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Retrogaming Made in France
(zu alt für eine Antwort)
Marco Scholz
2021-01-17 20:03:34 UTC
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Retrogaming Made in France
French Videogame Classics
A look back at ten important French titles, and cult hits, in the
history of videogaming.

https://www.arte.tv/en/videos/RC-018035/retrogaming-made-in-france/
--
D985D9B7F64A18003122D7E51C3EEBEA41E77EEE 10011 10011 ▞
Andreas Kohlbach
2021-01-18 02:55:16 UTC
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Post by Marco Scholz
Retrogaming Made in France
French Videogame Classics
A look back at ten important French titles, and cult hits, in the
history of videogaming.
https://www.arte.tv/en/videos/RC-018035/retrogaming-made-in-france/
Scheint, Arte mag meine Location nicht. Vielleicht haben die etwas gegen
französisch sprechende Gegenden? ;-)

Sonst sind mir die Spiele unbekannt und zudem zu jung. Ich ziehe eine
Linie bei etwa 1987. Fast alles danach empfinde ich als ziemlich
uninteressant.

Trotzdem danke für den Link. Immer gut zu wissen, dass Retrogaming
überall auf der Welt beliebt ist.
--
Andreas
Marco Scholz
2021-01-18 12:41:52 UTC
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On 2021-01-18, Andreas Kohlbach <***@spamfence.net> wrote:
[...]
Post by Andreas Kohlbach
Sonst sind mir die Spiele unbekannt und zudem zu jung. Ich ziehe eine
Linie bei etwa 1987. Fast alles danach empfinde ich als ziemlich
uninteressant.
Ich kannte die Spiele vorher auch nicht. Ich fand die kurzen clips aber
interessant. Einer der Programmierer von Dune hat sich mit Fraktalen
bschäftigt, um die komplexen Welten möglichst datensparsam im Spiel zu
generieren. Das hat mich an Elite erinnert. Dort hatten die
Programmierer die Fibonacci Reihe verwendet:

The Guardian, Masters of their universe
https://www.theguardian.com/books/2003/oct/18/features.weekend

Mitte der 90er hatten wir in der Studenten-WG viel Spass mit Duke Nukem
3D, Descent 2 und Shadow Warrior, multiplayer über 10BASE2 (RG58) Thin
Ethernet.
--
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Marco Scholz
2021-01-18 12:54:20 UTC
Permalink
Post by Marco Scholz
interessant. Einer der Programmierer von Dune hat sich mit Fraktalen
Captain Blood, nicht Dune...
--
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Wolf gang P u f f e
2021-01-18 09:02:30 UTC
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Post by Marco Scholz
Retrogaming Made in France
French Videogame Classics
A look back at ten important French titles, and cult hits, in the
history of videogaming.
https://www.arte.tv/en/videos/RC-018035/retrogaming-made-in-france/
Eines der Filmchen (Dune) angeklickt und ich musste schon in der ersten
Minute herzlich lachen.
Zu sehen ein ZX81, Bildschirm, Eingabeprompt, man hört Tasten klappern,
am Bildschirm tat sich was, und wieder war der ZX81 zu sehen.
Also mein ZX81 hat nie geklappert beim Tippen!
Wie auch bei der verdammt straffen Folientastatur.

W.
Nils M Holm
2021-01-18 09:17:13 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Eines der Filmchen (Dune) angeklickt und ich musste schon in der ersten
Minute herzlich lachen.
Zu sehen ein ZX81, Bildschirm, Eingabeprompt, man h?rt Tasten klappern,
Auch wenn es unwahrscheinlich ist:

https://k1.spdns.de/Vintage/Sinclair/80/Peripherals/Keyboards/dk%27tronics%20Keyboard/
--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org
Marco Scholz
2021-01-18 12:48:49 UTC
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On 2021-01-18, Wolf gang P u f f e <***@gmx.com> wrote:
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Zu sehen ein ZX81, Bildschirm, Eingabeprompt, man hört Tasten klappern,
am Bildschirm tat sich was, und wieder war der ZX81 zu sehen.
Das war ein ZX80. Der aber auch nicht klappert.
--
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Andreas Kohlbach
2021-01-18 17:18:05 UTC
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Post by Marco Scholz
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Zu sehen ein ZX81, Bildschirm, Eingabeprompt, man hört Tasten klappern,
am Bildschirm tat sich was, und wieder war der ZX81 zu sehen.
Das war ein ZX80. Der aber auch nicht klappert.
Jetzt wird es für mich doch interessant, dass ich mich mal nach einem
offenen freien deutschen oder französischen Proxy-Server umsehen sollte,
um da sehen zu können.

Sinclair war sparsam auf Teufel komm raus. Da hätte sich selbst Tramiel
noch eine Scheibe von abschneiden können. Ich fand es erachtenswert, dass
für den Spectrum absichtlich kaputte RAM Chips erworben wurden, da die
als Ausschussware billiger waren. In einigen 8K Chips funktionierten nur
4K zuverlässig. Hat man halt die doppelte Menge an Chips eingelötet, was
immer noch preiswerter als voll funktionierende RAM-Chips war.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Gerrit Heitsch
2021-01-18 17:32:41 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Marco Scholz
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Zu sehen ein ZX81, Bildschirm, Eingabeprompt, man hört Tasten klappern,
am Bildschirm tat sich was, und wieder war der ZX81 zu sehen.
Das war ein ZX80. Der aber auch nicht klappert.
Jetzt wird es für mich doch interessant, dass ich mich mal nach einem
offenen freien deutschen oder französischen Proxy-Server umsehen sollte,
um da sehen zu können.
Sinclair war sparsam auf Teufel komm raus. Da hätte sich selbst Tramiel
noch eine Scheibe von abschneiden können. Ich fand es erachtenswert, dass
für den Spectrum absichtlich kaputte RAM Chips erworben wurden, da die
als Ausschussware billiger waren. In einigen 8K Chips funktionierten nur
4K zuverlässig. Hat man halt die doppelte Menge an Chips eingelötet, was
immer noch preiswerter als voll funktionierende RAM-Chips war.
Das stimmt so nicht ganz... Der Spectrum hat 16K, die von der ULA
verwaltet werden, in 8 Stück 16Kx1 DRAMs, die bekannten 4116 mit den 3
Betriebsspannungen was einen Spannungswandler auf der Platine nötig
machte um +12V und -5V zu erzeugen.

Die zu den maximal möglichen 48K noch fehlenden 32 KB wurden mit 8 Stück
TMS4532 aufgebaut, das waren die teildefekten 4164 die nur zur Hälfte
benutzt wurden. Es waren aber trotzdem 32Kx1 RAMs.

Ob das wirklich billiger war als gleich 4164 (wie beim C64) zu verwenden
ist fraglich, aber als das Design mit den zwei Speicherbänken einmal
fertig war konnte man da nicht mehr einfach von weg.

Wo beim Spectrum wirklich gespart wurde war I/O und Video. Die ULA
kannte genau einen Modus, lieferte genau einen IRQ pro Frame und hatte
genau einen I/O-Pin für den Kasettenrecorder. Aber man brauchte so
keinen 'teuren' Fullcustom-Chip entwerfen wie es Commodore immer gemacht
hat sondern konnte eine ULA anpassen.

Gerrit
Andreas Kohlbach
2021-01-19 22:42:57 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Andreas Kohlbach
Sinclair war sparsam auf Teufel komm raus. Da hätte sich selbst Tramiel
noch eine Scheibe von abschneiden können. Ich fand es erachtenswert, dass
für den Spectrum absichtlich kaputte RAM Chips erworben wurden, da die
als Ausschussware billiger waren. In einigen 8K Chips funktionierten nur
4K zuverlässig. Hat man halt die doppelte Menge an Chips eingelötet, was
immer noch preiswerter als voll funktionierende RAM-Chips war.
Das stimmt so nicht ganz... Der Spectrum hat 16K, die von der ULA
verwaltet werden, in 8 Stück 16Kx1 DRAMs, die bekannten 4116 mit den 3
Betriebsspannungen was einen Spannungswandler auf der Platine nötig
machte um +12V und -5V zu erzeugen.
Die zu den maximal möglichen 48K noch fehlenden 32 KB wurden mit 8
Stück TMS4532 aufgebaut, das waren die teildefekten 4164 die nur zur
Hälfte benutzt wurden. Es waren aber trotzdem 32Kx1 RAMs.
Danke. Da war das Video, aus dem ich die Info zog, nicht genug auf
Details eingegangen.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Wolf gang P u f f e
2021-01-20 08:48:11 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Andreas Kohlbach
Sinclair war sparsam auf Teufel komm raus. Da hätte sich selbst Tramiel
noch eine Scheibe von abschneiden können. Ich fand es erachtenswert, dass
für den Spectrum absichtlich kaputte RAM Chips erworben wurden, da die
als Ausschussware billiger waren. In einigen 8K Chips funktionierten nur
4K zuverlässig. Hat man halt die doppelte Menge an Chips eingelötet, was
immer noch preiswerter als voll funktionierende RAM-Chips war.
Das stimmt so nicht ganz... Der Spectrum hat 16K, die von der ULA
verwaltet werden, in 8 Stück 16Kx1 DRAMs, die bekannten 4116 mit den 3
Betriebsspannungen was einen Spannungswandler auf der Platine nötig
machte um +12V und -5V zu erzeugen.
Die zu den maximal möglichen 48K noch fehlenden 32 KB wurden mit 8 Stück
TMS4532 aufgebaut, das waren die teildefekten 4164 die nur zur Hälfte
benutzt wurden. Es waren aber trotzdem 32Kx1 RAMs.
Und hier im Osten hat man sogar das (das verarbeiten von Anfalltypen
bei Heimcomputern) nachgemacht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Robotron_Z_1013
Zitat:
"Die Produktion des Computers (Z1013) wurde ab Mitte 1985 unter anderem
mit dem Ziel geplant, die bei der aufwendigen Fertigung integrierter
Schaltkreise anfallende Ausschussware mit eingeschränkten
Leistungsdaten sinnvoll zu verwerten und zugleich staatliche
Forderungen nach „neuartigen Konsumgütern“ zu erfüllen."
Gerrit Heitsch
2021-01-20 09:18:16 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Und hier im Osten hat man sogar das (das verarbeiten von Anfalltypen
bei Heimcomputern) nachgemacht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Robotron_Z_1013
Auf der dort zu sehenden Platine sind allerdings bemerkenswert viele
TTLs aus Westproduktin zu finden.

Gerrit
Post by Wolf gang P u f f e
"Die Produktion des Computers (Z1013) wurde ab Mitte 1985 unter anderem
mit dem Ziel geplant, die bei der aufwendigen Fertigung integrierter
Schaltkreise anfallende Ausschussware mit eingeschränkten
Leistungsdaten sinnvoll zu verwerten und zugleich staatliche
Forderungen nach „neuartigen Konsumgütern“ zu erfüllen."
Wolf gang P u f f e
2021-01-22 13:15:29 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Wolf gang P u f f e
Und hier im Osten hat man sogar das (das verarbeiten von Anfalltypen
bei Heimcomputern) nachgemacht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Robotron_Z_1013
Auf der dort zu sehenden Platine sind allerdings bemerkenswert viele
TTLs aus Westproduktin zu finden.
Ja, die 74er TTLs aus dem NSW habe ich auch damals schon von einem
Bekannten aus einer Elektronikabteilung zum Basteln zugesteckt bekommen.
Das waren angeblich Restposten von Projekten, die ausgelaufen waren.
Die müssen also mal in Mengen in die DDR importiert oder vielleicht
irgendwie "beschafft" worden sein.
Aber warum?
Das betraf Typen wie 7400, 7474, 7402 und 74192. Also alles, was das
Hfo auch als "Streu und Schüttgut" produzierte.
Gerrit Heitsch
2021-01-23 17:24:11 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gerrit Heitsch
Post by Wolf gang P u f f e
Und hier im Osten hat man sogar das (das verarbeiten von Anfalltypen
bei Heimcomputern) nachgemacht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Robotron_Z_1013
Auf der dort zu sehenden Platine sind allerdings bemerkenswert viele
TTLs aus Westproduktin zu finden.
Ja, die 74er TTLs aus dem NSW habe ich auch damals schon von einem
Bekannten aus einer Elektronikabteilung zum Basteln zugesteckt bekommen.
Das waren angeblich Restposten von Projekten, die ausgelaufen waren.
Die müssen also mal in Mengen in die DDR importiert oder vielleicht
irgendwie "beschafft" worden sein.
Aber warum?
Das betraf Typen wie 7400, 7474, 7402 und 74192. Also alles, was das
Hfo auch als "Streu und Schüttgut" produzierte.
Entweder nicht genug oder die 'Nachbauten' aus dem Osten waren nicht
100% dieselben wie die Originale und funktionierten in manchen
Schaltungen nicht.

Gerrit
Ralf Kiefer
2021-01-23 18:31:55 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Entweder nicht genug oder die 'Nachbauten' aus dem Osten waren nicht
100% dieselben wie die Originale und funktionierten in manchen
Schaltungen nicht.
Keine Schwierigkeiten mit dem Raster der IC-Beinchen? Metrisch bei
Ostware, imperial beim Rest.

Gruß, Ralf
Gerrit Heitsch
2021-01-23 18:38:06 UTC
Permalink
Post by Ralf Kiefer
Post by Gerrit Heitsch
Entweder nicht genug oder die 'Nachbauten' aus dem Osten waren nicht
100% dieselben wie die Originale und funktionierten in manchen
Schaltungen nicht.
Keine Schwierigkeiten mit dem Raster der IC-Beinchen? Metrisch bei
Ostware, imperial beim Rest.
Die meisten TTLs sind kleine ICs, 20 Pins max. Da ist der Unterschied
zwischen 2.5mm und 2.54mm zwischen den Pins noch kein Problem.

Gerrit

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