Discussion:
Fernsehtip: Jurassic Web bei Arte
(zu alt für eine Antwort)
Ralf Kiefer
2020-09-15 13:22:07 UTC
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Hallo!

Das ist eine siebenteilige Miniserie mit je 5-minütigen Beiträgen über
die Zeit der Vernetzung und Online-Kommunikation aus der Zeit vor dem
Web. Spaßig anzuschauen mit einigen sehr schönen alten Filmaufnahmen.

Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18. Mehr verrate ich nicht :-)

Gruß, Ralf
Martin Hepperle
2020-09-15 15:49:00 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
...
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18. Mehr verrate ich nicht :-)
...
Dat is ja der Hammer!

Danke für den Hinweis...

Martin
Kay Martinen
2020-09-15 16:46:42 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Hallo!
Das ist eine siebenteilige Miniserie mit je 5-minütigen Beiträgen über
die Zeit der Vernetzung und Online-Kommunikation aus der Zeit vor dem
Web. Spaßig anzuschauen mit einigen sehr schönen alten Filmaufnahmen.
To whom it may concern:

https://www.arte.tv/de/videos/RC-019960/jurassic-web/
Post by Ralf Kiefer
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18. Mehr verrate ich nicht :-)
Ich sach nur "Klonk" :-)

Übrigens habe ich hier eine "U.S. Mail Postbox" auf der steht "Approved
by the Postmaster General"... ob die genau so geprüft wurde? ;-)

Kay
--
Posted via leafnode
Wolf gang P u f f e
2020-09-19 08:06:54 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Ralf Kiefer
Hallo!
Das ist eine siebenteilige Miniserie mit je 5-minütigen Beiträgen über
die Zeit der Vernetzung und Online-Kommunikation aus der Zeit vor dem
Web. Spaßig anzuschauen mit einigen sehr schönen alten Filmaufnahmen.
https://www.arte.tv/de/videos/RC-019960/jurassic-web/
Danke für den Link! ...und die gesparte Zeit des Suchens ;-)
Ralf Kiefer
2020-09-19 11:47:39 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Danke für den Link! ...und die gesparte Zeit des Suchens ;-)
Ich nehme Mediathekview. Der Zweck der Software ist gut und
erwähnenswert, nur die Umsetzung in Java ist ... naja. Immerhin gibt's
dort eine Suchfunktion. Web-Seiten von den Landesrundfunkanstalten tue
ich mir nicht an.

Gruß, Ralf
Michael Noe
2020-09-19 12:16:45 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Post by Wolf gang P u f f e
Danke für den Link! ...und die gesparte Zeit des Suchens ;-)
Ich nehme Mediathekview. Der Zweck der Software ist gut und
erwähnenswert, nur die Umsetzung in Java ist ... naja. Immerhin gibt's
dort eine Suchfunktion. Web-Seiten von den Landesrundfunkanstalten tue
ich mir nicht an.
Ich habe dieses Programm vor gefühlten zehn Jahren mal benutzt. Kann
mich vor allem an das schreckliche GUI erinnern, geht selbst mit Java
besser. ;-)

Hat es (heute) Vorteile gegenüber <https://mediathekviewweb.de>?

Hat mir die letzten paar Jahre eigentlich immer gereicht.
--
Gruß

Michael
Ralf Kiefer
2020-09-20 13:53:00 UTC
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Post by Michael Noe
Ich habe dieses Programm vor gefühlten zehn Jahren mal benutzt. Kann
mich vor allem an das schreckliche GUI erinnern, geht selbst mit Java
besser. ;-)
Wer mit MacOS 7 aufgewachsen ist, findet vermutlich alle anderen
Oberflächen mehr oder weniger fürchterlich :-) So geht's mir
insbesondere dann, wenn die modernen Software-Zusammenklicker sogar die
möglichen Anwendungsfälle vergessen.

Ich nutze hier seit ein paar Tagen (wieder) Mediathekview 13.0.1 zum
Download der Liste, weil 13.2.1 nach einem Update(!) von Raspbian keine
Lust mehr hat seine Datenbank zu sichern. Die Oberfläche von 13.2.1 hat
die meisten Funktionen, die ich mir wünschte.

Nicht zu vergessen: Mediathekview richtete ich vor 2,5 Jahren auf einem
Raspi 3 mit 1GB RAM ein, dem damaligen Top-Modell. Mediathekview lief
parallel zum Chromium. Nach Updates gab's nur noch die Auswahl Chromium
XOR Mediathekview. Java sei dank. Heute bieten die Softis von
Mediathekview dieses in einer Portierung für ARM und Raspbian an: unter
2GB RAM soll es nur fürchterlich lahm laufen, und sie haben es nur mit
der 8GB-Version vom Raspi getestet. Das Programm hat seither keine
wesentlichen Erweiterungen erfahren! AFAIK.

Und die wundern sich, wenn man ihre "Künste"[tm] verachtet ....
Post by Michael Noe
Hat es (heute) Vorteile gegenüber <https://mediathekviewweb.de>?
Das habe ich mit Gruseln vor Jahren beiseite gelegt. Software, die im
Web-Browser läuft, braucht kein Mensch, IMHO.

Gruß, Ralf
Michael Noe
2020-09-20 15:25:44 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Ich habe dieses Programm vor gefühlten zehn Jahren mal benutzt. Kann
mich vor allem an das schreckliche GUI erinnern, geht selbst mit Java
besser. ;-)
Wer mit MacOS 7 aufgewachsen ist, findet vermutlich alle anderen
Oberflächen mehr oder weniger fürchterlich :-) So geht's mir
insbesondere dann, wenn die modernen Software-Zusammenklicker sogar die
möglichen Anwendungsfälle vergessen.
Da ist was dran, obgleich ich >= MC68040 bzw. PowerPC eher ein Fan von
Mac OS 8.1 oder 9.1/9.2.2 bin, was Retro-Macs samt klassischem Mac OS
angeht. ;-)

System 7 habe ich allerdings auch lange genutzt, selbst auf meinem Amiga
4000: dort halt als Task unter AmigaOS.
Post by Ralf Kiefer
Ich nutze hier seit ein paar Tagen (wieder) Mediathekview 13.0.1 zum
Download der Liste, weil 13.2.1 nach einem Update(!) von Raspbian keine
Lust mehr hat seine Datenbank zu sichern. Die Oberfläche von 13.2.1 hat
die meisten Funktionen, die ich mir wünschte.
Nicht zu vergessen: Mediathekview richtete ich vor 2,5 Jahren auf einem
Raspi 3 mit 1GB RAM ein, dem damaligen Top-Modell. Mediathekview lief
parallel zum Chromium. Nach Updates gab's nur noch die Auswahl Chromium
XOR Mediathekview. Java sei dank. Heute bieten die Softis von
Mediathekview dieses in einer Portierung für ARM und Raspbian an: unter
2GB RAM soll es nur fürchterlich lahm laufen, und sie haben es nur mit
der 8GB-Version vom Raspi getestet. Das Programm hat seither keine
wesentlichen Erweiterungen erfahren! AFAIK.
Und die wundern sich, wenn man ihre "Künste"[tm] verachtet ....
Wohl auch deshalb... ;-)
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Hat es (heute) Vorteile gegenüber <https://mediathekviewweb.de>?
Das habe ich mit Gruseln vor Jahren beiseite gelegt. Software, die im
Web-Browser läuft, braucht kein Mensch, IMHO.
... langt mir die Webversion.

Die Website ist schön schlank, funktioniert hier eigentlich überall
(macOS, Linux, iOS/iPadOS). Ich muss keine Software "pflegen" für so
etwas ordinäres wie diese Anwendung, die ich persönlich eh nur mal alle
paar Wochen benötige. Da ist eine Website perfekt.

(OK, die Suchfunktion könnte etwas besser sein.)

Auf meinen RPis samt nutze ich Mediatheken hingegen gar nicht. Ist auch
bei keinem ein Display dran.

Für meinen Vu+-Receiver - läuft unter Linux samt VTi - gibt's sogar ein
Plug-in, welches sich direkt ins UI integriert, bislang aber noch nicht
genutzt.
--
Gruß

Michael
Ralf Kiefer
2020-09-20 15:37:10 UTC
Permalink
Post by Michael Noe
Auf meinen RPis samt nutze ich Mediatheken hingegen gar nicht. Ist auch
bei keinem ein Display dran.
Ich nehme den Raspberry Pi nur für den Download. Angeschaut wird
woanders. Die Lösung stammt aus einer nicht lange zurückliegenden Zeit,
als mein DSL-Anschluß hier auf 3Mb/sec beschränkt war, so daß ich den
Download auf Zeiten legen konnte, zu denen ich die Leitung nicht
brauchte.

Gruß, Ralf
Michael Noe
2020-09-20 16:05:41 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Auf meinen RPis samt nutze ich Mediatheken hingegen gar nicht. Ist auch
bei keinem ein Display dran.
Ich nehme den Raspberry Pi nur für den Download. Angeschaut wird
woanders. Die Lösung stammt aus einer nicht lange zurückliegenden Zeit,
als mein DSL-Anschluß hier auf 3Mb/sec beschränkt war, so daß ich den
Download auf Zeiten legen konnte, zu denen ich die Leitung nicht
brauchte.
Das kenne ich nur zu Genüge. :-)

Anfänglich hatte ich bei meinem ersten DSL-Anschluss 448 KBit/s Download
(Upload war irgendwas à la ISDN samt einem Kanal), war mir damals
allerdings nicht so wichtig, Hauptsache endlich Flatrate. (Bezahlt habe
ich freilich mehr, weil Preis bezogen auf theoretisches Maximum des
Tarifes...)

Seit einigen Jahren habe ich immerhin VDSL 100/40 MBit/s Down/Up. In
Bälde Glasfaser mit 400/200 MBit/s (buchbar wäre aktuell auch 1 GBit/s).
Das Kabel ist schon an meinem Haus verlegt, warte nur noch auf die
Freischaltung. Und das in einer recht ländlichen Gegend am bayerischen
Untermain. (Dabei ist viel der Initiative unseres Bürgermeisters zu
verdanken, dass überhaupt Glasfaser kam. Und bei der Ausschreibung am
Ende zudem nicht die Deutsche Telekom zum Zuge kam.)
--
Gruß

Michael
Andreas Kohlbach
2020-09-20 23:53:00 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Auf meinen RPis samt nutze ich Mediatheken hingegen gar nicht. Ist auch
bei keinem ein Display dran.
Ich nehme den Raspberry Pi nur für den Download. Angeschaut wird
woanders. Die Lösung stammt aus einer nicht lange zurückliegenden Zeit,
als mein DSL-Anschluß hier auf 3Mb/sec beschränkt war, so daß ich den
Download auf Zeiten legen konnte, zu denen ich die Leitung nicht
brauchte.
Kann man mit Linux beispielsweise mit wget aus dem Netz zerren. wget kann
seine Downloadrate mit "--limit-rate=..." limitieren.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Kay Martinen
2020-09-27 22:40:50 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Auf meinen RPis samt nutze ich Mediatheken hingegen gar nicht. Ist auch
bei keinem ein Display dran.
Ich nehme den Raspberry Pi nur für den Download. Angeschaut wird
woanders. Die Lösung stammt aus einer nicht lange zurückliegenden Zeit,
als mein DSL-Anschluß hier auf 3Mb/sec beschränkt war, so daß ich den
Download auf Zeiten legen konnte, zu denen ich die Leitung nicht
brauchte.
Kann man mit Linux beispielsweise mit wget aus dem Netz zerren. wget kann
seine Downloadrate mit "--limit-rate=..." limitieren.
Das letzte mal das ich so was (limitierung) machte war mit leechftp
unter windows XP und später noch mal kurz mit torrents.

Aber die wirklich besserer Alternative des Zeitversetzten Downloads wird
einem heute von vielen Sites leider immer mehr verunmöglicht. Entweder
durch session-abhängiges oder durch DL-tool erzwingung, umleitungen mit
temporären Bestandteilen oder sonstigem Crap!

Download muß für die wohl ultraböse sein, so was wie Beelzebub
persönlich. Klar, kann man keine Werbung einspielen, keine Pagevisits
zählen oder sonst wie zu geld machen. Außer mit ner Paywall!


Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Kohlbach
2020-09-28 22:27:04 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Auf meinen RPis samt nutze ich Mediatheken hingegen gar nicht. Ist auch
bei keinem ein Display dran.
Ich nehme den Raspberry Pi nur für den Download. Angeschaut wird
woanders. Die Lösung stammt aus einer nicht lange zurückliegenden Zeit,
als mein DSL-Anschluß hier auf 3Mb/sec beschränkt war, so daß ich den
Download auf Zeiten legen konnte, zu denen ich die Leitung nicht
brauchte.
Kann man mit Linux beispielsweise mit wget aus dem Netz zerren. wget kann
seine Downloadrate mit "--limit-rate=..." limitieren.
Das letzte mal das ich so was (limitierung) machte war mit leechftp
unter windows XP und später noch mal kurz mit torrents.
Aber die wirklich besserer Alternative des Zeitversetzten Downloads wird
einem heute von vielen Sites leider immer mehr verunmöglicht. Entweder
durch session-abhängiges oder durch DL-tool erzwingung, umleitungen mit
temporären Bestandteilen oder sonstigem Crap!
Download muß für die wohl ultraböse sein, so was wie Beelzebub
persönlich. Klar, kann man keine Werbung einspielen, keine Pagevisits
zählen oder sonst wie zu geld machen. Außer mit ner Paywall!
Ein Proxy-Server mag dabei helfen. Zumindest mir.

Für D Videos hätte ich gerne ein VPN verfügbar. Die gibt es zwar, wollen
aber bezahlt werden. Bei den wenigen Videos (ARTE und so), die ich sehen
will, lohnt sich mir die Anschaffung aber nicht.
--
Andreas
Andreas Kohlbach
2020-09-20 23:50:47 UTC
Permalink
Post by Michael Noe
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Hat es (heute) Vorteile gegenüber <https://mediathekviewweb.de>?
Das habe ich mit Gruseln vor Jahren beiseite gelegt. Software, die im
Web-Browser läuft, braucht kein Mensch, IMHO.
... langt mir die Webversion.
Die Website ist schön schlank, funktioniert hier eigentlich überall
(macOS, Linux, iOS/iPadOS). Ich muss keine Software "pflegen" für so
etwas ordinäres wie diese Anwendung, die ich persönlich eh nur mal alle
paar Wochen benötige. Da ist eine Website perfekt.
Wollte mir das gerade für Linux anschauen. Gibt es aber nur für 64
Bit. Damit kann ich nicht dienen. Die Webseite tut aber. Kann allerdings
kein 1920x hier auf der alten Kiste schauen. Müsste herunterladen und
herunterechnen lassen.
--
Andreas
Ralf Kiefer
2020-09-21 08:48:49 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Die Webseite tut aber. Kann allerdings
kein 1920x hier auf der alten Kiste schauen. Müsste herunterladen und
herunterechnen lassen.
Einerseits bieten die Haushaltszwangsabgabeneintreiber ihre Produkte
häufig in drei Auflösungen an, andrerseits betreiben sie Geoblocking,
denn es kann nicht sein, daß wir hier für ihre Produkte bezahlen müssen,
aber die ganze Welt diese nutzen kann[1].

Gruß, Ralf

[1] Ich glaube ja, daß die das nur machen, weil sie jemand gefunden
haben, der erstens den Begriff Geoblocking schon mal gehört hat, und
zweitens einen anderen haben, der ihnen das eingerichtet hat.
Andreas Kohlbach
2020-09-21 19:50:06 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Die Webseite tut aber. Kann allerdings
kein 1920x hier auf der alten Kiste schauen. Müsste herunterladen und
herunterechnen lassen.
Einerseits bieten die Haushaltszwangsabgabeneintreiber ihre Produkte
häufig in drei Auflösungen an, andrerseits betreiben sie Geoblocking,
denn es kann nicht sein, daß wir hier für ihre Produkte bezahlen müssen,
aber die ganze Welt diese nutzen kann[1].
Ich hatte bei einer Episode testweise youtube-dl mit dem Parameter -F
darauf angesetzt. Es wurde nur 1920x... angeboten. Mag bei anderen
Episoden anders aussehen. War aber nichts für mich dabei, dort weiter zu
schauen.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Kay Martinen
2020-09-27 22:35:59 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Die Webseite tut aber. Kann allerdings
kein 1920x hier auf der alten Kiste schauen. Müsste herunterladen und
herunterechnen lassen.
Einerseits bieten die Haushaltszwangsabgabeneintreiber ihre Produkte
häufig in drei Auflösungen an, andrerseits betreiben sie Geoblocking,
denn es kann nicht sein, daß wir hier für ihre Produkte bezahlen müssen,
aber die ganze Welt diese nutzen kann[1].
Das ist dann aber irgendwie auch schon wieder fair weil youtube u.a. uns
in DE ausländische Inhalte ja ebenso per Geoblocking vorenthält.

Das; und die DVD-Regionalcodes; sind Momente in denen ich mir eine
Zentrale Weltregierung wünsche die für alle gleiche Rechte und Pflichten
durchsetzt. Im Idealistischsten und Optimalsten Sinne gemeint!
Post by Ralf Kiefer
[1] Ich glaube ja, daß die das nur machen, weil sie jemand gefunden
haben, der erstens den Begriff Geoblocking schon mal gehört hat, und
zweitens einen anderen haben, der ihnen das eingerichtet hat.
Ich denke eher das geht einher mit der content-mafia und deren CDN die
es bestimmt auch einfacher machen Inhalt X in Land Y eben NICHT
verfügbar zu machen. Kurze routen sind das eine, das sie nur content
speichern müssen der in diesem Land ausgespielt werden "darf" das andere.



Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Kohlbach
2020-09-15 19:25:31 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Das ist eine siebenteilige Miniserie mit je 5-minütigen Beiträgen über
die Zeit der Vernetzung und Online-Kommunikation aus der Zeit vor dem
Web. Spaßig anzuschauen mit einigen sehr schönen alten Filmaufnahmen.
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18. Mehr verrate ich nicht :-)
Scheint aus Frankreich (kein Wunder bei Arte) aus dem Jahr 2000 zu
sein. Interessant. Leider bekomme ich von außerhalb der EU "This video
cannot be viewed from you current location". Leider finde ich keinen
funktionierenden Proxy in D. Hat jemand in D oder F einen Proxy für mich,
oder kann mir die Episoden, möglichst NICHT in 4K oder anderem über 720
holen?
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Ralf Kiefer
2020-09-15 20:55:10 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Scheint aus Frankreich (kein Wunder bei Arte) aus dem Jahr 2000 zu
sein.
Im Abspann steht 2020. Und ja, es ist stellenweise frankophil, siehe
Minitel.
Post by Andreas Kohlbach
Leider finde ich keinen
funktionierenden Proxy in D.
Liest Du Deine Mail?

Gruß, Ralf
Michael Graf
2020-09-15 21:24:47 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Scheint aus Frankreich (kein Wunder bei Arte) aus dem Jahr 2000 zu
sein.
Im Abspann steht 2020. Und ja, es ist stellenweise frankophil, siehe
Minitel.
... und in Folge eins wird der Autor eines 2013 erschienenen Buches (Phil Lapsley, Exploding the Phone) mit Bezug auf eben dieses Buch interviewt.

Vermutlich 2020 zusammengestellt aus Archivmaterial der letzten Jahrzehnte?
Andreas Kohlbach
2020-09-15 22:12:16 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Scheint aus Frankreich (kein Wunder bei Arte) aus dem Jahr 2000 zu
sein.
Im Abspann steht 2020. Und ja, es ist stellenweise frankophil, siehe
Minitel.
Irgendwo las ich 2000. Ist aber egal.
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Leider finde ich keinen
funktionierenden Proxy in D.
Liest Du Deine Mail?
Nur alle paar Stunden. Von Dir kam bisher aber nichts. Mir wurde aber
bereits von jemand anderem geholfen.

Danke.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Andreas Kohlbach
2020-09-16 15:59:24 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Andreas Kohlbach
Leider finde ich keinen
funktionierenden Proxy in D.
Liest Du Deine Mail?
Deine sah ich jetzt im "Spamverdacht". Danke.
--
Andreas
Diedrich Ehlerding
2020-09-16 05:33:24 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18.
Damals wurde halt noch sorgfältig getestet! Und die Gardware war genau
das - hart, um nicht zu sagen: hammerhart.
--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Diedrich Ehlerding
2020-09-16 05:49:33 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18.
Damals wurde halt noch sorgfältig getestet! Und die Hardware war genau
das - hart, um nicht zu sagen: hammerhart.
--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Andreas Kohlbach
2020-09-18 22:48:23 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18. Mehr verrate ich nicht :-)
War das nicht Episode 7? Minitel kannte ich. Habe ich 1985 auf einer
Reise nach Spanien auf einer französischen Post gesehen. Ich hatte schon
immer das Gefühl, dass die Franzosen den Deutschen technologisch voraus
sind, was sich mit dem Minitel zu bestätigen schien. Bei der deutschen
Post gab es IIRC noch bis in die 20XX die fetten Telefonbücher für andere
Städte.

Btw. Episode 6 zeigt ein paar Ausschnitte aus der kanadischen
Computer-Show Bits And Bytes
<https://en.wikipedia.org/wiki/Bits_and_Bytes>, wo die "Lehrerin" in
einem Raum seinem erwachsenen "Schüler" über einen (falschen) Video-Link
in die Grundzüge der gängigen Homecomputer einführt, zu denen ein Atari
8Bit, TRS-80, Commodore PET und später IIRC ein Commodore VIC 20
zählen. Der Commodore 64 war zu dieser Zeit vermutlich noch nicht
raus. Die Show ist von 1983, vielleicht 1982 gefilmt, als der C64 noch
nicht raus war. Wie schon das Britische The Computer Programme von 1982
machen beide Shows in der Titelsequenz starken Gebrauch von Musik von
Kraftwerk. :-)

Es gibt zwölf Episoden in der ersten Staffel (1983-1984, die zweite
Staffel von 1991 ist IMO eher langweilig) zu je 28 Minuten. IMO
sehenswert für den, der "Micros" aus ihrer Anfangszeit mag.
--
Andreas
Helmut Fischer
2020-09-20 16:41:01 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18. Mehr verrate ich nicht :-)
:-)

Erinnert mich an das Filmchen, das auf der Heft-CD der MacUp 1/1994
(Jubiläumsausgabe "10 Jahre Apple Macintosh") war. Der Hammer war
deutlich größer und schwerer und wurde mit durchschlagender Wirkung
eingesetzt.

Es hatte auf mich eine ähnliche Wirkung wie ein Besuch eines
Stock-Car-Rennens um 1974 - oh mein Gott, das Allerheiligste wird
mutwillig zerstört!

Hat das Filmchen hier noch jemand? Ich finde es leider nicht. Es könnte
sein, dass der Titel "The Destroyer" war.

Grüße, Helmut
Michael Noe
2020-09-20 16:53:01 UTC
Permalink
Post by Helmut Fischer
Post by Ralf Kiefer
Eine der beste Szenen ist im Teil 6 der Endtest von franz.
Minitel-Geräten ab 4:18. Mehr verrate ich nicht :-)
:-)
Erinnert mich an das Filmchen, das auf der Heft-CD der MacUp 1/1994
(Jubiläumsausgabe "10 Jahre Apple Macintosh") war. Der Hammer war
deutlich größer und schwerer und wurde mit durchschlagender Wirkung
eingesetzt.
Es hatte auf mich eine ähnliche Wirkung wie ein Besuch eines
Stock-Car-Rennens um 1974 - oh mein Gott, das Allerheiligste wird
mutwillig zerstört!
Hat das Filmchen hier noch jemand? Ich finde es leider nicht. Es könnte
sein, dass der Titel "The Destroyer" war.
Apples berühmter Macintosh-Werbespot während des Super Bowl 1984?


--
Gruß

Michael
Helmut Fischer
2020-09-20 17:20:18 UTC
Permalink
Post by Michael Noe
Apples berühmter Macintosh-Werbespot während des Super Bowl 1984?
Nein. Es ist ein ähnlicher Hammer, aber anders eingesetzt.

Hab's mittlerweile gefunden, bekomme es aber noch nicht auf (der Film
ist in ein ein Classic-Programm gepackt, mein PB Wallstreet mag die CD
nicht, und einen anderen Classic-fähigen Mac habe ich momentan nicht am
Start).

Falls sich jemand dran versuchen will (im Erfolgsfall bitte zugänglich
machen):

<https://www.dropbox.com/s/5wnrxlluecq5vlu/The%20Destroyer?dl=0>

Grüße und viel Spaß.

Helmut
Christian Zietz
2020-09-20 17:54:07 UTC
Permalink
Post by Helmut Fischer
Falls sich jemand dran versuchen will (im Erfolgsfall bitte zugänglich
<https://www.dropbox.com/s/5wnrxlluecq5vlu/The%20Destroyer?dl=0>
Ich habe nicht nachgesehen, was das für ein Format ist, aber der
Download lässt sich (direkt so wie er ist) mit dem VLC Player abspielen.

Grüße
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: https://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
Kay Martinen
2020-09-20 18:27:37 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Post by Helmut Fischer
Falls sich jemand dran versuchen will (im Erfolgsfall bitte zugänglich
<https://www.dropbox.com/s/5wnrxlluecq5vlu/The%20Destroyer?dl=0>
Ich habe nicht nachgesehen, was das für ein Format ist, aber der
Download lässt sich (direkt so wie er ist) mit dem VLC Player abspielen.
Mein Firefox hält es für Application/binary aber mediainfo meint es sei
Quicktime. Direkt im VLC spielt es hier auch ab. Und wenn ich noch
wüsste ob .qt die richtige extension ist könnte ich es auch von Platte
abspielen.

Krasse methode einen Würfelmac zu zerstören. Das ist gewiß kein
Apple-Werbespot. Eher von der Gegenfraktion die es ja immer gibt.

Sieht mir aber eher Homemade aus.

Kay
--
Posted via leafnode
Gerrit Heitsch
2020-09-20 18:35:42 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Christian Zietz
Post by Helmut Fischer
Falls sich jemand dran versuchen will (im Erfolgsfall bitte zugänglich
<https://www.dropbox.com/s/5wnrxlluecq5vlu/The%20Destroyer?dl=0>
Ich habe nicht nachgesehen, was das für ein Format ist, aber der
Download lässt sich (direkt so wie er ist) mit dem VLC Player abspielen.
Mein Firefox hält es für Application/binary aber mediainfo meint es sei
Quicktime. Direkt im VLC spielt es hier auch ab. Und wenn ich noch
wüsste ob .qt die richtige extension ist könnte ich es auch von Platte
abspielen.
Quicktime hatte immer .mov als Extension.

Gerrit
Helmut Fischer
2020-09-20 19:38:31 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Krasse methode einen Würfelmac zu zerstören. Das ist gewiß kein
Apple-Werbespot. Eher von der Gegenfraktion die es ja immer gibt.
Sieht mir aber eher Homemade aus.
Das ist von der MACup (zeitweilig eine der führenden Fachzeitschriften
mit dezidierter Mac-Ausrichtung) Redaktion zum 10-jährigen Mac-Jubiläum
gemacht worden. Ein Foto der Aktion war in Großformat auf dem
Titelblatt. Das Heft habe ich, im Gegensatz zu den meisten anderen
Exemplaren, aufgehoben :-)

Der Grund, das Ganze so einzudampfen, war möglicherweise die damalige
Schwachbrüstigkeit der kleineren Macs, was Video anbetraf. Ich konnte
den Film, so bescheiden er auch ist, damals zuerst nicht ruckelfrei
abspielen. Ich vermute, das war noch auf einem Mac Plus (68000/8 MHz),
vielleicht auch schon auf einem vx (68030/33 MHz). Spätestens auf den
dann folgenden 68040-Macs lief's dann.

Grüße, Helmut
Ralf Kiefer
2020-09-20 20:15:13 UTC
Permalink
Post by Helmut Fischer
Der Grund, das Ganze so einzudampfen, war möglicherweise die damalige
Schwachbrüstigkeit der kleineren Macs, was Video anbetraf. Ich konnte
den Film, so bescheiden er auch ist, damals zuerst nicht ruckelfrei
abspielen. Ich vermute, das war noch auf einem Mac Plus (68000/8 MHz),
vielleicht auch schon auf einem vx (68030/33 MHz). Spätestens auf den
dann folgenden 68040-Macs lief's dann.
Quicktime benötigte mind. einen 68020, also einen Mac II, und System 7.
Und auf genau solch einem schaute ich mir in den frühen 1990er meine
ersten Filmchen an. Immerhin gab's damals in der Mac-Welt bereits
CD-ROM-Laufwerke.

160*120 Pixel, 8 Frames/sec (6,3MB):
<www.ralf-kiefer.de/Mac/Love%20My%20Life%2c%20Tokyo%201990>

Dieser Film lief auf einem Mac II ohne(!) aktivem Netzwerk fast
ruckelfrei.

Gruß, Ralf
Helmut Fischer
2020-09-21 08:02:23 UTC
Permalink
Ein Foto der Aktion war in Großformat auf dem Titelblatt.
Ich hab's mal gescannt:

<Loading Image...

Grüße, Helmut
Helmut Fischer
2020-09-20 19:17:34 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Ich habe nicht nachgesehen, was das für ein Format ist, aber der
Download lässt sich (direkt so wie er ist) mit dem VLC Player abspielen.
Tatsache - nach der Aktualisierung von VLC läuft es hier auch.

Danke und Grüße, Helmut
Ralf Kiefer
2020-09-20 18:11:50 UTC
Permalink
Post by Michael Noe
Apples berühmter Macintosh-Werbespot während des Super Bowl 1984?
... am 24.1.1984. Ab dem 25.1. standen sie in den (US-)Läden.

Vor ein paar Wochen gab's sozusagen den Teil II:


Gruß, Ralf
Andreas Kohlbach
2020-09-21 00:04:33 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Michael Noe
Apples berühmter Macintosh-Werbespot während des Super Bowl 1984?
... am 24.1.1984. Ab dem 25.1. standen sie in den (US-)Läden.
http://youtu.be/euiSHuaw6Q4
Klasse!
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Andreas Kohlbach
2020-09-21 00:01:43 UTC
Permalink
Post by Michael Noe
Post by Helmut Fischer
Erinnert mich an das Filmchen, das auf der Heft-CD der MacUp 1/1994
(Jubiläumsausgabe "10 Jahre Apple Macintosh") war. Der Hammer war
deutlich größer und schwerer und wurde mit durchschlagender Wirkung
eingesetzt.
Es hatte auf mich eine ähnliche Wirkung wie ein Besuch eines
Stock-Car-Rennens um 1974 - oh mein Gott, das Allerheiligste wird
mutwillig zerstört!
Hat das Filmchen hier noch jemand? Ich finde es leider nicht. Es könnte
sein, dass der Titel "The Destroyer" war.
Apples berühmter Macintosh-Werbespot während des Super Bowl 1984?
http://youtu.be/VtvjbmoDx-I
Ist bei aktuellen Abstimmungen immer noch der beliebteste Werbespot des
Super Bowl. Wikipedia hat interessante Infos darüber. Die damals
17-jährige "Hammerwerferin" Anya Major hat ein paar Jahre später in Elton
Johns Video Nikita ebendiese gespielt. Das Video ist von Ridley Scott. Da
kann eigentlich nicht viel schief gehen. :-)

Das Video lief erstmals am 31. Dezember 1983 auf einem kleinen
Fernsehsender in Idaho, um sich für die 1984 Clio Awards qualifizieren
konnte.
--
Andreas

https://news-commentaries.blogspot.com/
Raimund Huemmer
2020-11-08 20:42:00 UTC
Permalink
Sehr cool! Danke für den Link.

Warum gab es in DE eigentlich kein Minitel?

Meinte man mit BTX einen ähnlichen Service bieten zu können?

Gruss
Raimund
--
Life's too short to read boring signatures
Michael Graf
2020-11-08 21:26:43 UTC
Permalink
Post by Raimund Huemmer
Warum gab es in DE eigentlich kein Minitel?
Meinte man mit BTX einen ähnlichen Service bieten zu können?
BTX und Minitel fingen sehr ähnlich an. Die Franzosen haben dann die Technik konstant gelassen und die Preise gesenkt, was zur großen Ausbreitung führte. Die Deutschen haben bis zum bitteren Ende (Internet, Mitte der 90er) an der Technik geschraubt, wodurch das System teuer blieb und nie für die breite Masse interessant wurde. Aus Wikpedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmtext):

Btx verwendete, wie auch das französische Minitel, ursprünglich den britischen PRESTEL-Standard, danach den CEPT-Standard T/CD 6-1. Später wurde auf den abwärtskompatiblen KIT-Standard (Kernel for Intelligent communication Terminals) umgestellt, der sich jedoch nie richtig durchsetzen konnte. CEPT erlaubte die Übertragung von Grafikseiten mit einer Auflösung von 480×240 Bildpunkten, wobei 32 aus 4.096 Farben gleichzeitig und DRCS (Dynamically Redefinable Character Set) dargestellt werden konnten. Das entsprach den technischen Möglichkeiten der frühen 1980er Jahre. Viele Btx-Seiten des PRESTEL-Standards ähnelten den heute noch eingesetzten Videotext-Seiten mit einer Pseudografik aus farbigen ASCII-Zeichen. In Btx wurden anfangs immer ganze Bildschirmseiten mit einer Geschwindigkeit von 1200 bit/s übertragen. Die Anforderung einer Seite durch den Benutzer erfolgte mit 75 bit/s. Die möglichen Zugangsgeschwindigkeiten wurden mit den Fortschritten in der Modemtechnik auch von Seiten der Bundespost erhöht.

Viele Grüße
Michael
Goetz Hoffart
2020-11-11 12:35:03 UTC
Permalink
Post by Michael Graf
Die Deutschen haben bis zum bitteren Ende (Internet, Mitte der 90er) an
der Technik geschraubt, wodurch das System teuer blieb
Woher kommt die Aussage, die Deutschen hätten soviel an Technik in
Bildschirmtext investiert, dass er teuer bleiben mußte? Finde ich eine
etwas steile These, und lese ich so zum ersten mal.

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/
Arno Welzel
2020-11-11 13:12:27 UTC
Permalink
Post by Michael Graf
Post by Raimund Huemmer
Warum gab es in DE eigentlich kein Minitel?
Meinte man mit BTX einen ähnlichen Service bieten zu können?
BTX und Minitel fingen sehr ähnlich an. Die Franzosen haben dann die
Technik konstant gelassen und die Preise gesenkt, was zur großen
Ausbreitung führte. Die Deutschen haben bis zum bitteren Ende
Man konnte von der PTT ein Minitel statt einem gedruckten Telefonbuch
bekommen. *Das* hat die Ausbreitung erhöht.

Siehe auch <https://de.wikipedia.org/wiki/Minitel>
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
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