Discussion:
ZIP-Laufwerk stellt sich tot
(zu alt für eine Antwort)
Martin Wohlauer
2020-12-29 22:09:26 UTC
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Moin.

Ich nehme mal an, dass ZIP-100 Laufwerke, auch wenn sie mit USB
angeschlossen werden, hier inzwischen on-topic sind. =)

Meines stellt sich allerdings »ein bisschen« tot. Das heißt, Linux
erkennt es durchaus als Massenspeichergerät. Allerdings wenn man eine
Disk einlegt, tut die normalerweise anlaufende Motor-Mechanik gar
nichts. Das war nicht immer so, seit ich das habe. Das Laufwerk lag
jetzt ca. zwei Jahre im Regal. Davor lief es durchaus. Die Disks sind es
nicht. Die laufen in einem internen ZIP-Laufwerk tadellos.

Jetzt die Frage: Ist das ein Derivat des click-of-death? Bzw. ist da
ggf. noch was zu retten? Wäre echt schade, das dem Wertstoffhof zukommen
zu lassen, wenn da noch was ginge.

Grüßle,

Martin.
Hanno Foest
2020-12-29 23:02:15 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Meines stellt sich allerdings »ein bisschen« tot. Das heißt, Linux
erkennt es durchaus als Massenspeichergerät. Allerdings wenn man eine
Disk einlegt, tut die normalerweise anlaufende Motor-Mechanik gar
nichts.
Soweit ich mich erinnere, dreht ein besaftetes ZIP mit Medium dauernd,
und der Kopf fährt langsam hin und her, vermutlich um nicht nur eine
Spur wegzuhobeln.
Post by Martin Wohlauer
Das war nicht immer so, seit ich das habe. Das Laufwerk lag
jetzt ca. zwei Jahre im Regal. Davor lief es durchaus. Die Disks sind es
nicht. Die laufen in einem internen ZIP-Laufwerk tadellos.
Jetzt die Frage: Ist das ein Derivat des click-of-death?
Eher nicht. Der click-of-death ist, soweit mich mich erinnere, eine
Dejustierung des Kopfträgers, die daraus resultierte, daß irgendein
Idiot bei den frühen ZIPs den Gummipuffer für den Kopfanschlag
weggespart hatte, was deswegen zu hart knallte und auf Dauer nicht
gutging. USB Anschluß klingt allerdings eh nach neuerer Version,
weswegen es da nicht übermäßig Probleme geben sollte.
Post by Martin Wohlauer
Bzw. ist da
ggf. noch was zu retten? Wäre echt schade, das dem Wertstoffhof zukommen
zu lassen, wenn da noch was ginge.
Erst mal Stromversorgung, Schalt-und Steckkontakte checken, stecken,
bewegen, betätigen...

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Martin Wohlauer
2020-12-31 16:56:46 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Post by Martin Wohlauer
Meines stellt sich allerdings »ein bisschen« tot. Das heißt, Linux
erkennt es durchaus als Massenspeichergerät. Allerdings wenn man eine
Disk einlegt, tut die normalerweise anlaufende Motor-Mechanik gar
nichts.
Soweit ich mich erinnere, dreht ein besaftetes ZIP mit Medium dauernd,
und der Kopf fährt langsam hin und her, vermutlich um nicht nur eine
Spur wegzuhobeln.
Genau, da tut sich bei mir aber genau null. Das interne macht auch
sofort Radau, sobald man da eine Disk rein schiebt, aber das am USB-Port
stellt sich eben tot.
Post by Hanno Foest
Post by Martin Wohlauer
Das war nicht immer so, seit ich das habe. Das Laufwerk lag
jetzt ca. zwei Jahre im Regal. Davor lief es durchaus. Die Disks sind es
nicht. Die laufen in einem internen ZIP-Laufwerk tadellos.
Jetzt die Frage: Ist das ein Derivat des click-of-death?
Eher nicht. Der click-of-death ist, soweit mich mich erinnere, eine
Dejustierung des Kopfträgers, die daraus resultierte, daß irgendein
Idiot bei den frühen ZIPs den Gummipuffer für den Kopfanschlag
weggespart hatte, was deswegen zu hart knallte und auf Dauer nicht
gutging. USB Anschluß klingt allerdings eh nach neuerer Version,
weswegen es da nicht übermäßig Probleme geben sollte.
OK, also schon mal nicht pauschal ganz beschissen. ;-)
Post by Hanno Foest
Post by Martin Wohlauer
Bzw. ist da
ggf. noch was zu retten? Wäre echt schade, das dem Wertstoffhof zukommen
zu lassen, wenn da noch was ginge.
Erst mal Stromversorgung, Schalt-und Steckkontakte checken, stecken,
bewegen, betätigen...
Stromversorgung ist das USB-Kabel. Und da dachte ich auch zuerst, mei,
vielleicht schlechtes Kabel erwischt. Paar mal rein und raus gesteckt,
um evtl. Korrosion los zu kriegen. Aber so wirklich geholfen hat das nicht.

Grüßle,

Martin.
Hanno Foest
2020-12-31 17:02:20 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Stromversorgung ist das USB-Kabel. Und da dachte ich auch zuerst, mei,
vielleicht schlechtes Kabel erwischt. Paar mal rein und raus gesteckt,
um evtl. Korrosion los zu kriegen. Aber so wirklich geholfen hat das nicht.
Anderen USB Port versucht? Ich weiß nicht, wie genau es iomega damals
mit den Specs genommen hat. Jedenfalls war ich sehr verwundert, als ich
mal irgendwelchen Krempel, der an meinem PC tadellos tat, in einen ollen
(bondi-blue) iMac steckte und der mir daraufhin ein Popup vorsetzte,
sinngemäß "Überlast, Port abgeschaltet". Andernorts hat man bestenfalls
ne Polyfuse in der Stromversorgungsleitung...

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Martin Wohlauer
2020-12-31 17:06:32 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Post by Martin Wohlauer
Stromversorgung ist das USB-Kabel. Und da dachte ich auch zuerst, mei,
vielleicht schlechtes Kabel erwischt. Paar mal rein und raus gesteckt,
um evtl. Korrosion los zu kriegen. Aber so wirklich geholfen hat das nicht.
Anderen USB Port versucht? Ich weiß nicht, wie genau es iomega damals
mit den Specs genommen hat. Jedenfalls war ich sehr verwundert, als ich
mal irgendwelchen Krempel, der an meinem PC tadellos tat, in einen ollen
(bondi-blue) iMac steckte und der mir daraufhin ein Popup vorsetzte,
sinngemäß "Überlast, Port abgeschaltet". Andernorts hat man bestenfalls
ne Polyfuse in der Stromversorgungsleitung...
Ja, auch versucht. Auch einen anderen Rechner versucht. An dem, an dem
es vorher mal ging, ging's zumindest auch nicht mehr und mehrere Ports
und Rechner verweigern den Dienst damit. Evtl. muss ich mal mit
Kontaktspray oder so was dran gehen. Ich denke auch schon die ganze Zeit
an zu viel Saft aus dem Port verlangt. Aber warum geht's dann an dem
Rechner nicht mehr, an dem es schon mal tat? Das könnten dann ja fast
nur Kontaktprobleme sein. Sonst verändert sich daran ja hoffentlich
nicht viel. Und warum läuft der Motor dann so gar nicht an, nicht mal zu
langsam oder so, während das Gerät sich offenbar doch ordnungsgemäß dem
USB-Host meldet.

Grüßle,

Martin.
Ralf Kiefer
2020-12-31 17:16:49 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Andernorts hat man bestenfalls
ne Polyfuse in der Stromversorgungsleitung...
Ja, nee :-) Nicht an den Macs aus den Anfangstagen von USB. Mein
Schlumpf meldet auch übermäßigen Stromverbrauch, aber der mißt nicht den
realen Verbrauch, sondern verläßt sich auf die Angabe vom USB-Gerät.
Blöd nur, wenn das USB-Gerät gar nichts oder viel zu viel meldet. Da ein
Schlumpf zwei Anschlüsse nach außen hat, hat er intern einen Hub.
Manchmal hilft das Entfernen vom anderen Gerät am gleichen Hub. Oder man
nimmt einen externen Hub mit eigener Spannungsversorgung hoffend, daß
der mit dem Protokoll wg. Strom Mac-gerecht zurechtkommt.

Für den OP: Kann man dieses ZIP-Laufwerk separat versorgen? Oder kannst
Du es mal mit einem externen Hub mit eigener Spannungsversorgung
probieren?

Gruß, Ralf
Christian Corti
2021-01-02 08:58:59 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Soweit ich mich erinnere, dreht ein besaftetes ZIP mit Medium dauernd,
und der Kopf fährt langsam hin und her, vermutlich um nicht nur eine
Spur wegzuhobeln.
Nein, bei Inaktivität (nach ein paar Sekunden) werden die Köpfe geparkt.
Etwas später dann auch das Medium gestoppt.

Christian
Martin Wohlauer
2021-01-03 08:58:56 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Hanno Foest
Soweit ich mich erinnere, dreht ein besaftetes ZIP mit Medium dauernd,
und der Kopf fährt langsam hin und her, vermutlich um nicht nur eine
Spur wegzuhobeln.
Nein, bei Inaktivität (nach ein paar Sekunden) werden die Köpfe geparkt.
Etwas später dann auch das Medium gestoppt.
Genau, so macht es das interne. Erst mal läuft es an, dann fällt wohl
das OS drüber her um zu identifizieren, was da drauf gespeichert ist,
und nach einer weile hört das dann wieder auf. Aber es ist schon
richtig, es läuft normalerweise beim Einlegen der Disk erst mal die
Mechanik an, also die Spindel zumindest. Und sobald dann eben das System
lesen versucht, sollte auch der geparkte Kopf auf die Scheibe geschoben
werden. Der Delinquent stellt sich aber in der Hinsicht eben tot. Da
kommt kein Lebenszeichen.

Grüßle,

Martin.
Kay Martinen
2021-01-03 12:16:33 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Post by Christian Corti
Nein, bei Inaktivität (nach ein paar Sekunden) werden die Köpfe geparkt.
Etwas später dann auch das Medium gestoppt.
Genau, so macht es das interne. Erst mal läuft es an, dann fällt wohl
das OS drüber her um zu identifizieren, was da drauf gespeichert ist,
und nach einer weile hört das dann wieder auf.
Das ist bei Floppys genau das gleiche Verhalten. Aber Gestartet wird das
ganze Procedere m.E. durch den Disc-insert Sensor/Kontakt. Erst dann
wirft die Lw-Elektronik die Mechanik an, meldet dem OS einen Disc-change
und das kann/wird erst dann deren Inhalt lesen, also das Directory.

Kein Signal = Kein Leseversuch.

Darum war es früher auch gern mal ein Problem wenn ein laufwerk dies
Signal nicht oder invertiert lieferte. Dann hatte man Geisterdisks deren
TOC im OS zwischengespeichert ist aber schon längst nicht mehr im Lw.
steckten.

Du solltest raus finden ob dieser Sensor irgend ein Signal liefert und
wohin das läuft. Dann kannst du zumindest auf einen Chip o.a. zeigen.

Da es sich am USB meldet ist zumindest mal dessen Chip aktiv und
vorläufig mal als intakt zu betrachten. Wenn deine Verfolgung zu einem
anderen (Laufwerks-Controller)Chip führt hast du die Problemstelle schon
mal eingekreist.

Ob du da weiter machen willst mit Messen und Prüfen oder lieber einen
Ersatz nimmst mußt du wissen.

Wie verhält es sich eigentlich bei einem bewussten Zugriff vom OS auf
das Laufwerk, läuft da irgendwas an? Wenn nicht würde ich auf
kontaktproblem oder ausfall des Lw-Controllers tippen - wenn es einen
separaten Chip hat. Vermutlich irgendwas Flatpack SMD artiges das nur
schwer zu löten wäre. Austausch der Platine/Lw. wäre dann wohl einfacher.

Kay
--
Posted via leafnode
Martin Wohlauer
2021-01-07 07:09:00 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Martin Wohlauer
Post by Christian Corti
Nein, bei Inaktivität (nach ein paar Sekunden) werden die Köpfe geparkt.
Etwas später dann auch das Medium gestoppt.
Genau, so macht es das interne. Erst mal läuft es an, dann fällt wohl
das OS drüber her um zu identifizieren, was da drauf gespeichert ist,
und nach einer weile hört das dann wieder auf.
Das ist bei Floppys genau das gleiche Verhalten. Aber Gestartet wird das
ganze Procedere m.E. durch den Disc-insert Sensor/Kontakt. Erst dann
wirft die Lw-Elektronik die Mechanik an, meldet dem OS einen Disc-change
und das kann/wird erst dann deren Inhalt lesen, also das Directory.
Kein Signal = Kein Leseversuch.
Darum war es früher auch gern mal ein Problem wenn ein laufwerk dies
Signal nicht oder invertiert lieferte. Dann hatte man Geisterdisks deren
TOC im OS zwischengespeichert ist aber schon längst nicht mehr im Lw.
steckten.
Stimmt irgendwie auch. =)
Post by Kay Martinen
Du solltest raus finden ob dieser Sensor irgend ein Signal liefert und
wohin das läuft. Dann kannst du zumindest auf einen Chip o.a. zeigen.
Puh, da bin ich immer vorsichtig. So ein Sensor ist ja schnell mal
gegrillt, wenn man da falsch™ dran misst. Leider steht hier kein Oszi
oder ähnliches, womit man so was anständig untersuchen kann. So ein
einzelner Puls könnte auf dem Multimeter auch einfach wegen Trägheit
»übersehen« werden.
Post by Kay Martinen
Da es sich am USB meldet ist zumindest mal dessen Chip aktiv und
vorläufig mal als intakt zu betrachten. Wenn deine Verfolgung zu einem
anderen (Laufwerks-Controller)Chip führt hast du die Problemstelle schon
mal eingekreist.
Ob du da weiter machen willst mit Messen und Prüfen oder lieber einen
Ersatz nimmst mußt du wissen.
Ehrlich gesagt drängt sich letzteres immer mehr auf. Aber irgendwie
blutet einem halt doch das Herz, wenn man etwas, was noch super
aussieht, einfach in die Tonne kloppen soll/muss. Zu mehr wird's am Ende
ja nicht reichen, wenn man nicht mal weiß, welche Teile noch gut sind.
Großartig zu Recyclen ist da ja nicht viel.
Post by Kay Martinen
Wie verhält es sich eigentlich bei einem bewussten Zugriff vom OS auf
das Laufwerk, läuft da irgendwas an?
Nö, das bleibt genauso tot. Interessant ist nur, dass Windows 10 nach
einer Weile eine OK-Box ohne Text raus wirft. Das könnte mit dem Reset
korrespondieren, den Linux macht. Dass nach einer Weile was endgültig
abkackt. Ab da an ist dann auch die Angabe weg, dass es ein
ZIP100-Laufwerk ist.
Post by Kay Martinen
Wenn nicht würde ich auf kontaktproblem oder ausfall des
Lw-Controllers tippen - wenn es einen separaten Chip hat. Vermutlich
irgendwas Flatpack SMD artiges das nur schwer zu löten wäre.
Austausch der Platine/Lw. wäre dann wohl einfacher.
So schaut's aus. Dann hieße das aber auch, ein anderes Laufwerk schlachten.

Grüßle,

Martin.
Christian Corti
2021-01-03 12:33:04 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Genau, so macht es das interne. Erst mal läuft es an, dann fällt wohl
Das externe auch (ich habe nur externe ;-) )

Christian
Hanno Foest
2021-01-03 13:35:22 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Post by Christian Corti
Nein, bei Inaktivität (nach ein paar Sekunden) werden die Köpfe geparkt.
Etwas später dann auch das Medium gestoppt.
OK, ich erinnere mich nur noch daran, daß ich fasziniert bei geöffnetem
Laufwerk den Kopfbewegungen zusah. Mag sein, daß das irgendwann wieder
aufhörte.
Post by Martin Wohlauer
Der Delinquent stellt sich aber in der Hinsicht eben tot. Da
kommt kein Lebenszeichen.
Erfahrungsgemäß ist "sich tot stellen" zuallermeist ein
Stromversorgungsproblem. Wenn der Saft aber über USB kommt und der Port
da ist, dann fällt mir ohne Messen spontan auch nichts mehr ein.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
olaf
2020-12-30 03:50:41 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Jetzt die Frage: Ist das ein Derivat des click-of-death? Bzw. ist da
ggf. noch was zu retten? Wäre echt schade, das dem Wertstoffhof zukommen
zu lassen, wenn da noch was ginge.
Ich hab keine Ahnung von den ZIP-Teilen, hab sowas nie besessen. Aber
so wie du es beschreibst wuerde ich erwarten das es einen Schalter
geben muss der dem Laufwerk sagt das ein Medium eingelegt wurde. Den
wuerde ich mal pruefen.

Allerdings, bei aller Liebe zur alter Hardware, 100MB auf einem
USB-Medium? Waer da nicht ein beliebiger 16GB Werbegeschenk USB-Stick
schon sinnvoller?

Olaf
Christian Potzinger
2020-12-30 07:58:30 UTC
Permalink
Post by olaf
Ich hab keine Ahnung von den ZIP-Teilen, hab sowas nie besessen.
Aber so wie du es beschreibst wuerde ich erwarten das es einen
Schalter geben muss der dem Laufwerk sagt das ein Medium
eingelegt wurde. Den wuerde ich mal pruefen.
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Post by olaf
Allerdings, bei aller Liebe zur alter Hardware, 100MB auf einem
USB-Medium? Waer da nicht ein beliebiger 16GB Werbegeschenk
USB-Stick schon sinnvoller?
Was hat sinnvoll mit dem Retro-Hobby zu tun? Für Datenaustausch
zwischen einem DOS und Windwows Rechner hatte ich diese
Variante lang im Einsatz.
--
ryl: G'Kar
olaf
2020-12-30 09:03:36 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Irgendwie muss die Kiste ja merken ob ein Medium drin ist damit
es seinen Motor einschaltet.

Olaf
Wolf gang P u f f e
2020-12-30 20:10:54 UTC
Permalink
Post by olaf
Post by Christian Potzinger
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Irgendwie muss die Kiste ja merken ob ein Medium drin ist damit
es seinen Motor einschaltet.
Bei ZIP hat man die Disk so weit gegen einen Federdruck eingeschoben,
bis es SCHNAPP machte.
Dann schnappte der Kopf auf die Folie, und der Motor begann die
Scheibe zu drehen.
Für den Auswurf musste ein Tipptaster gedrückt werden und die Disk kam
auf Grund der zuvor gespannten Feder ein Stückchen heraus.

Wenn also das Laufwerk auf keine Disk mehr reagiert, ist sicher innen
ein Kontakt verbogen oder versifft.
Ist schon 20 Jahre? her, wo ich das letzte mal mit ZIP rumgemacht habe,
sowohl internes Laufwerk, wie auch extern über LPT-Port.
So einen Fehler hatte ich da auch schon gehabt.
Christian Corti
2020-12-30 09:08:39 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Woher soll ein Laufwerk denn wissen, ob ein Medium eingelegt ist? Klar
gibt es einen Schalter. Gabs schon bei Wechselplattenlaufwerken,
Floppylaufwerken usw. Eigentlich überall, wo ein Medium gewechselt
werden kann, gibt es einen Schalter, gleich ob mechanisch oder
elektrisch (z.B. über eine Lichtschranke).

Christian
Christian Potzinger
2020-12-30 11:00:01 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Christian Potzinger
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Woher soll ein Laufwerk denn wissen, ob ein Medium eingelegt ist? Klar
gibt es einen Schalter. Gabs schon bei Wechselplattenlaufwerken,
Floppylaufwerken usw. Eigentlich überall, wo ein Medium gewechselt
werden kann, gibt es einen Schalter, gleich ob mechanisch oder
elektrisch (z.B. über eine Lichtschranke).
Da scheint ein Verständnissprolem vorzuliegen:
Ich meinte einen Schalter, den man betätigen muss!

Das dem Laufwerk irgendwie mitgeteilt wird, dass ein
Medium drinnen ist... muss das *hier* wirklich explizit
angegeben werden? Also echt jetzt... ;)
--
ryl: G'Kar
Fritz
2020-12-30 12:22:00 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Post by Christian Potzinger
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
Das dem Laufwerk irgendwie mitgeteilt wird, dass ein
Medium drinnen ist... muss das *hier* wirklich explizit
angegeben werden? Also echt jetzt... ;)
Aber natürlich,
denn es können sich ja auch mal welche aus der Gesichtsbuch Generation nach Hier verirren.
--
--
Christian Corti
2020-12-30 16:24:49 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Ich meinte einen Schalter, den man betätigen muss!
Klar, schaue dir z.B. Wechselplattenlaufwerke an (z.B. DEC RK05). Die
haben alle einen LOAD/RUN-Schalter, den man außen händisch zum
Hochfahren betätigen muß. Aber auch Festplattenlaufwerke hatten das (DEC
RA80, SMD-Platten à la Fujitsu Eagle, ...)
Also durchaus etwas Übliches ;-)

Christian
Christian Potzinger
2020-12-31 08:03:45 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Christian Potzinger
Ich meinte einen Schalter, den man betätigen muss!
Klar, schaue dir z.B. Wechselplattenlaufwerke an (z.B. DEC RK05).
Diehaben alle einen LOAD/RUN-Schalter, den man außen händisch zum
Hochfahren betätigen muß. Aber auch Festplattenlaufwerke hatten
das (DEC RA80, SMD-Platten à la Fujitsu Eagle, ...)
Schau mal einer an, dass wusste ich gar nicht. Daher
nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil ;)
Post by Christian Corti
Also durchaus etwas Übliches ;-)
Damals [TM] scheinbar...
--
ryl: G'Kar
Kay Martinen
2020-12-30 20:47:46 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Post by Christian Corti
Post by Christian Potzinger
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Woher soll ein Laufwerk denn wissen, ob ein Medium eingelegt ist? Klar
gibt es einen Schalter. Gabs schon bei Wechselplattenlaufwerken,
Floppylaufwerken usw. Eigentlich überall, wo ein Medium gewechselt
werden kann, gibt es einen Schalter, gleich ob mechanisch oder
elektrisch (z.B. über eine Lichtschranke).
Ich meinte einen Schalter, den man betätigen muss!
Du meinst einen der so was wie UNIT START (bei SCSI Disks in einem
Array) bewirkt? Das wäre sehr viel früher wohl eher üblich gewesen. Die
Medien die ich kenne (CBM-Floppy, PC-Floppy 5.25" 3,5" und Syquest 88MB
und ZIP 100) machen das alles im Einlege-moment mehr oder weniger
Automatisch und meist Mechanisch gesteuert. Das auswerfen dagegen
startet da eher über einen Hebel/Knopfdruck.
Post by Christian Potzinger
Das dem Laufwerk irgendwie mitgeteilt wird, dass ein
Medium drinnen ist... muss das *hier* wirklich explizit
angegeben werden? Also echt jetzt... ;)
Naja, ich las mal von Mac Floppys die keinen Knopf haben. Da soll man
das Disk Icon in den Mülleimer werfen. Das ist ungefähr so intuitiv wie
ein Papierkorb AUF dem Schreibtisch. :-)

Kay
--
Posted via leafnode
Ralf Kiefer
2020-12-30 22:41:39 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Naja, ich las mal von Mac Floppys die keinen Knopf haben. Da soll man
das Disk Icon in den Mülleimer werfen.
Und wenn Du das RAM-Icon auf den Mülleimer wirfst, dann springen die
SIMMs aus den Sockeln.

SCNR, Ralf

P.S.: $KUMPEL und ich hatten Ende der 1980er Jahre viel Spaß mit den
Macs. Er jobbte nebenbei bei einem nahen Apple-Händler, und wir
bastelten zuhause die Sekretärinnenschreckbilder, z.B. als
Startup-Screen diesen hier:
<Loading Image...>
Besonders auffällig (aber ich find's leider nicht mehr) war der modale
Dialog zum Disketten formatieren, der wie der andere und auch
serienmäßige drei Knöpfe hatte, wobei bei unserem der dritte
vorausgewählt war: "Diskette initialisieren
Einseitig | Zweiseitig | Dreiseitig"

Als Desktop-Hintergrund hatten wir selbstverständlich diesen hier:
<Loading Image...>
Dennis Grevenstein
2020-12-31 02:20:28 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Naja, ich las mal von Mac Floppys die keinen Knopf haben. Da soll man
das Disk Icon in den Mülleimer werfen.
Und wenn Du das RAM-Icon auf den Mülleimer wirfst, dann springen die
SIMMs aus den Sockeln.
Was war das noch für eine Unix Version, wo beim einlegen einer
Diskette das ganze automatisch gemountet wurde, aber für eject
brauchte man root Rechte? War das irgendeine frühe Solaris Version
oder war das ein altes IRIX?
Post by Ralf Kiefer
P.S.: $KUMPEL und ich hatten Ende der 1980er Jahre viel Spaß mit den
Macs. Er jobbte nebenbei bei einem nahen Apple-Händler, und wir
bastelten zuhause die Sekretärinnenschreckbilder, z.B. als
<http://www.ralf-kiefer.de/Mac/Start.gif>
Besonders auffällig (aber ich find's leider nicht mehr) war der modale
Dialog zum Disketten formatieren, der wie der andere und auch
serienmäßige drei Knöpfe hatte, wobei bei unserem der dritte
vorausgewählt war: "Diskette initialisieren
Einseitig | Zweiseitig | Dreiseitig"
Das hat die Leute dann gleich abgehärtet für die Microsoft Welt.
Im Grunde nichts anderes als "alle Cookies akzeptieren" vs. "ich
möchte mich lieber durch drei Seiten und 27 Detailfragen klicken,
um nein zu sagen".

gruss,
Dennis
--
"I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the
shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhäuser
gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain."
Ralf Kiefer
2020-12-31 10:15:04 UTC
Permalink
Post by Dennis Grevenstein
Was war das noch für eine Unix Version, wo beim einlegen einer
Diskette das ganze automatisch gemountet wurde, aber für eject
brauchte man root Rechte?
So ähnlich auf dem einzigen meiner Raspis mit GUI: USB-Stick einstecken,
und man kann ihn als "normaler Nutzer" sofort benutzen, weil automatisch
eingehängt, usw. Aber wenn man den wieder rausziehen will, gibt's in der
GUI nix, um den abzumelden. Shell, lsblk und "sudo umount ..". Da halte
ich die Mac-Lösung für die beste im Umgang mit Wechselmedien, und das
seit Jahrzehnten.
Post by Dennis Grevenstein
Das hat die Leute dann gleich abgehärtet für die Microsoft Welt.
Danke für die Lorbeeren :-) Wenn wir das geahnt hätten ....


Gruß, Ralf
Guido Grohmann
2020-12-31 08:25:32 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Naja, ich las mal von Mac Floppys die keinen Knopf haben. Da soll man
das Disk Icon in den Mülleimer werfen.
Und wenn Du das RAM-Icon auf den Mülleimer wirfst, dann springen die
SIMMs aus den Sockeln.
Und damit das nicht passiert, werden die RAMS eben immer öfter auf dem
Mainboard verlötet. ;)

Guido
Kay Martinen
2020-12-31 16:29:42 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Naja, ich las mal von Mac Floppys die keinen Knopf haben. Da soll man
das Disk Icon in den Mülleimer werfen.
Und wenn Du das RAM-Icon auf den Mülleimer wirfst, dann springen die
SIMMs aus den Sockeln.
Und damit das nicht passiert, werden die RAMS eben immer öfter auf dem
Mainboard verlötet. ;)
Och! Dabei braucht man nur ein bisschen "gestänge" an den eh vorhandenen
Auswurfhebeln montieren und einen Zugmagnet/Servo dran klöppeln. Das
wäre dann wie diese Multicolor-rainbow-LED Hohlrauminnenbeleuchtung die
manche Boards heute schon mit bringen (oder den Anschluß dafür) nur eben
deutlich sinnvoller. :-)

Ähem, ich meine auf einem Server mit ECC nach einem NMI wg. Bad Ram,
oder wie bei Rockus dem Computerpapagai (dessen Compi das
Papagaienfreundliche ROM einfach raus "kickte")

Moment: Ich hatte noch nie so einen NMI. Läuft der danach weiter? Egal,
die Idee finde ich gut. Nur, wo bringt man den Treiber unter?

Kay
--
Posted via leafnode
Gerald E:scher
2020-12-31 15:00:28 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Naja, ich las mal von Mac Floppys die keinen Knopf haben.
Die CD-ROM-Laufwerke von Apple haben nach wie vor keinen Auswurfknopf.
Nicht einmal eine Notauswurf :-\
Post by Kay Martinen
Da soll man
das Disk Icon in den Mülleimer werfen. Das ist ungefähr so intuitiv wie
ein Papierkorb AUF dem Schreibtisch. :-)
Der Papierkorb befindet sich seit MacOS X im Dock, der Symbolleiste
(meist) unten. Intuitiv ist der Papierkorb insofern, dass er sich bei
Anfassen des CD-Icons in ein Eject-Icon verwandelt.
--
Gerald
Ralf Kiefer
2020-12-31 15:24:40 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Die CD-ROM-Laufwerke von Apple haben nach wie vor keinen Auswurfknopf.
Doch, so einen gab es immer, denn Apple hatte nie eigene Laufwerke ohne
Knopf herstellen lassen. Irgendwie muß man die Schublade doch
aufbekommen. Aber wenn das Betriebssystem das Medium nicht rausrücken
möchte, dann bewirkt das Drücken des Knopfs gar nichts. Das ist dasselbe
mit anderen Wechselmedien wie z.B. MO-Laufwerken. Blöd ist es allerdings
bei den 5,25-SyQuest-Laufwerken, bei denen auch am Mac Handarbeit
gefragt ist. Bei denen muß man explizit den Knopf drücken, damit das
Laufwerk die Köpfe rausfährt und das Medium zum Stillstand bremst. Das
Drücken vom Knopf bewirkt diese Laufwerksaktion nur, wenn das MacOS das
zuläßt, anderenfalls ist das Drücken nutzlos. Wenn allerdings der
halberfahrene Anwender den Knopf drückt und nach gewohnten 20sec den
Auswurfhebel fürs Medium betätigt, ohne daß die Köpfe rausgefahren
wurden, ...
Post by Gerald E:scher
Nicht einmal eine Notauswurf :-\
Manche CD-/DVD-Laufwerke haben das. Aber das ist bei den meisten Macs
hinter einer Gehäuseblende versteckt und nicht zugänglich.

Gruß, Ralf
Kay Martinen
2020-12-31 21:07:21 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Gerald E:scher
Die CD-ROM-Laufwerke von Apple haben nach wie vor keinen Auswurfknopf.
/dev/screwdriver ?
Post by Ralf Kiefer
Doch, so einen gab es immer, denn Apple hatte nie eigene Laufwerke ohne
Knopf herstellen lassen. Irgendwie muß man die Schublade doch
aufbekommen. Aber wenn das Betriebssystem das Medium nicht rausrücken
möchte, dann bewirkt das Drücken des Knopfs gar nichts. Das ist dasselbe
Ich erinnere mich an einen 'eject' befehl der eine 'lock' option bot.
Damit kann man genau das erreichen, den Manuellen Auswurf per Knopf
verbieten. Ich weiß nur nicht mehr ob das ein DOS-Tool war, unter OS/2
oder das linux-eject. Benutzt hab ich es AFAIR mit allen mal.

Die Apple-eigene Software-defined Reality ist mir da allerdings auch oft
fremd.
Post by Ralf Kiefer
mit anderen Wechselmedien wie z.B. MO-Laufwerken. Blöd ist es allerdings
bei den 5,25-SyQuest-Laufwerken, bei denen auch am Mac Handarbeit
gefragt ist. Bei denen muß man explizit den Knopf drücken, damit das
Laufwerk die Köpfe rausfährt und das Medium zum Stillstand bremst. Das
Drücken vom Knopf bewirkt diese Laufwerksaktion nur, wenn das MacOS das
zuläßt, anderenfalls ist das Drücken nutzlos. Wenn allerdings der
Das ist die (normal)typische Reaktion wenn ein Medium noch
gemountet/benutzt wird. Gab es IMHO als Feature von eject lock das man
ein Medium nach mount automatisch verriegeln lässt. Auf Non-Mac HW/SW
Post by Ralf Kiefer
halberfahrene Anwender den Knopf drückt und nach gewohnten 20sec den
Auswurfhebel fürs Medium betätigt, ohne daß die Köpfe rausgefahren
wurden, ...
Bei meinem Syquest liegt der Auswurfhebel plan an und KANN nur mit
Gewalt raus geprockelt werden wenn ein Medium drin ist. Der springt erst
dann ein Stück raus wenn man die Taste drückte und es steht. Was
wiederum erst geht wenn es nicht mehr SW-seitig verriegelt ist.
Post by Ralf Kiefer
Post by Gerald E:scher
Nicht einmal eine Notauswurf :-\
RELATIV gesehen las ich früher das es Laufwerke geben sollte bei denen
die Hebel nicht plan anliegen. Ich vermute, da hatte jemand "Not" und
hat geprockelt. Dann kann es aber spanabhebende Datenverarbeitung geben.

Die Metallscheiben scheinen aber recht robust zu sein, jedenfalls bei
den 88MB Modellen. Ist mir einmal anfangs passiert, hebel langsam bewegt
und schnell wieder zurück als das Geräusch in "Kreisch"nähe kam. Lief
danach wie vorher gut. Nicht zur Nachahmung empfohlen!

Bei einer Bernouilli Box würde ich das aber nicht versuchen wollen.
Post by Ralf Kiefer
Manche CD-/DVD-Laufwerke haben das. Aber das ist bei den meisten Macs
hinter einer Gehäuseblende versteckt und nicht zugänglich.
So wie der Not"auswurf" bei der Waschmaschine... :-) "Wie ein
Haushaltsgerät" ist Teil der Apple-Philosophie oder?

Kay
--
Posted via leafnode
Ralf Kiefer
2020-12-31 22:11:40 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Ich erinnere mich an einen 'eject' befehl der eine 'lock' option bot.
Gehört zum Standard-SCSI-Befehlsatz. Wenn den MS-DOS-/Windows-PCs nicht
benutzt haben ...
Post by Kay Martinen
Die Apple-eigene Software-defined Reality ist mir da allerdings auch oft
fremd.
Die Oberfläche und die Benutzermöglichkeiten waren beim "echten"[tm]
MacOS sehr gut. Der Benutzer konnte so dem Betriebssystem kein Medium
entziehen, das es noch braucht. SyQuest hat seine Laufwerke
offensichtlich ohne Berücksichtung dieser Anforderungen spezifiziert.
Wie erwähnt: bei CD-/DVD-, MO-, Diskettenlaufwerken und etlichen anderen
funktioniert das perfekt. Aber die hatten im Gegensatz zu SyQuest alle
eine aktive Auswurfmechanik.
Post by Kay Martinen
Bei meinem Syquest liegt der Auswurfhebel plan an und KANN nur mit
Gewalt raus geprockelt werden wenn ein Medium drin ist.
Ich habe im Laufe der Jahrzehnte viele Dutzend SQ-555 (die
42MB-Variante) in den Fingern gehabt. Die meisten waren so unpräzise
gebaut, daß findige Nutzer meist doch den Hebel zu fassen bekamen.
Bedenke, daß wir damals an unseren OS-9-Rechnern immer ein SQ-555
eingebaut hatten, bis wir auf MO-Laufwerke umschwenkten. Die, die damit
hantierten, waren Software-Entwickler! Ich wiederhole: SW-Entwickler!
Was willst Du da erwarten? ;-)

Beim Wechsel auf MO-Laufwerke habe ich denen das mit Auswurf nach
Freigabe durchs Betriebssystem vorgesetzt, also Mac-like.
Post by Kay Martinen
Die Metallscheiben scheinen aber recht robust zu sein, jedenfalls bei
den 88MB Modellen.
Die mechanische Schwachstelle sind die Kopfträger. Die verbiegen sehr
leicht. Und wenn Software-Entwickler (ich erwähnte diese spezielle
Gattung von Nutzern bereits) in ein SyQuest-Laufwerk ein MO-Medium
reinschieben, dann geht das zwar mit deutlichem Widerstand, aber es
trifft nach einigen cm die Köpfe der Syquest-Mechanik, von denen sich
der obere spontan nach oben verbiegt. Wenn das noch nicht zum
Totalschaden reichte, dann erledigt sich das spätestens beim nächsten
Reinschieben von einem SyQuest-Medium. 90Grad nach oben habe ich leider
einige Male gesehen.
Post by Kay Martinen
So wie der Not"auswurf" bei der Waschmaschine... :-) "Wie ein
Haushaltsgerät" ist Teil der Apple-Philosophie oder?
Damals oder heute? Ok, damals gab's auch Miele in der Variante "haltbar"
so wie Apple. Aber heute liegt Apple nur noch auf dem Niveau der
Waschmaschinen von Shengzen Enterprises.

Gruß, Ralf
Kay Martinen
2020-12-31 22:59:49 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Ich erinnere mich an einen 'eject' befehl der eine 'lock' option bot.
Gehört zum Standard-SCSI-Befehlsatz. Wenn den MS-DOS-/Windows-PCs nicht
benutzt haben ...
Das SCSI das kann weiß ich. Mir fällt aber eben ein das ich mein eines
SCSI ZIP-100 AFAIR nur unter DOS oder ein mal unter Linux in Betrieb
hatte. Dann muß der 'eject' ein DOS-tool gewesen sein. Damals gab es so
was für SQ. Sollte ich mal unter Windows probieren.
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Die Apple-eigene Software-defined Reality ist mir da allerdings auch oft
fremd.
Die Oberfläche und die Benutzermöglichkeiten waren beim "echten"[tm]
MacOS sehr gut. Der Benutzer konnte so dem Betriebssystem kein Medium
entziehen, das es noch braucht. SyQuest hat seine Laufwerke
offensichtlich ohne Berücksichtung dieser Anforderungen spezifiziert.
Wie erwähnt: bei CD-/DVD-, MO-, Diskettenlaufwerken und etlichen anderen
funktioniert das perfekt. Aber die hatten im Gegensatz zu SyQuest alle
eine aktive Auswurfmechanik.
Naja, so passiv ist die bei SQ ja auch nicht. Wenn's nicht verriegelt
ist drückst du die Taste, hörst das runterfahren der Scheibe und evtl.
das bewegen des Kopfträgers und erst danach macht es "SCHLOCK" und der
Hebel springt raus. Alles soweit automatisch. Der Rest ist dann nur noch
das mechanische Auswerfen der Cartridge. Das ist dann Human-active. :-)

Ich vergaß noch was zu erwähnen. Ein Freund hatte damals dieses Laufwerk
auch. An seinem damaligen Mac. Und mir mal gezeigt wie er es auswirft.
Das war AFAIR im großen und ganzen wie ich schon schilderte. Gewundert
hat mich nur als er mir zeigte das er die im Betrieb nicht auswerfen
konnte (verriegelt). Erst das hat mich dazu gebracht nach o.g. Tools bei
mir zu suchen. Ist lange her, ob das OS-9 war oder was anderes weiß ich
nicht mehr. Damals hatte ich kein Interesse am Mac.

Gab es damals vielleicht Syquest-Laufwerke für Mac's die NICHT SCSI
waren? IMHO war es bei ihm jedenfalls SCSI.
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Bei meinem Syquest liegt der Auswurfhebel plan an und KANN nur mit
Gewalt raus geprockelt werden wenn ein Medium drin ist.
Ich habe im Laufe der Jahrzehnte viele Dutzend SQ-555 (die
42MB-Variante) in den Fingern gehabt. Die meisten waren so unpräzise
gebaut, daß findige Nutzer meist doch den Hebel zu fassen bekamen.
Ja, ich weiß das man mit einem Spitzen Gegenstand den Hebel raus ziehen
konnte und das weitere dem Laufwerk nicht gut tut. Das meinte ich mit
"raus prokeln"
Post by Ralf Kiefer
Bedenke, daß wir damals an unseren OS-9-Rechnern immer ein SQ-555
eingebaut hatten, bis wir auf MO-Laufwerke umschwenkten. Die, die damit
hantierten, waren Software-Entwickler! Ich wiederhole: SW-Entwickler!
Was willst Du da erwarten? ;-)
Das die Kinder des Schuhmachers Barfuß gehen? :-)

Netzwerke waren da noch nicht erfunden oder warum brauchten eure
Entwickler SQ, MO Laufwerke?
Post by Ralf Kiefer
Beim Wechsel auf MO-Laufwerke habe ich denen das mit Auswurf nach
Freigabe durchs Betriebssystem vorgesetzt, also Mac-like.
... und noch später durch ein MAC-LAN ersetzt - ganz ohne Auswurfknopf
für die Netzwerkkarte/Kabel? :-)
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Die Metallscheiben scheinen aber recht robust zu sein, jedenfalls bei
den 88MB Modellen.
Die mechanische Schwachstelle sind die Kopfträger. Die verbiegen sehr
leicht. Und wenn Software-Entwickler (ich erwähnte diese spezielle
Gattung von Nutzern bereits) in ein SyQuest-Laufwerk ein MO-Medium
reinschieben, dann geht das zwar mit deutlichem Widerstand, aber es
IIIEEEKS! Das ist Brutal. Dem Missetäter sollte man Kopfsalat-suppe
vorsetzen...
Post by Ralf Kiefer
trifft nach einigen cm die Köpfe der Syquest-Mechanik, von denen sich
der obere spontan nach oben verbiegt. Wenn das noch nicht zum
Totalschaden reichte, dann erledigt sich das spätestens beim nächsten
Reinschieben von einem SyQuest-Medium. 90Grad nach oben habe ich leider
einige Male gesehen.
... gekocht mir verbogenen Kopfträgern, an Plastikrisotto, gewürzt mit
gehäckselten Syquest-Medien.

Ich hatte nie ein MO weiß aber das gern die in Cartridges verpackt
waren. Waren die denn so leicht zu verwechseln?
Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
So wie der Not"auswurf" bei der Waschmaschine... :-) "Wie ein
Haushaltsgerät" ist Teil der Apple-Philosophie oder?
Damals oder heute? Ok, damals gab's auch Miele in der Variante "haltbar"
so wie Apple. Aber heute liegt Apple nur noch auf dem Niveau der
Waschmaschinen von Shengzen Enterprises.
Eher "damals"

Die Hersteller spielen ein Geheimes spiel. "Wer Produziert die meisten
Bugs". Bei solchen Entwicklern (s.o.) ein Kinderspiel... :-/

http://www.netzmafia.de/service/airlines.html

Kay
--
Posted via leafnode
Ralf Kiefer
2021-01-01 00:02:33 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Naja, so passiv ist die bei SQ ja auch nicht. Wenn's nicht verriegelt
ist drückst du die Taste, hörst das runterfahren der Scheibe und evtl.
das bewegen des Kopfträgers und erst danach macht es "SCHLOCK" und der
Hebel springt raus.
Nicht unbedingt, wenn das Laufwerk ungefähr 50cm über Boden im
19"-Schrank eingebaut ist, und die Lüfter lärmen.
Post by Kay Martinen
Gewundert
hat mich nur als er mir zeigte das er die im Betrieb nicht auswerfen
konnte (verriegelt).
Wenn der Auswurfhebel ein bißchen rausschaut, dann kannst Du ihn
trotzdem umlegen. Etwas mehr Kraft braucht das, aber der
Software-Entwickler hat vom Mausschubsen einen trainierten rechten Arm
;-)
Post by Kay Martinen
Ist lange her, ob das OS-9 war oder was anderes weiß ich
nicht mehr. Damals hatte ich kein Interesse am Mac.
Wenn _ich_ von OS-9 schreibe, dann ist OS-9/68k gemeint, also Multiuser-
Multitasking-Echtzeit, nicht MacOS 9 :-)
Post by Kay Martinen
Gab es damals vielleicht Syquest-Laufwerke für Mac's die NICHT SCSI
waren?
Diese SyQuest-Generation gab's ausschließlich mit SCSI, AFAIK.
Post by Kay Martinen
Netzwerke waren da noch nicht erfunden oder warum brauchten eure
Entwickler SQ, MO Laufwerke?
Die OS9-Rechner hingen alle am Gardena^WYellow Cable. Da lief OS-9/Net
und TCP/IP, auch schon 1990. Die Wechselmedienlaufwerke dienten
einerseits für ausgelagerte Sicherheitskopien, andererseits für den
Transport von Software und Daten zu Kundenanlagen vor Ort. Internet war
in den frühen 1990er Jahren noch nicht zugänglich. Modems waren langsam,
wurden aber manchmal auch schon für den Transport von Software genommen.
Kunden benutzten Wechselmedien zum Auslagern von Daten. Die hatten
teilweise eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht und hohe Anforderungen
an den Zugriff auf alte Daten. Daher waren uns MO-Laufwerke
hochwillkommen, denn die Hersteller versprachen mit den teureren
Glasmedien einen sicheren Datenerhalt von 30Jahren.
Post by Kay Martinen
IIIEEEKS! Das ist Brutal. Dem Missetäter sollte man Kopfsalat-suppe
vorsetzen...
Kaputte Hardware landete meistens zuerst zur Ursachenforschung bei mir
auf dem Tisch. Beim ersten Laufwerk rätselte ich, beim zweiten Laufwerk
ahnte ich, daß ich weitere sehen werde, ungefähr beim dritten Laufwerk
fand ich die Ursache. Der Rest war Chefsache ...
Post by Kay Martinen
Waren die denn so leicht zu verwechseln?
Erwähnte ich _Software-Entwickler_? ;-)

5,25"-MO-Medien passen mit leichter Gewalt in SyQuest-Laufwerke wie
beschrieben. 5,25"-SyQuest-Medien passen nicht weit in MO-Laufwerke, und
sie richten dort keinen Schaden an, weil MO-Medien im Laufwerk von der
Mechanik nach unten gezogen werden. Das geht nicht mit den
SyQuest-Medien. Daher gibt's keine Kollision mit den empfindlichen
Teilen von der MO-Mechanik.

Eigentlich kann man die Medien kaum verwechseln: SyQuest sind
rauchglas-dunkel, MOs sind nicht durchscheinend hell-beige. Die
Schutzhüllen sind ganz anders, meist steht der Herstellername drauf. Wir
hatten SyQuest-Medien ausschließlich von SyQuest und insbesondere keine
Nomai, aber bei den MO-Laufwerken herrschte Vielfalt, wobei selten ein
Name auf der Frontblende stand.

Mit ein bißchen Aufpassen kann man die nicht verwechseln, IMHO. Ich habe
in meinen OS-9-Rechnern SyQuest- und MO-Laufwerke übereinander eingebaut
und noch kein Laufwerk deswegen geschrottet.

Gruß, Ralf
Gerald E:scher
2021-01-01 23:41:47 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Gerald E:scher
Die CD-ROM-Laufwerke von Apple haben nach wie vor keinen Auswurfknopf.
Doch, so einen gab es immer, denn Apple hatte nie eigene Laufwerke ohne
Knopf herstellen lassen. Irgendwie muß man die Schublade doch
aufbekommen.
Für Folklore-Macs stimmt das, aber seit mind. 15 Jahren haben Macs ein
CD-Laufwerk mit Schlitz. Kürzlich habe ich ein solches in ein
USB-Gehäuse gesteckt, aber beim besten Willen keinen Auswurfknopf
gefunden.
Post by Ralf Kiefer
Post by Gerald E:scher
Nicht einmal eine Notauswurf :-\
Manche CD-/DVD-Laufwerke haben das. Aber das ist bei den meisten Macs
hinter einer Gehäuseblende versteckt und nicht zugänglich.
Bei neueren Macs nicht. Man kann nur beim Einschalten irgendeine Taste
drücken, dann wird eine eingelegte CD/DVD ausgespuckt.
--
Gerald
Ralf Kiefer
2021-01-02 00:31:42 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Für Folklore-Macs stimmt das, aber seit mind. 15 Jahren haben Macs ein
CD-Laufwerk mit Schlitz. Kürzlich habe ich ein solches in ein
USB-Gehäuse gesteckt, aber beim besten Willen keinen Auswurfknopf
gefunden.
Ok, diese Generationen habe ich nicht mehr. Da hat Jobs schon zu viel
Mist zum Entmündigen der Benutzer bauen lassen.

Gruß, Ralf
Gerald E:scher
2021-01-02 16:15:23 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Gerald E:scher
Für Folklore-Macs stimmt das, aber seit mind. 15 Jahren haben Macs ein
CD-Laufwerk mit Schlitz. Kürzlich habe ich ein solches in ein
USB-Gehäuse gesteckt, aber beim besten Willen keinen Auswurfknopf
gefunden.
Ok, diese Generationen habe ich nicht mehr. Da hat Jobs schon zu viel
Mist zum Entmündigen der Benutzer bauen lassen.
Solange ich in /bin, /usr, /etc, etc. rein kann, fühle ich mich nicht
entmündigt.
--
Gerald
Andreas Boehm
2020-12-31 00:00:00 UTC
Permalink
Donnerstag, 31.12.20, gkar1 # gmx.at to All (Re: ZIP-Laufwerk stellt
sich tot):


Moin,

CP> Da scheint ein VerstA?ndnissprolem vorzuliegen:
CP> Ich meinte einen Schalter, den man betA?tigen muss!

Mir ist kein originales IOmega ZIP Laufwerk bekannt, das einen von aussen
zugaenglichen On/Off Schalter hat, den man betaetigen muss.
Brauchst ein Ersatzgeraet? Haette noch ein paar externe IOmega...

CP> Das dem Laufwerk irgendwie mitgeteilt wird, dass ein
CP> Medium drinnen ist... muss das *hier* wirklich explizit
CP> angegeben werden? Also echt jetzt... ;)

Ich sach nur: "und eben dieser koennte defekt sein"

viele Gruesse
Andreas



Subspace-Channel closed on Stardate [-26]2482.27
Christian Potzinger
2020-12-31 10:59:53 UTC
Permalink
Post by Andreas Boehm
Mir ist kein originales IOmega ZIP Laufwerk bekannt,
das einen von aussen zugaenglichen On/Off Schalter hat,
den man betaetigen muss. Brauchst ein Ersatzgeraet?
Haette noch ein paar externe IOmega...
Ich bin zwar nicht der OP, hätte aber trotzdem Interesse.
Eins mit Paralleler Schnittstelle hättest du...?
Post by Andreas Boehm
Post by Christian Potzinger
Das dem Laufwerk irgendwie mitgeteilt wird, dass ein
Medium drinnen ist... muss das *hier* wirklich explizit
angegeben werden? Also echt jetzt... ;)
Ich sach nur: "und eben dieser koennte defekt sein"
Klar, alles ist möglich.
--
ryl: G'Kar
Gerald E:scher
2020-12-31 14:55:47 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Post by Andreas Boehm
Mir ist kein originales IOmega ZIP Laufwerk bekannt,
das einen von aussen zugaenglichen On/Off Schalter hat,
den man betaetigen muss. Brauchst ein Ersatzgeraet?
Haette noch ein paar externe IOmega...
Ich bin zwar nicht der OP, hätte aber trotzdem Interesse.
Eins mit Paralleler Schnittstelle hättest du...?
Wenn es auch SCSI sein darf, hätte ich noch je ein internes und ein
externes, WIMRE beide funktionstüchtig. An der SCSI-Karte sollte es
ebenfalls nicht scheitern.
--
Gerald
Christian Potzinger
2020-12-31 15:52:16 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Christian Potzinger
Ich bin zwar nicht der OP, hätte aber trotzdem Interesse.
Eins mit Paralleler Schnittstelle hättest du...?
Wenn es auch SCSI sein darf, hätte ich noch je ein internes
und ein externes, WIMRE beide funktionstüchtig. An der
SCSI-Karte sollte es ebenfalls nicht scheitern.
SCSI Karten sind auch hier reichlich vorhanden. Ich kann
hier aber wirklich nur eines mit Parallelanschluss
gebrauchen. Aber Danke für dein Angebot.
--
ryl: G'Kar
Kay Martinen
2020-12-31 23:28:15 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Post by Gerald E:scher
Post by Christian Potzinger
Ich bin zwar nicht der OP, hätte aber trotzdem Interesse.
Eins mit Paralleler Schnittstelle hättest du...?
Wenn es auch SCSI sein darf, hätte ich noch je ein internes
und ein externes, WIMRE beide funktionstüchtig. An der
SCSI-Karte sollte es ebenfalls nicht scheitern.
SCSI Karten sind auch hier reichlich vorhanden. Ich kann
hier aber wirklich nur eines mit Parallelanschluss
gebrauchen. Aber Danke für dein Angebot.
Für die brauchst du dann m.W. aber zwingend die Treibersoftware für
OS-deiner-Wahl. Denn der ParPort war nie für so was gedacht und kennt
keinen Mass-storage-Modus wie USB.

Ob es die zum DL gibt weiß ich nicht und ob Gerald die hat schrieb er
nicht. IMHO hab ich die auf Floppy und/oder ZIP bei meinem Externen
ZIP-100 aber lange nicht in den Fingern gehabt.

Hmmm:

https://oemdrivers.com/drive-iomega-zip-100-250-750
https://retrocomputing.stackexchange.com/questions/6589/connecting-iomega-zip-parallel-port-to-modern-pc

Kay
--
Posted via leafnode
Christian Potzinger
2021-01-01 10:08:14 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Christian Potzinger
SCSI Karten sind auch hier reichlich vorhanden. Ich kann
hier aber wirklich nur eines mit Parallelanschluss
gebrauchen. Aber Danke für dein Angebot.
Für die brauchst du dann m.W. aber zwingend die Treibersoftware
für OS-deiner-Wahl. Denn der ParPort war nie für so was gedacht
und kennt keinen Mass-storage-Modus wie USB.
Ob es die zum DL gibt weiß ich nicht...
Das wäre nicht das Problem:
<http://oldcomputer.info/media/zip/index.htm>
Post by Kay Martinen
...und ob Gerald die hat schrieb er nicht. IMHO hab ich die auf
Floppy und/oder ZIP bei meinem Externen ZIP-100 aber lange nicht
in den Fingern gehabt.
Die Original Diskette meines ersten ZIP-100 Laufwerks habe ich
noch (wie ALLE Treiber ALLER Hardware) auf meinem NAS. Das ist
nicht das Problem.

Für (MS)DOS gibt es die GUEST.EXE. Die ordnet dem Parallel-ZIP
einen LW Buchstaben zu. Für mich reicht das.
--
ryl: G'Kar
Andreas Boehm
2020-12-30 00:00:00 UTC
Permalink
Post by olaf
Aber so wie du es beschreibst wuerde ich erwarten das es einen
Schalter geben muss der dem Laufwerk sagt das ein Medium
eingelegt wurde. Den wuerde ich mal pruefen.
CP> Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hA?tte
CP> solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
CP> solchen haben?

Jedes Wechselmedien-Geraet hat einen Taster oder Schalter, der beim
Einlegen des Mediums betaetigt wird, um der Hardware zu signalisieren:
hallo, das ist grad was reingeschoben worden, kuemmer dich drum.
Das kann Taster, Schalter oder Lichtschranke sein.
Post by olaf
Allerdings, bei aller Liebe zur alter Hardware, 100MB auf einem
USB-Medium? Waer da nicht ein beliebiger 16GB Werbegeschenk
USB-Stick schon sinnvoller?
CP> Was hat sinnvoll mit dem Retro-Hobby zu tun? FA?r Datenaustausch
CP> zwischen einem DOS und Windwows Rechner hatte ich diese
CP> Variante lang im Einsatz.

Hab ich auch so im Einsatz als Transportmittel zwischen DOS5 und der
"neuen" Welt. Das "alte" DOSen Laptop kann halt einfach kein Ethernet
(dafuer ist es seit knapp 30 Jahren 100% virenfrei).

viele Gruesse
Andreas


Subspace-Channel closed on Stardate [-26]2472.03
Marcel Mueller
2020-12-30 13:03:40 UTC
Permalink
Post by Andreas Boehm
Hab ich auch so im Einsatz als Transportmittel zwischen DOS5 und der
"neuen" Welt. Das "alte" DOSen Laptop kann halt einfach kein Ethernet
(dafuer ist es seit knapp 30 Jahren 100% virenfrei).
Viren kamen früher auf Disketten.

Und DOS kann man schon Netzwerk beibringen. BTDT. Aber will man das?
Mittlerweile verweigern auch die meisten Kooperationspartner die
Zusammenarbeit bei den alten Protokoll-Levels. Samba kann man es
zumindest noch beibringen.


Marcel
Fritz
2020-12-30 13:55:27 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Andreas Boehm
Hab ich auch so im Einsatz als Transportmittel zwischen DOS5 und der
"neuen" Welt. Das "alte" DOSen Laptop kann halt einfach kein Ethernet
(dafuer ist es seit knapp 30 Jahren 100% virenfrei).
Viren kamen früher auf Disketten.
Und DOS kann man schon Netzwerk beibringen. BTDT. Aber will man das?
Mittlerweile verweigern auch die meisten Kooperationspartner die
Zusammenarbeit bei den alten Protokoll-Levels. Samba kann man es
zumindest noch beibringen.
Marcel
Ich nehme unter anderem mTCP.

http://www.brutman.com/mTCP/
--
--
Christian Corti
2020-12-30 16:21:47 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Und DOS kann man schon Netzwerk beibringen. BTDT. Aber will man das?
Ja, wenn man einen DOS-Rechner braucht. Meine Kombo MarsNWE und Novell
Personal Netware Client läuft spitze.

Christian
Andreas Boehm
2020-12-31 00:00:00 UTC
Permalink
Donnerstag, 31.12.20, news.5.maazl # spamgourmet.org to All (Re:
ZIP-Laufwerk stellt sich tot):

Moin,
Post by Andreas Boehm
Hab ich auch so im Einsatz als Transportmittel zwischen DOS5 und der
"neuen" Welt. Das "alte" DOSen Laptop kann halt einfach kein Ethernet
(dafuer ist es seit knapp 30 Jahren 100% virenfrei).
MM> Viren kamen fr?er auf Disketten.

Das ist bekannt. Und per Novell kamen die auch ;)


MM> Und DOS kann man schon Netzwerk beibringen. BTDT. Aber will man das?

Schon. Aber einem Laptop ohne integriertes Ethernet und ohne
Dockingstation - sondern nur per PCMCIA-Karte - ans Netz zu bekommen, das
bringt einen mit DOS 5 an den Rand der Verzweiflung. Betonung lag oben auf
"Laptop".
Und: aus sportlichen Gruenden hab ich das mal probiert; aus Security-
Gruenden lass ich das mittlerweile.

viele Gruesse
Andreas


Subspace-Channel closed on Stardate [-26]2487.13
Martin Wohlauer
2020-12-31 17:10:33 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Andreas Boehm
Hab ich auch so im Einsatz als Transportmittel zwischen DOS5 und der
"neuen" Welt. Das "alte" DOSen Laptop kann halt einfach kein Ethernet
(dafuer ist es seit knapp 30 Jahren 100% virenfrei).
Viren kamen früher auf Disketten.
Und DOS kann man schon Netzwerk beibringen. BTDT. Aber will man das?
Mittlerweile verweigern auch die meisten Kooperationspartner die
Zusammenarbeit bei den alten Protokoll-Levels. Samba kann man es
zumindest noch beibringen.
Och, vom DOS-PC aus einen FTP-Client nutzen wäre so eine Methode.
BTDTGTT. War mir im Labor zumindest deutlich lieber, als Turnschuhnetzwerk.

Grüßle,

Martin.
Martin Wohlauer
2020-12-31 17:09:10 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Post by olaf
Ich hab keine Ahnung von den ZIP-Teilen, hab sowas nie besessen.
Aber so wie du es beschreibst wuerde ich erwarten das es einen
Schalter geben muss der dem Laufwerk sagt das ein Medium
eingelegt wurde. Den wuerde ich mal pruefen.
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Na irgendeinen Sensor wird es schon geben, mit dem das Laufwerk
feststellt, dass es jetzt nicht mehr leer ist und vielleicht
sinnvollerweise anlaufen sollte. Ich hab jetzt natürlich nicht die
Elektronik durchgecheckt, aber mechanisch scheint da nach wie vor alles
in Ordnung zu sein. Was nicht weiter verwundert, weil lag in der
Zwischenzeit ja nur rum.
Post by Christian Potzinger
Post by olaf
Allerdings, bei aller Liebe zur alter Hardware, 100MB auf einem
USB-Medium? Waer da nicht ein beliebiger 16GB Werbegeschenk
USB-Stick schon sinnvoller?
Was hat sinnvoll mit dem Retro-Hobby zu tun? Für Datenaustausch
zwischen einem DOS und Windwows Rechner hatte ich diese
Variante lang im Einsatz.
In die Richtung geht es, aber auch in die Richtung: »Ich kann hier jedes
einigermaßen schon mal gängige Medium lesen!« USB-Sticks interessieren
mich da herzlich wenig.

Grüßle,

Martin.
Arno Welzel
2020-12-31 17:20:01 UTC
Permalink
[...]
Post by Martin Wohlauer
Post by Christian Potzinger
Was hat sinnvoll mit dem Retro-Hobby zu tun? Für Datenaustausch
zwischen einem DOS und Windwows Rechner hatte ich diese
Variante lang im Einsatz.
In die Richtung geht es, aber auch in die Richtung: »Ich kann hier jedes
einigermaßen schon mal gängige Medium lesen!« USB-Sticks interessieren
mich da herzlich wenig.
Ich habe hier noch ein internes ZIP100 mit SCSI und ein ZIP250 mit PATA.
Leider für beide Laufwerke im PC keine Anschlüsse mehr, da das Mainboard
nur noch SATA hat und die übliche Konverter von SATA zu PATA oder USB zu
PATA nicht funktionieren und ich für SCSI nur noch PCI-Karten haben, das
Board aber nur PCIe.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Martin Wohlauer
2021-01-03 08:35:46 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Martin Wohlauer
Post by Christian Potzinger
Was hat sinnvoll mit dem Retro-Hobby zu tun? Für Datenaustausch
zwischen einem DOS und Windwows Rechner hatte ich diese
Variante lang im Einsatz.
In die Richtung geht es, aber auch in die Richtung: »Ich kann hier jedes
einigermaßen schon mal gängige Medium lesen!« USB-Sticks interessieren
mich da herzlich wenig.
Ich habe hier noch ein internes ZIP100 mit SCSI und ein ZIP250 mit PATA.
Leider für beide Laufwerke im PC keine Anschlüsse mehr, da das Mainboard
nur noch SATA hat und die übliche Konverter von SATA zu PATA oder USB zu
PATA nicht funktionieren und ich für SCSI nur noch PCI-Karten haben, das
Board aber nur PCIe.
Danke für's Angebot. Muss mal in mich gehen. Falls du's aber eigentlich
selbst nutzen wolltest, es gibt ja durchaus noch PCIe IDE Karten.

Grüßle,

Martin.
Arno Welzel
2020-12-31 17:16:53 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Post by olaf
Ich hab keine Ahnung von den ZIP-Teilen, hab sowas nie besessen.
Aber so wie du es beschreibst wuerde ich erwarten das es einen
Schalter geben muss der dem Laufwerk sagt das ein Medium
eingelegt wurde. Den wuerde ich mal pruefen.
Wie kommst du da drauf? Welches anderes Speichermedium hätte
solch einen Schalter? Wieso sollte ein ZIP Laufwerk einen
solchen haben? Fragen über Fragen... ;)
Diskettenlaufwerke haben auch einen Schalter, der durch eingelegte
Medien betätigt wird. Bei ZIP-Laufwerken ist das eine
Reflex-Lichtschranke, die durch einen Reflektor, aka "Katzenauge", im
Medium ausgelöst wird. Wenn man sich die ZIP-Medien auf der Rückseite
betrachtet, wo auch die Spingel ist, sieht man dieses "Katzenauge" in
einer Ecke. Möglicherweise ist schlicht der Sensor verdreckt und das
Laufwerk erkennt deshalb nicht mehr, dass tatsächlich ein Medium
eingelegt wurde.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Marcel Mueller
2020-12-30 09:50:54 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Meines stellt sich allerdings »ein bisschen« tot. Das heißt, Linux
erkennt es durchaus als Massenspeichergerät.
Also der Controller lebt noch.
Post by Martin Wohlauer
Allerdings wenn man eine
Disk einlegt, tut die normalerweise anlaufende Motor-Mechanik gar
nichts. Das war nicht immer so, seit ich das habe. Das Laufwerk lag
jetzt ca. zwei Jahre im Regal. Davor lief es durchaus. Die Disks sind es
nicht. Die laufen in einem internen ZIP-Laufwerk tadellos.
Das kann alles mögliche sein. Motor mag nicht mehr, weil irgendwas
klemmt, Servo will nicht, Endschalter vom Servo geht nicht, weshalb er
die Startposition nicht findet, last but not least könnte auch die
Firmware im Flash-ROM sich verändert haben. Oder aber das (Billig-)Teil
hat gar kein Firmware-ROM und selbige muss jedes mal erst vom
(Windows-)Treiber in das Gerät eingespielt werden. Wenn Linux dann
selbige nicht hat oder die Notwendigkeit dafür nicht erkennt, war es das
auch. Ich weiß jetzt nicht, ob diese USB-Unart auch auf die ZIPs
zutrifft. Ich kenne nur die älteren SCSI- oder Parallel-Port-Modelle.
Post by Martin Wohlauer
Jetzt die Frage: Ist das ein Derivat des click-of-death?
Nein. Der zerstört auch jede eingelegten Disks und macht typische
Klack-Geräusche.
Post by Martin Wohlauer
Bzw. ist da
ggf. noch was zu retten? Wäre echt schade, das dem Wertstoffhof zukommen
zu lassen, wenn da noch was ginge.
Du wirst nicht umhin kommen, das Laufwerk zu öffnen. Vielleicht findet
man den Defekt.


Marcel
Hanno Foest
2020-12-30 11:52:33 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Jetzt die Frage: Ist das ein Derivat des click-of-death?
Nein. Der zerstört auch jede eingelegten Disks und macht typische
Klack-Geräusche.
Hmm... passiert das immer, oder nur bei Schreibvorgängen? Daß das Medium
Schreibversuche an der falschen Stelle nicht lustig findet ist klar,
aber ansonsten sollte doch nichts kaputt gehen?

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Marcel Mueller
2020-12-30 12:55:43 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Post by Marcel Mueller
Nein. Der zerstört auch jede eingelegten Disks und macht typische
Klack-Geräusche.
Hmm... passiert das immer, oder nur bei Schreibvorgängen? Daß das Medium
Schreibversuche an der falschen Stelle nicht lustig findet ist klar,
aber ansonsten sollte doch nichts kaputt gehen?
Kratzt bei COD nicht der Kopf auf dem Medium herum?
Und selbst wenn, Dirty-Flag setzen ist auch schon ein Schreibvorgang,
noch dazu in einem Bereich, ohne den nicht viel geht.


Marcel
Kay Martinen
2020-12-30 21:11:24 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Hanno Foest
Post by Marcel Mueller
Nein. Der zerstört auch jede eingelegten Disks und macht typische
Klack-Geräusche.
Hmm... passiert das immer, oder nur bei Schreibvorgängen? Daß das
Medium Schreibversuche an der falschen Stelle nicht lustig findet ist
klar, aber ansonsten sollte doch nichts kaputt gehen?
Kratzt bei COD nicht der Kopf auf dem Medium herum?
Sind Floppys und ZIP keine Laufwerkstypen die "Vollkontakt" Sport
betreiben? Normal müssen die das aushalten = Lebensdauer.
Post by Marcel Mueller
Und selbst wenn, Dirty-Flag setzen ist auch schon ein Schreibvorgang,
Bei FAT? Ein 100MB Medium mit ntfs, extX o.ä. zu formatieren würde mir
nicht in den Sinn kommen.


Kay
--
Posted via leafnode
Michael Bäuerle
2020-12-31 08:42:47 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
[...]
Und selbst wenn, Dirty-Flag setzen ist auch schon ein Schreibvorgang,
Bei FAT? Ein 100MB Medium mit ntfs, extX o.ä. zu formatieren würde mir
nicht in den Sinn kommen.
Gibt es auch bei FAT. Zitat aus Wikipedia [1]:
|
| [The second entry (cluster 1 in the FAT) nominally stores the end-of-
| cluster-chain marker]
|
| Since DOS 7.1 the two most-significant bits of this cluster entry may
| hold two optional bitflags representing the current volume status on
| FAT16 and FAT32, but not on FAT12 volumes. These bitflags are not
^^^^^^^^^^^^
| supported by all operating systems, but operating systems supporting
| this feature would set these bits on shutdown and clear the most
| significant bit on startup:
| If bit 15 (on FAT16) or bit 27 (on FAT32) is not set when mounting
| the volume, the volume was not properly unmounted before shutdown or
| ejection and thus is in an unknown and possibly "dirty" state. [...]

FAT12 hat ein Limit von 32 MiByte, d.h. für ZIP würde die oben markierte
Einschränkung schonmal nicht gelten (bei Verwendung ohne Partionen).


Ich habe aber auch bei Linux mit FAT12 schon Fehlermeldungen der Art
"not cleanly unmounted" gesehen. Vermutlich war das dann Offset 0x25
im EBPB [2]:
|
| • In Windows NT used for CHKDSK flags (bits 7-2 always cleared,
| bit 1: disk I/O errors encountered, possible bad sectors,
| run surface scan on next boot,
| bit 0: volume is "dirty" and was not properly unmounted before
| shutdown, run CHKDSK on next boot).
| Should be set to 0 by formatting tools.
| See also: Bitflags in the second cluster entry in the FAT.


__________
[1] <https://en.wikipedia.org/wiki/Design_of_the_FAT_file_system#Special_entries>
[2] <https://en.wikipedia.org/wiki/Design_of_the_FAT_file_system#Extended_BIOS_Parameter_Block>
Marcel Mueller
2020-12-31 12:37:57 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Kratzt bei COD nicht der Kopf auf dem Medium herum?
Sind Floppys und ZIP keine Laufwerkstypen die "Vollkontakt" Sport
betreiben? Normal müssen die das aushalten = Lebensdauer.
Nein, ZIP sind Festplatten mit wechselbarem Medium. Die Köpfe schweben
über dem Medium per Bernulli-Effekt. Allerdings weiß ich nicht mehr
genau, was es mit dem COD auf sich hatte. Ich weiß nur, dass Laufwerk
und auch Medien danach futsch waren.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Und selbst wenn, Dirty-Flag setzen ist auch schon ein Schreibvorgang,
Bei FAT?
AFAIR taggen alle mir bekannten Betriebssysteme, die diesen Namen auch
verdienen, auch FAT-Partitionen irgendwie, um zu erkennen, ob beim
nächsten Mount ein Check angebracht wäre. Einen Standard gibt es dafür
allerdings wohl nicht.
Post by Kay Martinen
Ein 100MB Medium mit ntfs, extX o.ä. zu formatieren würde mir
nicht in den Sinn kommen.
Irgendetwas mit /FAT/ zu formatieren, würde mir nicht in den Sinn
kommen. Und das war vor 25 Jahren nicht anders.
FAT-16 ist kein Dateisystem, sondern Murks. Bereits in den späten 80-ern
gab es schon erheblich besseres. Und brauchbare Betriebssysteme konnten
das auch.

OK, mir fällt doch noch eine Ausnahme ein: Floppy-Disks. Die hatte ich
auch mit FAT-12. Aber alles andere mindestens HPFS oder besseres.


Marcel
Hanno Foest
2020-12-31 14:20:59 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Sind Floppys und ZIP keine Laufwerkstypen die "Vollkontakt" Sport
betreiben? Normal müssen die das aushalten = Lebensdauer.
Nein, ZIP sind Festplatten mit wechselbarem Medium. Die Köpfe schweben
über dem Medium per Bernulli-Effekt.
Ach, das hatte ich schon wieder verdrängt..
Post by Marcel Mueller
Allerdings weiß ich nicht mehr
genau, was es mit dem COD auf sich hatte. Ich weiß nur, dass Laufwerk
und auch Medien danach futsch waren.
Offenbar ein Phänomen mit verschiedenen Ursachen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Click_of_death

Daß ein schleifender Kopf, oder Schreibvorgänge mit einem dejustierten
Kopf, dir das Medium versauen dürfte klar sein. Ein ausgelutschtes
Medium könnte man aber einfach ersetzen.

Ich hab noch einen Karton mit ZIP Laufwerken, sollte ich endlich mal
durchtesten...
Post by Marcel Mueller
Irgendetwas mit /FAT/ zu formatieren, würde mir nicht in den Sinn
kommen. Und das war vor 25 Jahren nicht anders.
Na ja, kleiner gemeinsamer Nenner für Datenaustausch. IIRC frißt mein
Autoradio nichts anderes, etc.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Gerald E:scher
2020-12-31 14:51:25 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
OK, mir fällt doch noch eine Ausnahme ein: Floppy-Disks. Die hatte ich
auch mit FAT-12. Aber alles andere mindestens HPFS oder besseres.
Mindestens eine meiner handvoll ZIP-Disketten habe ich ebenfalls mit
HPFS formatiert. Aber war da nicht irgendetwas, dass mit HPFS
formatierte Wechselfestplatten nicht ausgeworfen werden konnten und
zum Entnehmen der ZIP-Diskette erst das System runter gefahren werden
musste?
--
Gerald
Kay Martinen
2020-12-31 22:21:19 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Marcel Mueller
OK, mir fällt doch noch eine Ausnahme ein: Floppy-Disks. Die hatte ich
auch mit FAT-12. Aber alles andere mindestens HPFS oder besseres.
Meine Schlechten Erfahrungen mit FAT-irgendwas Formatierten Medien
halten sich in Grenzen. Im gegensatz zu denen mit nfts/hpfs(386) oder
"besserem" bei denen ich subjektiv mehr ausfälle und Probleme erinnere.
Post by Gerald E:scher
Mindestens eine meiner handvoll ZIP-Disketten habe ich ebenfalls mit
HPFS formatiert. Aber war da nicht irgendetwas, dass mit HPFS
formatierte Wechselfestplatten nicht ausgeworfen werden konnten und
zum Entnehmen der ZIP-Diskette erst das System runter gefahren werden
musste?
Jetzt wo du's erwähnst. Ja, irgendwas war da. Aber ich erinnere mich nur
noch an die Hardware-seitige Limitierung - bei SCSI?. Das man ein
Solches Medium (IMHO: Auch als Festplatte formatiert) nicht auswerfen
durfte weil der (SCSI) Controller das für diesen Medientyp (Festplatte)
nicht vorsah. Hab ich mit einer 88MB Syquest so erlebt. Im Umkehrschluß
mußte man die im Controller als "Removable" markieren. Aber dann mußte
sie als eine Art Superfloppy formatiert werden, dann konnte man sie aus
auswerfen. Ohne das komplette System neu starten zu müssen. Das ist aber
jetzt echt lange her.


Kay
--
Posted via leafnode
Marcel Mueller
2021-01-01 01:38:08 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Gerald E:scher
Mindestens eine meiner handvoll ZIP-Disketten habe ich ebenfalls mit
HPFS formatiert. Aber war da nicht irgendetwas, dass mit HPFS
formatierte Wechselfestplatten nicht ausgeworfen werden konnten und
zum Entnehmen der ZIP-Diskette erst das System runter gefahren werden
musste?
Jetzt wo du's erwähnst. Ja, irgendwas war da. Aber ich erinnere mich nur
noch an die Hardware-seitige Limitierung - bei SCSI?. Das man ein
Solches Medium (IMHO: Auch als Festplatte formatiert) nicht auswerfen
durfte weil der (SCSI) Controller das für diesen Medientyp (Festplatte)
nicht vorsah.
Der Controller ist da vollkommen egal. Wenn man ein Medium entfernt, auf
das nicht zugegriffen wird, bekommt der das gar nicht mit.

Das mit dem "als Festplatte formatiert" hat nichts mit dem Controller zu
tun. Da geht es um Partitionstabelle versus Superfloppy (nur der Inhalt
einer Partition). Bei Superfloppy fehlt halt mangels Partitionstabelle
der Partitionstyp, der seinerzeit für die Erkennung des Dateisystems
erforderlich war. Und mit Partitionstabelle gab es früher tatsächlich
Betriebssysteme, die selbige nicht on the fly aktualisieren konnten. Das
wurde aber irgendwann per Servicepack behoben.


Marcel
Martin Wohlauer
2021-01-02 08:31:52 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Meines stellt sich allerdings »ein bisschen« tot. Das heißt, Linux
erkennt es durchaus als Massenspeichergerät.
Also der Controller lebt noch.
Genau. Nur die Laufwerksmechanik macht nix.
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Allerdings wenn man eine
Disk einlegt, tut die normalerweise anlaufende Motor-Mechanik gar
nichts. Das war nicht immer so, seit ich das habe. Das Laufwerk lag
jetzt ca. zwei Jahre im Regal. Davor lief es durchaus. Die Disks sind es
nicht. Die laufen in einem internen ZIP-Laufwerk tadellos.
Das kann alles mögliche sein. Motor mag nicht mehr, weil irgendwas
klemmt, Servo will nicht, Endschalter vom Servo geht nicht, weshalb er
die Startposition nicht findet, last but not least könnte auch die
Firmware im Flash-ROM sich verändert haben. Oder aber das (Billig-)Teil
hat gar kein Firmware-ROM und selbige muss jedes mal erst vom
(Windows-)Treiber in das Gerät eingespielt werden. Wenn Linux dann
selbige nicht hat oder die Notwendigkeit dafür nicht erkennt, war es das
auch. Ich weiß jetzt nicht, ob diese USB-Unart auch auf die ZIPs
zutrifft. Ich kenne nur die älteren SCSI- oder Parallel-Port-Modelle.
Das klingt nach einer Menge Dinge, die man nicht wirklich ändern könnte
(außer man schlachtet ein anderes Laufwerk, das auch defekt ist, aber an
was anderem) und nach einer Menge Aufwand. Welche Spannung verträgt denn
der Motor? Weißt du das? Den könnte ich ja mal kurz anlaufen lassen
versuchen. (Oder sollte ich das lieber lassen, weil ich mit der Spannung
dann die Platine dahinter grille?)
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Jetzt die Frage: Ist das ein Derivat des click-of-death?
Nein. Der zerstört auch jede eingelegten Disks und macht typische
Klack-Geräusche.
Immerhin, dann ist es das nicht.
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Bzw. ist da
ggf. noch was zu retten? Wäre echt schade, das dem Wertstoffhof zukommen
zu lassen, wenn da noch was ginge.
Du wirst nicht umhin kommen, das Laufwerk zu öffnen. Vielleicht findet
man den Defekt.
Das hatte ich schon versucht. Allerdings ohne Erfolg. Und da die Platine
auch schön lackiert ist, konnte ich nicht mal richtig messen, welche
Spannung am Ende aus dem USB-Port noch raus kommt.

Grüßle,

Martin.
Marcel Mueller
2021-01-02 11:34:16 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Du wirst nicht umhin kommen, das Laufwerk zu öffnen. Vielleicht findet
man den Defekt.
Das hatte ich schon versucht. Allerdings ohne Erfolg. Und da die Platine
auch schön lackiert ist, konnte ich nicht mal richtig messen, welche
Spannung am Ende aus dem USB-Port noch raus kommt.
Ich meinte jetzt eher bei der Arbeit zusehen.
- Läuft der Spindelmotor an?
- Bewegt sich der Servo?
- Passiert beim Einlegen des Mediums überhaupt irgendwas?


Marcel
Martin Wohlauer
2021-01-03 08:56:59 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Du wirst nicht umhin kommen, das Laufwerk zu öffnen. Vielleicht findet
man den Defekt.
Das hatte ich schon versucht. Allerdings ohne Erfolg. Und da die Platine
auch schön lackiert ist, konnte ich nicht mal richtig messen, welche
Spannung am Ende aus dem USB-Port noch raus kommt.
Ich meinte jetzt eher bei der Arbeit zusehen.
Habe ich, deswegen hatte ich es auf gemacht.
Post by Marcel Mueller
- Läuft der Spindelmotor an?
- Bewegt sich der Servo?
- Passiert beim Einlegen des Mediums überhaupt irgendwas?
Da passiert gar nichts, keine Bewegung, kein Geräusch, nix. Weder die
Spindel noch der kleine Motor an der Ecke, der die Kopfmechanik bewegen
soll. Deswegen bin ich ja so verwundert. Was vor 2 Jahren noch einfach
nur lief, tut jetzt nichts, außer sich beim USB-Controller richtig
melden. Dass die mechanischen Teile was abbekommen haben (da zähle ich
jetzt mal den Motor dazu) kann ich kaum glauben. Ist nicht runter
gefallen oder ähnliches. Das lag wirklich nur rum.

Die These mit irgendwelchen Sensoren verdreckt wäre natürlich möglich,
aber die Laufwerke haben ja alle genau aus dem Grund eine extra Klappe,
die verhindern soll, dass alles einstaubt. Als ich das auf gemacht habe,
sah das auch gut aus. Die Klappe hat ihren Job gemacht. Der Sensor war
frei. Sicherheitshalber auch nochmal ausgepustet mit einem kurzen
Druckluftpupser aus der Dose. Da sollte sich nichts am Sensor befunden.
Erscheint mir daher auch nicht plausibel. Mir fallen auch nur zwei
Möglichkeiten ein, die plausibel sind: Kontaktprobleme in der Buchse
(USB-Kabel war egal welches ich nehme), auch wenn die gut aussehen. Oder
aber dass tatsächlich einer der Chips bzw. ROMs die Biege gemacht hat.
Alt genug wäre das Zeug ja durchaus.

Grüßle,

Martin.
Marcel Mueller
2021-01-03 19:15:11 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Du wirst nicht umhin kommen, das Laufwerk zu öffnen. Vielleicht findet
man den Defekt.
Das hatte ich schon versucht. Allerdings ohne Erfolg. Und da die Platine
auch schön lackiert ist, konnte ich nicht mal richtig messen, welche
Spannung am Ende aus dem USB-Port noch raus kommt.
Ich meinte jetzt eher bei der Arbeit zusehen.
Habe ich, deswegen hatte ich es auf gemacht.
Post by Marcel Mueller
- Läuft der Spindelmotor an?
- Bewegt sich der Servo?
- Passiert beim Einlegen des Mediums überhaupt irgendwas?
Da passiert gar nichts, keine Bewegung, kein Geräusch, nix. Weder die
Spindel noch der kleine Motor an der Ecke, der die Kopfmechanik bewegen
soll. Deswegen bin ich ja so verwundert. Was vor 2 Jahren noch einfach
nur lief, tut jetzt nichts, außer sich beim USB-Controller richtig
melden. Dass die mechanischen Teile was abbekommen haben (da zähle ich
jetzt mal den Motor dazu) kann ich kaum glauben. Ist nicht runter
gefallen oder ähnliches. Das lag wirklich nur rum.
Dann wären die ersten Startpunkte tatsächlich, ob das Einlegen des
Mediums überhaupt bemerkt wird.

Auch solltest du mal die Logs nach USB-Fehlern durchsuchen. Falls die
Genehmigung für 500mA nicht funktioniert hat, darf das Laufwerk auch
nicht anlaufen.
Post by Martin Wohlauer
Mir fallen auch nur zwei
Möglichkeiten ein, die plausibel sind: Kontaktprobleme in der Buchse
(USB-Kabel war egal welches ich nehme), auch wenn die gut aussehen. Oder
Ich glaube nicht, dass das Laufwerk dann am Bus sichtbar wäre.
Post by Martin Wohlauer
aber dass tatsächlich einer der Chips bzw. ROMs die Biege gemacht hat.
Alt genug wäre das Zeug ja durchaus.
Das kann natürlich auch mal passieren.

Die Frage ist halt /wo/ die Firmware für das Gerät liegt und ob man die
neu rein schreiben kann. Es gibt da bei USB üblicherweise zwei Varianten.
Einmal kann sie in einem Flash-ROM liegen, und das könnte sich über die
Jahrzehnte Teilen seines Inhalts entledigt haben. In dem Fall hilft neu
Flashen, falls das noch geht. Dazu braucht man aber erst mal ein
geeignetes herstellerspezifisches Programm.

Manche USB-Devices haben aber das Flash-ROM auch eingespart und nur eine
Minimalfunktionalität fest implementiert. Diese Devices müssen nach dem
Anstecken vom Treiber erst mit der passenden Firmware versorgt werden.
Dann ist die spannende Frage, ob in linux-firmware eine Firmware für
genau dieses Device mit enthalten ist oder nicht. Wenn nein, bleibt es
unbenutzbar. Erkennen kann man diese Situation daran, dass das Gerät nur
mit speziellem Treiber funktioniert und nicht mit generischen USB
Massenspeicher-Treibern.


Marcel
Martin Wohlauer
2021-01-07 06:44:17 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Du wirst nicht umhin kommen, das Laufwerk zu öffnen. Vielleicht findet
man den Defekt.
Das hatte ich schon versucht. Allerdings ohne Erfolg. Und da die Platine
auch schön lackiert ist, konnte ich nicht mal richtig messen, welche
Spannung am Ende aus dem USB-Port noch raus kommt.
Ich meinte jetzt eher bei der Arbeit zusehen.
Habe ich, deswegen hatte ich es auf gemacht.
Post by Marcel Mueller
- Läuft der Spindelmotor an?
- Bewegt sich der Servo?
- Passiert beim Einlegen des Mediums überhaupt irgendwas?
Da passiert gar nichts, keine Bewegung, kein Geräusch, nix. Weder die
Spindel noch der kleine Motor an der Ecke, der die Kopfmechanik bewegen
soll. Deswegen bin ich ja so verwundert. Was vor 2 Jahren noch einfach
nur lief, tut jetzt nichts, außer sich beim USB-Controller richtig
melden. Dass die mechanischen Teile was abbekommen haben (da zähle ich
jetzt mal den Motor dazu) kann ich kaum glauben. Ist nicht runter
gefallen oder ähnliches. Das lag wirklich nur rum.
Dann wären die ersten Startpunkte tatsächlich, ob das Einlegen des
Mediums überhaupt bemerkt wird.
Auch solltest du mal die Logs nach USB-Fehlern durchsuchen.
Das' noch eine gute Idee. dmesg allein hat offenbar nicht gereicht, mir
die ganze Wahrheit zu sagen.
Post by Marcel Mueller
Falls die Genehmigung für 500mA nicht funktioniert hat, darf das
Laufwerk auch nicht anlaufen.
In die Richtung dachte ich zunächst auch, und bisschen was komisches
steht dann auch im syslog. Erst mal dmesg:

| [ 918.537207] usb 1-2.4: new full-speed USB device number 8 using
xhci_hcd
| [ 918.669666] usb 1-2.4: New USB device found, idVendor=059b,
idProduct=0033, bcdDevice= 1.00
| [ 918.669669] usb 1-2.4: New USB device strings: Mfr=1, Product=2,
SerialNumber=5
| [ 918.669671] usb 1-2.4: Product: USB Zip 100
| [ 918.669671] usb 1-2.4: Manufacturer: Iomega
| [ 918.669672] usb 1-2.4: SerialNumber: 0033480018ED6000
| [ 918.765456] usb-storage 1-2.4:1.0: USB Mass Storage device detected
| [ 918.765600] scsi host6: usb-storage 1-2.4:1.0
| [ 918.765699] usbcore: registered new interface driver usb-storage
| [ 918.767512] usbcore: registered new interface driver uas

Und das syslog weiß dann noch:

| Jan 7 07:36:48 Saturn mtp-probe: checking bus 1, device 8:
"/sys/devices/pci0000:00/0000:00:01.2/0000:20:00.0/0000:21:08.0/0000:2a:00.1/usb1/1-2/1-2.4"
| Jan 7 07:36:48 Saturn mtp-probe: bus: 1, device: 8 was not an MTP device
| Jan 7 07:37:10 Saturn kernel: [ 940.604923] usb 1-2.4: reset
full-speed USB device number 8 using xhci_hcd

Klingt jetzt doch wieder gar nicht so gut. Der unmotivierte Reset klingt
zumindest nicht Problemen. Wenn ich eine Disk einlege, passiert aber auf
Log-Ebene auch nichts.
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Mir fallen auch nur zwei
Möglichkeiten ein, die plausibel sind: Kontaktprobleme in der Buchse
(USB-Kabel war egal welches ich nehme), auch wenn die gut aussehen. Oder
Ich glaube nicht, dass das Laufwerk dann am Bus sichtbar wäre.
Ich dachte halt in die Richtung Spannung 5 V kommt schon noch an, Strom
reicht auch noch für die Ekeltronik, aber sobald mehr gezogen wird
(Motor) macht sich der Kontaktwiderstand dann doch bemerkbar.
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
aber dass tatsächlich einer der Chips bzw. ROMs die Biege gemacht hat.
Alt genug wäre das Zeug ja durchaus.
Das kann natürlich auch mal passieren.
Die Frage ist halt /wo/ die Firmware für das Gerät liegt und ob man die
neu rein schreiben kann. Es gibt da bei USB üblicherweise zwei Varianten.
Einmal kann sie in einem Flash-ROM liegen, und das könnte sich über die
Jahrzehnte Teilen seines Inhalts entledigt haben. In dem Fall hilft neu
Flashen, falls das noch geht. Dazu braucht man aber erst mal ein
geeignetes herstellerspezifisches Programm.
Fällt also wohl auch flach.
Post by Marcel Mueller
Manche USB-Devices haben aber das Flash-ROM auch eingespart und nur eine
Minimalfunktionalität fest implementiert. Diese Devices müssen nach dem
Anstecken vom Treiber erst mit der passenden Firmware versorgt werden.
Dann ist die spannende Frage, ob in linux-firmware eine Firmware für
genau dieses Device mit enthalten ist oder nicht. Wenn nein, bleibt es
unbenutzbar. Erkennen kann man diese Situation daran, dass das Gerät nur
mit speziellem Treiber funktioniert und nicht mit generischen USB
Massenspeicher-Treibern.
Da muss ich jetzt doch einhaken, weil ich mir nicht sicher bin. Frage in
die Runde: Wurden die ZIP-Treiber evtl. aus dem Kernel entfernt? Denn
das einzige, was sich in der Zwischenzeit tatsächlich geändert hat ist,
das ich meine Systeme aktualisiert habe. Da kamen dann natürlich auch
irgendwann neue Kernel mit drauf. Aktuell z. B. bei mir 4.19.0-13-amd64.
Unter Windows ist das Bild aber nicht anders. Das erscheint das Laufwerk
vom Namen her richtig zu erkennen, aber gehen tut's deswegen noch lange
nicht.

Grüßle,

Martin.
Marcel Mueller
2021-01-07 09:37:38 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Auch solltest du mal die Logs nach USB-Fehlern durchsuchen.
In die Richtung dachte ich zunächst auch, und bisschen was komisches
[...]
Post by Martin Wohlauer
"/sys/devices/pci0000:00/0000:00:01.2/0000:20:00.0/0000:21:08.0/0000:2a:00.1/usb1/1-2/1-2.4"
| Jan  7 07:36:48 Saturn mtp-probe: bus: 1, device: 8 was not an MTP device
Das ist soweit in Ordnung. Der MTP-Kram ist AFAIK für Kameras, die sich
sowohl als Massenspeicher als auch als MTP melden.
Post by Martin Wohlauer
| Jan  7 07:37:10 Saturn kernel: [  940.604923] usb 1-2.4: reset
full-speed USB device number 8 using xhci_hcd
Klingt jetzt doch wieder gar nicht so gut. Der unmotivierte Reset klingt
zumindest nicht Problemen. Wenn ich eine Disk einlege, passiert aber auf
Log-Ebene auch nichts.
Da stört vor allem, dass es dazwischen so lange gedauert hat.
Kabelprobleme?
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Die Frage ist halt /wo/ die Firmware für das Gerät liegt und ob man die
neu rein schreiben kann. Es gibt da bei USB üblicherweise zwei Varianten.
Einmal kann sie in einem Flash-ROM liegen, und das könnte sich über die
Jahrzehnte Teilen seines Inhalts entledigt haben. In dem Fall hilft neu
Flashen, falls das noch geht. Dazu braucht man aber erst mal ein
geeignetes herstellerspezifisches Programm.
Fällt also wohl auch flach.
Falls es Firmware-Updates vom Hersteller gab, mglw. nicht.
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Manche USB-Devices haben aber das Flash-ROM auch eingespart und nur eine
Minimalfunktionalität fest implementiert. Diese Devices müssen nach dem
Anstecken vom Treiber erst mit der passenden Firmware versorgt werden.
Dann ist die spannende Frage, ob in linux-firmware eine Firmware für
genau dieses Device mit enthalten ist oder nicht. Wenn nein, bleibt es
unbenutzbar. Erkennen kann man diese Situation daran, dass das Gerät nur
mit speziellem Treiber funktioniert und nicht mit generischen USB
Massenspeicher-Treibern.
Da muss ich jetzt doch einhaken, weil ich mir nicht sicher bin. Frage in
die Runde: Wurden die ZIP-Treiber evtl. aus dem Kernel entfernt?
USB-ZIP braucht keine speziellen Treiber. Nur diese unsäglichen
Parallelport-ZIP brauchten spezielle Treiber. SCSI und USB nicht.

Wenn man den alten Anleitungen für Kernel 2.4 glauben schenkt, brauchten
die USB-ZIPs nie eine externe Firmware und laufen komplett mit
USB-Standardtreiber. Diese Unart wurde wohl erst später Mode.
Post by Martin Wohlauer
Denn
das einzige, was sich in der Zwischenzeit tatsächlich geändert hat ist,
das ich meine Systeme aktualisiert habe. Da kamen dann natürlich auch
irgendwann neue Kernel mit drauf. Aktuell z. B. bei mir 4.19.0-13-amd64.
Unter Windows ist das Bild aber nicht anders. Das erscheint das Laufwerk
vom Namen her richtig zu erkennen, aber gehen tut's deswegen noch lange
nicht.
Ich bleibe bei Hardwaredefekt.
M.E. müsste das Laufwerk eine eingelegte Disk sofort andrehen, auch,
wenn der PC noch nicht darauf zugreift.


marcel
Martin Wohlauer
2021-01-08 08:59:57 UTC
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Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Auch solltest du mal die Logs nach USB-Fehlern durchsuchen.
In die Richtung dachte ich zunächst auch, und bisschen was komisches
[...]
Post by Martin Wohlauer
"/sys/devices/pci0000:00/0000:00:01.2/0000:20:00.0/0000:21:08.0/0000:2a:00.1/usb1/1-2/1-2.4"
| Jan  7 07:36:48 Saturn mtp-probe: bus: 1, device: 8 was not an MTP device
Das ist soweit in Ordnung. Der MTP-Kram ist AFAIK für Kameras, die sich
sowohl als Massenspeicher als auch als MTP melden.
Eh klar. Handies und so Geraffel.
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
| Jan  7 07:37:10 Saturn kernel: [  940.604923] usb 1-2.4: reset
full-speed USB device number 8 using xhci_hcd
Klingt jetzt doch wieder gar nicht so gut. Der unmotivierte Reset klingt
zumindest nicht Problemen. Wenn ich eine Disk einlege, passiert aber auf
Log-Ebene auch nichts.
Da stört vor allem, dass es dazwischen so lange gedauert hat.
Kabelprobleme?
Also mit drei verschiedenen USB-Kabel hat er das jetzt immer pünktlich
nach 22 Sekunden gemacht.
Post by Marcel Mueller
Post by Martin Wohlauer
Post by Marcel Mueller
Manche USB-Devices haben aber das Flash-ROM auch eingespart und nur eine
Minimalfunktionalität fest implementiert. Diese Devices müssen nach dem
Anstecken vom Treiber erst mit der passenden Firmware versorgt werden.
Dann ist die spannende Frage, ob in linux-firmware eine Firmware für
genau dieses Device mit enthalten ist oder nicht. Wenn nein, bleibt es
unbenutzbar. Erkennen kann man diese Situation daran, dass das Gerät nur
mit speziellem Treiber funktioniert und nicht mit generischen USB
Massenspeicher-Treibern.
Da muss ich jetzt doch einhaken, weil ich mir nicht sicher bin. Frage in
die Runde: Wurden die ZIP-Treiber evtl. aus dem Kernel entfernt?
USB-ZIP braucht keine speziellen Treiber. Nur diese unsäglichen
Parallelport-ZIP brauchten spezielle Treiber. SCSI und USB nicht.
Gut, mit was anderem als IDE oder USB würde ich mich eh nicht rum schlagen.
Post by Marcel Mueller
Wenn man den alten Anleitungen für Kernel 2.4 glauben schenkt, brauchten
die USB-ZIPs nie eine externe Firmware und laufen komplett mit
USB-Standardtreiber. Diese Unart wurde wohl erst später Mode.
Das hätte ich aus der Angabe, dass er es als USB-Massenspeichergerät
behandelt, auch geschlossen, war mir nur nicht sicher.

Grüßle,

Martin.
Chr. Maercker
2021-01-04 08:19:02 UTC
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Post by Martin Wohlauer
Da passiert gar nichts, keine Bewegung, kein Geräusch, nix.
Das näxte wäre die Betriebsspannung. Kommst Du an einige markante Punkte
(USB-Buchse, Motoranschlüsse, ...) mit Spannungmesser ran?
Post by Martin Wohlauer
Spindel noch der kleine Motor an der Ecke, der die Kopfmechanik bewegen
soll. Deswegen bin ich ja so verwundert. Was vor 2 Jahren noch einfach
nur lief, tut jetzt nichts, außer sich beim USB-Controller richtig
melden. Dass die mechanischen Teile was abbekommen haben (da zähle ich
jetzt mal den Motor dazu) kann ich kaum glauben. Ist nicht runter
gefallen oder ähnliches. Das lag wirklich nur rum.
Kuzschluss (hinter einem Widerstand) z.B. durch kaputten Elko oder so
was? Apropos Elkos: Wie lange war das Teil außer Betrieb?
Post by Martin Wohlauer
Die These mit irgendwelchen Sensoren verdreckt wäre natürlich möglich,
aber die Laufwerke haben ja alle genau aus dem Grund eine extra Klappe,
die verhindern soll, dass alles einstaubt. Als ich das auf gemacht habe,
sah das auch gut aus. Die Klappe hat ihren Job gemacht. Der Sensor war
frei. Sicherheitshalber auch nochmal ausgepustet mit einem kurzen
Druckluftpupser aus der Dose. Da sollte sich nichts am Sensor befunden.
Erscheint mir daher auch nicht plausibel. Mir fallen auch nur zwei
Möglichkeiten ein, die plausibel sind: Kontaktprobleme in der Buchse
(USB-Kabel war egal welches ich nehme), auch wenn die gut aussehen. Oder
aber dass tatsächlich einer der Chips bzw. ROMs die Biege gemacht hat.
Hat das Gerät mehrere ROMs? Sonst würde dagegen sprechen, dass es am USB
noch korrekt erkannt wird.
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Martin Wohlauer
2021-01-07 06:55:42 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Martin Wohlauer
Da passiert gar nichts, keine Bewegung, kein Geräusch, nix.
Das näxte wäre die Betriebsspannung. Kommst Du an einige markante Punkte
(USB-Buchse, Motoranschlüsse, ...) mit Spannungmesser ran?
Am Motor, ja. 0V. Nix, auch nicht wenn man gerade eine Disk eingelegt
hat, wenn der ganze Zauber ja loslegen sollte.
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Wohlauer
Spindel noch der kleine Motor an der Ecke, der die Kopfmechanik bewegen
soll. Deswegen bin ich ja so verwundert. Was vor 2 Jahren noch einfach
nur lief, tut jetzt nichts, außer sich beim USB-Controller richtig
melden. Dass die mechanischen Teile was abbekommen haben (da zähle ich
jetzt mal den Motor dazu) kann ich kaum glauben. Ist nicht runter
gefallen oder ähnliches. Das lag wirklich nur rum.
Kuzschluss (hinter einem Widerstand) z.B. durch kaputten Elko oder so
was? Apropos Elkos: Wie lange war das Teil außer Betrieb?
2 Jahre. Die sehen noch gut aus, keine gelüpften Hütchen oder ähnliches.
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Wohlauer
Die These mit irgendwelchen Sensoren verdreckt wäre natürlich möglich,
aber die Laufwerke haben ja alle genau aus dem Grund eine extra Klappe,
die verhindern soll, dass alles einstaubt. Als ich das auf gemacht habe,
sah das auch gut aus. Die Klappe hat ihren Job gemacht. Der Sensor war
frei. Sicherheitshalber auch nochmal ausgepustet mit einem kurzen
Druckluftpupser aus der Dose. Da sollte sich nichts am Sensor befunden.
Erscheint mir daher auch nicht plausibel. Mir fallen auch nur zwei
Möglichkeiten ein, die plausibel sind: Kontaktprobleme in der Buchse
(USB-Kabel war egal welches ich nehme), auch wenn die gut aussehen. Oder
aber dass tatsächlich einer der Chips bzw. ROMs die Biege gemacht hat.
Hat das Gerät mehrere ROMs? Sonst würde dagegen sprechen, dass es am USB
noch korrekt erkannt wird.
Sehen kann ich nur zwei IC-artige Dinge aber ich kriege die Platine
nicht von der Laufwerksmechanik gelöst, weil eher die Schraube sich
vernudelt, als dass sie sich löst.

Grüßle,

Martin.
Kay Martinen
2021-01-07 20:34:46 UTC
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Post by Martin Wohlauer
Post by Chr. Maercker
Das näxte wäre die Betriebsspannung. Kommst Du an einige markante Punkte
(USB-Buchse, Motoranschlüsse, ...) mit Spannungmesser ran?
Am Motor, ja. 0V. Nix, auch nicht wenn man gerade eine Disk eingelegt
hat, wenn der ganze Zauber ja loslegen sollte.
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Wohlauer
Spindel noch der kleine Motor an der Ecke, der die Kopfmechanik bewegen
soll. Deswegen bin ich ja so verwundert. Was vor 2 Jahren noch einfach
nur lief, tut jetzt nichts, außer sich beim USB-Controller richtig
melden. Dass die mechanischen Teile was abbekommen haben (da zähle ich
jetzt mal den Motor dazu) kann ich kaum glauben. Ist nicht runter
gefallen oder ähnliches. Das lag wirklich nur rum.
Kuzschluss (hinter einem Widerstand) z.B. durch kaputten Elko oder so
was? Apropos Elkos: Wie lange war das Teil außer Betrieb?
2 Jahre. Die sehen noch gut aus, keine gelüpften Hütchen oder ähnliches.
Es gäbe da noch eine Möglichkeit. Motoren sind vor allem erst mal
Elektromagnetische Teile die nach langer Lagerung ggf. erst mal wieder
magnetisch Ähem Aufgeladen werden müssten. Und mir kommt grad so in den
Sinn das der vielleicht einfach nur so niederohmig ist das er im
Anlaufmoment mehr Strom ziehen möchte als der USB-Port hergibt. Ergebnis
wäre das die Spannung ein bricht (=Kurzschluß) und daher evtl. der von
dir berichtete Gerätereset her rührt. Oder seine Lager sind schwerer
beweglich und er schafft es einfach nicht an zu laufen. Gleicher Effekt:
Hoher Strom=Spannungseinbruch. Wenn das Gerät keine Externe
Stromversorgung vorsieht und du da keine dran basteln magst...
vielleicht hast du ein USB-Netzteil das mehr als 500mA liefern kann und
es auch tut. Laufwerk anschließen und Disk einlegen und schauen ob sich
was tut wäre ein Versuch wert.

Wenn er dann zumindest zuckt wäre das ein Schritt weiter.

Kay
--
Posted via leafnode
Martin Wohlauer
2021-01-08 09:04:42 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Martin Wohlauer
Post by Chr. Maercker
Das näxte wäre die Betriebsspannung. Kommst Du an einige markante Punkte
(USB-Buchse, Motoranschlüsse, ...) mit Spannungmesser ran?
Am Motor, ja. 0V. Nix, auch nicht wenn man gerade eine Disk eingelegt
hat, wenn der ganze Zauber ja loslegen sollte.
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Wohlauer
Spindel noch der kleine Motor an der Ecke, der die Kopfmechanik bewegen
soll. Deswegen bin ich ja so verwundert. Was vor 2 Jahren noch einfach
nur lief, tut jetzt nichts, außer sich beim USB-Controller richtig
melden. Dass die mechanischen Teile was abbekommen haben (da zähle ich
jetzt mal den Motor dazu) kann ich kaum glauben. Ist nicht runter
gefallen oder ähnliches. Das lag wirklich nur rum.
Kuzschluss (hinter einem Widerstand) z.B. durch kaputten Elko oder so
was? Apropos Elkos: Wie lange war das Teil außer Betrieb?
2 Jahre. Die sehen noch gut aus, keine gelüpften Hütchen oder ähnliches.
Es gäbe da noch eine Möglichkeit. Motoren sind vor allem erst mal
Elektromagnetische Teile die nach langer Lagerung ggf. erst mal wieder
magnetisch Ähem Aufgeladen werden müssten. Und mir kommt grad so in den
Sinn das der vielleicht einfach nur so niederohmig ist das er im
Anlaufmoment mehr Strom ziehen möchte als der USB-Port hergibt. Ergebnis
wäre das die Spannung ein bricht (=Kurzschluß) und daher evtl. der von
dir berichtete Gerätereset her rührt. Oder seine Lager sind schwerer
Hoher Strom=Spannungseinbruch. Wenn das Gerät keine Externe
Stromversorgung vorsieht und du da keine dran basteln magst...
vielleicht hast du ein USB-Netzteil das mehr als 500mA liefern kann und
es auch tut. Laufwerk anschließen und Disk einlegen und schauen ob sich
was tut wäre ein Versuch wert.
Wenn er dann zumindest zuckt wäre das ein Schritt weiter.
Naja, aber wenn da 0 V anliegen, wird da nix zucken. Oder missverstehe
ich da was? Mein Eindruck ist, es kommt noch nicht mal was von der
Steuer-Ekel-Tronik am Motor an, der dann selbstverständlich nichts
macht. Oder vermutest du, dass es da deinen safeguard gibt, dass er
nicht versucht, Strom durch einen Motor zu jagen, der sich nicht bewegen
kann?

Grüßle,

Martin.

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