetere Modelle, wie die
11/73, konnten virtual memory und somit die gesamten 22 bits
des QBUS fuer die Addressierung nutzen, also bis zu 4MB Speicher
ansprechen.
Das ist so nicht richtig. Die 11/23 hat kein separate I&D. Genauer
gesagt haben nur QBUS-Maschinen mit J11 separate I&D, also ab 11/53
aufwärts. Bei den Unibus-Maschinen sind es z.B. die 11/44, 11/45 und 11/70.
Virtual Memory gibt es bei den PDP-11 nicht, das gab es erst bei der VAX-11
(deswegen hieß die Virtual Address eXtension). Die Elfen haben allenfalls
eine MMU, um 18 Bit Adressen (z.B. 11/34, 11/45 usw.) oder 22 Bit Adressen
(z.B. 11/70, 11/24 mit Option usw.) über den Bus ansprechen zu können.

Christian
Nils M Holm
2021-05-04 08:08:56 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Nils M Holm
Naja, bei den ersten bzw. kleineren PDP-11. Die 11/23 konnte
separate I&D space, also 2x 28K words (112KB Speicher, die
"oberen" 8KB waren fuer I/O), und spaetere Modelle, wie die
11/73, konnten virtual memory und somit die gesamten 22 bits
des QBUS fuer die Addressierung nutzen, also bis zu 4MB Speicher
ansprechen.
Das ist so nicht richtig. Die 11/23 hat kein separate I&D.
Interessant, das hatte ich anders in Erinnerung. Die 11/23, an
der ich gearbeitet habe, hatte 248KB Speicher, allerdings habe
ich die nie in Assembler programmiert.

Die 11/73 konnte mehreren Prozessen denselben Addressraum
zur Verfuegung stellen, was ich als virtual memory bezeichnen
wuerde.
Post by Christian Corti
Genauer
gesagt haben nur QBUS-Maschinen mit J11 separate I&D, also ab 11/53
aufw?rts. Bei den Unibus-Maschinen sind es z.B. die 11/44, 11/45 und 11/70.
Virtual Memory gibt es bei den PDP-11 nicht, das gab es erst bei der VAX-11
(deswegen hie? die Virtual Address eXtension). Die Elfen haben allenfalls
eine MMU, um 18 Bit Adressen (z.B. 11/34, 11/45 usw.) oder 22 Bit Adressen
(z.B. 11/70, 11/24 mit Option usw.) ?ber den Bus ansprechen zu k?nnen.
Christian
--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org
Christian Corti
2021-05-04 10:09:10 UTC
Permalink
Post by Nils M Holm
Die 11/73 konnte mehreren Prozessen denselben Addressraum
zur Verfuegung stellen, was ich als virtual memory bezeichnen
wuerde.
Das ist die Funktion einer MMU. Mit Virtual Memory kannst du einem
Prozeß Speicher zuweisen, den es physisch nicht gibt. Die MMU hat dann
die Funktion, das umzubiegen. Ich weiß, in der Praxis vermischt sich
das, denn VM ohne MMU ist etwas sinnbefreit.

Christian
Nils M Holm
2021-05-04 11:04:03 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Nils M Holm
Die 11/73 konnte mehreren Prozessen denselben Addressraum
zur Verfuegung stellen, was ich als virtual memory bezeichnen
wuerde.
Das ist die Funktion einer MMU. Mit Virtual Memory kannst du einem
Proze? Speicher zuweisen, den es physisch nicht gibt. Die MMU hat dann
die Funktion, das umzubiegen. Ich wei?, in der Praxis vermischt sich
das, denn VM ohne MMU ist etwas sinnbefreit.
Die mir bekannte Definition von VM ist eine Zuordnung von Adressen,
die einem Programm zur Verfuegung stehen (virtuelle Adressen) zu
Adressen, die im physischen Speicher vorhanden sind (physische Adresse).
Dabei ist egal, ob die virtuellen Addressen im physischen Adressraum
existieren oder oder nicht. Die Hardware, die das realisiert, ist
natuerlich die MMU.

Klar, Du kannst in einer PDP-11 keinen physischen Speicher addressieren,
den es nicht gibt (ausser die Maschine hat weniger als 64KB Speicher).
In der VAX hingegen war das eher die Regel (keine VAX, die ich je gesehen
habe, hatte 4096MB Speicher). Dennoch stellen beide Architeckturen
Programmen VM zur Verfuegung, oder?

Wie wuerdest Du denn den Fall der PDP-11 nennen, wenn nicht VM?
--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org
Hermann Riemann
2021-05-04 13:36:16 UTC
Permalink
Post by Nils M Holm
Die 11/73 konnte mehreren Prozessen denselben Addressraum
zur Verfuegung stellen, was ich als virtual memory bezeichnen
wuerde.
Das konnte mein Z80 System auch.
Ich habe den Adressbereich einige 16k_Bereiche durch
Zusatzbits von einem meiner PIOs erweitert.

Hermann
dem die Bezeichnung egal war.
--
http://www.hermann-riemann.de
Josef Moellers
2021-05-04 15:03:28 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Nils M Holm
Die 11/73 konnte mehreren Prozessen denselben Addressraum
zur Verfuegung stellen, was ich als virtual memory bezeichnen
wuerde.
Das konnte mein Z80 System auch.
Ich habe den Adressbereich einige 16k_Bereiche durch
Zusatzbits von einem meiner PIOs erweitert.
Hitachi HD64180 und Z180 hatten eine eingebaute MMU. Die war CP/M
angepaßt. Es gab drei Bereiche, die separat umgeschaltet werden konnten,
so daß der Bereich 0..FFh und dann der obere Bereich mit dem FDOS nur
einmal gespeichert werden mußten und der Bereich dazwischen (die TPA)
ausgetauscht werden konnte.

Josef
Arno Welzel
2021-05-06 10:42:59 UTC
Permalink
[...]
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso "trotz 16Bit"? 2^16 sind zufällig genau 64KB. Relevant ist nicht
die Breite der Datenleitungen sondern die des Adressbus. Ja, es mag
üblicherweise so sein, dass 16-Bit CPUs mehr als 16 Adressleitungen
haben, aber rein technisch gibt es keinen zwingenden Grund dafür.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Gerrit Heitsch
2021-05-06 11:47:16 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso "trotz 16Bit"? 2^16 sind zufällig genau 64KB. Relevant ist nicht
die Breite der Datenleitungen sondern die des Adressbus.
Einen 16 Bit breiten Adressbus hatten schon die 8 Bit-CPUs. Da sollte
man von einer 16 Bit CPU schon mehr erwarten dürfen.

Gerrit
K. Krause
2021-05-06 12:46:45 UTC
Permalink
On 06.05.21 13:47, Gerrit Heitsch wrote:
....
Post by Gerrit Heitsch
Post by Arno Welzel
Wieso "trotz 16Bit"? 2^16 sind zufällig genau 64KB. Relevant ist nicht
die Breite der Datenleitungen sondern die des Adressbus.
Einen 16 Bit breiten Adressbus hatten schon die 8 Bit-CPUs. Da sollte
man von einer 16 Bit CPU schon mehr erwarten dürfen.
 Gerrit
Als die Mikroprozessoren entwickelt wurden, war Speicher sehr teuer. Es
konnte sich damals kaum jemand vorstellen, dass jemand mal tatsächlich
in der Realität so ein Teil mit vollem Speicherausbau betreiben könnte.
Und die Mikroprozessoren waren ja zunächst nicht als Konkurrenz zu den
Minicomputern gedacht.

Unterhalb einer gewissen Wortbreite kommt man um mehrwortige oder mehr-
bytige Befehl nicht herum. Die schmalste Wortbreite, mit der man noch
mit sinnvollen Einwortbefehlen auskommt, sind die 12 Bit z. B. des PDP8.
Darunter braucht man Mehrwortbefehle.
Es hätte nicht sehr viel Fantasie dazugehört, den Befehlssatz eines
beliebigen 8-Bit Mikroprozessors mit dem typischen drei-Byte-Aufbau
OPC ADRL ADRH, also 16-Bit-Adresse auf vier Byte aufzubohren:
OPC ADRL ADRM ADRH.
Hat man aber nicht gemacht.

Noch der 68000, der als 16-Bit-Prozessor startete, hatte zwar 32-Bit-
Register, aber einen 24-Bit-Adressbus.
Klemens
olaf
2021-05-06 12:49:26 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Einen 16 Bit breiten Adressbus hatten schon die 8 Bit-CPUs. Da sollte
man von einer 16 Bit CPU schon mehr erwarten dürfen.
Warum? Mehr wie 64kb braucht sowieso niemand und kann sich auch keiner
leisten. Das ist dann die Domaene der Minicomputer.

Olaf
Christian Corti
2021-05-06 13:01:44 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Einen 16 Bit breiten Adressbus hatten schon die 8 Bit-CPUs. Da sollte
man von einer 16 Bit CPU schon mehr erwarten dürfen.
Nö, hatten sie nicht unbedingt, siehe u.a. i8008 und PIP2650 ;-)

Christian
Arno Welzel
2021-05-07 07:40:39 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso "trotz 16Bit"? 2^16 sind zufällig genau 64KB. Relevant ist nicht
die Breite der Datenleitungen sondern die des Adressbus.
Einen 16 Bit breiten Adressbus hatten schon die 8 Bit-CPUs. Da sollte
man von einer 16 Bit CPU schon mehr erwarten dürfen.
Bei 8 Bit CPUs war klar, weil man mit nur 256 Byte RAM nicht wirklich
weit gekommen wäre und hat deshalb von Anfang an 16 Bit Adressen
vorgesehen. 64KB war aber 1981 durchaus eine ernstzunehmende
Speichermenge und viel mehr hätte damals privat niemand bezahlen wollen.

Zur Erinnerung: Der TI-99/4A kam mit anfangs 16 KB RAM auf den Markt und
die CPU wurde bereits 1976 vorgestellt.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Gerrit Heitsch
2021-05-07 07:48:05 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Gerrit Heitsch
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso "trotz 16Bit"? 2^16 sind zufällig genau 64KB. Relevant ist nicht
die Breite der Datenleitungen sondern die des Adressbus.
Einen 16 Bit breiten Adressbus hatten schon die 8 Bit-CPUs. Da sollte
man von einer 16 Bit CPU schon mehr erwarten dürfen.
Bei 8 Bit CPUs war klar, weil man mit nur 256 Byte RAM nicht wirklich
weit gekommen wäre und hat deshalb von Anfang an 16 Bit Adressen
vorgesehen. 64KB war aber 1981 durchaus eine ernstzunehmende
Speichermenge und viel mehr hätte damals privat niemand bezahlen wollen.
Zur Erinnerung: Der TI-99/4A kam mit anfangs 16 KB RAM auf den Markt und
die CPU wurde bereits 1976 vorgestellt.
Der TI99/4A kam mit 256 Byte RAM auf den Markt. Die 16 KB waren das RAM
des Videocontrollers, die CPU konnte darauf nur SEHR umständlich
zugreifen (Anmelden welches Byte man will, warten, abholen). So ähnlich
wie der Zugriff auf das RAM des VDC im C128.

Gerrit

Josef Moellers
2021-05-06 12:12:10 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso "trotz 16Bit"? 2^16 sind zufällig genau 64KB. Relevant ist nicht
die Breite der Datenleitungen sondern die des Adressbus. Ja, es mag
üblicherweise so sein, dass 16-Bit CPUs mehr als 16 Adressleitungen
haben, aber rein technisch gibt es keinen zwingenden Grund dafür.
Nun, 2^16 sind erst mal 65536.
Die Frage ist nun aber 65536 *was*?
Byte? Dann sind das 65536 *Byte*.
16-Bit-Worte? Dann sind das 65536 *Worte*, 131072 *Byte*.

Die CDC 6000, Cyber 70 und Cyber 170 hatten z.B. 60 Bit große
Speicherworte (und 18 Bit breite Adressregister, von denen aber wohl nur
17 Bit benutzt wurden), so daß die kleinste adressierbare Einheit
besagtes 60 Bit große Wort ist.

IBM 370 und PDP11 konnten Bytes adressieren.

Mehr gibt mein "Structured Computer Organization" von 1976 nicht her ;-)

Die DG Nova (und damit die 8870/U) konnte, wie schon erwähnt, 16 Bit
große Speicherworte adressieren, nicht einzelne Bytes.

Josef
Josef Moellers
2021-05-06 12:13:57 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Post by Gerrit Heitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_TI-99/4A#Graphics_Programming_Language
Urx.
Wer den Rechner konzipiert hat, hatte offensichtlich die Aufgabe,
die eigentlich sehr ordentliche Performance der CPUs lahmzulegen.
Ja, eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man eine 16 Bit-CPU so
langsam wie möglich macht. Wobei die CPU trotz 16Bit komischerweise nur
64 KB ansprechen kann.
Wieso "trotz 16Bit"? 2^16 sind zufällig genau 64KB. Relevant ist nicht
die Breite der Datenleitungen sondern die des Adressbus. Ja, es mag
üblicherweise so sein, dass 16-Bit CPUs mehr als 16 Adressleitungen
haben, aber rein technisch gibt es keinen zwingenden Grund dafür.
Nun, 2^16 sind erst mal 65536.
Die Frage ist nun aber 65536 *was*?
Byte? Dann sind das 65536 *Byte*.
16-Bit-Worte? Dann sind das 65536 *Worte*, 131072 *Byte*.
Die CDC 6000, Cyber 70 und Cyber 170 hatten z.B. 60 Bit große
Speicherworte (und 18 Bit breite Adressregister, von denen aber wohl nur
17 Bit benutzt wurden), so daß die kleinste adressierbare Einheit
besagtes 60 Bit große Wort ist.
IBM 370 und PDP11 konnten Bytes adressieren.
Mehr gibt mein "Structured Computer Organization" von 1976 nicht her ;-)
Die DG Nova (und damit die 8870/U) konnte, wie schon erwähnt, 16 Bit
große Speicherworte adressieren, nicht einzelne Bytes.
Achso ... ja ... und die PDP8 hatte 12 Bit große Speicherworte.

Josef
K. Krause
2021-05-06 13:58:38 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Achso ... ja ... und die PDP8 hatte 12 Bit große Speicherworte.
Josef
... und 6-Bit-Bytes :-)
Und ausserdem ist es _der_ PDP8 und es heisst nicht hatte, sondern
hat!
"born 1965 still going strong"


/ PROGRAMM "HAL 9000"
*0200
0200 6031
0201 5200
0202 6036
0203 7001
0204 6046
0205 6041
0206 5205
0207 5200
$


Klemens
Hermann Riemann
2021-05-06 16:47:59 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Nun, 2^16 sind erst mal 65536.
Die Frage ist nun aber 65536 *was*?
Byte? Dann sind das 65536 *Byte*.
16-Bit-Worte? Dann sind das 65536 *Worte*, 131072 *Byte*.
Die CDC 6000, Cyber 70 und Cyber 170 hatten z.B. 60 Bit große
Speicherworte (und 18 Bit breite Adressregister, von denen aber wohl nur
17 Bit benutzt wurden), so daß die kleinste adressierbare Einheit
besagtes 60 Bit große Wort ist.
Die CDC3300 hatte 24 Bit Worte, die als 4 byte a 6 Bit
unterteilt waren. In 6 Bit passten keine Kleinbuchstaben.

Intels 8086 macht einen anderen Ausreiser: Das A20 gate.
Dank Segemntierung hat man ca 64 K mehr als 1 Megabyte.

Hermann
vermutend, dass das bei aktuellen Prozessoren
nicht mehr funktioniert.
--
http://www.hermann-riemann.de
Gerrit Heitsch
2021-05-06 16:56:40 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Josef Moellers
Nun, 2^16 sind erst mal 65536.
Die Frage ist nun aber 65536 *was*?
Byte? Dann sind das 65536 *Byte*.
16-Bit-Worte? Dann sind das 65536 *Worte*, 131072 *Byte*.
Die CDC 6000, Cyber 70 und Cyber 170 hatten z.B. 60 Bit große
Speicherworte (und 18 Bit breite Adressregister, von denen aber wohl nur
17 Bit benutzt wurden), so daß die kleinste adressierbare Einheit
besagtes 60 Bit große Wort ist.
Die CDC3300 hatte 24 Bit Worte, die als 4 byte a 6 Bit
unterteilt waren. In 6 Bit passten keine Kleinbuchstaben.
Intels 8086 macht einen anderen Ausreiser: Das A20 gate.
Dank Segemntierung hat man ca 64 K mehr als 1 Megabyte.
Nein, das ging beim 8086 nicht, dazu brauchtest du den 80286. Und das
A20-Gate brauchte man damit Software, die den Rollover des 8086 annahm
auf dem 80286 noch funktionierte.

Gerrit
Josef Moellers
2021-05-04 12:32:49 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Horst Nietowski
Post by Gerrit Heitsch
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
gekauft und drei Monate spaeter fuer dasselbe Geld wieder verkauft als
ich gesehen habe was das Zubehoer kostete. Und ich glaube ein paar
Monate spaeter stand in der c't das TI die Dinger einstellt weil sie
keiner will.
Och, verkauft haben die sich schon, mindestens mal in USA. Nur wäre
TI daran fast Pleite gegangen, deshalb die Notbremse. Commodore hat
halt billigeres Zeug auf den Markt gehabt und kräftig auf den Preis
gedrückt. Bei dem technisch besseren TI waren die Herstellungskosten
einfach zu hoch.
Der Ti99/4A war besser als der C64? Hast du dir die Architektur des
Ti mal genauer angesehen?
Voll ausgebaut war er schon gut. Leider konnte man die richtig gute
CPU nicht
voll nutzen, weil Texas Instruments dies verhindert hat. Duemmer gings
wirklich nicht.
Voll ausgebaut hiess aber $$$$ extra auszugeben. Beim C64 bekam man das
meiste davon in der Grundausstattung.
Trotzdem war es keine wirklich gute Idee das BASIC selbst in einem
Interpreter laufen zu lassen.
Hm, das macht MODULA-2 auf CP/M auch so: der Compiler selber ist im
M-Code vorhanden und läuft auf dem M-Code-Interpreter.

Josef
olaf
2021-05-03 13:40:46 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Der Ti99/4A war besser als der C64? Hast du dir die Architektur des Ti
mal genauer angesehen?
Einigen wir uns darauf das der 99/4A huebscher aussah als die
haessliche Brotkiste. Aber sonst war der TI von vorne bis hinten eine
vergurkte Murkskiste.

Olaf
Andreas Kohlbach
2021-05-03 10:35:15 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
gekauft und drei Monate spaeter fuer dasselbe Geld wieder verkauft als
ich gesehen habe was das Zubehoer kostete. Und ich glaube ein paar
Monate spaeter stand in der c't das TI die Dinger einstellt weil sie
keiner will.
Och, verkauft haben die sich schon, mindestens mal in USA. Nur wäre TI
daran fast Pleite gegangen, deshalb die Notbremse. Commodore hat halt
billigeres Zeug auf den Markt gehabt und kräftig auf den Preis
gedrückt. Bei dem technisch besseren TI waren die Herstellungskosten
einfach zu hoch.
Ein Grund des Preis-Dumpings war wohl die persönliche Rache von Tramiel
an TI.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Hermann Riemann
2021-05-03 11:47:21 UTC
Permalink
Post by olaf
Hm..also ich hab den 83 als armer Schueler fuer 300DM gebraucht
Das erste, was ich an Rechenelektronik gekauft habe,
war ein HP35 für ca 1500 DM.

Hermann
der vor kurzen einen Kaufanreiz verspürte,
für einen besseren Taschenrechner für ca 10.-
allerdings dank vieler Home computer keine Anwendung
dafür fand.
--
http://www.hermann-riemann.de
Arno Welzel
2021-05-03 08:21:48 UTC
Permalink
Post by Horst Nietowski
Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet. War 1983 und kurz darauf haben wir in Koeln die erste
Messe (in Deutschland) fuer diesen Computer veranstaltet. Wir, der
TI99er Workshop Rheinland, hatten eine Halle gemietet und Leute
eingeladen. Es waren ueber 1000 Leute da.
Mein erster war ein Commodore VC20 mit Datasette, gebraucht gekauft ca.
1984 für etwa 200 DM. Dazu ein alter S/W-Fernseher vom Flohmarkt.

Danach diverse Geräte von Atari - Atari 800 XL, Atari 130XE, Atari 1040
STe und ein Sharp PC-1403H - und schließlich etwa 1995 der erste PC.

Die Sharp-Geräte habe ich jetzt wieder entdeckt und möchte gerne bis zum
kommenden VCFB was für die Ausstellung vorbereiten. Aktuell in der
Sammlung: PC-1246, PC-1360, PC-1403H dazu CE-124, CE-126P und CE-129P.
Neben den Computern kommt dann noch ein IQ-7100m mit Drucker CE-50P und
PC-Interface dazu sowie ein Langenscheidt alpha 8 und ein alpha 40 ;-).
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Frank Hucklenbroich
2021-05-03 09:06:17 UTC
Permalink
Post by Horst Nietowski
Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet.
So teuer? Ich hatte meinen etwas später (1985), ich meine, der hat 600 DM
gekostet. Das Zubehör war teuer, die Spiele-Cradridges kosteten je 80 - 100
DM, das Extended-Basic-Modul sogar 300 DM. Und der Sprachsynthesizer auch
sowas um die 300 DM. Die große Box hatte ich nie, die war mir zu teuer, ich
habe alles auf Cassetten gespeichert.

Später habe ich das dann alles verkauft und mir einen C-64 angeschafft,
dafür gab es wesentlich mehr Sofware umsonst auf dem Schulhof zu tauschen.

Grüße,

Frank
Horst Nietowski
2021-05-03 09:28:14 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Horst Nietowski
Mein erster war ein TI99/4a . Der hat mich mich mit allem ca. 10 000
Mark gekostet.
So teuer?
Ja, alleine die Box hat etwa 1500 Mark gekostet. RS-232 noch einmal etwa
400, 32 KB Speicher 570 Mark, Diskettenlaufwerke jeweils etwa 400
Mark (hatte zwei). Controller fuer die Disketten und die P-Code-Karte,
die alleine schon fast 1000 Mark gekostet hat. Dazu natuerlich der
originale Monitor, den Spechy und viele Module. Dann die
80-Zeichen-Karte und noch etliches, was ich gar nicht mehr im Kopf habe.
Post by Frank Hucklenbroich
Später habe ich das dann alles verkauft und mir einen C-64 angeschafft,
dafür gab es wesentlich mehr Sofware umsonst auf dem Schulhof zu tauschen.
:-) So etwas kenne ich nicht.
Frank Hucklenbroich
2021-05-04 06:20:50 UTC
Permalink
Post by Horst Nietowski
Post by Frank Hucklenbroich
Später habe ich das dann alles verkauft und mir einen C-64 angeschafft,
dafür gab es wesentlich mehr Sofware umsonst auf dem Schulhof zu tauschen.
:-) So etwas kenne ich nicht.
Anfangs hatte ich die Datasette (also den Cassettenrecorder für den C-64),
wenn man da ein Spiel kopieren wollte, brauchte man ein Doppel-Tape-Deck,
sowas hatte ich. Da wurde dann die Cassette einfach überspielt. Von der
Qualität her war das ausreichend.

Bei den Floppys war das dann nicht mehr ganz so einfach, aber meistens doch
irgendwie möglich. Der "Kopierschutz" bestand dann macnhmal aus so putzigen
Dingen wie "Welches Wort steht in der Anleitung als erstes auf Seite 3?".

Grüße,

Frank
Andreas Kohlbach
2021-05-04 10:39:23 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Anfangs hatte ich die Datasette (also den Cassettenrecorder für den C-64),
wenn man da ein Spiel kopieren wollte, brauchte man ein Doppel-Tape-Deck,
sowas hatte ich. Da wurde dann die Cassette einfach überspielt. Von der
Qualität her war das ausreichend.
Dann hatte Deines manuelle Aussteuerung? Mein Billigheimer hatte
automatische Aussteuerung, die ein Kopieren zuverlässig zunichte machte.
--
Andreas
Frank Hucklenbroich
2021-05-04 11:50:53 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Frank Hucklenbroich
Anfangs hatte ich die Datasette (also den Cassettenrecorder für den C-64),
wenn man da ein Spiel kopieren wollte, brauchte man ein Doppel-Tape-Deck,
sowas hatte ich. Da wurde dann die Cassette einfach überspielt. Von der
Qualität her war das ausreichend.
Dann hatte Deines manuelle Aussteuerung?
Ja, das ging wahlweise auch manuell. Und zumindest für eine Kopie der
ersten Generation reichte es aus. Ich konnte sogar mit doppelter
Geschwindigkeit kopieren, aber das ging dann schon oft auf die Qualität,
deshalb habe ich das meistens nicht gemacht.

Grüße,

Frank
Wolf gang P u f f e
2021-05-03 15:28:30 UTC
Permalink
Post by Horst Nietowski
http://www.bromosel.99er.net/d…scans/tirevue_05-1986.pdf
Link defekt. Sollte wohl das hier sein
http://www.bromosel.99er.net/download/tirevue-scans/tirevue_05-1986.pdf
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Horst Nietowski
2021-05-03 18:17:14 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Horst Nietowski
http://www.bromosel.99er.net/d…scans/tirevue_05-1986.pdf
Link defekt. Sollte wohl das hier sein
http://www.bromosel.99er.net/download/tirevue-scans/tirevue_05-1986.pdf
Ja, danke!
Andreas Kohlbach
2021-05-03 22:39:40 UTC
Permalink
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Leider hat das PDF keinen "Text", dass mein PDF Reader (evince) nach
etwas suchen kann. Eure Namen finde ich da (Seite 4f?) nicht.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Horst Nietowski
2021-05-04 10:50:06 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Leider hat das PDF keinen "Text", dass mein PDF Reader (evince) nach
etwas suchen kann. Eure Namen finde ich da (Seite 4f?) nicht.
Auf Seite 6, unten.
Andreas Kohlbach
2021-05-04 19:01:22 UTC
Permalink
Post by Horst Nietowski
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Leider hat das PDF keinen "Text", dass mein PDF Reader (evince) nach
etwas suchen kann. Eure Namen finde ich da (Seite 4f?) nicht.
Auf Seite 6, unten.
Offenbar bin ich blind. Welche Reihe der vier? Welcher Name steht dort?

Btw. ich las im Dateinamen erst "TIRE VUE" und fragte mich, warum sollte
man sich Reifen (englisch) anschauen (französisch) wollen. ;-)
--
Andreas
Horst Nietowski
2021-05-04 19:09:43 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Leider hat das PDF keinen "Text", dass mein PDF Reader (evince) nach
etwas suchen kann. Eure Namen finde ich da (Seite 4f?) nicht.
Auf Seite 6, unten.
Offenbar bin ich blind. Welche Reihe der vier? Welcher Name steht dort?
TI99er Workshop Rheinland. Das waren wir. Trotzdem stimmt an dem Artikel
etwas nicht, denn unsere Messe war in Koeln, nicht in Duesseldorf. Zwar
direkt an der Grenze, aber immer noch Koeln. :-)
Horst Nietowski
2021-05-04 19:18:34 UTC
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Post by Horst Nietowski
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Leider hat das PDF keinen "Text", dass mein PDF Reader (evince) nach
etwas suchen kann. Eure Namen finde ich da (Seite 4f?) nicht.
Auf Seite 6, unten.
Offenbar bin ich blind. Welche Reihe der vier? Welcher Name steht dort?
TI99er Workshop Rheinland. Das waren wir. Trotzdem stimmt an dem Artikel
etwas nicht, denn unsere Messe war in Koeln, nicht in Duesseldorf. Zwar
direkt an der Grenze, aber immer noch Koeln. :-)
Ich kann selber nicht glauben, dass dies schon fast 35 Jahre her ist.
Horst Nietowski
2021-05-04 19:29:13 UTC
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Post by Horst Nietowski
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Leider hat das PDF keinen "Text", dass mein PDF Reader (evince) nach
etwas suchen kann. Eure Namen finde ich da (Seite 4f?) nicht.
Auf Seite 6, unten.
Offenbar bin ich blind. Welche Reihe der vier? Welcher Name steht dort?
TI99er Workshop Rheinland. Das waren wir. Trotzdem stimmt an dem
Artikel etwas nicht, denn unsere Messe war in Koeln, nicht in
Duesseldorf. Zwar direkt an der Grenze, aber immer noch Koeln. :-)
Ich kann selber nicht glauben, dass dies schon fast 35 Jahre her ist.
Hier erinnert sich einer an uns.

https://www.heise.de/forum/iX/News-Kommentare/Retro-Computing-Webbrowser-fuer-den-TI-99-4A/Ich-auch/posting-2561650/show/
Horst Nietowski
2021-05-04 19:50:53 UTC
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Post by Horst Nietowski
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Hier kann man uns unter "Briefe" finden. Wir waren Helden! :-)
Leider hat das PDF keinen "Text", dass mein PDF Reader (evince) nach
etwas suchen kann. Eure Namen finde ich da (Seite 4f?) nicht.
Auf Seite 6, unten.
Offenbar bin ich blind. Welche Reihe der vier? Welcher Name steht dort?
TI99er Workshop Rheinland. Das waren wir. Trotzdem stimmt an dem
Artikel etwas nicht, denn unsere Messe war in Koeln, nicht in
Duesseldorf. Zwar direkt an der Grenze, aber immer noch Koeln. :-)
Ich kann selber nicht glauben, dass dies schon fast 35 Jahre her ist.
Hier erinnert sich einer an uns.
https://www.heise.de/forum/iX/News-Kommentare/Retro-Computing-Webbrowser-fuer-den-TI-99-4A/Ich-auch/posting-2561650/show/
https://archive.org/stream/TI-Revue/TI-Revue%2087-01_djvu.txt
Andreas Kohlbach
2021-05-04 22:49:46 UTC
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Post by Horst Nietowski
https://archive.org/stream/TI-Revue/TI-Revue%2087-01_djvu.txt
Man kann u.a. eine kostenlose Preisliste erhalten:

| Dug + Defender + Statistik 179,- Gesamtübersicht mit Preisliste
|
| erhalten Sie gegen Zusendung eines Freiumschlags (Kennwort TI-99/4 A).

Oops, jetzt habe ich das Kennwort veröffentlicht.

Vielleicht sollte mal jemand einen Freiumschlag an die in Rechberghausen
angegebene Adresse schicken. ;-)
--
Andreas
Andreas Kohlbach
2021-05-04 23:19:13 UTC
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Post by Horst Nietowski
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Nietowski
Auf Seite 6, unten.
Offenbar bin ich blind. Welche Reihe der vier? Welcher Name steht dort?
TI99er Workshop Rheinland. Das waren wir. Trotzdem stimmt an dem
Artikel etwas nicht, denn unsere Messe war in Koeln, nicht in
Duesseldorf. Zwar direkt an der Grenze, aber immer noch Koeln. :-)
Darüber konnte ich lesen. Aber Dein Name steht nicht. Oder sollte der
auch gar nicht stehen?

Aber solche Messen gibt es vermutlich schon seit den 1990ern nicht mehr,
als jeder Mac oder einen IBM PC (oder Klon) hatte. Langweilige graue
Waren seit dem, deren Bewerbung keiner Messen mehr bedarf.

Auch kommerzielle Computermessen sind mehr oder weniger tot. Auf der
CeBIT war ich 1990 das letzte mal, und fand sie schon fade. Danach war
ich nie wieder dort, obwohl ich kaum 20 Kilometer entfernt wohnte, und
mit dem Rad hätte hinfahren können. Dabei war ich seit 1977 begeisterter
Besucher, als die noch "Industriemesse" hieß, und Computer nur einen
Bruchteil der Ausstellfläche ausmachten.

So war ich erfreut, als sie 1986 in CeBIT umbenannt wurde und endlich
fast nur noch Computer ausstellte. Das Heinz Nixdorf auf dieser an einem
Herzinfarkt erlag, habe ich erst Jahrzehnte später erfahren.

Es muss 1984 oder 1985 (also "vor" der CeBIT) gewesen sein, dass man vor
Menschenmassen kaum zum großen Stand von Commodore durchkommen
konnte. Das Wort machte irgendwann die Runde, dass der Cracker Pater
Becker (hatte sich offensichtlich nach Data Becker benannt) vor Ort sei
und unter "realen Bedingungen" sein neues "Messe Copy" testen
wollte. Offenbar war das ein Bit-Copy Programm, was zwei 1541 verwendete,
die am Stand verfügbar waren. Das Programm selbst lief in einer
Interrupt-Routine, sodass der C64 fast weiter normal bedienbar war. Nur
eine bestimmte Taste löste den Kopiervorgang aus, der selbst keine
Ausgabe auf dem Bildschirm machte. Leider kann ich das nicht mehr
ergoogeln. Vielleicht war das aber auch nur ein Mythos, der mir erzählt
wurde?

Nun sind auch kommerzielle "Computermessen", wie die CeBIT tot. So die
Hobbytronic in Dortmund. International sieht es wohl kaum besser aus.

Heute gibt es vielleicht noch einige private Veranstaltungen von
Enthusiasten, die regional sind und im engen Besucherkreis alte Hardware
aufstellen, die vielleicht noch am Rande an eine Messe aus "der guten
alten Zeit" erinnern. Seit COVID ist das wohl auch vorbei, zumindest für
die nächste Zeit.
--
Andreas

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