Discussion:
Linux-Windows Dual-Boot plus Windows in VM?
(zu alt für eine Antwort)
Andreas Kohlbach
2019-07-31 19:16:48 UTC
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[1] Hat schon jemand auf einem aktuellem PC CP/M-86 gestartet? Ich hatte
ein im Internet gefundenes Image auf USB kopiert. Was vielleicht ein
Fehler war, weil CP/M-86 natürlich kein USB kennt. Aber eine Floppy oder
einen Lochkartenleser wollte ich mir dann doch nicht besorgen. ;-)
Unter Linux kannst Du dem doch eine virtuelle Floppy per File
vormachen?
Ich wollte nicht emulieren, sondern nativ booten. IIRC machte der
Bootstrap dem anschließend zu startendem CP/M vor, von einer Floppy oder
RAM-Disk zu laufen. Leider finde ich weder das Image, noch zugehörigen
Informationen mehr.
Lochkartenleser braucht(e) CP/M allerdings doch schon nicht mehr...
Wurde meines Wissens aber lange noch unterstützt. Das Device hieß pun:.

X'post + F'up de.alt.folklore.computer.
--
Andreas
Kay Martinen
2019-07-31 19:47:51 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
[1] Hat schon jemand auf einem aktuellem PC CP/M-86 gestartet? Ich hatte
ein im Internet gefundenes Image auf USB kopiert. Was vielleicht ein
Fehler war, weil CP/M-86 natürlich kein USB kennt. Aber eine Floppy oder
einen Lochkartenleser wollte ich mir dann doch nicht besorgen. ;-)
Booten vom Tape dürfte Zeitgemäßer gewesen sein. Wenn der Rechner noch
älter ist dann 'pip pun: mem:' oder so ähmlich.
Post by Andreas Kohlbach
Unter Linux kannst Du dem doch eine virtuelle Floppy per File
vormachen?
Ich wollte nicht emulieren, sondern nativ booten. IIRC machte der
Bootstrap dem anschließend zu startendem CP/M vor, von einer Floppy oder
RAM-Disk zu laufen. Leider finde ich weder das Image, noch zugehörigen
Informationen mehr.
Ich kenne nur das CP/M 3.0 des Commodore C-128 und da lief das
wunderbar. Nachdem man die Systemdisk in die REU rüber kopierte.
Ich hatte nur eine 1571 Floppy...
Post by Andreas Kohlbach
Lochkartenleser braucht(e) CP/M allerdings doch schon nicht mehr...
Wurde meines Wissens aber lange noch unterstützt. Das Device hieß pun:.
Niemand BRAUCHT einen Lochstreifenleser. Aber es wäre cool einen zu
haben. Noch cooler wenn man den dazugehörigen Stanzer hätte. Hieß nicht
DER pun: (=punch)

Leider hab ich meinen Fernschreiber (T100) nicht mehr. Das wäre
Terminalmäßig die All-in-One Lösung. :-)


Kay
--
Sent via SN (Eisfair-1)
Hanno Foest
2019-08-01 08:36:03 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Lochkartenleser braucht(e) CP/M allerdings doch schon nicht mehr...
Wurde meines Wissens aber lange noch unterstützt. Das Device hieß pun:.
Niemand BRAUCHT einen Lochstreifenleser. Aber es wäre cool einen zu
haben. Noch cooler wenn man den dazugehörigen Stanzer hätte. Hieß nicht
DER pun: (=punch)
Bei CP/M ging es tatsächlich um Lochstreifen und nicht um Lochkarten,
wie es zuerst hieß.

Laut http://www.cpm.z80.de/manuals/cpm22-m.pdf

- RDR: is the paper tape reader device.

- PUN: is the paper tape punch device.

insofern hast du recht.

Hanno
Andreas Kohlbach
2019-08-01 19:15:25 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
[1] Hat schon jemand auf einem aktuellem PC CP/M-86 gestartet? Ich hatte
ein im Internet gefundenes Image auf USB kopiert. Was vielleicht ein
Fehler war, weil CP/M-86 natürlich kein USB kennt. Aber eine Floppy oder
einen Lochkartenleser wollte ich mir dann doch nicht besorgen. ;-)
Booten vom Tape dürfte Zeitgemäßer gewesen sein. Wenn der Rechner noch
älter ist dann 'pip pun: mem:' oder so ähmlich.
Ah pip, das Schweizer Taschenmesser CP/Ms. :-)
Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Unter Linux kannst Du dem doch eine virtuelle Floppy per File
vormachen?
Ich wollte nicht emulieren, sondern nativ booten. IIRC machte der
Bootstrap dem anschließend zu startendem CP/M vor, von einer Floppy oder
RAM-Disk zu laufen. Leider finde ich weder das Image, noch zugehörigen
Informationen mehr.
Ich kenne nur das CP/M 3.0 des Commodore C-128 und da lief das
wunderbar. Nachdem man die Systemdisk in die REU rüber kopierte.
Ich hatte nur eine 1571 Floppy...
CP/M 3? Ich wollte CP/M-86 *nativ* auf meinem aktuellem x68 Rechner (AMD 64
CPU drin) starten.

Emuliert hatte ich CP/M schon für einen Osborne I, Kaypro, Amstrad (in
Deutschland als Schneider bekannt). Beim Osborne dann einige seiner
Office-Software darin laufen lassen und das auch aufgezeichnet, so auch
beim Kaypro (URL bei Anfrage).
--
Andreas
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