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Lesetipp: CPCs vom Kaffeeröster
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Andreas Kohlbach
2021-09-21 23:17:22 UTC
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<https://www.videospielgeschichten.de/computer-von-eduscho/>
Bin zwar seit 1988 CPC-Benutzer, aber diese wilde Geschichte kannte ich
bis vor wenigen Tagen noch nicht.
Ich fand das Lesen recht amüsant. :-)
Ich auch. Danke.
--
Andreas
Kay Martinen
2021-09-21 23:50:29 UTC
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<https://www.videospielgeschichten.de/computer-von-eduscho/>
Bin zwar seit 1988 CPC-Benutzer, aber diese wilde Geschichte kannte ich
bis vor wenigen Tagen noch nicht.
DAS ist an mir seinerzeit wohl auch vorbei gegangen. Anderes nicht...
Ich fand das Lesen recht amüsant. :-)
... wie z.b. das ich damals; IMO in der ELRAD; las das ein Kaffeeröster
neben Taschenrechnern auch Videorecorder aus Japan (Elrad Karikierte
"Videolekoldel löstflisch" mit einem Asiatisch aussehenden
Weihnachtsmann auf einem Schlitten) unters Volk bringen wollte. :)

Was ich nicht mehr weiß: Ob das auch Eduscho war oder gar die Anfänge
des TCM Shops (Tschibo).

Das war vermutlich sogar bevor die Computer verkauften.

Damals war ich verwundert das die auf Fachgeschäfte verzichten. Jahre
später kaufte ich in Flensburg Computer-Teile bei einem solchen und
konnte sogar vorher Testen. Aber meinen Commodore 1084S hab ich in der
Computerecke einer Hifi-Bude eines Großhandels-Ladens erstanden... 100
DM billiger als überall anderswo. Weil ich selbst schon erfahrung hatte
und wusste was der sonst kostet.

Heute sind die Kistenschieber a la Data Becker geschichte und PCs kauft
man im Vorbeigehen bei Lidl o.a. Statt Kistenschieber jetzt
Paletten-schubser.

Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Andreas Kohlbach
2021-09-22 21:25:04 UTC
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Post by Kay Martinen
<https://www.videospielgeschichten.de/computer-von-eduscho/>
Bin zwar seit 1988 CPC-Benutzer, aber diese wilde Geschichte kannte ich
bis vor wenigen Tagen noch nicht.
DAS ist an mir seinerzeit wohl auch vorbei gegangen. Anderes nicht...
Der stand bei uns bei Quelle. Hatte ihn bewundert, weil er mit
Farbmonitor kam und BASIC hatte, um mit DRAW, CIRCLE und so direkt was
auf den Schirm zu zaubern. Dinge, mein C64 nicht hatte oder konnte. Aber
der CPC sollte ein Traum bleiben.

Neulich mal per Emulator laufen lassen um zu sehen, ob ich darin CP/M zum
Laufen bekomme. Habe ich (und per Youtube Video dokumentiert).

[...]
Post by Kay Martinen
Heute sind die Kistenschieber a la Data Becker geschichte
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Post by Kay Martinen
und PCs kauft man im Vorbeigehen bei Lidl o.a. Statt Kistenschieber
jetzt Paletten-schubser.
Habe in den 90ern fleißig Computer Magazine gelesen. Um 1996 gab es immer
mehr Artikel über ALDI, die Händler wie Schadt, ESCOM oder Comtech kaputt
machten, ohne das aber als Ziel zu haben. Schadt hatte (und deswegen bin
ich extra mal nach Downtown geradelt, um das mit eigenen Augen zu sehen)
dann kurz damit geworben, auch Schokolade, Gummibärchen und andere Nahrung
unter Einkaufspreisen zu verkaufen. War wohl eher als Gag, und konnte die
eigene Pleite kurze Zeit später auch nicht verhindern.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Schadt_Computertechnik>
<https://www.computerwoche.de/a/pc-kette-schadt-computer-muss-konkurs-anmelden,1094700>
--
Andreas
Ignatios Souvatzis
2021-09-27 11:18:43 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Heute sind die Kistenschieber a la Data Becker geschichte
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Data Becker war alles moegliche. Entstanden ist das aus einem
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
ich habe mglw. noch irgendwo hier in einer Kiste eine Paketchen
'5.25"'-Disketten (offiziell SS/SD), die ich an einem Kioskfensterchen
auf der Rueckecke der Auto-Becker-Gelaendemauer für nur 50 DM(!)
erwarb - ich glaube, da gabs ausserdem Bremslichtgluehbirnen und
Scheibenwischergummis. (Einsatz in einem TRS-80 Model 1 des
Computerlabors meines Amateurastronomischen Vereins.)

Irgendwann haben sie den Geschaeftsbereich dann organisatorisch/
rechtlich/wasweissich ausgelagert und expandiert.

-is
Gerrit Heitsch
2021-09-27 11:50:22 UTC
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Post by Ignatios Souvatzis
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Heute sind die Kistenschieber a la Data Becker geschichte
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Data Becker war alles moegliche. Entstanden ist das aus einem
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
ich habe mglw. noch irgendwo hier in einer Kiste eine Paketchen
'5.25"'-Disketten (offiziell SS/SD), die ich an einem Kioskfensterchen
auf der Rueckecke der Auto-Becker-Gelaendemauer für nur 50 DM(!)
erwarb - ich glaube, da gabs ausserdem Bremslichtgluehbirnen und
Scheibenwischergummis. (Einsatz in einem TRS-80 Model 1 des
Computerlabors meines Amateurastronomischen Vereins.)
Die Scheibenwischergummies?

SCNR

Gerrit
Christian Corti
2021-09-28 09:20:35 UTC
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Post by Ignatios Souvatzis
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
ich habe mglw. noch irgendwo hier in einer Kiste eine Paketchen
'5.25"'-Disketten (offiziell SS/SD), die ich an einem Kioskfensterchen
auf der Rueckecke der Auto-Becker-Gelaendemauer für nur 50 DM(!)
Bei Disketten fällt mir eher d&b ein (Döbbelin & Boeder) statt DB (Data
Becker) ;-)
Davon habe ich noch das eine oder andere Dutzend an Päckchen.

Christian
Kay Martinen
2021-09-28 11:39:31 UTC
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Post by Christian Corti
Post by Ignatios Souvatzis
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
ich habe mglw. noch irgendwo hier in einer Kiste eine Paketchen
'5.25"'-Disketten (offiziell SS/SD), die ich an einem Kioskfensterchen
auf der Rueckecke der Auto-Becker-Gelaendemauer für nur 50 DM(!)
Wow. Teuer.
Post by Christian Corti
Bei Disketten fällt mir eher d&b ein (Döbbelin & Boeder) statt DB (Data
Becker) ;-)
Von denen hatte ich auch welche. Waren aber nicht so gut.
Post by Christian Corti
Davon habe ich noch das eine oder andere Dutzend an Päckchen.
Und mir fällt ein das DB (nicht d&b) damals außer Büchern auch Software
vertickten. Oder erinnert sich keiner mehr an "Tomatomat Plus, mit
Schnitzelsatzdownload"(1) ... ähh ich meine Textomat hieß das eigentlich.

(1) https://ds.ccc.de/pdfs/ds017.pdf

Da ich keinen C-64 sondern einen C-128 hatte benutzte ich Protext 128
das auf dem 80Zeichen Schirm lief.

Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Christian Corti
2021-09-28 12:14:49 UTC
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Post by Kay Martinen
Wow. Teuer.
10 Mark für ne Diskette war um die Zeit normal.
Post by Kay Martinen
Und mir fällt ein das DB (nicht d&b) damals außer Büchern auch Software
vertickten. Oder erinnert sich keiner mehr an "Tomatomat Plus, mit
Schnitzelsatzdownload"(1) ... ähh ich meine Textomat hieß das eigentlich.
Doch klar, für verschiedene Rechner. Habe noch einiges für den Amiga.

Christian
Ignatios Souvatzis
2021-09-28 16:00:41 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Ignatios Souvatzis
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
ich habe mglw. noch irgendwo hier in einer Kiste eine Paketchen
'5.25"'-Disketten (offiziell SS/SD), die ich an einem Kioskfensterchen
auf der Rueckecke der Auto-Becker-Gelaendemauer für nur 50 DM(!)
Wow. Teuer.
ca. 1978/79?

-is
--
A medium apple... weighs 182 grams, yields 95 kcal, and contains no
caffeine, thus making it unsuitable for sysadmins. - Brian Kantor
Andreas Kohlbach
2021-09-30 16:19:25 UTC
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Post by Kay Martinen
Und mir fällt ein das DB (nicht d&b) damals außer Büchern auch Software
vertickten. Oder erinnert sich keiner mehr an "Tomatomat Plus, mit
Schnitzelsatzdownload"(1) ... ähh ich meine Textomat hieß das eigentlich.
Überhaupt hatte vieles von Databecker "...mat" im Namen. War ich so
angetan von, dass ich für den C64 einen polyphonen Synthesizer (in BASIC)
schrieb, wo man drei Töne gleichzeitig ausgeben konnte. Den nannte ich
Polymat. Leider heute nicht mehr aufzufinden.
--
Andreas
Arno Welzel
2021-10-01 18:31:12 UTC
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Post by Ignatios Souvatzis
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Heute sind die Kistenschieber a la Data Becker geschichte
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Data Becker war alles moegliche. Entstanden ist das aus einem
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
"Zusatzgeschäft"? Die Söhne des Autohändlers haben die Firma gegründet:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Becker>
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Kay Martinen
2021-10-01 18:54:39 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Ignatios Souvatzis
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Heute sind die Kistenschieber a la Data Becker geschichte
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Data Becker war alles moegliche. Entstanden ist das aus einem
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
<https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Becker>
So liest man es dort. Kann ja aber durchaus sein das der Alte Herr das
den Söhnen anschubfinanzierte oder er zuerst für wichtiges Unterschrieb
bis die neue Firma Schwarze Zahlen schrieb. So könnte die Mär vom
Zusatzgeschäft entstanden sein. Aber woher die kam weiß ich auch nicht.
Nur das dergleichen gern Kolportiert wird.

Vielleicht ist's auch nur eine Falschannahme wg. Namensgleichheit.

Auto Becker-Data Becker! Boris Becker???-AOL? :)

Hat denn jemand andere Informationen oder belegbare Beweise Pro oder Contra?

Bye/
/Kay
--
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Ignatios Souvatzis
2021-10-04 17:20:14 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Arno Welzel
<https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Becker>
So liest man es dort. Kann ja aber durchaus sein das der Alte Herr das
den Söhnen anschubfinanzierte oder er zuerst für wichtiges Unterschrieb
bis die neue Firma Schwarze Zahlen schrieb. So könnte die Mär vom
Zusatzgeschäft entstanden sein. Aber woher die kam weiß ich auch nicht.
Nur das dergleichen gern Kolportiert wird.
Vielleicht ist's auch nur eine Falschannahme wg. Namensgleichheit.
Es gab definitiv an einer Ecke von Auto Becker die Möglichkeit,
Disketten zu erwerben; und später halt die (auch räumlich) selbständige
Firma. Keine Ahnung, ob die Pänz offiziell Untermieter beim Papa
waren oder wie das sonst geregelt war. Wir waren damals nur an
(relativ) billigen Disketten interessiert.

-is
Christian Keck
2021-10-01 19:31:47 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Ignatios Souvatzis
Post by Andreas Kohlbach
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Data Becker war alles moegliche. Entstanden ist das aus einem
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
<https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Becker>
Der Heise-Verlag in Hannover war ein Verlag für Adress- und Telefonbücher und ist erst spät mit "elerad" und "c't" reüssiert.

Christian
Arno Welzel
2021-10-02 08:31:58 UTC
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Post by Christian Keck
Post by Arno Welzel
Post by Ignatios Souvatzis
Post by Andreas Kohlbach
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Data Becker war alles moegliche. Entstanden ist das aus einem
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
<https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Becker>
Der Heise-Verlag in Hannover war ein Verlag für Adress- und Telefonbücher und ist erst spät mit "elerad" und "c't" reüssiert.
Das Ding hieß "Elrad" und nicht "elerad" und wurde ab 1977 herausgegeben.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Kay Martinen
2021-10-02 13:51:02 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Christian Keck
Post by Arno Welzel
Post by Ignatios Souvatzis
Post by Andreas Kohlbach
Data Becker war ein Publisher. Er hat unter anderem die deutsche
"Commodore 64 Bibel" herausgebracht. Kopie habe ich noch per PDF
irgendwo.
Data Becker war alles moegliche. Entstanden ist das aus einem
Zusatzgeschaeft des Kraftfahrzeughändlers Auto Becker in Düsseldorf;
<https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Becker>
Der Heise-Verlag in Hannover war ein Verlag für Adress- und Telefonbücher und ist erst spät mit "elerad" und "c't" reüssiert.
Das Ding hieß "Elrad" und nicht "elerad" und wurde ab 1977 herausgegeben.
Stimmt Die las ich gern. Und die c't gab es noch später als
Eigenständiges Heft. Angefangen hat die als ein paar seiten in der ELRAD
unter 'computing Today'


Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Andreas Kohlbach
2021-10-02 17:25:35 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Arno Welzel
Das Ding hieß "Elrad" und nicht "elerad" und wurde ab 1977 herausgegeben.
Stimmt Die las ich gern. Und die c't gab es noch später als
^^^
Gibt, AFAIK.
Post by Kay Martinen
Eigenständiges Heft.
Von der hatte ich bis 1999 fast jede Ausgabe gekauft, bis sie mir zu
"windows-lastig" wurde. Will gar nicht wissen, wie die heute aussieht. ;-)
--
Andreas
Hermann Riemann
2021-10-03 02:58:14 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Post by Arno Welzel
Das Ding hieß "Elrad" und nicht "elerad" und wurde ab 1977 herausgegeben.
Stimmt Die las ich gern. Und die c't gab es noch später als
^^^
Gibt, AFAIK.
Post by Kay Martinen
Eigenständiges Heft.
Von der hatte ich bis 1999 fast jede Ausgabe gekauft, bis sie mir zu
"windows-lastig" wurde. Will gar nicht wissen, wie die heute aussieht. ;-)
Ich erinnere mich noch an elektor c't und mc zu Zeiten wo c't los ging.
c't und mc stellte in jedem Heft einen neuen ein-PLatinen computer vor,
elektor gelegentlich auch computer hardware.

mc ist tot, elektor und c't kommen mir so vor,
als haben ehemalige Bastler Jobs in Firmen gefunden,
die die Zeitschriften abonnieren.

Jugendliche von heute scheinen mir nur noch an Fertigkost
vom Typ smartphone interessiert zu sein.

Die Zeiten, wo es bei Hugendubel SuSE Pakete das Volumen
von Herry Potter annahmen, sind vorbei.
computer Bücher sind da noch auffindbar.

Ähnlich sieht es mit Verzögerung bei Zeitschriften aus.
Für Bastler scheint PC Games hardware c't den Rang abzulaufen.

Ein Grundprinzip scheint allerdings geblieben zu sein.

hardware und software Typen:

welche, die es in Zeitschriften beschrieben wurde,
welche zu denen nützlich Daten auffindbar waren,
welche die es auch zu kaufen gab,
welche, bei denen der Preis stimmte
welche, die wie gedacht auch funktionierten.
welche, die nach dem Kauf nie verwendet wurden
..

Hermann
der bei hardware und software Beschaffung (noch) nicht an
http://www.roland-schaefer.de/totespferd.htm
denkt
--
http://www.hermann-riemann.de
Andreas Kohlbach
2021-10-03 03:20:21 UTC
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Post by Hermann Riemann
Ich erinnere mich noch an elektor c't und mc zu Zeiten wo c't los ging.
c't und mc stellte in jedem Heft einen neuen ein-PLatinen computer vor,
elektor gelegentlich auch computer hardware.
In den 80ern hatte ich von mc (vermutlich bevor c't existierte) eine
Konversionstabelle, in der Dezimal in HEX, OCT und anderen abgedruckt
war. Hatte ich Jahre an der Wand über meinem C64 angeheftet, um beim
Programmieren (in Assembler) schnell die passenden Werte zu haben.
--
Andreas
Frank Hucklenbroich
2021-09-22 08:26:24 UTC
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<https://www.videospielgeschichten.de/computer-von-eduscho/>
Bin zwar seit 1988 CPC-Benutzer, aber diese wilde Geschichte kannte ich
bis vor wenigen Tagen noch nicht.
Ich fand das Lesen recht amüsant. :-)
In der Tat. Daß der von Gravenreuth da mit drin hing wusste ich bisher
nicht.

Den Schneider PC hatte damals ein Kumpel von mir.

Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.

Grüße,

Frank
olaf
2021-09-22 09:16:55 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D

Olaf
Gerrit Heitsch
2021-09-22 09:36:12 UTC
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Post by olaf
Post by Frank Hucklenbroich
Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Moment... Der ZX Spectrum hat einen Z80 als CPU.... Die einzig wahre CPU
ist aber, wie jeder weiss, der 6502!

Gerrit
Andreas Kohlbach
2021-09-22 21:26:35 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Moment... Der ZX Spectrum hat einen Z80 als CPU.... Die einzig wahre
CPU ist aber, wie jeder weiss, der 6502!
Ah Popcorn! :-)
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Thomas Koenig
2021-09-24 11:08:47 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Moment... Der ZX Spectrum hat einen Z80 als CPU.... Die einzig wahre
CPU ist aber, wie jeder weiss, der 6502!
Ah Popcorn! :-)
Der 6502 war eine geniale Konstruktion für seine Zeit. Mit einem
Minimum an Transistoren (ca. 3500 plus pull-up-Transistoren)
und einem dadurch ermöglichten Minimum an Preis haben die eine
ordentliche Performance hinbekommen. Unter anderem wurde die
Taktfrequenz ausgenutzt, die schnellsten Instruktionen liefen
mit zwei Zyklen bei der Taktfrequenz von 1 MHz. Das war unter
anderem darauf zurückzuführen, dass die ALU 8 bit hatte.

Der Z80 war deutlich komplexer, mit doppelt so vielen Transistoren
wie der 6502. Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen. Daher waren die beiden Prozessoren auch
in vergleichbar in der Leistung, auch wenn der externe Takt beim
Z80 deutlich höher war (Faktor 4 beim Z80A gegenüber dem 6502).

Das hing unter anderem damit zusammen, dass die eigentliche ALU
beim Z80 vier Bit hatte statt der acht Bit beim 6502, d.h. zum
Addieren zweier acht-Bit-Zahlen mussten mehrere Maschinezyklen
ausgeführt werden, einschließlich Speichern des Zwischenresultates.

Was zu dieser Design-Entscheidung führte, ist mir echt unklar.

Beide Chips hatten jede Menge Dekodier- und Sequencerlogik drauf,
die einen Ich bin immer noch am Überlegen, ob man mit dem
Transistorbudget des 6502 nicht eine NOVA-ähnliche Architektur
mit höherer Leistung hinbekommen hätte. Hab aber noch keinen
Entwurf fertig - zumindest der 8-bit-Datenbus hätte zu einer
16-bit-Architektur nicht so richtig gepasst.
Gerrit Heitsch
2021-09-24 11:26:59 UTC
Antworten
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Post by Thomas Koenig
Post by Andreas Kohlbach
Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Moment... Der ZX Spectrum hat einen Z80 als CPU.... Die einzig wahre
CPU ist aber, wie jeder weiss, der 6502!
Ah Popcorn! :-)
Der 6502 war eine geniale Konstruktion für seine Zeit. Mit einem
Minimum an Transistoren (ca. 3500 plus pull-up-Transistoren)
und einem dadurch ermöglichten Minimum an Preis haben die eine
ordentliche Performance hinbekommen. Unter anderem wurde die
Taktfrequenz ausgenutzt, die schnellsten Instruktionen liefen
mit zwei Zyklen bei der Taktfrequenz von 1 MHz. Das war unter
anderem darauf zurückzuführen, dass die ALU 8 bit hatte.
Und man kann mit etwas externer Logik simpel Bus-sharing zwischen CPU
und Videologik implementieren. Denn der 6502 braucht den Bus nur solange
die PHI2 (leicht verschobener Takt PHI0) HIGH ist. In der anderen Hälfte
kann sich die Videologik aus RAM und ROM bedienen. Ergibt allerdings
etwas gesteigerte Anforderungen an RAM und ROM.
Post by Thomas Koenig
Beide Chips hatten jede Menge Dekodier- und Sequencerlogik drauf,
die einen Ich bin immer noch am Überlegen, ob man mit dem
Transistorbudget des 6502 nicht eine NOVA-ähnliche Architektur
mit höherer Leistung hinbekommen hätte. Hab aber noch keinen
Entwurf fertig - zumindest der 8-bit-Datenbus hätte zu einer
16-bit-Architektur nicht so richtig gepasst.
Motorola war mit dem 68008 anderer Meinung und INTel mit dem 8088.

Gerrit
Andreas Bockelmann
2021-09-24 14:11:54 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Moment... Der ZX Spectrum hat einen Z80 als CPU.... Die einzig wahre
CPU ist aber, wie jeder weiss, der 6502!
Ah Popcorn! :-)
Der 6502 war eine geniale Konstruktion für seine Zeit.  Mit einem
Minimum an Transistoren (ca. 3500 plus pull-up-Transistoren)
und einem dadurch ermöglichten Minimum an Preis haben die eine
ordentliche Performance hinbekommen.  Unter anderem wurde die
Taktfrequenz ausgenutzt, die schnellsten Instruktionen liefen
mit zwei Zyklen bei der Taktfrequenz von 1 MHz.  Das war unter
anderem darauf zurückzuführen, dass die ALU 8 bit hatte.
Und man kann mit etwas externer Logik simpel Bus-sharing zwischen CPU und
Videologik implementieren. Denn der 6502 braucht den Bus nur solange die
PHI2 (leicht verschobener Takt PHI0) HIGH ist. In der anderen Hälfte kann
sich die Videologik aus RAM und ROM bedienen. Ergibt allerdings etwas
gesteigerte Anforderungen an RAM und ROM.
Beide Chips hatten jede Menge Dekodier- und Sequencerlogik drauf,
die einen Ich bin immer noch am Überlegen, ob man mit dem
Transistorbudget des 6502 nicht eine NOVA-ähnliche Architektur
mit höherer Leistung hinbekommen hätte.  Hab aber noch keinen
Entwurf fertig - zumindest der 8-bit-Datenbus hätte zu einer
16-bit-Architektur nicht so richtig gepasst.
Motorola war mit dem 68008 anderer Meinung und INTel mit dem 8088.
Naja, die beiden waren aber nur Low Cost-Derivate auf Wunsch der
Hardwarehersteller, die später von den Ursprungstypen abgeleitet wurden.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Thomas Koenig
2021-09-24 15:39:18 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Thomas Koenig
Beide Chips hatten jede Menge Dekodier- und Sequencerlogik drauf,
die einen Ich bin immer noch am Überlegen, ob man mit dem
Transistorbudget des 6502 nicht eine NOVA-ähnliche Architektur
mit höherer Leistung hinbekommen hätte. Hab aber noch keinen
Entwurf fertig - zumindest der 8-bit-Datenbus hätte zu einer
16-bit-Architektur nicht so richtig gepasst.
Motorola war mit dem 68008 anderer Meinung und INTel mit dem 8088.
Andere Liga, viel mehr Transistoren.

Die NOVA war, wenn man so will, ein RISC-Vorläufer aus der Zeit
der Minicomputer. Sie hatte allerdings 16-bit-Instruktionen
und auch einen 16-bit-Bus.

Aber wie gesagt, ist eine reine Spielerei, die nicht sehr weit
gediehen ist.
Hans-Juergen Schneider
2021-09-24 15:02:54 UTC
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Post by Thomas Koenig
Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen.
Nein, das stimmt so nicht.
Post by Thomas Koenig
Das hing unter anderem damit zusammen, dass die eigentliche ALU
beim Z80 vier Bit hatte statt der acht Bit beim 6502, d.h. zum
Addieren zweier acht-Bit-Zahlen mussten mehrere Maschinezyklen
ausgeführt werden, einschließlich Speichern des Zwischenresultates.
Stimmt auch nicht.
Der Z80 kat keine Pipeline. Jeder Befehl dauert mindestens vier
Takte. Und die Addition von A plus einem der internen Register
ebenfalls vier Takte.

MfG
hjs
Thomas Koenig
2021-09-24 15:40:52 UTC
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Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Thomas Koenig
Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen.
Nein, das stimmt so nicht.
Hmm... hat mich
https://en.wikipedia.org/wiki/Zilog_Z80#Instruction_execution
angelogen? Wie war es denn tatsächlich?
Hans-Juergen Schneider
2021-09-24 18:40:32 UTC
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Post by Thomas Koenig
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Thomas Koenig
Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen.
Nein, das stimmt so nicht.
Hmm... hat mich
https://en.wikipedia.org/wiki/Zilog_Z80#Instruction_execution
angelogen? Wie war es denn tatsächlich?
Der erste Zyklus (=4 Takte) entscheidet darüber, wie es weiter geht.
Add a,r sind innrehalb dieser vier Takte abgearbeitet. Add a,n
dauert sieben Takte. Denn da muss der Wert auch noch aus dem
Speicher gehölt werden. Aber acht Takte sind es eben auch nicht.
Man kann vielleicht allgemein sagen, dass durch den M1-Zugriff
eine Maschine in Gang gesetzt wird, die den weiteren Ablauf
und damit die Taktzahl bestimmt.

MfG
hjs
Thomas Koenig
2021-09-24 19:00:43 UTC
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Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Thomas Koenig
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Thomas Koenig
Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen.
Nein, das stimmt so nicht.
Hmm... hat mich
https://en.wikipedia.org/wiki/Zilog_Z80#Instruction_execution
angelogen? Wie war es denn tatsächlich?
Der erste Zyklus (=4 Takte) entscheidet darüber, wie es weiter geht.
Add a,r sind innrehalb dieser vier Takte abgearbeitet. Add a,n
dauert sieben Takte. Denn da muss der Wert auch noch aus dem
Speicher gehölt werden. Aber acht Takte sind es eben auch nicht.
Man kann vielleicht allgemein sagen, dass durch den M1-Zugriff
eine Maschine in Gang gesetzt wird, die den weiteren Ablauf
und damit die Taktzahl bestimmt.
Jep.

Und die meisten Befehle brauchen mehr als einen M1-Zyklus.

Insofern ist dein "Nein, das stimmt so nicht" wohl ein bisschen
übertrieben.
Hans-Juergen Schneider
2021-09-24 19:52:41 UTC
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Post by Thomas Koenig
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Thomas Koenig
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Thomas Koenig
Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen.
Nein, das stimmt so nicht.
Hmm... hat mich
https://en.wikipedia.org/wiki/Zilog_Z80#Instruction_execution
angelogen? Wie war es denn tatsächlich?
Der erste Zyklus (=4 Takte) entscheidet darüber, wie es weiter geht.
Add a,r sind innrehalb dieser vier Takte abgearbeitet. Add a,n
dauert sieben Takte. Denn da muss der Wert auch noch aus dem
Speicher geholt werden. Aber acht Takte sind es eben auch nicht.
Man kann vielleicht allgemein sagen, dass durch den M1-Zugriff
eine Maschine in Gang gesetzt wird, die den weiteren Ablauf
und damit die Taktzahl bestimmt.
Jep.
Und die meisten Befehle brauchen mehr als einen M1-Zyklus.
Ich denke, dass M1 nut einmal pro Befehl auftritt.
Müsse aber da wirklich nochmal was nachlesen.
Fakt ist aber, dass der weitere Ablauf vom unrsprünglichen
Befehl abhängt und nicht einfach in in Zyklen eingeteilt
werden kann.
Wie viel Ausführungszeit und Speicherbedarf ein Befehl hat,
das haben wir lernen müssen. Es gab aber ein kleines Heftchen,
da stand alles drin. Auch Befehle, die 'pfui' sind.
Post by Thomas Koenig
Insofern ist dein "Nein, das stimmt so nicht" wohl ein bisschen
übertrieben.
Ich weiß nicht.

MfG
hjs
Ignatios Souvatzis
2021-09-27 11:51:54 UTC
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Post by Hans-Juergen Schneider
Stimmt auch nicht.
Der Z80 kat keine Pipeline. Jeder Befehl dauert mindestens vier
Takte. Und die Addition von A plus einem der internen Register
ebenfalls vier Takte.
Im allgemeinen:
Opcode-fetch 4 Takte. Zusatz-Speicherzyklen 3 Takte.

Die Prefixierten Befehle brauchten zwei Opcode-fetche,
also 4+4+ggfsl 3n.

LDIR hat einen impliziten Ruecksprung.

Die Assemblersyntax vom Z80 sieht auf den ersten Blick ertraeglich
aus, aber du kannst dir fast nur merken, welche Register oder
Speicher- zugriffe es gibt und weie die Opcodes sind, wenn du dir
merken kannst, wie die Befehle beim 8080/8085 hiessen. Umgekehrt:
Ich habe eine Zeitlang als Student Demo/Testcode fuer ECB-kistchen
fuer die ELSA-Steuerung programmiert; mein Chef, der jene Kistchen
irgendwann ueber einen logisch daisygechainten seriellen Bus an-
und damit Pumpen, Messageraete etc. von ELSA steuern wollte, hatte
einen Satz Makros fuer den VAX-Assembler geschrieben, mit denen
wir den als Crossassembler fuer 8085 benutzten. Allerdings mit Z80-
Assemblersyntax.

-is
--
A medium apple... weighs 182 grams, yields 95 kcal, and contains no
caffeine, thus making it unsuitable for sysadmins. - Brian Kantor
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2021-09-27 12:36:52 UTC
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Post by Ignatios Souvatzis
Die Assemblersyntax vom Z80 sieht auf den ersten Blick ertraeglich
aus, aber du kannst dir fast nur merken, welche Register oder
Speicher- zugriffe es gibt und weie die Opcodes sind, wenn du dir
merken kannst, wie die Befehle beim 8080/8085 hiessen.
Weiss nicht. Wir durften in der Schule Z80 Programmieren, und ich
fand das (ganz ohne Kenntnis des 8080) ausgesprochen
elegant und angenehm, schon überhaupt im Gegensatz zum 6502.

Wobei ich inzwischen beides weitestgehend vergessen habe.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan wird mehr als Vergnügen machen!
(Sloganizer)
Andreas Kohlbach
2021-09-24 18:20:37 UTC
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Post by Thomas Koenig
Der Z80 war deutlich komplexer, mit doppelt so vielen Transistoren
wie der 6502. Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen. Daher waren die beiden Prozessoren auch
in vergleichbar in der Leistung, auch wenn der externe Takt beim
Z80 deutlich höher war (Faktor 4 beim Z80A gegenüber dem 6502).
Das hing unter anderem damit zusammen, dass die eigentliche ALU
beim Z80 vier Bit hatte statt der acht Bit beim 6502, d.h. zum
Addieren zweier acht-Bit-Zahlen mussten mehrere Maschinezyklen
ausgeführt werden, einschließlich Speichern des Zwischenresultates.
Was zu dieser Design-Entscheidung führte, ist mir echt unklar.
Vielleicht, um zum Intel 8080 kompatibel zu sein?

Der Z80 zielte ja klar darauf ab, zum 8080 kompatibel zu sein, um ihn zu
erweitern, was unter anderem seinen Erfolg ausmachte.
--
Andreas
Gerrit Heitsch
2021-09-24 18:27:22 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Der Z80 war deutlich komplexer, mit doppelt so vielen Transistoren
wie der 6502. Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen. Daher waren die beiden Prozessoren auch
in vergleichbar in der Leistung, auch wenn der externe Takt beim
Z80 deutlich höher war (Faktor 4 beim Z80A gegenüber dem 6502).
Das hing unter anderem damit zusammen, dass die eigentliche ALU
beim Z80 vier Bit hatte statt der acht Bit beim 6502, d.h. zum
Addieren zweier acht-Bit-Zahlen mussten mehrere Maschinezyklen
ausgeführt werden, einschließlich Speichern des Zwischenresultates.
Was zu dieser Design-Entscheidung führte, ist mir echt unklar.
Vielleicht, um zum Intel 8080 kompatibel zu sein?
Und das verhindert die Verwendung einer 8Bit-ALU?

Gerrit
Hans-Juergen Schneider
2021-09-24 18:46:55 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Der Z80 war deutlich komplexer, mit doppelt so vielen Transistoren
wie der 6502. Beim Z80 wurde aus mehreren externen Zyklen ein
M-Zyklus zusammengebastelt, und typische Instruktionen brauchten
dann mehrere M-Zyklen. Daher waren die beiden Prozessoren auch
in vergleichbar in der Leistung, auch wenn der externe Takt beim
Z80 deutlich höher war (Faktor 4 beim Z80A gegenüber dem 6502).
Das hing unter anderem damit zusammen, dass die eigentliche ALU
beim Z80 vier Bit hatte statt der acht Bit beim 6502, d.h. zum
Addieren zweier acht-Bit-Zahlen mussten mehrere Maschinezyklen
ausgeführt werden, einschließlich Speichern des Zwischenresultates.
Was zu dieser Design-Entscheidung führte, ist mir echt unklar.
Vielleicht, um zum Intel 8080 kompatibel zu sein?
Und das verhindert die Verwendung einer 8Bit-ALU?
Hat das mal in der Computer-Bild gestanden?

Guck Dir mal die Befehle cpir und ldir an. Oder der Aufwand
mit der Interruptlogik. Dagegen ist doch eine 8Bit-ALU
Kinderkram.

MfG
hjs
Andreas Kohlbach
2021-09-25 06:37:31 UTC
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Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Gerrit Heitsch
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Was zu dieser Design-Entscheidung führte, ist mir echt unklar.
Vielleicht, um zum Intel 8080 kompatibel zu sein?
Und das verhindert die Verwendung einer 8Bit-ALU?
Hat das mal in der Computer-Bild gestanden?
Guck Dir mal die Befehle cpir und ldir an. Oder der Aufwand
mit der Interruptlogik. Dagegen ist doch eine 8Bit-ALU
Kinderkram.
Ah, ldir. Das ist wohl als "primitive" bekannt? Etwas, was später erst
mit der 8086 eingeführt wurde. Ein in der der CPU vorkonfigurierter
Loop. Man setzt nur zwei Register (HL und DE, IIRC) und stößt ldir
an. Das leiert durch den Loop, bis eine der Bedingungen (Loop ist zu Ende
oder der Inhalt von HL matcht) erfüllt ist.

Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
--
Andreas
Ralf Kiefer
2021-09-25 11:12:36 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
Den CMP-Befehl braucht man nur sehr selten. Üblicherweise schreibt man
seine 6502-Schleifen (BTW auch die im 68k-Code) so, daß die Flags beim
bedingten Branch ausgewertet werden, und zwar die, die implizit durch
eine vorangegangene Operation verändert wurde. Daher heißen die
Schleifenbefehle z.B. BNE, BEQ, BCC, BCS, BPL, BMI.

Gruß, Ralf
Kay Martinen
2021-09-25 12:04:45 UTC
Antworten
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Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
Den CMP-Befehl braucht man nur sehr selten. Üblicherweise schreibt man
seine 6502-Schleifen (BTW auch die im 68k-Code) so, daß die Flags beim
bedingten Branch ausgewertet werden, und zwar die, die implizit durch
eine vorangegangene Operation verändert wurde. Daher heißen die
Schleifenbefehle z.B. BNE, BEQ, BCC, BCS, BPL, BMI.
Die BIT-Befehle gab es aber AFAIR noch nicht bei den ersten 6502 CPUs.
Ich meine die frühen 1 Mhz NMOS Typen kannten die noch nicht, oder nicht
so viele. Da müsste ich mal nachlesen.


Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Gerrit Heitsch
2021-09-25 13:20:10 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
Den CMP-Befehl braucht man nur sehr selten. Üblicherweise schreibt man
seine 6502-Schleifen (BTW auch die im 68k-Code) so, daß die Flags beim
bedingten Branch ausgewertet werden, und zwar die, die implizit durch
eine vorangegangene Operation verändert wurde. Daher heißen die
Schleifenbefehle z.B. BNE, BEQ, BCC, BCS, BPL, BMI.
Die BIT-Befehle gab es aber AFAIR noch nicht bei den ersten 6502 CPUs.
Ich meine die frühen 1 Mhz NMOS Typen kannten die noch nicht, oder nicht
so viele. Da müsste ich mal nachlesen.
Doch, die waren da, einer der Rotationsbefehle fehlte oder war fehlerhaft.

Wobei man die BIT-Befehle eher selten verwendet hat. Einmal habe ich
BIT $EA benutzt um einem 6502 basierten Microcontroller auf über einen
I/O-Port gelieferten Befehlsstrom zu synchronisieren.

Gerrit
Peter Heitzer
2021-09-27 08:37:23 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Kay Martinen
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
Den CMP-Befehl braucht man nur sehr selten. Üblicherweise schreibt man
seine 6502-Schleifen (BTW auch die im 68k-Code) so, daß die Flags beim
bedingten Branch ausgewertet werden, und zwar die, die implizit durch
eine vorangegangene Operation verändert wurde. Daher heißen die
Schleifenbefehle z.B. BNE, BEQ, BCC, BCS, BPL, BMI.
Die BIT-Befehle gab es aber AFAIR noch nicht bei den ersten 6502 CPUs.
Ich meine die frühen 1 Mhz NMOS Typen kannten die noch nicht, oder nicht
so viele. Da müsste ich mal nachlesen.
Doch, die waren da, einer der Rotationsbefehle fehlte oder war fehlerhaft.
Wobei man die BIT-Befehle eher selten verwendet hat. Einmal habe ich
BIT $EA benutzt um einem 6502 basierten Microcontroller auf über einen
I/O-Port gelieferten Befehlsstrom zu synchronisieren.
Zum Abfragen des Busyflags eines HD44780 kompatiblen LC-Displays ist
BIT praktisch. Das Busyflag ist in Bit7 und landet danach im N Flag des
6502. Der Wert in A ist dafür unerheblich und so braucht A nicht gesichert
und restauriert werden, wenn man nur Busy abfragen will.
Das wissen aber anscheinend nur wenige und so finden sich solche Routinen

LCDBUSY PHA
LCDBUSY0 LDA LCD0 ;read from LCD register 0
AND #$80 ;check bit 7 (busy)
BNE LCDBUSY0
PLA
RTS

wo es ein
LCDBUSY BIT LCD0
BNE LCDBUSY

auch getan hätte.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Gerrit Heitsch
2021-09-27 08:48:28 UTC
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Post by Peter Heitzer
Post by Gerrit Heitsch
Post by Kay Martinen
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
Den CMP-Befehl braucht man nur sehr selten. Üblicherweise schreibt man
seine 6502-Schleifen (BTW auch die im 68k-Code) so, daß die Flags beim
bedingten Branch ausgewertet werden, und zwar die, die implizit durch
eine vorangegangene Operation verändert wurde. Daher heißen die
Schleifenbefehle z.B. BNE, BEQ, BCC, BCS, BPL, BMI.
Die BIT-Befehle gab es aber AFAIR noch nicht bei den ersten 6502 CPUs.
Ich meine die frühen 1 Mhz NMOS Typen kannten die noch nicht, oder nicht
so viele. Da müsste ich mal nachlesen.
Doch, die waren da, einer der Rotationsbefehle fehlte oder war fehlerhaft.
Wobei man die BIT-Befehle eher selten verwendet hat. Einmal habe ich
BIT $EA benutzt um einem 6502 basierten Microcontroller auf über einen
I/O-Port gelieferten Befehlsstrom zu synchronisieren.
Zum Abfragen des Busyflags eines HD44780 kompatiblen LC-Displays ist
BIT praktisch. Das Busyflag ist in Bit7 und landet danach im N Flag des
6502. Der Wert in A ist dafür unerheblich und so braucht A nicht gesichert
und restauriert werden, wenn man nur Busy abfragen will.
Das wissen aber anscheinend nur wenige und so finden sich solche Routinen
LCDBUSY PHA
LCDBUSY0 LDA LCD0 ;read from LCD register 0
AND #$80 ;check bit 7 (busy)
BNE LCDBUSY0
PLA
RTS
wo es ein
LCDBUSY BIT LCD0
BNE LCDBUSY
auch getan hätte.
Ja, wenn man sein(e) Status-Bit(s) in Bit 6 oder Bit 7 des Registers
hat, dann ist BIT ganz brauchbar.

Gerrit
Ralf Kiefer
2021-09-27 10:16:58 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Peter Heitzer
Zum Abfragen des Busyflags eines HD44780 kompatiblen LC-Displays ist
BIT praktisch. Das Busyflag ist in Bit7 und landet danach im N Flag des
6502. Der Wert in A ist dafür unerheblich und so braucht A nicht gesichert
und restauriert werden, wenn man nur Busy abfragen will.
Das wissen aber anscheinend nur wenige und so finden sich solche Routinen
LCDBUSY PHA
LCDBUSY0 LDA LCD0 ;read from LCD register 0
AND #$80 ;check bit 7 (busy)
BNE LCDBUSY0
PLA
RTS
wo es ein
LCDBUSY BIT LCD0
BNE LCDBUSY
auch getan hätte.
Oder ohne BIT-Befehl:
LCDBUSY0 LDA LCD0 ;read from LCD register 0
BMI LCDBUSY0 ;check bit 7 (busy)
Post by Gerrit Heitsch
Ja, wenn man sein(e) Status-Bit(s) in Bit 6 oder Bit 7 des Registers
hat, dann ist BIT ganz brauchbar.
Nicht nur. Dieses Kopieren der Bits ins Statusregister ist nur eine
nützliche Nebenfunktion dieses Befehls, IMHO.

Ich habe vor Kurzem eine Lösung gesucht, wie ich die Bits aus dem
Statusregister eines Seriellchips (6850 und 6551) auslese, sie getrennt
behandle, ohne erneut auslesen zu müssen oder das Ergebnis
zwischenspeichern zu müssen. Die AND-Funktion des BIT-Befehls ohne den
Akku zu überschreiben ist die relevante Funktion.

Beim BIT-Befehl im NMOS-Befehlssatz fehlt leider die
Immediate-Adressierung, weswegen man den Wert sinnvollerweise in einer
Zeropage-Variable ablegt. Der CMOS-Befehlssatz kann dagegen Immediate
adressieren. Das spart keine Code-Länge, aber einen Takt.

Konkret war mir das wichtig, weil ich eine kleine Schleife suchte, die
aus dem 6850 und 6551 Zeichen ausliest, dabei zuerst nachschauen muß, ob
überhaupt eins da ist, daneben prüfen muß, ob Framing, Parity oder
Overrun als Fehler erkannt wurde. Weil diese Schleife immer 256Bytes im
Block übertragen soll, ist noch eine Prüfsummengenerierung eingebaut.
Falls kein Zeichen kommt, darf die Schleife nicht endlos hängenbleiben.
Also viele Voraussetzungen. Mit dem BIT-Befehl wurden das 39
Schleifenzyklen für NMOS oder 38 Schleifenzyklen für CMOS. Im Apple II
mit seinen 1,017MHz funktioniert daher eine Seriellübertragung unter
diesen Randbedingungen mit 230kBaud (min. 42,1usec/char bei 3% Toleranz
auf Seriellseite) [1]. Den 6551 muß man dazu auf Hardware-Seite zu den
230kBaud geringfügig "motivieren" ;-) Schaunmermal, ob das alle
Kandidaten schaffen.

Gruß, Ralf

[1] Ergänzende Fußnote: mit 3,6MHz (Transwarp) sind 460kBaud mit dem
6850 möglich, mit 12,5MHz (DC65) ist fast das Maximum vom 6850 erreicht:
921kBaud.
Peter Heitzer
2021-09-27 11:12:54 UTC
Antworten
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Post by Peter Heitzer
Post by Peter Heitzer
Zum Abfragen des Busyflags eines HD44780 kompatiblen LC-Displays ist
BIT praktisch. Das Busyflag ist in Bit7 und landet danach im N Flag des
6502. Der Wert in A ist dafür unerheblich und so braucht A nicht gesichert
und restauriert werden, wenn man nur Busy abfragen will.
Das wissen aber anscheinend nur wenige und so finden sich solche Routinen
LCDBUSY PHA
LCDBUSY0 LDA LCD0 ;read from LCD register 0
AND #$80 ;check bit 7 (busy)
BNE LCDBUSY0
PLA
RTS
wo es ein
LCDBUSY BIT LCD0
BNE LCDBUSY
auch getan hätte.
LCDBUSY0 LDA LCD0 ;read from LCD register 0
BMI LCDBUSY0 ;check bit 7 (busy)
Das überschreibt aber den Wert in A. Mit BIT braucht man zum Prüfen von
Busy A nicht sichern, was Code spart.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Ralf Kiefer
2021-09-27 11:24:57 UTC
Antworten
Permalink
Post by Peter Heitzer
Das überschreibt aber den Wert in A. Mit BIT braucht man zum Prüfen von
Busy A nicht sichern, was Code spart.
Ja. Kommt drauf an, was man braucht oder will.

Beim Auslesen von IO bewirkt manchmal alleine der Zugriff eine Änderung
des dortigen Zustands, so daß mehrfaches Auslesen nicht funktioniert.

Ich wollte eigentlich darauf hinaus, daß auch die LDA-/LDX-/LDY-Befehle
Flags beeinflussen, was man berücksichtigen muß oder kann, je nach Ziel.

Gruß, Ralf
Kay Martinen
2021-09-27 14:11:08 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Post by Peter Heitzer
Das überschreibt aber den Wert in A. Mit BIT braucht man zum Prüfen von
Busy A nicht sichern, was Code spart.
Ja. Kommt drauf an, was man braucht oder will.
Wenn danach ein Sprung kommt ist A nicht mehr Relevant oder?
Soll sich die nachfolgende Routine drum kümmern A zu leeren wenn sie's
braucht.
Post by Ralf Kiefer
Beim Auslesen von IO bewirkt manchmal alleine der Zugriff eine Änderung
des dortigen Zustands, so daß mehrfaches Auslesen nicht funktioniert.
Das erinnert mich an was. Ich bin nur nicht Sicher ob es die ERRCODE
Variable im C-128 Basic war, ein Register des VDC und/oder der MMU oder
alles. Ich bin mir aber recht sicher das ERRCODE im BASIC 7 nach dem
Auslesen nicht mehr den gleichen Status lieferte. Und der VDC (80Zeichen
Schirm) hatte eh nur 2 Register über die man Befehl und Datum
liefern/holen konnte. Bei der MMU war's IMO ählich nur das deren
Register Memory-mapped waren damit man aus jeder Bank-konfiguration dran
kam. Und sie schalteten bei änderung sofort um. Was einem bei Falscher
Angabe flugs das ROM/RAM unter dem Code weg reißen konnte.

Ein Glück das auf den Geräten nie ein Windows 9x laufen konnte. :-)
(i.s.v. B.A.f.H. Woche $EA, Windows95 Laptop OHNE Reset-Knopf-> ROTFL)

GeoWorks 128 war damals aber echt ein Tolles Ding. Mit REU und der Maus
dazu...

Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Ralf Kiefer
2021-09-27 15:03:18 UTC
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Permalink
Post by Kay Martinen
Wenn danach ein Sprung kommt ist A nicht mehr Relevant oder?
Soll sich die nachfolgende Routine drum kümmern A zu leeren wenn sie's
braucht.
Kommt drauf an. </Radio Eriwan> :-)
Ein regulärer Sprungbefehl ändert i.A. nichts an den Registerinhalten
oder Flags, (solange man RTI nicht als regulären Sprungbefehl
betrachtet.)
Post by Kay Martinen
Das erinnert mich an was. Ich bin nur nicht Sicher ob es die ERRCODE
Variable im C-128 Basic war, ein Register des VDC und/oder der MMU oder
alles.
Daß sich ein Registerinhalt durch einen Lesezugriff ändert, hat man
üblicherweise nur bei IO-Chips. Als Beispiel Seriellchips, die ich
erwähnte: ein Flag signalisiert, daß ein Zeichen angekommen ist. Mit dem
Auslesen des angekommenen Zeichens wird das Flag zum Zustand des
Receive-Registers automatisch zurückgesetzt.
Post by Kay Martinen
Bei der MMU war's IMO ählich nur das deren
Register Memory-mapped waren damit man aus jeder Bank-konfiguration dran
kam. Und sie schalteten bei änderung sofort um. Was einem bei Falscher
Angabe flugs das ROM/RAM unter dem Code weg reißen konnte.
Das ganz normale Bankswitching, was in vielen 8bit-Rechnern betrieben
wurde. Im Apple II und IIe konnten sogar ganz Bänke so geschaltet
werden, daß eine Bank lesbar war, eine andere dagegen im gleichen
Adreßraum nur beschreibbar.

Ein handelsüblicher IIe mit erweiterter 80-Zeichenkarte hatte z.B. im
Adreßbereich $Dxxx 4* RAM und einmal ROM. Hat man diese
64kB/80Zeichen-Karte z.B. durch eine RAMworks von Applied Engineering
ersetzt, die 1MB RAM hat, dann bekam man den Adreßbereich $Dxxx nicht
nur 4* parallel, sondern 34*.


Gruß, Ralf
Ralf Kiefer
2021-09-25 15:33:01 UTC
Antworten
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Klar, kann man eleganter machen, wenn X vorher mit 38 belegt wurde, und
man mit DEX runter zählt, bis das Zero-Flag gesetzt wird. Dann wird CMP
nicht benötigt.
Eben. Wer 6502-Assembler schrieb/schreibt, versucht die geringstmögliche
Anzahl an Befehlen und/oder Zyklen zu nehmen.

Glaub mir, daß ich wg. 2 oder 3 Zyklen schon Stunden verbracht habe,
damit die wegkommen :-) Mein RAM-Disk-Treiber im Apple Iie wird mit
800kB/sec schreiben und mit 500kB/sec lesen. Der AppleBus schafft
sowieso nur max. 1000kB/sec.

Wenn Du auf 6502.org im Source Code Repository "wühlst", wirst Du
etliche Detaillösungen finden, die schwer zu verstehen sind, aber enorm
kompakt. Eines der guten Beispiel ist dort das "Efficient Nybble-Swap".

Gruß, Ralf
Arno Welzel
2021-09-26 09:14:47 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Klar, kann man eleganter machen, wenn X vorher mit 38 belegt wurde, und
man mit DEX runter zählt, bis das Zero-Flag gesetzt wird. Dann wird CMP
nicht benötigt.
Eben. Wer 6502-Assembler schrieb/schreibt, versucht die geringstmögliche
Anzahl an Befehlen und/oder Zyklen zu nehmen.
Glaub mir, daß ich wg. 2 oder 3 Zyklen schon Stunden verbracht habe,
damit die wegkommen :-) Mein RAM-Disk-Treiber im Apple Iie wird mit
800kB/sec schreiben und mit 500kB/sec lesen. Der AppleBus schafft
sowieso nur max. 1000kB/sec.
Wenn Du auf 6502.org im Source Code Repository "wühlst", wirst Du
etliche Detaillösungen finden, die schwer zu verstehen sind, aber enorm
kompakt. Eines der guten Beispiel ist dort das "Efficient Nybble-Swap".
Konkret: <http://6502.org/source/general/SWN.html>

In der Tat - nicht leicht zu verstehen.

ASL A
ADC #$80
ROL A
ASL A
ADC #$80
ROL A

4x ROL für das selbe Ergebnis wären 8 Taktzyklen. So sind es 12
Taktzyklen. Was habe ich da falsch verstanden?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Ralf Kiefer
2021-09-26 09:32:28 UTC
Antworten
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Post by Arno Welzel
4x ROL für das selbe Ergebnis wären 8 Taktzyklen. So sind es 12
Taktzyklen. Was habe ich da falsch verstanden?
Das links "rausfallende" Bit wird ins Carry-Flag geschoben und erst beim
zweiten ROL von rechts ins Register. D.h. man bräuchte 5 ROL-Befehle.
Blöd nur, daß sich währenddessen das anfängliche Carry-Flag
dazwischenschiebt.

Gruß, Ralf
Arno Welzel
2021-09-27 10:44:11 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Arno Welzel
4x ROL für das selbe Ergebnis wären 8 Taktzyklen. So sind es 12
Taktzyklen. Was habe ich da falsch verstanden?
Das links "rausfallende" Bit wird ins Carry-Flag geschoben und erst beim
zweiten ROL von rechts ins Register. D.h. man bräuchte 5 ROL-Befehle.
Blöd nur, daß sich währenddessen das anfängliche Carry-Flag
dazwischenschiebt.
Danke für die Erklärung. Ich habe habe ROL wohl falsch in Erinnerung und
dachte, dass ein ROL direkt das herausfallende Bit direkt wieder von der
anderen Seite her einfügt.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Gerrit Heitsch
2021-09-26 10:32:59 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Ralf Kiefer
Klar, kann man eleganter machen, wenn X vorher mit 38 belegt wurde, und
man mit DEX runter zählt, bis das Zero-Flag gesetzt wird. Dann wird CMP
nicht benötigt.
Eben. Wer 6502-Assembler schrieb/schreibt, versucht die geringstmögliche
Anzahl an Befehlen und/oder Zyklen zu nehmen.
Glaub mir, daß ich wg. 2 oder 3 Zyklen schon Stunden verbracht habe,
damit die wegkommen :-) Mein RAM-Disk-Treiber im Apple Iie wird mit
800kB/sec schreiben und mit 500kB/sec lesen. Der AppleBus schafft
sowieso nur max. 1000kB/sec.
Wenn Du auf 6502.org im Source Code Repository "wühlst", wirst Du
etliche Detaillösungen finden, die schwer zu verstehen sind, aber enorm
kompakt. Eines der guten Beispiel ist dort das "Efficient Nybble-Swap".
Konkret: <http://6502.org/source/general/SWN.html>
In der Tat - nicht leicht zu verstehen.
ASL A
ADC #$80
ROL A
ASL A
ADC #$80
ROL A
4x ROL für das selbe Ergebnis wären 8 Taktzyklen. So sind es 12
Taktzyklen. Was habe ich da falsch verstanden?
Das ROL (und ROR) durchs Carry rotiert, womit 4x ROL eben nicht die
beiden Nibbles vertauscht.

Gerrit
Gerrit Heitsch
2021-09-25 18:01:51 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
Den CMP-Befehl braucht man nur sehr selten. Üblicherweise schreibt man
seine 6502-Schleifen (BTW auch die im 68k-Code) so, daß die Flags beim
bedingten Branch ausgewertet werden, und zwar die, die implizit durch
eine vorangegangene Operation verändert wurde. Daher heißen die
Schleifenbefehle z.B. BNE, BEQ, BCC, BCS, BPL, BMI.
Aber beispielsweise doch nur, wenn das Zero-Flag (oder auch das N-Flag)
gesetzt wurde.
Wenn ich aber zum Beispiel 38 Mal durch einen Loop gehen wollte, kam CMP
gelegen.
1 INX
2 MACH_WAS
3 CMP #$38
4 BNE $1
5 MACH_WAS_ANDERES
Ich denke in Zeile 3 brauchst du ein 'CPX #$38'.

In einer Schleife kann man diesen Compare oft vermeiden, aber an anderer
Stelle braucht man ihn trotzdem.

Gerrit
Andreas Kohlbach
2021-09-25 18:38:39 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Beim 6502 müsste man den Loop mit INX/INY und CMP (Abbruch-Bestimmung)
selbst schreiben.
Den CMP-Befehl braucht man nur sehr selten. Üblicherweise schreibt man
seine 6502-Schleifen (BTW auch die im 68k-Code) so, daß die Flags beim
bedingten Branch ausgewertet werden, und zwar die, die implizit durch
eine vorangegangene Operation verändert wurde. Daher heißen die
Schleifenbefehle z.B. BNE, BEQ, BCC, BCS, BPL, BMI.
Aber beispielsweise doch nur, wenn das Zero-Flag (oder auch das N-Flag)
gesetzt wurde.
Wenn ich aber zum Beispiel 38 Mal durch einen Loop gehen wollte, kam CMP
gelegen.
1 INX
2 MACH_WAS
3 CMP #$38
4 BNE $1
5 MACH_WAS_ANDERES
Ich denke in Zeile 3 brauchst du ein 'CPX #$38'.
Ja, CPX, sorry. Lang ist's her.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Wolf gang P u f f e
2021-10-12 09:19:47 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Ah, ldir. Das ist wohl als "primitive" bekannt? Etwas, was später erst
mit der 8086 eingeführt wurde. Ein in der der CPU vorkonfigurierter
Loop. Man setzt nur zwei Register (HL und DE, IIRC) und stößt ldir
an. Das leiert durch den Loop, bis eine der Bedingungen (Loop ist zu Ende
oder der Inhalt von HL matcht) erfüllt ist.
Hinweis: beim Z80/U880 benötigte LDIR im BC Register noch die Anzahl
der Loops.

Einer meiner Lieblingsbefehle, um im RAM aufzuräumen. ;-)
Kay Martinen
2021-09-22 10:50:11 UTC
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Post by olaf
Post by Frank Hucklenbroich
Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Du hättest viele lustige Addressierungs-arten kennengelernt und hättest
dich nicht mit halben Registern rum ärgern müssen...?

:-)

Die "einzig Wahre" CPU ist außerdem eher eine Paper-CPU die man selbst
bauen kann. Alle anderen sind nur kleine Schwarze Käfer in die keiner
rein sehen kann. Da kann "theoretisch" sogar Schwarze Magie drin
stecken, oder FakeNjuuhs. :-)


Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Hans-Juergen Schneider
2021-09-22 15:03:00 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by olaf
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Du hättest viele lustige Addressierungs-arten kennengelernt und hättest
dich nicht mit halben Registern rum ärgern müssen...?
:-)
Die "einzig Wahre" CPU ist außerdem eher eine Paper-CPU die man selbst
bauen kann. Alle anderen sind nur kleine Schwarze Käfer in die keiner
rein sehen kann. Da kann "theoretisch" sogar Schwarze Magie drin
stecken, oder FakeNjuuhs. :-)
Doch, da konnte man reingucken. Hat man auch tatsächlich gemacht.
Und diese ganzen Pseudobefehle wurden bekannt, obwohl sie nicht
vom Hersteller veröffentlicht wurden.

MfG
hjs
Wolf gang P u f f e
2021-10-12 09:11:19 UTC
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Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Kay Martinen
Die "einzig Wahre" CPU ist außerdem eher eine Paper-CPU die man selbst
bauen kann. Alle anderen sind nur kleine Schwarze Käfer in die keiner
rein sehen kann. Da kann "theoretisch" sogar Schwarze Magie drin
stecken, oder FakeNjuuhs. :-)
Doch, da konnte man reingucken. Hat man auch tatsächlich gemacht.
...und man fand sogar ein Botschaft mit kyrillischen Schriftzeichen:
http://docplayer.org/33396525-Wann-hoert-ihr-endlich-auf-zu-klauen-mitte-der-1980er-jahre-schlug-eine-entdeckung-in-einem.html
Andreas Kohlbach
2021-09-22 21:28:03 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by olaf
Post by Frank Hucklenbroich
Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Du hättest viele lustige Addressierungs-arten kennengelernt und hättest
dich nicht mit halben Registern rum ärgern müssen...?
:-)
Der war gut. :-)

Habe mit 6502 damals [TM] angefangen, und mich erst vor ein paar Jahren
mit Z80 Assembler beschäftigt.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Olaf Schmitt
2021-09-27 03:00:31 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Post by olaf
Post by Frank Hucklenbroich
Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.
Da haben wir es doch! ICh hatte zuerst den TI99/4A und verkaufte den
nach 3Monaten um mir einen ZX-Spektrum zu kaufen weil man den
TI nicht ohne teure Zusatzhardware in Maschienensprache programmieren
konnte. So hab ich den die einzig wahre CPU in Maschienensprache
programmieren koennen. Nicht auszudenken wenn ich beim C64 gelandet waere. :-D
Du hättest viele lustige Addressierungs-arten kennengelernt und hättest
dich nicht mit halben Registern rum ärgern müssen...?
:-)
Der war gut. :-)
Habe mit 6502 damals [TM] angefangen, und mich erst vor ein paar Jahren
mit Z80 Assembler beschäftigt.
Wenn 8-bi, dann 6809!
Den hab ich viel in Assembler programmiert.
Den 6502 natürlich auch.


Olaf
Andreas Kohlbach
2021-09-27 18:23:58 UTC
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Post by Olaf Schmitt
Post by Andreas Kohlbach
Habe mit 6502 damals [TM] angefangen, und mich erst vor ein paar Jahren
mit Z80 Assembler beschäftigt.
Wenn 8-bi, dann 6809!
Den hab ich viel in Assembler programmiert.
Einer der, die den Opcode SEX kennen. :-D
Post by Olaf Schmitt
Den 6502 natürlich auch.
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürften die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.

Apropos Clive Sinclair. Der Youtube Channel Computerphile aus England hat
neulich ein Video über ihn veröffentlicht, was IMO schön seine Karriere
zusammenfasst.
--
Andreas
Hans-Juergen Schneider
2021-09-28 08:00:32 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Olaf Schmitt
Post by Andreas Kohlbach
Habe mit 6502 damals [TM] angefangen, und mich erst vor ein paar Jahren
mit Z80 Assembler beschäftigt.
Den 6502 natürlich auch.
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürften die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.
Du musst auch an den anderen Teil Deutschlands denken.
Wir hatten nämlich sonst weiter nichts.

MfG
hjs
Kay Martinen
2021-09-28 18:13:34 UTC
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Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Andreas Kohlbach
Post by Olaf Schmitt
Post by Andreas Kohlbach
Habe mit 6502 damals [TM] angefangen, und mich erst vor ein paar Jahren
mit Z80 Assembler beschäftigt.
Den 6502 natürlich auch.
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürften die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.
Du musst auch an den anderen Teil Deutschlands denken.
Ja?! Du meinst den "anderen" Teil der seinerzeit noch unter DDR
firmierte? Oben war von UK und BRD die Rede. Die Präambel im GG mal
abgesehen ist die DDR im Satz oben exkludiert.
Post by Hans-Juergen Schneider
Wir hatten nämlich sonst weiter nichts.
Ach so. Und was war mit U880 oder wie die Z80 Klone dort hießen?

Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Andreas Kohlbach
2021-09-28 22:43:42 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Andreas Kohlbach
Post by Olaf Schmitt
Den 6502 natürlich auch.
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürften die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.
Du musst auch an den anderen Teil Deutschlands denken.
Ja?! Du meinst den "anderen" Teil der seinerzeit noch unter DDR
firmierte? Oben war von UK und BRD die Rede. Die Präambel im GG mal
abgesehen ist die DDR im Satz oben exkludiert.
Das war durch Nennung von "BRD" deutlich meine Absicht, gut erkannt.

Man musste mit dem Eisernen Vorhang einfach auch Gebiet nach Osten
abgrenzen, wenn es um die frühe Entwicklung von 8-Bittern ging.

Ab den 90ern hatte man AFAIK auch 8-Bitter, oft aus russischer
Produktion. Aber da waren im Westen der ZX Spectrum oder C64 schon Schnee
von gestern.
--
Andreas
Frank Nitzschner
2021-10-03 06:10:05 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Ab den 90ern hatte man AFAIK auch 8-Bitter, oft aus russischer
Produktion. Aber da waren im Westen der ZX Spectrum oder C64 schon Schnee
von gestern.
Du meist sicherlich 16-Bitter. Zb, EC1834 mit dem K1810WM86 oder
den P8000. Der kam anfangs mit einem rumänischen(?) Z8000-Clone.

Grüsse
Frank
Andreas Kohlbach
2021-10-03 19:53:07 UTC
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Post by Frank Nitzschner
Post by Andreas Kohlbach
Ab den 90ern hatte man AFAIK auch 8-Bitter, oft aus russischer
Produktion. Aber da waren im Westen der ZX Spectrum oder C64 schon Schnee
von gestern.
Du meist sicherlich 16-Bitter. Zb, EC1834 mit dem K1810WM86 oder
den P8000. Der kam anfangs mit einem rumänischen(?) Z8000-Clone.
Eigentlich meinte ich schon 8-Bitter, die in C64 oder Spectrum verbaut
waren. In der DDR wurden die - AFAIK - erst in den frühen 1990igern
offiziell verfügbar, aber auch zusammen mit 16/32-Bittern. Der Preis
entschied wohl, was sich der Computer-Enthusiast nun zulegen konnte.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Frank Hucklenbroich
2021-10-08 07:05:50 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Andreas Kohlbach
Post by Olaf Schmitt
Den 6502 natürlich auch.
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürften die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.
Du musst auch an den anderen Teil Deutschlands denken.
Ja?! Du meinst den "anderen" Teil der seinerzeit noch unter DDR
firmierte? Oben war von UK und BRD die Rede. Die Präambel im GG mal
abgesehen ist die DDR im Satz oben exkludiert.
Das war durch Nennung von "BRD" deutlich meine Absicht, gut erkannt.
Man musste mit dem Eisernen Vorhang einfach auch Gebiet nach Osten
abgrenzen, wenn es um die frühe Entwicklung von 8-Bittern ging.
Soweit ich mich erinnern kann, standen C-64 & Co. damals auf der
Cocom-Liste. Es war somit explizit verboten, die in Staaten des Warschauer
Paktes zu exportieren. Weil das als Schlüsseltechnologie galt, die man auch
militärisch hätte nutzen können.
Post by Andreas Kohlbach
Ab den 90ern hatte man AFAIK auch 8-Bitter, oft aus russischer
Produktion. Aber da waren im Westen der ZX Spectrum oder C64 schon Schnee
von gestern.
Richtig, in den 90ern hatte man oft schon 286er oder sowas.

Grüße,

Frank
Markus Elsken
2021-10-08 07:51:44 UTC
Antworten
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Moin!
Post by Frank Hucklenbroich
Soweit ich mich erinnern kann, standen C-64 & Co. damals auf der
Cocom-Liste. Es war somit explizit verboten, die in Staaten des Warschauer
Paktes zu exportieren.
Hat damals nur keinen interessiert. Die Gefahr, erwischt zu werden, war
gering und wer kannte als Privatmensch schon so eine Liste?
Die Gewinnspanne war allerdings anständig.

mfg Markus
Frank Hucklenbroich
2021-10-08 08:58:51 UTC
Antworten
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Post by Markus Elsken
Moin!
Post by Frank Hucklenbroich
Soweit ich mich erinnern kann, standen C-64 & Co. damals auf der
Cocom-Liste. Es war somit explizit verboten, die in Staaten des Warschauer
Paktes zu exportieren.
Hat damals nur keinen interessiert. Die Gefahr, erwischt zu werden, war
gering und wer kannte als Privatmensch schon so eine Liste?
Durfte man sowas denn als Westbesucher einfach mit in die DDR nehmen (also
ich meine jetzt von Seiten der DDR gesehen), oder wurde da ein saftiger
Zoll fällig?
Post by Markus Elsken
Die Gewinnspanne war allerdings anständig.
Das glaube ich gerne.

Grüße,

Frank
Markus Elsken
2021-10-10 16:41:47 UTC
Antworten
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Moin!
Post by Frank Hucklenbroich
Durfte man sowas denn als Westbesucher einfach mit in die DDR nehmen (also
ich meine jetzt von Seiten der DDR gesehen), oder wurde da ein saftiger
Zoll fällig?
Normalerweise ja, wenn das komplett an privat gehen sollte. Daher hat
man vorgefühlt und für eine öffentliche Jugendeinrichtung o.ä. ein oder
zwei Rechner gespendet und den Rest verkauft. Schon hatte der Transport
einen Vermerk "durchlassen" und nix war mit Zoll.

mfg Markus
Wolf gang P u f f e
2021-10-11 10:52:54 UTC
Antworten
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Post by Markus Elsken
Moin!
Post by Frank Hucklenbroich
Durfte man sowas denn als Westbesucher einfach mit in die DDR nehmen (also
ich meine jetzt von Seiten der DDR gesehen), oder wurde da ein saftiger
Zoll fällig?
Normalerweise ja, wenn das komplett an privat gehen sollte. Daher hat
man vorgefühlt und für eine öffentliche Jugendeinrichtung o.ä. ein oder
zwei Rechner gespendet und den Rest verkauft. Schon hatte der Transport
einen Vermerk "durchlassen" und nix war mit Zoll.
Ich möchte in dem Zusammenhang auf die damals berühmte Aufschrift
auf Westpaketen hinweisen:
"Geschenksendung, keine Handelsware!"
Hanno Foest
2021-10-08 11:23:05 UTC
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Post by Markus Elsken
Post by Frank Hucklenbroich
Soweit ich mich erinnern kann, standen C-64 & Co. damals auf der
Cocom-Liste. Es war somit explizit verboten, die in Staaten des Warschauer
Paktes zu exportieren.
Hat damals nur keinen interessiert. Die Gefahr, erwischt zu werden, war
gering und wer kannte als Privatmensch schon so eine Liste?
Ich hab 1986 beim Bund mal für einen Kameraden einen Schachcomputer
(Mephisto 2) repariert, da war der Prozessor RCA1802 kaputt. Bei der
Bestellung stand auf der Rechnung, daß das Dings laut COCOM nicht in den
Osten exportiert werden dürfe. Unterschreiben mußte ich IIRC nichts,
aber so genau weiß ich das nicht mehr.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Frank Nitzschner
2021-10-08 13:43:15 UTC
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Post by Markus Elsken
Hat damals nur keinen interessiert. Die Gefahr, erwischt zu werden, war
gering und wer kannte als Privatmensch schon so eine Liste?
Irgenwoher müssen die Computer für die A&V-Läden ja hergekommen sein.
Und in den Intershops gab es ja auch welche.
Post by Markus Elsken
Die Gewinnspanne war allerdings anständig.
C64 im A&V Pirna je nach Ausbau und Zubehör so zwischen 6-10Tausend MdN.
Zeitraum, so ab 1985..
Mein Seikosha SP-180VC Drucker kostete per Kleinanzeige 4700,-MdN.
Der druckte dann über ein selbsgelötetes Interface PIO->CBM-Bus an
einem Eigenbau LLC2-Computer.

Grüsse
Frank
Thomas Koenig
2021-10-08 16:44:34 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Andreas Kohlbach
Post by Olaf Schmitt
Den 6502 natürlich auch.
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürften die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.
Du musst auch an den anderen Teil Deutschlands denken.
Ja?! Du meinst den "anderen" Teil der seinerzeit noch unter DDR
firmierte? Oben war von UK und BRD die Rede. Die Präambel im GG mal
abgesehen ist die DDR im Satz oben exkludiert.
Das war durch Nennung von "BRD" deutlich meine Absicht, gut erkannt.
Man musste mit dem Eisernen Vorhang einfach auch Gebiet nach Osten
abgrenzen, wenn es um die frühe Entwicklung von 8-Bittern ging.
Soweit ich mich erinnern kann, standen C-64 & Co. damals auf der
Cocom-Liste. Es war somit explizit verboten, die in Staaten des Warschauer
Paktes zu exportieren. Weil das als Schlüsseltechnologie galt, die man auch
militärisch hätte nutzen können.
Einen C-64 militärisch? OK... vielleicht könnte man jemamdem
das Gehäuse über den Kopf hauen, wenn der gerade seinen
Stahlhelm abgenommen hat.

Immerhin konnte die Maschine mit handoptimiertem Assembler in 7209
Sekunden ein 100*100 - Gleichungssystem lösen, wofür eine VAX
11/780 4,13 Sekunden brauchte, also ein Faktor von ca. 1750.
Kennt jemand Preise für eine VAX? Wäre interessant, ob die oder
der C-64 mehr "FLOPS for the buck" brachte.
Andreas Kohlbach
2021-10-08 18:46:37 UTC
Antworten
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Post by Thomas Koenig
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Kohlbach
Das war durch Nennung von "BRD" deutlich meine Absicht, gut erkannt.
Man musste mit dem Eisernen Vorhang einfach auch Gebiet nach Osten
abgrenzen, wenn es um die frühe Entwicklung von 8-Bittern ging.
Soweit ich mich erinnern kann, standen C-64 & Co. damals auf der
Cocom-Liste. Es war somit explizit verboten, die in Staaten des Warschauer
Paktes zu exportieren. Weil das als Schlüsseltechnologie galt, die man auch
militärisch hätte nutzen können.
Einen C-64 militärisch? OK... vielleicht könnte man jemamdem
das Gehäuse über den Kopf hauen, wenn der gerade seinen
Stahlhelm abgenommen hat.
Sein Netzteil allein (AKA Fußwärmer) hätte jeden Soldaten auch mit
Stahlhelm umgehauen. ;-)
Post by Thomas Koenig
Immerhin konnte die Maschine mit handoptimiertem Assembler in 7209
Sekunden ein 100*100 - Gleichungssystem lösen, wofür eine VAX
11/780 4,13 Sekunden brauchte, also ein Faktor von ca. 1750.
Kennt jemand Preise für eine VAX? Wäre interessant, ob die oder
der C-64 mehr "FLOPS for the buck" brachte.
Vermutlich konnte man in der DDR auch an keine VAX rankommen. Ließ sich
schlecht in einem Koffer über die Grenze schmuggeln.
--
Andreas
Kay Martinen
2021-10-10 17:16:48 UTC
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Permalink
...
Post by Thomas Koenig
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Kohlbach
Man musste mit dem Eisernen Vorhang einfach auch Gebiet nach Osten
abgrenzen, wenn es um die frühe Entwicklung von 8-Bittern ging.
Soweit ich mich erinnern kann, standen C-64 & Co. damals auf der
Cocom-Liste. Es war somit explizit verboten, die in Staaten des Warschauer
Paktes zu exportieren. Weil das als Schlüsseltechnologie galt, die man auch
militärisch hätte nutzen können.
Feuerleitrechner u.a. der damaligen Zeit liefen vermutlich eh noch
Analog oder mit 8 Bittern. Jedenfalls länger im Osten denke ich mir. Da
hätte man die Platine nur Modifizieren müssen, neues EPROM rein und
fertig. Oder gleich nur die Chips entfernen und in selbst produzierte
Platinen gesteckt.

Verrückte welt. Heute kommt die hochintegrierte Technik aus Fabs in
Asien und steckt vermutlich auch in US Militärtechnik. Ebenso wie in
Russischer und natürlich Chinesischer. Und? Gibt es eine Art Embargo
gegen... irgendwen? Vom Handelskrieg US-China mal abgesehen!

Würde es jemanden Überraschen wenn China eh fast überall den Daumen
drauf, die Finger drin hat? Und da Firmen die dort (Billig) Produzieren
wollen eh all ihre Geheimnisse ausliefern müssen: Geiz ist eben geiler
als Sicherheit. Kommerz macht Embargos hinfällig. Und die Welt anfälliger.
Post by Thomas Koenig
Einen C-64 militärisch? OK... vielleicht könnte man jemamdem
das Gehäuse über den Kopf hauen, wenn der gerade seinen
Stahlhelm abgenommen hat.
Hmm. Das Erinnert mich an Spiele wie "Raid over Moscow" bei denen man
einen (Virtuellen) Atomschlag planen und ausführen konnte. Militärisch
genug?

Das Brotkastengehäuse war aber so stabil nun auch wieder nicht. AFAIR
hab ich damals mehrere gesehen bei denen die Nasen an denen die Tastatur
verschraubt war abbrachen, mitsamt Teilen des Gehäuses.
Post by Thomas Koenig
Immerhin konnte die Maschine mit handoptimiertem Assembler in 7209
Sekunden ein 100*100 - Gleichungssystem lösen, wofür eine VAX
11/780 4,13 Sekunden brauchte, also ein Faktor von ca. 1750.
Kennt jemand Preise für eine VAX? Wäre interessant, ob die oder
der C-64 mehr "FLOPS for the buck" brachte.
Die VAX'en dürften im Bereich mehrere KiloDollar/DMark gelegen haben und
brauchten außerdem noch extra Betriebssysteme. Die zumindest laut C.
Stoll "Kuckucksnest" von Blackhats rüber-dffundierten. Die Dicken Eisen
zu Transportieren dürfte schwieriger gewesen sein.

Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Andreas Kohlbach
2021-10-10 19:17:49 UTC
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Post by Kay Martinen
Verrückte welt. Heute kommt die hochintegrierte Technik aus Fabs in
Asien und steckt vermutlich auch in US Militärtechnik. Ebenso wie in
Russischer und natürlich Chinesischer. Und? Gibt es eine Art Embargo
gegen... irgendwen? Vom Handelskrieg US-China mal abgesehen!
War da nicht jüngst was mit Huawei?
Post by Kay Martinen
Würde es jemanden Überraschen wenn China eh fast überall den Daumen
drauf, die Finger drin hat? Und da Firmen die dort (Billig) Produzieren
wollen eh all ihre Geheimnisse ausliefern müssen: Geiz ist eben geiler
als Sicherheit. Kommerz macht Embargos hinfällig. Und die Welt anfälliger.
Ich glaube eher, dass die USA schon drauf achten, Chips aus US-Produktion
zu nehmen. Ist ja nicht, dass sie keine eigenen Fabs haben. Sonst haben
noch befreundete Länder, wie Deutschland (zumindest in Dresden) Fabs.
Post by Kay Martinen
Post by Thomas Koenig
Einen C-64 militärisch? OK... vielleicht könnte man jemamdem
das Gehäuse über den Kopf hauen, wenn der gerade seinen
Stahlhelm abgenommen hat.
Hmm. Das Erinnert mich an Spiele wie "Raid over Moscow" bei denen man
einen (Virtuellen) Atomschlag planen und ausführen konnte. Militärisch
genug?
Das war was wie ein "Rail-Shooter", bei dem man sich auf vorgegebenem Pfad
bewegt (keine "Open World"). Nichts von Strategie zu sehen.

War schon schwer genug, als erstes aus dem Hanger zu kommen.
Post by Kay Martinen
Das Brotkastengehäuse war aber so stabil nun auch wieder nicht. AFAIR
hab ich damals mehrere gesehen bei denen die Nasen an denen die Tastatur
verschraubt war abbrachen, mitsamt Teilen des Gehäuses.
Nachdem der Besitzer diese jemand anderem über den Kopf zog?
--
Andreas
Kay Martinen
2021-10-10 21:35:50 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Verrückte welt. Heute kommt die hochintegrierte Technik aus Fabs in
Asien und steckt vermutlich auch in US Militärtechnik. Ebenso wie in
Russischer und natürlich Chinesischer. Und? Gibt es eine Art Embargo
gegen... irgendwen? Vom Handelskrieg US-China mal abgesehen!
War da nicht jüngst was mit Huawei?
Doch, ja. Die verschrotten in den USA offenbar jetzt sogar systematisch
5G Technik von Huawei um Surrogate aus eigenen Landen ein zu bauen.

Was ja nur ein Fakt ist. Und nicht etwa hieße das Iphones nun von Apple
in Kalifornien hergestellt würden. Oder beliebig andere Technik für die
man Billig herstellen will um sie Teuer zu verkaufen.
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Würde es jemanden Überraschen wenn China eh fast überall den Daumen
drauf, die Finger drin hat? Und da Firmen die dort (Billig) Produzieren
wollen eh all ihre Geheimnisse ausliefern müssen: Geiz ist eben geiler
als Sicherheit. Kommerz macht Embargos hinfällig. Und die Welt anfälliger.
Ich glaube eher, dass die USA schon drauf achten, Chips aus US-Produktion
zu nehmen. Ist ja nicht, dass sie keine eigenen Fabs haben. Sonst haben
noch befreundete Länder, wie Deutschland (zumindest in Dresden) Fabs.
Schon möglich das es US Fabs gibt die bestimmte Chips exklusiv
herstellen. Das wichtige Bestandteile von US Militärtechnik aus
deutschen Fabs käme das kann ich aber nicht so recht glauben.
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Post by Thomas Koenig
Einen C-64 militärisch? OK... vielleicht könnte man jemamdem
das Gehäuse über den Kopf hauen, wenn der gerade seinen
Stahlhelm abgenommen hat.
Hmm. Das Erinnert mich an Spiele wie "Raid over Moscow" bei denen man
einen (Virtuellen) Atomschlag planen und ausführen konnte. Militärisch
genug?
Das war was wie ein "Rail-Shooter", bei dem man sich auf vorgegebenem Pfad
bewegt (keine "Open World"). Nichts von Strategie zu sehen.
Ich kenne kein Open World spiel auf dem C-64. Diese Konzepte kamen m.E.
erst später auf. Als PC Spiele unter Windows usus waren und Multimedia
PCs mehr bedeutete als ein popeliger MPC2 Standard.
Post by Andreas Kohlbach
War schon schwer genug, als erstes aus dem Hanger zu kommen.
Dachtest du etwa; wie das US Militär bei "Wargames" ein Atomkrieg sei
einfach so durch"führbar"??? Ernsthaft? ;-)

Ist lange her. Aber das dies Spiel einfach war erinnere ich auch nicht!
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Das Brotkastengehäuse war aber so stabil nun auch wieder nicht. AFAIR
hab ich damals mehrere gesehen bei denen die Nasen an denen die Tastatur
verschraubt war abbrachen, mitsamt Teilen des Gehäuses.
Nachdem der Besitzer diese jemand anderem über den Kopf zog?
Eher nach einem dieser Sportspiele von EA Games - ohne Joystick oder
nach verlorenem Match im Vierer-Modus (IMHO brauchten dazu zwei Leute
die Tastatur).


Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2021-10-10 22:51:23 UTC
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Post by Kay Martinen
Ich kenne kein Open World spiel auf dem C-64. Diese Konzepte kamen
m.E. erst später auf.
Seven Cities of Gold?

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stark und zufrieden. Mit Stefan. Ein schmieriges Vergnügen!
(Sloganizer)
Kay Martinen
2021-10-11 12:14:18 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Kay Martinen
Ich kenne kein Open World spiel auf dem C-64. Diese Konzepte kamen
m.E. erst später auf.
Seven Cities of Gold?
Der Name klingt vertraut. Aber mehr als Sounddatei Bezeichnung, gespielt
hab ich es m.W. nie.

Wo nahm das Spiel sein "Open" her, aus RND auswürfelung?

Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2021-10-11 19:34:54 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Kay Martinen
Ich kenne kein Open World spiel auf dem C-64. Diese Konzepte kamen
m.E. erst später auf.
Seven Cities of Gold?
Der Name klingt vertraut. Aber mehr als Sounddatei Bezeichnung,
gespielt hab ich es m.W. nie.
Wo nahm das Spiel sein "Open" her, aus RND auswürfelung?
Fehlen eines präzise definierten Spielziels. Man ist nach Amerika
gegondelt, konnte dort herumstiefeln und nach Lust und Laune
entweder alle Einheimischen niedermetzeln oder nett zu ihnen sein
und Handel treiben. Strategie und Reihenfolge waren im Rahmen der
Landkarte völlig frei wählbar.

Für die damaligen Randbedingungen war das ein (zumindestens mir)
sonst nicht geläufiges Maß an Freiheit.

Zufällige Welten gab es auch, aber das ist ja nicht "open" in diesem
Sinn.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan, so glitzernd wie die Freude. Hoffen ohne Ende.
(Sloganizer)
Andreas Kohlbach
2021-10-11 01:02:01 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Würde es jemanden Überraschen wenn China eh fast überall den Daumen
drauf, die Finger drin hat? Und da Firmen die dort (Billig) Produzieren
wollen eh all ihre Geheimnisse ausliefern müssen: Geiz ist eben geiler
als Sicherheit. Kommerz macht Embargos hinfällig. Und die Welt anfälliger.
Ich glaube eher, dass die USA schon drauf achten, Chips aus US-Produktion
zu nehmen. Ist ja nicht, dass sie keine eigenen Fabs haben. Sonst haben
noch befreundete Länder, wie Deutschland (zumindest in Dresden) Fabs.
Schon möglich das es US Fabs gibt die bestimmte Chips exklusiv
herstellen. Das wichtige Bestandteile von US Militärtechnik aus
deutschen Fabs käme das kann ich aber nicht so recht glauben.
Besser Deutschland als China. Die AMD Fab dürfte wohl unter US-Kontrolle
stehen, dass die Deutschen, wenn sie sich auch in Deutschland befindet,
da wohl nichts am Chip-Design machen dürfen.
Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Post by Thomas Koenig
Einen C-64 militärisch? OK... vielleicht könnte man jemamdem
das Gehäuse über den Kopf hauen, wenn der gerade seinen
Stahlhelm abgenommen hat.
Hmm. Das Erinnert mich an Spiele wie "Raid over Moscow" bei denen man
einen (Virtuellen) Atomschlag planen und ausführen konnte. Militärisch
genug?
Das war was wie ein "Rail-Shooter", bei dem man sich auf vorgegebenem Pfad
bewegt (keine "Open World"). Nichts von Strategie zu sehen.
Ich kenne kein Open World spiel auf dem C-64. Diese Konzepte kamen m.E.
erst später auf. Als PC Spiele unter Windows usus waren und Multimedia
PCs mehr bedeutete als ein popeliger MPC2 Standard.
Legend of Zelda fällt mir ein, was aus den 80ern sein sollte. Allerdings
scheint es kein offizielle Version auf dem C64 gegeben zu haben, nur
Knock-Offs. Wie schon bei Mario Brothers (Giana Sisters als Knock Off)
und anderen Spielen von Nintendo.
Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
War schon schwer genug, als erstes aus dem Hanger zu kommen.
Dachtest du etwa; wie das US Militär bei "Wargames" ein Atomkrieg sei
einfach so durch"führbar"??? Ernsthaft? ;-)
Du sprachst von Strategie in diesem Spiel. Gab es nicht wirklich. Man
musste vorgegebene Ziele erreichen, um weiter zu kommen.
Post by Kay Martinen
Ist lange her. Aber das dies Spiel einfach war erinnere ich auch nicht!
Warum erwähntest Du es dann?

Beach Head was noch ein Prequel davon. Fand ich auch zu schwer.
Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Das Brotkastengehäuse war aber so stabil nun auch wieder nicht. AFAIR
hab ich damals mehrere gesehen bei denen die Nasen an denen die Tastatur
verschraubt war abbrachen, mitsamt Teilen des Gehäuses.
Nachdem der Besitzer diese jemand anderem über den Kopf zog?
Eher nach einem dieser Sportspiele von EA Games - ohne Joystick oder
nach verlorenem Match im Vierer-Modus (IMHO brauchten dazu zwei Leute
die Tastatur).
Bei den Sportspielen haben wir auch viele Joysticks verschlissen. Ein
Freund bastelte daraufhin in einer Holzbox ein paar Knöpfe ein und
verdrahtete die entsprechend, dass sie Impulse an die richtigen Pins des
angelöteten Steckers sendeten. Wir hatten oft "Dailey Thompsen Decathlon" [1]
in den 80ern gespielt, sodass er das Gerät "Decomat" nannte. *g*

[1] Thompsen hat ja fast immer gegen Jürgen Hingsen gewonnen, dem wir als
Deutsche natürlich nachfieberten. Aber eben nicht gewonnen, sodass es
keinen "Jürgen Hingsen Decathlon" (oder Triathlon in dem Fall) Spiel gab. ;-)
--
Andreas
Chr. Maercker
2021-10-12 07:43:18 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Ab den 90ern hatte man AFAIK auch 8-Bitter, oft aus russischer
Produktion. Aber da waren im Westen der ZX Spectrum oder C64 schon Schnee
von gestern.
Da liegst Du 20 Jahre zu spät: der Z80 ging Anno 1978 als U880 in
DDR-Produktion. Tesla und die Russen haben etwa zur selben Zeit i8080
geclont. Bei den 16 Bittern konnten sie den Rückstand von vier Jahren
nicht mehr halten, die waren mittels Feinschleifmaschine offenbar
schwerer zu analysieren. ;-)
Ab Mitte 1980er gab es aber auch Clones vom i8086 (UdSSR) und Z8000
(DDR). Und ab 88 XT-kompatible PCs aus eigener Produktion.
--
CU Chr. Maercker.
Thomas Koenig
2021-10-12 09:37:25 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Andreas Kohlbach
Ab den 90ern hatte man AFAIK auch 8-Bitter, oft aus russischer
Produktion. Aber da waren im Westen der ZX Spectrum oder C64 schon Schnee
von gestern.
Da liegst Du 20 Jahre zu spät: der Z80 ging Anno 1978 als U880 in
DDR-Produktion. Tesla und die Russen haben etwa zur selben Zeit i8080
geclont. Bei den 16 Bittern konnten sie den Rückstand von vier Jahren
nicht mehr halten, die waren mittels Feinschleifmaschine offenbar
schwerer zu analysieren. ;-)
Die hätten mal Ken Shirriff fragen sollen :-)

Artikel wie
http://www.righto.com/2015/12/reverse-engineering-arm1-ancestor-of.html
hätten die da richtig weitergebracht.
Andreas Kohlbach
2021-10-12 14:40:05 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Andreas Kohlbach
Ab den 90ern hatte man AFAIK auch 8-Bitter, oft aus russischer
Produktion. Aber da waren im Westen der ZX Spectrum oder C64 schon Schnee
von gestern.
Da liegst Du 20 Jahre zu spät: der Z80 ging Anno 1978 als U880 in
DDR-Produktion. Tesla und die Russen haben etwa zur selben Zeit i8080
geclont. Bei den 16 Bittern konnten sie den Rückstand von vier Jahren
nicht mehr halten, die waren mittels Feinschleifmaschine offenbar
schwerer zu analysieren. ;-)
Ab Mitte 1980er gab es aber auch Clones vom i8086 (UdSSR) und Z8000
(DDR). Und ab 88 XT-kompatible PCs aus eigener Produktion.
Klar, die U880 war bekannt. Aber AFAIK gab es anfangs keine ZX-Spectrum
(oder auch ZX-80/81?) in der DDR. Der besteht sonst noch aus der ULA
<https://de.wikipedia.org/wiki/Uncommitted_Logic_Array>, der ggf. auch
dem Embargo unterlag.
--
Andreas
Hans-Juergen Schneider
2021-09-30 18:52:37 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Andreas Kohlbach
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürfte die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.
Du musst auch an den anderen Teil Deutschlands denken.
Ja?! Du meinst den "anderen" Teil der seinerzeit noch unter DDR
firmierte? Oben war von UK und BRD die Rede. Die Präambel im GG mal
abgesehen ist die DDR im Satz oben exkludiert.
Post by Hans-Juergen Schneider
Wir hatten nämlich sonst weiter nichts.
Ach so. Und was war mit U880 oder wie die Z80 Klone dort hießen?
Das hast Du vermutlich falsch verstanden.
Denn genau diesen U880 hatte ich damit gemeint. Und eben, dass
es dieser Prozessor war, mit dem sich die Leute beschätigt haben.

MfG
hjs
Andreas Bockelmann
2021-10-01 05:07:21 UTC
Antworten
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Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Kay Martinen
Post by Hans-Juergen Schneider
Post by Andreas Kohlbach
Bei der Verbreitung des C64 in der BRD liegt das nahe. In den UK dagegen
dürfte die Mehrheit mit dem Z80 angefangen haben, wegen Clives hoher
Verbreitung der ZX-Serie.
Du musst auch an den anderen Teil Deutschlands denken.
Ja?! Du meinst den "anderen" Teil der seinerzeit noch unter DDR
firmierte? Oben war von UK und BRD die Rede. Die Präambel im GG mal
abgesehen ist die DDR im Satz oben exkludiert.
Post by Hans-Juergen Schneider
Wir hatten nämlich sonst weiter nichts.
Ach so. Und was war mit U880 oder wie die Z80 Klone dort hießen?
Das hast Du vermutlich falsch verstanden.
Denn genau diesen U880 hatte ich damit gemeint. Und eben, dass
es dieser Prozessor war, mit dem sich die Leute beschätigt haben.
Aber es ist schon interessant, wie sich die Geschichte wiederholt. Intel
brachte den 8080, Zilog brachte einen besseren Clone (Z80), Intel bringt die
80x86, AMD legte immer wieder eine Schippe drauf. (Die 64-Bittigkeit stammt
von AMD und wurde durch Patenttausch an Intel weitergegeben).

------------------

Zum Topic: Ich fand es lustig, in dem Bericht Günther Freiherr v.G. in einem
Satz mit dem Wort "seriös" zu lesen. Die einzige seriöse Handlung dieses
Herrn, an die ich mich erinnern kann, war die Perforation seiner selbst.

Ein ehemaliger Arbeitgeber hatte mal die Kanzlei von Günter angezeigt. Mit
einem gefälschten Gewerbenachweis und flaschem Namen hatten Günter und seine
Leute sich in unsere KLundenkarteit (Hardware-Disribution) geschlichen und
ein paar Pentium-Mainboards mit Intel 430 Chipsatz gekauft. Auf den Kartons
stand (noch) etwas von Intel Triton, daraufhin holte man die
Markenrechtskeulee raus. "Wir" hatten damit nie geworben, sondern immer nur
vom Intel 430FX geschrieben. Der Schuss ging nach hinten los.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Hanno Foest
2021-10-01 12:12:57 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Zum Topic: Ich fand es lustig, in dem Bericht Günther Freiherr v.G. in
einem Satz mit dem Wort "seriös" zu lesen. Die einzige seriöse Handlung
dieses Herrn, an die ich mich erinnern kann, war die Perforation seiner
selbst.
Ich hatte nie mit ihm zu tun, außer daß ich auch einen Tanja-Brief
bekommen hab, und ihn mal von weitem auf einem CCC gesehen hab. Ein
Kumpel von mir erzählte, daß der freie Herr wohl gern auf Computer- und
Demotreffen auftauchte, um sich die Kennzeichen der Anwesenden zu
notieren und sich in deren Haß zu suhlen. Das kulminierte wohl in einer
unvergeßlichen Szene, wo er auf der Bühne Karaoke "Strangers in the
Night" sang, während der Rest der Anwesenden ihm "Arschloch, Arschloch"
zurief.

Der CCC hatte ein ambivalentes Verhältnis zu ihm. Ich hab noch Lutz
Donnerhacke im Ohr, der meinte "Gravenreuth hackt halt Recht". Der CCC
hat sich auch seiner Dienste bedient, der mir bekannte entsprechende
Prozeß ging allerdings verloren. Aber vielleicht gab es auch andere.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Michael Noe
2021-09-25 13:16:48 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
<https://www.videospielgeschichten.de/computer-von-eduscho/>
Bin zwar seit 1988 CPC-Benutzer, aber diese wilde Geschichte kannte ich
bis vor wenigen Tagen noch nicht.
Ich fand das Lesen recht amüsant. :-)
In der Tat. Daß der von Gravenreuth da mit drin hing wusste ich bisher
nicht.
Es scheint wohl fast nichts zu geben, wo sich Herr Dürr in den
1980ern/1990ern damit befasst hat, wo auch nur *irgendwie* halbseiden
Geld zu verdienen war.

Ich selbst habe immerhin auch mal einen Tanja-Brief erhalten.

Bin allerdings nicht darauf hereingefallen, auf die Anstiftung zur
Straftat. ;-)
Post by Frank Hucklenbroich
Den Schneider PC hatte damals ein Kumpel von mir.
PC oder CPC?
Post by Frank Hucklenbroich
Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.
An sich war der TI99/4A samt 16-Bit-CPU-die viel interessantere
Maschine. Aus vielen Gründen. ;-)

(Das Hardware- oder gar Softwaredesign war *arg* wild, ja. Aber das war
beim C64 kaum anders: ziemlich gute Hardware, allerdings ziemlich
schrottige Firmware samt einem (Microsoft) BASIC, was die Hardware ohne
Peeks und Pokes wohl zu allenfalls < 10 % nutzen konnte...)
--
Gruß

Michael
Andreas Kohlbach
2021-09-25 14:55:53 UTC
Antworten
Permalink
Post by Michael Noe
Ich selbst habe immerhin auch mal einen Tanja-Brief erhalten.
Bin allerdings nicht darauf hereingefallen, auf die Anstiftung zur
Straftat. ;-)
Tanja-Brief? Google findet wenig Erheiterndes.
--
Andreas
Kay Martinen
2021-09-25 15:32:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Michael Noe
Ich selbst habe immerhin auch mal einen Tanja-Brief erhalten.
Bin allerdings nicht darauf hereingefallen, auf die Anstiftung zur
Straftat. ;-)
Tanja-Brief? Google findet wenig Erheiterndes.
Daran ist ja auch nichts erheiterndes. Aber wenn die Frage war was das
ist... IMHO hatte der "Freiherr" Namen/Adressen gesammelt von leuten die
Software anboten. Ich glaub das war aus kleinanzeigen o.a. die damals
oft in Computerzeitschriften erschienen. Und denen hat er dann einen
Brief geschickt der vorgeblich von einer gewissen Tanja kam die Software
suchte und fragt was derjenige noch so hat.

Wer drauf antwortete und stolz seine "Sammlung" anpries mußte mit
Polizeibesuch rechnen, und konnte wohl oft nicht nachweisen das er alles
gekauft hat und es nur einmalig verkaufen wollte. Ergo: Straftat und
Verknackt. Ich hab nie einen solchen Brief bekommen. Aber damals war das
m.W. in Aller Munde von einem "Hohldrehenden Anwalt" der Jugendliche
Verknackt.

Siehe auch unter:

<https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Freiherr_von_Gravenreuth#T%C3%A4tigkeiten>

Das die Anlockmethode dabei ebenso halbseiden war spielte dann keine
rolle mehr. Dieser "feine" Herr hat also gewissermaßen mitgeholfen
Steilvorlagen für andere zu liefern um mit Rechtsbrüchen potentielle
Rechtsbrüche zu finden und die Präsumptiven Täter voreilend verknacken
zu können. Also das was heute Predictive Policing genannt wird und eine
KI liefern soll. Oder guck dir "Minority Report" an. Da werden leute
auch verknackt für etwas das sie noch nicht getan haben.

Ich will wirklich nicht sagen das da nicht auch Feuer war wo er "rauch"
witterte, aber man muß ihm wohl mindestens vorwerfen das er aktiv zum
Feuer ging und noch Benzin rein kippte. Eigentlich ein NoGo oder?

Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Andreas Kohlbach
2021-09-25 18:41:28 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Michael Noe
Ich selbst habe immerhin auch mal einen Tanja-Brief erhalten.
Bin allerdings nicht darauf hereingefallen, auf die Anstiftung zur
Straftat. ;-)
Tanja-Brief? Google findet wenig Erheiterndes.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Günter_Freiherr_von_Gravenreuth>
Die Story ging seit 198x bis zum bitteren Ende...
Danke. Auch an Kay. Das ist komplett an mir vorüber gegangen.
--
Andreas
Michael Noe
2021-09-25 16:07:02 UTC
Antworten
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Post by Michael Noe
Ich selbst habe immerhin auch mal einen Tanja-Brief erhalten.
Ach, Du auch? :D
War so 1993 herum. ;-)
Post by Michael Noe
Bin allerdings nicht darauf hereingefallen, auf die Anstiftung zur
Straftat.;-)
War eine nette Gelegenheit, dem Klassenarschloch eins auszuwischen. Der
saugte zwar möglichst alles an Software ein, rückte aber nur ungern was
raus. Dabei hatte er kistenweise (!) Disketten mit "dezentralen
Sicherheitskopien". Neureiche Eltern halt.
Also den Brief in seinem Namen beantwortet (per Schreibmaschine), eine
riesige Liste als Angebot beigelegt und mit seinem Absender abgeschickt.
Ergebnis: Hausdurchsuchung, Rechner weg, Kopiensammlung weg, Eltern
stinksauer.
Wir hatten unsere Kopien für einige Zeit ausgelagert und nur ein paar
Originale und selbstprogrammiertes im Haus, denn die Racheanzeigen kamen
natürlich postwendend - nur dummerweise ohne Erfolg. Danach war er
überall unten durch. Verdientermassen.
Du scheinst demnach offenbar gleichermaßen ein ziemlicher Bösewicht
(gewesen) zu sein, fast schon ein Kim Schmitz. ;-)

Apropos: Was waren die Z-Netz-Diskussionen mit Kim Schmitz - ein
Opportunisten-Kumpel von Herrn Dörr - und seinem Freund Mathias Ortmann
in den Amiga-Gruppen so... ähem... ;-)

Heute warten beide auf ihre Auslieferung in die USA, hat nicht unbedingt
die falschen getroffen, wer die auch ansonsten jeweils kriminelle
(Abzocker-)Vergangenheit kennt - und das extrem arrogante Auftreten.
Beide hätten wohl ihre Großmutter an Hern Dörr verkauft. Oder an den
Beelzebub, wenn zweckdienlich. Diesmal wohl verzockt...
--
Gruß

Michael
Michael Noe
2021-09-25 16:09:25 UTC
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Post by Michael Noe
Ich selbst habe immerhin auch mal einen Tanja-Brief erhalten.
Ach, Du auch? :D
War so 1993 herum. ;-)
Post by Michael Noe
Bin allerdings nicht darauf hereingefallen, auf die Anstiftung zur
Straftat.;-)
War eine nette Gelegenheit, dem Klassenarschloch eins auszuwischen. Der
saugte zwar möglichst alles an Software ein, rückte aber nur ungern was
raus. Dabei hatte er kistenweise (!) Disketten mit "dezentralen
Sicherheitskopien". Neureiche Eltern halt.
Also den Brief in seinem Namen beantwortet (per Schreibmaschine), eine
riesige Liste als Angebot beigelegt und mit seinem Absender abgeschickt.
Ergebnis: Hausdurchsuchung, Rechner weg, Kopiensammlung weg, Eltern
stinksauer.
Wir hatten unsere Kopien für einige Zeit ausgelagert und nur ein paar
Originale und selbstprogrammiertes im Haus, denn die Racheanzeigen kamen
natürlich postwendend - nur dummerweise ohne Erfolg. Danach war er
überall unten durch. Verdientermassen.
Du scheinst demnach offenbar gleichermaßen ein ziemlicher Bösewicht
(gewesen) zu sein, fast schon ein Kim Schmitz. ;-)

Apropos: Was waren die Z-Netz-Diskussionen mit Kim Schmitz - ein
Opportunisten-Kumpel von Herrn Dörr - und seinem Freund Mathias Ortmann
in den Amiga-Gruppen so... ähem... ;-)

Heute warten beide auf ihre Auslieferung in die USA, hat nicht unbedingt
die falschen getroffen, wer die auch ansonsten jeweils kriminelle
(Abzocker-)Vergangenheit kennt - und das extrem arrogante Auftreten.
Beide hätten wohl auch ihre Großmutter an Herrn Dörr verkauft. Oder an
den Beelzebub, wenn zweckdienlich. Diesmal aber wohl verzockt und
durchaus nicht "unverdient"...
--
Gruß

Michael
Markus Elsken
2021-09-27 14:54:41 UTC
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Moin!
Post by Michael Noe
Du scheinst demnach offenbar gleichermaßen ein ziemlicher Bösewicht
(gewesen) zu sein, fast schon ein Kim Schmitz.;-)
Eigentlich nicht, aber besagter Software"staubsauger" war ein absolutes
Arschloch, der es mehr als verdient hatte. Der hatte ja auch noch andere
Dinge auf dem Kerbholz, die leider nicht beweisbar waren. Und er wusste,
dass seine reichen Eltern so ziemlich alles abfedern.
Mitleid hatte jedenfalls niemand mit ihm. Einen neuen Rechner hatte er
schnell wieder, aber Software durfte er dann selbst kaufen. Seine
Sammlung war weg und Berechnungsgrundlage für fette Forderungen, die
auch die Eltern nicht so einfach weggesteckt haben.
Viren und andere Schädlinge gab es noch nicht wirklich, sonst hätte er
keine einzige "sauberes" Diskette bekommen. Dafür hatte er sich einmal
eine (bewusst dafür ausgelegte) Diskette "angeeignet", die war dann fett
mit einer Art Edding präpariert. Damit las sein Diskettenlaufwerk
erstmal nichts mehr.
Ja, bei gegebenem Anlass kann ich sehr bösartig werden. Ist zum Glück
selten notwendig.

mfg Markus
Kay Martinen
2021-09-27 17:30:15 UTC
Antworten
Permalink
Post by Markus Elsken
Moin!
Post by Michael Noe
Du scheinst demnach offenbar gleichermaßen ein ziemlicher Bösewicht
(gewesen) zu sein, fast schon ein Kim Schmitz.;-)
Eigentlich nicht, aber besagter Software"staubsauger" war ein absolutes
Arschloch, der es mehr als verdient hatte. Der hatte ja auch noch andere
Dinge auf dem Kerbholz, die leider nicht beweisbar waren. Und er wusste,
...
Post by Markus Elsken
Viren und andere Schädlinge gab es noch nicht wirklich, sonst hätte er
keine einzige "sauberes" Diskette bekommen.
Ja, bei gegebenem Anlass kann ich sehr bösartig werden. Ist zum Glück
selten notwendig.
Dito. Bei Menschen dieses Schlages ist mein Mitgefühl auch nur eine
Krokodilsträne wert.

Schade nur das es aktuell "nicht mehr so einfach" ist die ganz großen
"Bullys" vom Globalen Schulhof zu verjagen.

Oder weiß jemand ob z.B. der Zuckerberg einen Brotkasten benutzt? ;-)


Bye/
/Kay
--
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔
Michael Noe
2021-09-30 19:07:47 UTC
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Post by Markus Elsken
Ja, bei gegebenem Anlass kann ich sehr bösartig werden. Ist zum Glück
selten notwendig.
Ja, hier ähnlich...

Letztlich war ich bei der gleichen Person für all dies als Auslöser
verantwortlich: Vollstreckbarer Titel, Offenbarungseid,
Hausdurchsuchung, Anzeige (der Polizei) wegen Betruges, Pfändung (samt
einer Domain), letztlich Privatinsolvenz. Und sogar eine Scheidung.
(Nicht meiner. ;-))

Nein, keine Witz und keinerlei Übertreibung.

Hat mich zwar am Ende etwas mehr gekostet als zu holen war... Aber: Das
war es wert, alleine die Akteneinsicht als Geschädigter...

(Wadenbeißer samt sehr viel solventer und auch langjähriger Ausdauer
kann ich arg gut, sofern ich es mit einem absoluten A....... zu tun
habe...)


An sich bin ich jedoch sehr umgängig, nie geschieden, samt vielen
Freunden und so. ;-)
--
Gruß

Michael
Frank Hucklenbroich
2021-09-27 14:13:24 UTC
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Post by Michael Noe
Post by Frank Hucklenbroich
<https://www.videospielgeschichten.de/computer-von-eduscho/>
Bin zwar seit 1988 CPC-Benutzer, aber diese wilde Geschichte kannte ich
bis vor wenigen Tagen noch nicht.
Ich fand das Lesen recht amüsant. :-)
In der Tat. Daß der von Gravenreuth da mit drin hing wusste ich bisher
nicht.
Es scheint wohl fast nichts zu geben, wo sich Herr Dürr in den
1980ern/1990ern damit befasst hat, wo auch nur *irgendwie* halbseiden
Geld zu verdienen war.
Ich selbst habe immerhin auch mal einen Tanja-Brief erhalten.
Bin allerdings nicht darauf hereingefallen, auf die Anstiftung zur
Straftat. ;-)
Post by Frank Hucklenbroich
Den Schneider PC hatte damals ein Kumpel von mir.
PC oder CPC?
Ich denke, es war der CPC.
Post by Michael Noe
Post by Frank Hucklenbroich
Ich hatte zunächst den Ti99/4A, verkaufte den aber bald und holte mir den
C-64, weil es für den (im Gegensatz zum Ti) zahlreiche Spiele gab, die man
auf dem Schulhof tauschen konnte.
An sich war der TI99/4A samt 16-Bit-CPU-die viel interessantere
Maschine. Aus vielen Gründen. ;-)
Der war nicht uncool, allerdings war das Zubehör ziemlich teuer. Der
Sprachsynthesizer kostet um die 300 DM, das Extended-Basic-Modul auch.

Und die Disketten-Box kostete wohl schon vierstellig (die hatte ich
allerdings nie).

Grüße,

Frank
Raimund Huemmer
2021-10-03 16:13:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Michael Noe
Es scheint wohl fast nichts zu geben, wo sich Herr Dürr in den
1980ern/1990ern damit befasst hat, wo auch nur *irgendwie* halbseiden
Geld zu verdienen war.
AFAIK Dörr (nicht Dürr). Ansonsten ACK.


Gruß
Raimund
--
Life's too short to read boring signatures
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