Discussion:
Retro Computing mit "Youngtimern"
(zu alt für eine Antwort)
Arno Welzel
2020-08-11 11:40:56 UTC
Permalink
Kürzlich hat mir ein Freund einen gebrauchten Intel Xeon E5-1650v2
geschenkt, der bei einer Umrüstung übriggeblieben ist, weil er dachte,
dass ich damit vielleicht noch etwas anfangen kann.

Bei meinen Recherchen zum Alter der CPU und benötigtem Mainboard etc.
habe ich dann festgestellt, dass die CPU bereits vor rund 8 Jahren
vorgestellt wurde. Erstaunlicherweise gibt es aber immer noch passende
Mainboards mit einem 9 Jahre alten Intel X79-Chipsatz und Sockeln für
DDR3-RAM als Neuware von diversen chinesischen Anbietern und man findet
etliche Videos von 2019 und 2020, wo genau solche Hardware auf ihre
Nutzung für aktuelle Spiele getestet wird - mit dem Fazit, dass das rein
technisch durchaus brauchbar ist.

Fast 10 Jahre alte Hardware ist immer noch für aktuelle Gaming-PCs gut.
Sowas wäre noch vor einigen Jahren kaum vorstellbar gewesen.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Michael Bäuerle
2020-08-11 12:50:41 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Fast 10 Jahre alte Hardware ist immer noch für aktuelle Gaming-PCs gut.
Sowas wäre noch vor einigen Jahren kaum vorstellbar gewesen.
Für neuere Spiele ist vermutlich die verbaute Grafikkarte relevanter,
bzw. kann ein paar Schwächen der restlichen Maschine kaschieren.
Christian Winther
2020-08-11 15:39:35 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Kürzlich hat mir ein Freund einen gebrauchten Intel Xeon E5-1650v2
geschenkt, der bei einer Umrüstung übriggeblieben ist, weil er dachte,
dass ich damit vielleicht noch etwas anfangen kann.
Bei meinen Recherchen zum Alter der CPU und benötigtem Mainboard etc.
habe ich dann festgestellt, dass die CPU bereits vor rund 8 Jahren
vorgestellt wurde. Erstaunlicherweise gibt es aber immer noch passende
Mainboards mit einem 9 Jahre alten Intel X79-Chipsatz und Sockeln für
DDR3-RAM als Neuware von diversen chinesischen Anbietern und man findet
etliche Videos von 2019 und 2020, wo genau solche Hardware auf ihre
Nutzung für aktuelle Spiele getestet wird - mit dem Fazit, dass das rein
technisch durchaus brauchbar ist.
Fast 10 Jahre alte Hardware ist immer noch für aktuelle Gaming-PCs gut.
Sowas wäre noch vor einigen Jahren kaum vorstellbar gewesen.
Ich schreibe hier auf einer HP Z420 mit Intel Xeon E5-1620.
Ist mir vor Kurzem "zugelaufen" und ersetzt einen AMD Athlon II X4 605e.

Interessanterweise habe ich den vorhandenen HP ECC-RAM gegen HP
Registerd ECC-RAM (nach einer HP Proliant Server Speicheraufrüstung
übriggeblieben) mit mehr Kapazität (4x4) getauscht und das läuft bisher
problemlos. Tools wie HWINFO finden allerdings keinerlei Infos zum
verbauten Speicher, außer dass 16GB drin sind.

Nachteilig ist IMHO die etwas hohe TDP von 130W und dass die verbauten
Lüfter (CPU, RAM, Netzteil) in einem ruhigen Raum doch sehr hörbar sind.
Der extra dazugebaute Noctua Front-Lüfter NF-A12x25 ist nicht hörbar.

MfG Christian
Andreas Kohlbach
2020-08-11 20:10:23 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Kürzlich hat mir ein Freund einen gebrauchten Intel Xeon E5-1650v2
geschenkt, der bei einer Umrüstung übriggeblieben ist, weil er dachte,
dass ich damit vielleicht noch etwas anfangen kann.
Bei meinen Recherchen zum Alter der CPU und benötigtem Mainboard etc.
habe ich dann festgestellt, dass die CPU bereits vor rund 8 Jahren
vorgestellt wurde.
Huch, acht Jahre ist schon Retro? Okay, mag sein, erschreckte mich aber
gerade. Ich muss hier weiter an einem ebenfalls acht Jahre altem Notebook
arbeiten. Mein neuestes Spiel ist UT 2004. Sonst geht es per Emulator
richtig Retro. Original Pac Man, Space Invaders und so.
--
Andreas
Christian Potzinger
2020-08-12 04:43:54 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Huch, acht Jahre ist schon Retro? Okay, mag sein, erschreckte
mich aber gerade.
8 Jahre mag für einen (Spiele)PC zwar alt sein,
für Retro fehlen aber noch ein paar Jährchen.
Post by Andreas Kohlbach
Ich muss hier weiter an einem ebenfalls acht Jahre altem
Notebook arbeiten.
Wie es der Zufall so will, ist meine CPU ebenfalls 8 Jahre
alt (FX-8350). Wie Michael schon sagte: mit einer passenden
GPU gepaart, hat die noch richtig Saft für Spiele.
Post by Andreas Kohlbach
Mein neuestes Spiel ist UT 2004.
Das ist aber doppelt so alt...
Post by Andreas Kohlbach
Sonst geht es per Emulator richtig Retro.
Original Pac Man, Space Invaders und so.
Ack. DAS ist Retro!
--
ryl: G'Kar
Hermann Riemann
2020-08-12 08:03:00 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Arno Welzel
Kürzlich hat mir ein Freund einen gebrauchten Intel Xeon E5-1650v2
geschenkt, der bei einer Umrüstung übriggeblieben ist, weil er dachte,
dass ich damit vielleicht noch etwas anfangen kann.
Bei meinen Recherchen zum Alter der CPU und benötigtem Mainboard etc.
habe ich dann festgestellt, dass die CPU bereits vor rund 8 Jahren
vorgestellt wurde.
Huch, acht Jahre ist schon Retro?
Mein PC aus dem Jahre 2010 ( 16 GB ) würde ich nicht als RETRO bezeichnen.
Er war erheblich schneller als meine PCs mit Pescott CPU.
Selbst die würde ich nicht als RETRO einstufen.
( Da läuft vermutlich noch ein noch nicht
kaputt entwickeltes ASC Spiel drauf. )

Als RETRO würde ich eher meine Einplatinencomputer ansehen
deren 2716 EPROMs nicht mehr mit aktuellen EPROMMER programmierbar sind.

Oder auch noch meine kürzlich aufgefunden 2 Tastaturen mit DIN Stecker.
Post by Andreas Kohlbach
Okay, mag sein, erschreckte mich aber
gerade. Ich muss hier weiter an einem ebenfalls acht Jahre altem Notebook
arbeiten.
Bis vor wenigen Monaten bin ich noch mit dem PC aus dem Jahr 2010
( bedient mit nicht gerader neuer Grafikkarte
3 Monitore a 2560x1600 )
ins internet gegangen.
Er war in jeder Hinsicht ausreichend schnell.
Leider zeigt er trotz als ok überprüfter Grafikkarte
nicht mal mehr BIOS Hinweise an.

Mein neuestes Spiel ist UT 2004. Sonst geht es per Emulator
Post by Andreas Kohlbach
richtig Retro. Original Pac Man, Space Invaders und so.
RETRO spiele ich Orion II, Siedler, History Line in der dosbox.

Hermann
seit sehr vielen Jahren mit utf-Problemen kämpfend.
--
http://www.hermann-riemann.de
Gerrit Heitsch
2020-08-12 08:58:20 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Als RETRO würde ich eher meine Einplatinencomputer ansehen
deren 2716 EPROMs nicht mehr mit aktuellen EPROMMER programmierbar sind.
Dafür habe ich noch den passenen Programmer.. Einen alten EPROG 27011.
Der kann auch noch 2532. Die sind im RETRO-Bereich recht wichtig.
Post by Hermann Riemann
Oder auch noch meine kürzlich aufgefunden 2 Tastaturen mit DIN Stecker.
Auf so einer tippe ich das hier. Cherry G80-3000 von 1996, noch mit
AT/XT-Umschalter. Angeschlossen via DIN/PS2-Adapter. Und wenn ein Board
irgendwann mal keinen PS2-Port mehr hat kommt ein aktiver
PS2/USB-Adapter dazwischen. Hab ich irgendwo im Archiv, sind langsam
schwer zu kriegen.


Gerrit
Hermann Riemann
2020-08-12 16:54:01 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Als RETRO würde ich eher meine Einplatinencomputer ansehen
deren 2716 EPROMs nicht mehr mit aktuellen EPROMMER programmierbar sind.
Dafür habe ich noch den passenen Programmer.. Einen alten EPROG 27011.
Der kann auch noch 2532. Die sind im RETRO-Bereich recht wichtig.
Mein alter EPROMMER von elektor dürfte noch funktionieren
Den konnte nach Erweiterung auch 2732.

Zur Not würde auch auch einen mittels Arduino Mega bauen.
Für die 25V habe ich einen PEAKTECH 6225 A jetzt auf meine Wunschliste
gesetzt.
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Oder auch noch meine kürzlich aufgefunden 2 Tastaturen mit DIN Stecker.
Auf so einer tippe ich das hier. Cherry G80-3000 von 1996, noch mit
AT/XT-Umschalter. Angeschlossen via DIN/PS2-Adapter.
Es würde mich schon reizen, da noch einen PS2/USB Adapter dran zu hängen.
Und Vergleichbares bei der Maus ( RS2323 PS2 USB).
Post by Gerrit Heitsch
Und wenn ein Board
irgendwann mal keinen PS2-Port mehr hat kommt ein aktiver
PS2/USB-Adapter dazwischen.
Die habe ich entsorgt. Ich hatte etliche davon
Post by Gerrit Heitsch
Hab ich irgendwo im Archiv, sind langsam schwer zu kriegen.
Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich schauen,
was beim DIN Stecker so geliefert wird
https://docplayer.org/22469224-Steckverbinder-pc-support-informationsseiten-fuer-pc-steckverbindungen.html

Hermann
der sich momentan mit dem Arduino Leonardo
<Keyboard.h> herumschlägt.
und da bei bei utf Zeichen auf Chaos an
vielen Stellen ( Arduino, windows Linux )
getroffen ist.
--
http://www.hermann-riemann.de
Gerrit Heitsch
2020-08-12 17:06:30 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Als RETRO würde ich eher meine Einplatinencomputer ansehen
deren 2716 EPROMs nicht mehr mit aktuellen EPROMMER programmierbar sind.
Dafür habe ich noch den passenen Programmer.. Einen alten EPROG 27011.
Der kann auch noch 2532. Die sind im RETRO-Bereich recht wichtig.
Mein alter EPROMMER von elektor dürfte noch funktionieren
Den konnte nach Erweiterung auch 2732.
Zur Not würde auch auch einen mittels Arduino Mega bauen.
Für die 25V habe ich einen PEAKTECH 6225 A jetzt auf meine Wunschliste
gesetzt.
Dazu braucht man kein Labornetzteil, für die paar mA reicht ein alter 9V
Trafo mit nachgeschaltetem Spannungsvervielfacher plus Längsregler.
Post by Hermann Riemann
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Oder auch noch meine kürzlich aufgefunden 2 Tastaturen mit DIN Stecker.
Auf so einer tippe ich das hier. Cherry G80-3000 von 1996, noch mit
AT/XT-Umschalter. Angeschlossen via DIN/PS2-Adapter.
Es würde mich schon reizen, da noch einen PS2/USB Adapter dran zu hängen.
Und Vergleichbares bei der Maus ( RS2323 PS2 USB).
Die RS232 nach PS2 Adapter für die Mäuse waren rein passiv. Die Maus
konnte also beides, manche hatten einen Umschalter.

Aber um dann von PS2 nach USB zu kommen brauchst du was aktives.
Post by Hermann Riemann
Post by Gerrit Heitsch
Und wenn ein Board irgendwann mal keinen PS2-Port mehr hat kommt ein
aktiver PS2/USB-Adapter dazwischen.
Die habe ich entsorgt. Ich hatte etliche davon
Wer mit alter Hardware arbeitet will die eher besorgen statt entsorgen.

Gerrit
Hermann Riemann
2020-08-12 17:45:36 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Zur Not würde auch auch einen mittels Arduino Mega bauen.
Für die 25V habe ich einen PEAKTECH 6225 A jetzt auf meine Wunschliste
gesetzt.
Dazu braucht man kein Labornetzteil, für die paar mA reicht ein alter 9V
Trafo mit nachgeschaltetem Spannungsvervielfacher plus Längsregler.
Alte Trafos habe ich noch.
Und die anderen Elektronik teile vermutlich auch noch.
Allerdings habe ich seit ca 1987 meine Lötstation nicht mehr aktiviert.

Viel früher habe ich noch höhere Spannung erzeugt,
indem ich einfach 2 Trafos hintereinander verbunden habe.
Eventuell auch noch mit Erzeugung höherer Frequenz.
Post by Gerrit Heitsch
Aber um dann von PS2 nach USB zu kommen brauchst du was aktives.
Ich vermute das reicht nicht weil USB Geräte wie Maus und Tastatur
noch spezielle Protokolle haben
Sonst könnte man mit jedem Arduino leicht eine Tastatur simulieren.
Post by Gerrit Heitsch
Wer mit alter Hardware arbeitet will die eher besorgen statt entsorgen.
Irgendwann gibt es Platz Probleme.
Sonst hätte ich noch alte Monitore, Drucker ..
Malware hätte Probleme damit.

Hermann
der 7400,3055,4148 in Schubladen hat.
--
http://www.hermann-riemann.de
Gerrit Heitsch
2020-08-12 17:55:55 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Zur Not würde auch auch einen mittels Arduino Mega bauen.
Für die 25V habe ich einen PEAKTECH 6225 A jetzt auf meine
Wunschliste gesetzt.
Dazu braucht man kein Labornetzteil, für die paar mA reicht ein alter
9V Trafo mit nachgeschaltetem Spannungsvervielfacher plus Längsregler.
Alte Trafos habe ich noch.
Und die anderen Elektronik teile vermutlich auch noch.
Allerdings habe ich seit ca 1987 meine Lötstation nicht mehr aktiviert.
Viel früher habe ich noch höhere Spannung erzeugt,
indem ich einfach 2 Trafos hintereinander verbunden habe.
Eventuell auch noch mit Erzeugung höherer Frequenz.
Post by Gerrit Heitsch
Aber um dann von PS2 nach USB zu kommen brauchst du was aktives.
Ich vermute das reicht nicht weil USB Geräte wie Maus und Tastatur
noch spezielle Protokolle haben
Ja, deshalb ein aktiver Wandler. Da sitzt ein Microcontroller drin.
Post by Hermann Riemann
Sonst könnte man mit jedem Arduino leicht eine Tastatur simulieren.
Kann man. Vielleicht nicht als Arduino weil zuviel Overhead in der
Software, aber wenn man den ATMega auf der Arduino Platine direkt
programmiert geht das.

Man kann damit USB 1.1 (low speed) in Software emulieren. Die kleinste
Hardware mit der ich eine solche Emulation jemals gesehen habe war ein
ATTiny 2313:

https://www.modding.kh.ua/a/IgorPlug-USB_(AVR)_eng.htm
Post by Hermann Riemann
Post by Gerrit Heitsch
Wer mit alter Hardware arbeitet will die eher besorgen statt entsorgen.
Irgendwann gibt es Platz Probleme.
Sonst hätte ich noch alte Monitore, Drucker ..
Malware hätte Probleme damit.
Diese Adapter sind recht klein.

Gerrit
Kay Martinen
2020-08-12 22:03:26 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Viel früher habe ich noch höhere Spannung erzeugt,
indem ich einfach 2 Trafos hintereinander verbunden habe.
Eventuell auch noch mit Erzeugung höherer Frequenz.
Erklär mal bitte wie du nur mit Trafos eine Höhere Frequenz erzeugen
willst als jene (50 Hz Netzfrequenz) die rein geht.

Kay
--
Posted via leafnode
Hermann Riemann
2020-08-13 04:24:29 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Hermann Riemann
Viel früher habe ich noch höhere Spannung erzeugt,
indem ich einfach 2 Trafos hintereinander verbunden habe.
Eventuell auch noch mit Erzeugung höherer Frequenz.
Erklär mal bitte wie du nur mit Trafos eine Höhere Frequenz erzeugen
willst als jene (50 Hz Netzfrequenz) die rein geht.
Ich habe nicht mit den Trafos die höhere Frequenz erzeugt,
sondern mit einem Schwingkreis der 2N3055 Transistoren enthielt.
Diese Spannung mit der höheren Frequenz an den Niederspanngungseingang
verbunden, der Hochspannungsausgang mit dem Niederspannungseingang
eines weiteren Trafos. Damit erreichte ich ca 500 V.
Weitere Stufen brachten keine Erhöhung mehr.

Ich habe dann noch die Spannungsseiten eine Glühbirnchens
mit den Seiten einer Diode verbunden.
Das Glühbirnchen hat dann in der Nähe des Trafos geleuchtet.

Hermann
ein paar Jugenderinnerungen ausgrabend.
--
http://www.hermann-riemann.de
Kay Martinen
2020-08-13 11:00:34 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Kay Martinen
Post by Hermann Riemann
Viel früher habe ich noch höhere Spannung erzeugt,
indem ich einfach 2 Trafos hintereinander verbunden habe.
Eventuell auch noch mit Erzeugung höherer Frequenz.
Erklär mal bitte wie du nur mit Trafos eine Höhere Frequenz erzeugen
willst als jene (50 Hz Netzfrequenz) die rein geht.
Ich habe nicht mit den Trafos die höhere Frequenz erzeugt,
Davon war oben nichts zu lesen.
Post by Hermann Riemann
sondern mit einem Schwingkreis der 2N3055 Transistoren enthielt.
Diese Spannung mit der höheren Frequenz an den Niederspanngungseingang
verbunden, der Hochspannungsausgang mit dem Niederspannungseingang
eines weiteren Trafos. Damit erreichte ich ca 500 V.
Weitere Stufen brachten keine Erhöhung mehr.
Schon klar. Also eine "Schaltung" zwischen den Trafos die aus mehr als
nur ein paar Stückchen Draht bestand. Hättest du gleich erwähnen können.
Auch das es für ein Röhrengerät war. Oder wo sonst braucht man 500V
(Anodenspannung)?
Post by Hermann Riemann
Ich habe dann noch die Spannungsseiten eine Glühbirnchens
mit den Seiten einer Diode verbunden.
Das Glühbirnchen hat dann in der Nähe des Trafos geleuchtet.
   ein paar Jugenderinnerungen ausgrabend.
Das "Kurzwellen-Sender Baubuch" von Franzis hab ich früher auch gelesen.
Die Anekdoten darin waren interessant, was dem Ing. dort so alles über
den Weg kam.

Kay
--
Posted via leafnode
Hermann Riemann
2020-08-13 11:32:14 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Hermann Riemann
Post by Kay Martinen
Post by Hermann Riemann
Viel früher habe ich noch höhere Spannung erzeugt,
indem ich einfach 2 Trafos hintereinander verbunden habe.
Eventuell auch noch mit Erzeugung höherer Frequenz.
Erklär mal bitte wie du nur mit Trafos eine Höhere Frequenz erzeugen
willst als jene (50 Hz Netzfrequenz) die rein geht.
Ich habe nicht mit den Trafos die höhere Frequenz erzeugt,
Davon war oben nichts zu lesen.
Das mit Erzeugung bezog ich nicht direkt auf Trafos.
Korrekterweise hätte ich unter Verwendung schreiben sollen.
Post by Kay Martinen
Post by Hermann Riemann
sondern mit einem Schwingkreis der 2N3055 Transistoren enthielt.
Diese Spannung mit der höheren Frequenz an den Niederspanngungseingang
verbunden, der Hochspannungsausgang mit dem Niederspannungseingang
eines weiteren Trafos. Damit erreichte ich ca 500 V.
Weitere Stufen brachten keine Erhöhung mehr.
Schon klar. Also eine "Schaltung" zwischen den Trafos die aus mehr als
nur ein paar Stückchen Draht bestand. Hättest du gleich erwähnen können.
Auch das es für ein Röhrengerät war.
Nein, Röhren habe ich in erstere Linie nur durchgeglüht.
( teure schwache Glühlampen)
Post by Kay Martinen
Oder wo sonst braucht man 500V (Anodenspannung)?
Meßgerät (Multimeter) testen?
Post by Kay Martinen
Das "Kurzwellen-Sender Baubuch" von Franzis hab ich früher auch gelesen.
Ich nicht, höchsten Gerd funkt auf eigener Welle.
https://www.booklooker.de/Bücher/Angebote/titel=Gerd+funkt+auf+eigener+Welle

Ich träum(t)e eher von Roboter als von Funk.

Hermann
der Funk ( z.B. WLAN) vermeidet.
--
http://www.hermann-riemann.de
Christian Corti
2020-08-13 06:14:21 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Die RS232 nach PS2 Adapter für die Mäuse waren rein passiv. Die Maus
Erkläre mir mal bitte, wie das gehen soll.

Christian
Gerrit Heitsch
2020-08-13 07:16:27 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Die RS232 nach PS2 Adapter für die Mäuse waren rein passiv. Die Maus
Erkläre mir mal bitte, wie das gehen soll.#
Da fällt mir mehr als eine Methode ein, hier die einfachste: Die RS232
am Rechner hat 3 Ausgangsleitungen (TxD, DTR, RTS) und 5
Eingangsleitungen (DCD, CTS, DSR, RI, RxD). Dazu noch GND.

Die Maus hatte einen 9pol-Sub-D-Stecker. Nach dem was ich finden konnte
wurden aber nur 4 Leitungen benutzt (RxD, TxD, GND und RTS).
Betriebsspannung für die Maus kam über RTS.

Es gibt also 4 freie Pins die mit Eingangsleitungen am PC verbunden sind
wenn die Maus an einer RS232 steckt. Auf diese Pins kann man die
PS/2-Signale (Data/Clock) und +5V (hin zur Maus) legen. Im RS232-Betrieb
sind die Leitungen inaktiv, stören also nicht.

Der Adapter auf PS/2 ist dann rein mechanisch und die Umschaltung der
Ausgabe passiert über die Betriebsspannung.

Das muss jetzt nicht die konkrete Implementation sein, aber so könnte
man es machen und solche Mäuse gab es, hier ist die, die ich hatte:

https://www.ebay.com/p/7034266734

(Umschaltbar zwischen Microsoft und Mouse Systems via Schalter auf der
Unterseite)

Gerrit
Kay Martinen
2020-08-13 11:07:12 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerrit Heitsch
Die RS232 nach PS2 Adapter für die Mäuse waren rein passiv. Die Maus
Erkläre mir mal bitte, wie das gehen soll.#
Da fällt mir mehr als eine Methode ein, hier die einfachste: Die RS232
am Rechner hat 3 Ausgangsleitungen (TxD, DTR, RTS) und 5
Eingangsleitungen (DCD, CTS, DSR, RI, RxD). Dazu noch GND.
Die Maus hatte einen 9pol-Sub-D-Stecker. Nach dem was ich finden konnte
wurden aber nur 4 Leitungen benutzt (RxD, TxD, GND und RTS).
Betriebsspannung für die Maus kam über RTS.
...
Post by Gerrit Heitsch
Der Adapter auf PS/2 ist dann rein mechanisch und die Umschaltung der
Ausgabe passiert über die Betriebsspannung.
Solche Adapter Sub-D 9 zu PS/2 habe ich hier auch noch. Aber alle
vergossen, also nix zum Rein schauen.
Post by Gerrit Heitsch
Das muss jetzt nicht die konkrete Implementation sein, aber so könnte
...
Post by Gerrit Heitsch
(Umschaltbar zwischen Microsoft und Mouse Systems via Schalter auf der
Unterseite)
Ich erinnere noch an die Microsoft Bus Maus die den IRQ 12 belegte, eine
Eigene Karte erforderte und zumindest ähnlichen Stecker wie PS/2
benutzte - damit aber AFAIR nicht kompatibel war.

Und von den Seriellen Mäusen und Trackballs die ich früher hatte waren
nur die wenigsten PS/2 Kompatibel. In dem Fall wurde so ein Adapter
mitgeliefert. Bei den anderen Logischerweise nicht.

Aber da man nur EINEN PS/2 aber VIER Serielle Ports haben konnte hat
mich das selten gestört. Multi-IO Karten habe ich massenweise.


Kay
--
Posted via leafnode
Hermann Riemann
2020-08-13 11:36:52 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Aber da man nur EINEN PS/2 aber VIER Serielle Ports haben konnte hat
mich das selten gestört. Multi-IO Karten habe ich massenweise.
Ja die DOS Zeiten, vier serielle ports, 2 parallele
dazu wollte der Adapdec SCSI controller ein interrupt haben
und die sound Karte bis zu 3 interrupts.

Hermann
der allerdings vermutet, von den 4 COMs maximal 2 benutzt zu haben
( davon eine für die 2. Maus bei beim computer Spiel Siedler)
--
http://www.hermann-riemann.de
Gerrit Heitsch
2020-08-13 11:49:36 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerrit Heitsch
Die RS232 nach PS2 Adapter für die Mäuse waren rein passiv. Die Maus
Erkläre mir mal bitte, wie das gehen soll.#
Da fällt mir mehr als eine Methode ein, hier die einfachste: Die RS232
am Rechner hat 3 Ausgangsleitungen (TxD, DTR, RTS) und 5
Eingangsleitungen (DCD, CTS, DSR, RI, RxD). Dazu noch GND.
Die Maus hatte einen 9pol-Sub-D-Stecker. Nach dem was ich finden konnte
wurden aber nur 4 Leitungen benutzt (RxD, TxD, GND und RTS).
Betriebsspannung für die Maus kam über RTS.
...
Post by Gerrit Heitsch
Der Adapter auf PS/2 ist dann rein mechanisch und die Umschaltung der
Ausgabe passiert über die Betriebsspannung.
Solche Adapter Sub-D 9 zu PS/2 habe ich hier auch noch. Aber alle
vergossen, also nix zum Rein schauen.
Könnte man mit einem Durchgangsprüfer ausmessen. Den Aufwand da noch
einen Microntroller einzubauen und einen Spannungswandler um die rein
serielle Maus mit 12V zu versorgen dürfte sich keinerg gemacht haben
wenn es etwas Zusatzsoftware im Controller der Maus plus ein paar extra
Leitungen auch tut.
Post by Kay Martinen
Post by Gerrit Heitsch
(Umschaltbar zwischen Microsoft und Mouse Systems via Schalter auf der
Unterseite)
Ich erinnere noch an die Microsoft Bus Maus die den IRQ 12 belegte, eine
Eigene Karte erforderte und zumindest ähnlichen Stecker wie PS/2
benutzte - damit aber AFAIR nicht kompatibel war.
Die Bus-Maus war vom Prinzip her dasselbe wie die Mäuse für Amiga oder
Atari-ST. Der Stecker hatte mindestens 8 Pins, bei drei Tasten 9.
Post by Kay Martinen
Aber da man nur EINEN PS/2 aber VIER Serielle Ports haben konnte hat
mich das selten gestört. Multi-IO Karten habe ich massenweise.
Haupsache es maust.

BTW: Wenn man die richtige optische Maus erwischt (ältere Typen) kann
man die zum Betrieb an Amiga oder Atari umbauen, manche alten optischen
Sensoren (Agilent ADNS-2051 z.B., auf dem Sensor steht 'A2051')
produzieren dieselben Quadraturimpulse wie die 4 Lichtschranken in einer
mechanischen Maus. Man kann sie direkt verwenden. Selbst bei einer Maus
mit defektem USB-Interface schon gemacht.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-13 13:39:55 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Kay Martinen
Solche Adapter Sub-D 9 zu PS/2 habe ich hier auch noch. Aber alle
vergossen, also nix zum Rein schauen.
Könnte man mit einem Durchgangsprüfer ausmessen. Den Aufwand da noch
einen Microntroller einzubauen und einen Spannungswandler um die rein
serielle Maus mit 12V zu versorgen dürfte sich keinerg gemacht haben
wenn es etwas Zusatzsoftware im Controller der Maus plus ein paar extra
Leitungen auch tut.
Meine erste Maus war eine Logitech C-series PS/2-Maus mit einem Adapter
auf RS-232. Der Adapter hat die Spannungspegel angepasst, die Maus hat
sich am PS/2-Anschluss als M$-Maus verhalten, an der seriellen als
Mouse Systems Maus.
Unter OS/2 musste ich den Mouse Systems Treiber in die CONFIG.SYS
schreiben, dass sie funktioniert.
--
Gerald
Gerrit Heitsch
2020-08-13 14:01:59 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Kay Martinen
Solche Adapter Sub-D 9 zu PS/2 habe ich hier auch noch. Aber alle
vergossen, also nix zum Rein schauen.
Könnte man mit einem Durchgangsprüfer ausmessen. Den Aufwand da noch
einen Microntroller einzubauen und einen Spannungswandler um die rein
serielle Maus mit 12V zu versorgen dürfte sich keinerg gemacht haben
wenn es etwas Zusatzsoftware im Controller der Maus plus ein paar extra
Leitungen auch tut.
Meine erste Maus war eine Logitech C-series PS/2-Maus mit einem Adapter
auf RS-232. Der Adapter hat die Spannungspegel angepasst, die Maus hat
sich am PS/2-Anschluss als M$-Maus verhalten, an der seriellen als
Mouse Systems Maus.
Hast du das mit den Spannungsanpassung ausgemessen? Könnte schliesslich
auch sein, daß die Maus intern umgeschaltet hat wenn statt +5V +12V
reinkamen. Wäre weniger Aufwand bei der Hardware plus einen Hauch mehr
Software.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-13 18:06:50 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Meine erste Maus war eine Logitech C-series PS/2-Maus mit einem Adapter
auf RS-232. Der Adapter hat die Spannungspegel angepasst, die Maus hat
sich am PS/2-Anschluss als M$-Maus verhalten, an der seriellen als
Mouse Systems Maus.
Hast du das mit den Spannungsanpassung ausgemessen?
Nein, aber welchen Sinn hätte die Elektronik in dem fetten
Zwischenstecker sonst gehabt?
Post by Gerrit Heitsch
Könnte schliesslich
auch sein, daß die Maus intern umgeschaltet hat wenn statt +5V +12V
reinkamen. Wäre weniger Aufwand bei der Hardware plus einen Hauch mehr
Software.
Wäre mMn mehr Aufwand gewesen, der Spannungswandler für Versorgung und
TTL-Pegel müsste dann halt in die Maus und in der ist nicht viel
Platz.
--
Gerald
Gerrit Heitsch
2020-08-13 18:15:48 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Meine erste Maus war eine Logitech C-series PS/2-Maus mit einem Adapter
auf RS-232. Der Adapter hat die Spannungspegel angepasst, die Maus hat
sich am PS/2-Anschluss als M$-Maus verhalten, an der seriellen als
Mouse Systems Maus.
Hast du das mit den Spannungsanpassung ausgemessen?
Nein, aber welchen Sinn hätte die Elektronik in dem fetten
Zwischenstecker sonst gehabt?
Deshalb die Frage ob du das ausgemessen hast. Ich kenne diese Adapter
als recht klein.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-13 18:53:27 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Meine erste Maus war eine Logitech C-series PS/2-Maus mit einem Adapter
auf RS-232. Der Adapter hat die Spannungspegel angepasst, die Maus hat
sich am PS/2-Anschluss als M$-Maus verhalten, an der seriellen als
Mouse Systems Maus.
Hast du das mit den Spannungsanpassung ausgemessen?
Nein, aber welchen Sinn hätte die Elektronik in dem fetten
Zwischenstecker sonst gehabt?
Deshalb die Frage ob du das ausgemessen hast. Ich kenne diese Adapter
als recht klein.
Das war ein quaderförmiger Klotz mit einer DB25- und einer PS/2-Buchse.
--
Gerald
Michael Bäuerle
2020-08-13 12:00:12 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
[...]
Ich erinnere noch an die Microsoft Bus Maus die den IRQ 12 belegte, eine
Eigene Karte erforderte und zumindest ähnlichen Stecker wie PS/2
benutzte - damit aber AFAIR nicht kompatibel war.
Hört sich nach "InPort" an:
<https://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_InPort>

IRQ 12 passt aber nicht dazu. Die InPort-Karten aus meiner Erinnerung
waren alle für 8-bit Slots (sahen so aus wie die im Link oben), d.h.
hatten keine Kontakte für die höheren IRQs.
Gerrit Heitsch
2020-08-13 12:03:07 UTC
Permalink
Post by Michael Bäuerle
Post by Kay Martinen
[...]
Ich erinnere noch an die Microsoft Bus Maus die den IRQ 12 belegte, eine
Eigene Karte erforderte und zumindest ähnlichen Stecker wie PS/2
benutzte - damit aber AFAIR nicht kompatibel war.
<https://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_InPort>
IRQ 12 passt aber nicht dazu. Die InPort-Karten aus meiner Erinnerung
waren alle für 8-bit Slots (sahen so aus wie die im Link oben), d.h.
hatten keine Kontakte für die höheren IRQs.
War die PS/2-Maus nicht auf IRQ12? Die hing Keyboardcontroller auf dem
Board selber, den mit IRQ12 zu verbinden war einfach genug.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-13 13:22:38 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Michael Bäuerle
Post by Kay Martinen
[...]
Ich erinnere noch an die Microsoft Bus Maus die den IRQ 12 belegte, eine
Eigene Karte erforderte und zumindest ähnlichen Stecker wie PS/2
benutzte - damit aber AFAIR nicht kompatibel war.
<https://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_InPort>
IRQ 12 passt aber nicht dazu. Die InPort-Karten aus meiner Erinnerung
waren alle für 8-bit Slots (sahen so aus wie die im Link oben), d.h.
hatten keine Kontakte für die höheren IRQs.
War die PS/2-Maus nicht auf IRQ12?
PS/2-Mäuse verwenden noch immer den IRQ12. Ich wundere mich die längste
Zeit, dass aktuelle Motherboards noch PS/2-Anschlüsse besitzen.
--
Gerald
Gerrit Heitsch
2020-08-13 13:59:30 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Michael Bäuerle
Post by Kay Martinen
[...]
Ich erinnere noch an die Microsoft Bus Maus die den IRQ 12 belegte, eine
Eigene Karte erforderte und zumindest ähnlichen Stecker wie PS/2
benutzte - damit aber AFAIR nicht kompatibel war.
<https://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_InPort>
IRQ 12 passt aber nicht dazu. Die InPort-Karten aus meiner Erinnerung
waren alle für 8-bit Slots (sahen so aus wie die im Link oben), d.h.
hatten keine Kontakte für die höheren IRQs.
War die PS/2-Maus nicht auf IRQ12?
PS/2-Mäuse verwenden noch immer den IRQ12. Ich wundere mich die längste
Zeit, dass aktuelle Motherboards noch PS/2-Anschlüsse besitzen.
Inzwischen nur noch einen, der kann allerdings Maus oder Tastatur.

Finde ich gut so. Der Aufwand ist sehr klein und man kann liebgewonnene
Tastaturen/Mäuse weiterverwenden ohne Adapter suchen gehen zu müssen.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-13 17:53:34 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
War die PS/2-Maus nicht auf IRQ12?
PS/2-Mäuse verwenden noch immer den IRQ12. Ich wundere mich die längste
Zeit, dass aktuelle Motherboards noch PS/2-Anschlüsse besitzen.
Inzwischen nur noch einen, der kann allerdings Maus oder Tastatur.
Zwecks Aufbau eines kleinen Servers suche ich gerade ein kleines
ITX-Board, die haben zum Teil noch beide PS/2-Anschlüsse. Und eine
VGA-Buchse[1], wozu auch immer.
Post by Gerrit Heitsch
Finde ich gut so. Der Aufwand ist sehr klein und man kann liebgewonnene
Tastaturen/Mäuse weiterverwenden ohne Adapter suchen gehen zu müssen.
Ich weiß, nicht wenige Leute stehen auf die alten IBM PS/2-Tastaturen,
aber ein PS/2-USB-Adapter ist ja wirklich kein Problem.
Bei den PS/2-Maschinen konnte man übrigens Maus und Tastatur beliebig in
eine der beiden Buchsen stecken.


[1] Manche sogar ausschließlich VGA. Was zum Henker... ????0
--
Gerald
Gerrit Heitsch
2020-08-13 17:59:13 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
War die PS/2-Maus nicht auf IRQ12?
PS/2-Mäuse verwenden noch immer den IRQ12. Ich wundere mich die längste
Zeit, dass aktuelle Motherboards noch PS/2-Anschlüsse besitzen.
Inzwischen nur noch einen, der kann allerdings Maus oder Tastatur.
Zwecks Aufbau eines kleinen Servers suche ich gerade ein kleines
ITX-Board, die haben zum Teil noch beide PS/2-Anschlüsse. Und eine
VGA-Buchse[1], wozu auch immer.
Altes Design? Bei einem Server sollte das egal sein und wenn nicht,
Monitore mit VGA gibts noch.

Kleiner Server... Könnte ein Pi4 mit 4 oder 8 GB RAM den Job erledigen?
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Finde ich gut so. Der Aufwand ist sehr klein und man kann liebgewonnene
Tastaturen/Mäuse weiterverwenden ohne Adapter suchen gehen zu müssen.
Ich weiß, nicht wenige Leute stehen auf die alten IBM PS/2-Tastaturen,
aber ein PS/2-USB-Adapter ist ja wirklich kein Problem.
Doch, speziell diese alten IBM-Tastaturen machen damit gerne Ärger und
manche dieser Adapter kommen mit den zusätzlichen Tasten auf
europäischen Tastaturen nicht zurecht. Direkter Anschluss ist immer
besser als aktiver Adapter.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-13 18:39:26 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Zwecks Aufbau eines kleinen Servers suche ich gerade ein kleines
ITX-Board, die haben zum Teil noch beide PS/2-Anschlüsse. Und eine
VGA-Buchse[1], wozu auch immer.
Altes Design?
Von 2017.
https://geizhals.at/gigabyte-ga-j3455n-d3h-a1603478.html?hloc=at&hloc=pl
Post by Gerrit Heitsch
Bei einem Server sollte das egal sein und wenn nicht,
Monitore mit VGA gibts noch.
Ich möchte keinen zweiten Monitor auf den Schreibtisch stellen, denn
mein aktueller Monitor hat keinen VGA-Anschluss mehr, der nächste
vermutlich auch nicht.
Post by Gerrit Heitsch
Kleiner Server... Könnte ein Pi4 mit 4 oder 8 GB RAM den Job erledigen?
Habe ich längst darüber nachgedacht, aber ich möchte externe USB-Platten
möglichst vermeiden. Hatte ich beim bisherigen Server, einem nun
defekten vollständig passiv gekühlten Kistchen (Intense-PC).
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Ich weiß, nicht wenige Leute stehen auf die alten IBM PS/2-Tastaturen,
aber ein PS/2-USB-Adapter ist ja wirklich kein Problem.
Doch, speziell diese alten IBM-Tastaturen machen damit gerne Ärger
Achso, die haben zuviel Strom gezogen. Mit etwas Geldeinsatz kriegt man
aber Nachbauten mit USB-Anschluss.
Post by Gerrit Heitsch
und
manche dieser Adapter kommen mit den zusätzlichen Tasten auf
europäischen Tastaturen nicht zurecht. Direkter Anschluss ist immer
besser als aktiver Adapter.
Sind wirklich noch so viele alte Tastaturen und Mäuse im Umlauf, dass
die MB-Hersteller die noch berücksichtigen? Statt der PS/2-Anschlüsse
hätte ich lieber zwei USB 3 mehr.
Aber wenigstens wird so der ISA-Bus noch in Ehren gehalten, wenn auch
mittlerweile als LPC-Bus :-)
--
Gerald
Gerrit Heitsch
2020-08-13 18:51:05 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Zwecks Aufbau eines kleinen Servers suche ich gerade ein kleines
ITX-Board, die haben zum Teil noch beide PS/2-Anschlüsse. Und eine
VGA-Buchse[1], wozu auch immer.
Altes Design?
Von 2017.
https://geizhals.at/gigabyte-ga-j3455n-d3h-a1603478.html?hloc=at&hloc=pl
Das Board hat auch noch 2 x RS232 und 1 x Parallel (als Pinleiste) und
benutzt DDR3-RAM. So ganz frisch ist das Design also nicht mehr. Passt
schon bald in diese Gruppe. ;)
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Bei einem Server sollte das egal sein und wenn nicht,
Monitore mit VGA gibts noch.
Ich möchte keinen zweiten Monitor auf den Schreibtisch stellen, denn
mein aktueller Monitor hat keinen VGA-Anschluss mehr, der nächste
vermutlich auch nicht.
Wobei das fragliche Board oben auch HDMI hat.

Und wenn nicht: https://www.amazon.de/dp/B072NCTBVP
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
und
manche dieser Adapter kommen mit den zusätzlichen Tasten auf
europäischen Tastaturen nicht zurecht. Direkter Anschluss ist immer
besser als aktiver Adapter.
Sind wirklich noch so viele alte Tastaturen und Mäuse im Umlauf, dass
die MB-Hersteller die noch berücksichtigen?
Mäuse wohl weniger, aber anscheinend ist genug Nachfrage vorhanden,
sonst wäre der übrige PS/2-Anschluss schon eingespart worden.


Statt der PS/2-Anschlüsse
Post by Gerald E:scher
hätte ich lieber zwei USB 3 mehr.
Das von dir oben verlinkte Board hat weitere USB2 und USB3 als
Pinleisten auf dem Board, passende Slotadapter (normal und Low profile)
gibts auf Ebay für kleines Geld.

Jetzt sind wir allerdings deutlich OT hier.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-13 19:53:47 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Zwecks Aufbau eines kleinen Servers suche ich gerade ein kleines
ITX-Board, die haben zum Teil noch beide PS/2-Anschlüsse. Und eine
VGA-Buchse[1], wozu auch immer.
Altes Design?
Von 2017.
https://geizhals.at/gigabyte-ga-j3455n-d3h-a1603478.html?hloc=at&hloc=pl
Das Board hat auch noch 2 x RS232
Eine RS232 möchte ich für GRUB und Kernelmeldungen.
Post by Gerrit Heitsch
und 1 x Parallel (als Pinleiste) und
Ja, falls ich meinen hier voll OnT Siemens Nadeldrucker trotz fehlendem
Schaltplan reparieren kann...
Post by Gerrit Heitsch
benutzt DDR3-RAM. So ganz frisch ist das Design also nicht mehr.
Leider zu neu, ich habe DDR3 rumliegen, das will aber DDR3L.
Post by Gerrit Heitsch
Passt
schon bald in diese Gruppe. ;)
Falls meine Wahl auf jenes fällt, melde ich mich wieder :-)
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Bei einem Server sollte das egal sein und wenn nicht,
Monitore mit VGA gibts noch.
Ich möchte keinen zweiten Monitor auf den Schreibtisch stellen, denn
mein aktueller Monitor hat keinen VGA-Anschluss mehr, der nächste
vermutlich auch nicht.
Wobei das fragliche Board oben auch HDMI hat.
Das schon, aber nicht Industrieboards, die ich deswegen ausgeschlossen
habe.
Post by Gerrit Heitsch
Und wenn nicht: https://www.amazon.de/dp/B072NCTBVP
Danke, kannte ich nicht.
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Statt der PS/2-Anschlüsse
hätte ich lieber zwei USB 3 mehr.
Das von dir oben verlinkte Board hat weitere USB2 und USB3 als
Pinleisten auf dem Board,
Ja eh, zwei USB3-Buchsen mehr direkt am Board wären mir dennoch lieber.
Post by Gerrit Heitsch
passende Slotadapter (normal und Low profile)
gibts auf Ebay für kleines Geld.
Jetzt sind wir allerdings deutlich OT hier.
Bau ich halt einen alten, rumliegenden USB-1.1-Slotadapter um ;-)
--
Gerald
Peter Heitzer
2020-08-14 08:13:33 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Post by Gerrit Heitsch
Post by Gerald E:scher
Zwecks Aufbau eines kleinen Servers suche ich gerade ein kleines
ITX-Board, die haben zum Teil noch beide PS/2-Anschlüsse. Und eine
VGA-Buchse[1], wozu auch immer.
Altes Design?
Von 2017.
https://geizhals.at/gigabyte-ga-j3455n-d3h-a1603478.html?hloc=at&hloc=pl
Das Board hat auch noch 2 x RS232
Eine RS232 möchte ich für GRUB und Kernelmeldungen.
Post by Gerrit Heitsch
und 1 x Parallel (als Pinleiste) und
Ja, falls ich meinen hier voll OnT Siemens Nadeldrucker trotz fehlendem
Schaltplan reparieren kann...
Oder zum Anschluss eines HD44780 kompatiblen Displays.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Kay Martinen
2020-08-13 15:52:19 UTC
Permalink
Post by Michael Bäuerle
Post by Kay Martinen
[...]
Ich erinnere noch an die Microsoft Bus Maus die den IRQ 12 belegte, eine
Eigene Karte erforderte und zumindest ähnlichen Stecker wie PS/2
benutzte - damit aber AFAIR nicht kompatibel war.
<https://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_InPort>
Ja, das wird die sein die ich eigentümlich gemeint habe zu meinen.
Post by Michael Bäuerle
IRQ 12 passt aber nicht dazu. Die InPort-Karten aus meiner Erinnerung
waren alle für 8-bit Slots (sahen so aus wie die im Link oben), d.h.
hatten keine Kontakte für die höheren IRQs.
Ja, Richtig. Da hab ich Inport und PS/2 miteinander (*) Verwäxelt. Der
IRQ 12 gehört zur PS/2 Maus. Übrigens ist DIE meist im BIOS abschaltbar.
Aber wie man so mal hörte befreit das nicht unbedingt immer den IRQ 12.
Kam mir AFAIR aber noch nicht unter.

(*) Ist es bei euch auch so heiß? 31°C "Gefühlte Temperatur" hier im
Norden und ich hab das Gefühl ich könnte einen Wasserfall leer saufen. :-)

Kay
--
Posted via leafnode
Michael Bäuerle
2020-08-13 16:13:16 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
[...]
(*) Ist es bei euch auch so heiß? 31°C "Gefühlte Temperatur" hier im
Norden und ich hab das Gefühl ich könnte einen Wasserfall leer saufen. :-)
Hier im Stuttgarter Raum ist es seit heute kühler geworden. Gestern
hatten wir 34°C. Aktuell nur noch 29°C und es regnet!
Arno Welzel
2020-08-13 11:09:07 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Gerrit Heitsch
Die RS232 nach PS2 Adapter für die Mäuse waren rein passiv. Die Maus
Erkläre mir mal bitte, wie das gehen soll.
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
der USB-Adapter ist rein passiv, man kann die Leitungen direkt
durchmessen, wie sie verbunden sind.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Christian Corti
2020-08-14 06:30:42 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
Du sprichst von PS/2 und USB, ich von V.24 und PS/2, zwei verschiedene
Dinge ;-)

Christian
Arno Welzel
2020-08-14 12:06:44 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Arno Welzel
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
Du sprichst von PS/2 und USB, ich von V.24 und PS/2, zwei verschiedene
Dinge ;-)
Stimmt, ich meine eine Maus, die einen USB-Stecker hat und dazu einen
Adapter von USB auf PS/2, der rein mechanisch ist und keine eigene
Elektronik enthält.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Michael Bäuerle
2020-08-14 12:27:10 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Christian Corti
Post by Arno Welzel
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
Du sprichst von PS/2 und USB, ich von V.24 und PS/2, zwei verschiedene
Dinge ;-)
Stimmt, ich meine eine Maus, die einen USB-Stecker hat und dazu einen
Adapter von USB auf PS/2, der rein mechanisch ist und keine eigene
Elektronik enthält.
USB und PS/2 haben zumindest beide einen Pin mit 5 V zur Versorgung und
dazu passende Pegel auf den Datenleitungen.

Auf der RS-232 gibt es keinen Pin zur Versorgung und die Maus muss ihre
Energie irgendwo aus den Signalleitungen herausholen, wo bis zu ±15 V
anliegen dürfen. Das passt von den Pegeln weniger gut zu PS/2.
Kay Martinen
2020-08-16 18:43:32 UTC
Permalink
Post by Michael Bäuerle
Post by Arno Welzel
Post by Christian Corti
Post by Arno Welzel
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
Du sprichst von PS/2 und USB, ich von V.24 und PS/2, zwei verschiedene
Dinge ;-)
Stimmt, ich meine eine Maus, die einen USB-Stecker hat und dazu einen
Adapter von USB auf PS/2, der rein mechanisch ist und keine eigene
Elektronik enthält.
USB und PS/2 haben zumindest beide einen Pin mit 5 V zur Versorgung und
dazu passende Pegel auf den Datenleitungen.
Auf der RS-232 gibt es keinen Pin zur Versorgung und die Maus muss ihre
Energie irgendwo aus den Signalleitungen herausholen, wo bis zu ±15 V
anliegen dürfen. Das passt von den Pegeln weniger gut zu PS/2.
Es gibt doch auch Abwärtswandler die aus +15V leicht +5V machen könnten.
Solche Schaltungen sind IMHO nicht sehr kompliziert und es gibt sie
wahrscheinlich auch integriert in einem Winz-Chip.

Schon ein paar Widerstände und Kondensatoren und evtl. ein
Transistor/Zenerdiode könnten AFAIR reichen um aus einer Pulsierenden
(Getakteten) 15V Leitung (wie z.B. TXD, RTS) eine Geringere Spannung zu
erzeugen, die ggf. sogar mehr Strombelastbarkeit hätte.


Kay
--
Posted via leafnode
Michael Bäuerle
2020-08-17 08:06:27 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Michael Bäuerle
Post by Arno Welzel
Post by Christian Corti
Post by Arno Welzel
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
Du sprichst von PS/2 und USB, ich von V.24 und PS/2, zwei verschiedene
Dinge ;-)
Stimmt, ich meine eine Maus, die einen USB-Stecker hat und dazu einen
Adapter von USB auf PS/2, der rein mechanisch ist und keine eigene
Elektronik enthält.
USB und PS/2 haben zumindest beide einen Pin mit 5 V zur Versorgung und
dazu passende Pegel auf den Datenleitungen.
Auf der RS-232 gibt es keinen Pin zur Versorgung und die Maus muss ihre
Energie irgendwo aus den Signalleitungen herausholen, wo bis zu ±15 V
anliegen dürfen. Das passt von den Pegeln weniger gut zu PS/2.
Es gibt doch auch Abwärtswandler die aus +15V leicht +5V machen könnten.
Solche Schaltungen sind IMHO nicht sehr kompliziert und es gibt sie
wahrscheinlich auch integriert in einem Winz-Chip.
Die Spannung ist nicht das Problem, eher die Belastbarkeit.

Die Quelle ist in diesem Fall der Leitungstreiber. Im Gegensatz zu USB
oder PS/2, die 100 mA oder mehr Strom auf der Versorgung zur Verfügung
stellen, muss eine RS-232 Maus mit sehr wenig Strom auskommen.
Post by Kay Martinen
Schon ein paar Widerstände und Kondensatoren und evtl. ein
Transistor/Zenerdiode könnten AFAIR reichen um aus einer Pulsierenden
(Getakteten) 15V Leitung (wie z.B. TXD, RTS) eine Geringere Spannung zu
erzeugen, die ggf. sogar mehr Strombelastbarkeit hätte.
Die ±15 V dürfen im Extremfall auch nur ±5 V sein. Diese große Spanne
macht auch gern Probleme (mit den MC1488 Treibern eines alten PC
funktioniert es, an z.B. einem MAX3232 dann aber nicht mehr).
Gerrit Heitsch
2020-08-20 10:31:50 UTC
Permalink
Post by Michael Bäuerle
Post by Kay Martinen
Post by Michael Bäuerle
Post by Arno Welzel
Post by Christian Corti
Post by Arno Welzel
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
Du sprichst von PS/2 und USB, ich von V.24 und PS/2, zwei verschiedene
Dinge ;-)
Stimmt, ich meine eine Maus, die einen USB-Stecker hat und dazu einen
Adapter von USB auf PS/2, der rein mechanisch ist und keine eigene
Elektronik enthält.
USB und PS/2 haben zumindest beide einen Pin mit 5 V zur Versorgung und
dazu passende Pegel auf den Datenleitungen.
Auf der RS-232 gibt es keinen Pin zur Versorgung und die Maus muss ihre
Energie irgendwo aus den Signalleitungen herausholen, wo bis zu ±15 V
anliegen dürfen. Das passt von den Pegeln weniger gut zu PS/2.
Es gibt doch auch Abwärtswandler die aus +15V leicht +5V machen könnten.
Solche Schaltungen sind IMHO nicht sehr kompliziert und es gibt sie
wahrscheinlich auch integriert in einem Winz-Chip.
Die Spannung ist nicht das Problem, eher die Belastbarkeit.
Ja, und? Eine serielle Maus kommt mit dem aus was RTS liefern kann.
Jedenfalls wenn dort ein MC1488 oder 75232 zu finden ist. Das ist durch
Millionen solcher Mäuse bewiesen worden.

Warum sollte dieses Design jetzt Probleme mit PS/2 bekommen? Das
zusätzlich nötige ist fast alles Software. Nur die Erkennung ist etwas
Zusatzaufwand in Hardware.

Da ich eine solche Maus hatte kann ich sagen, daß zumindest Mouse
Systems es hinbekommen hat.
Post by Michael Bäuerle
Die ±15 V dürfen im Extremfall auch nur ±5 V sein. Diese große Spanne
macht auch gern Probleme (mit den MC1488 Treibern eines alten PC
funktioniert es, an z.B. einem MAX3232 dann aber nicht mehr).
Der MAX232 bringt 10V, aber eben u.U. nicht genug Strom.

Gerrit
Martin Peters
2020-08-19 09:54:28 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Christian Corti
Post by Gerrit Heitsch
Die RS232 nach PS2 Adapter für die Mäuse waren rein passiv. Die Maus
Erkläre mir mal bitte, wie das gehen soll.
Indem die Maus aktiv auf den Anschluss via USB oder RS232 reagiert. Ich
habe hier einen Logitech Trackman Marble Plus mit PS/2 und USB-Adapter.
der USB-Adapter ist rein passiv, man kann die Leitungen direkt
durchmessen, wie sie verbunden sind.
Solche "passiven" Adapter gab es meiner Erinnerung nach auch fuer PS/2
auf Seriell. Die "Passivitaet" ruehrte da aber wohl eher daher, dass die
Maus beides beherrschte. Da muss es dann wohl eine Moeglichkeit gegeben
haben, den Adapter zu detektieren und dann auf ein anderes Protokoll
umzuschalten.
Christian Corti
2020-08-19 12:27:55 UTC
Permalink
Post by Martin Peters
Maus beides beherrschte. Da muss es dann wohl eine Moeglichkeit gegeben
haben, den Adapter zu detektieren und dann auf ein anderes Protokoll
umzuschalten.
Es geht nicht um das Protokoll, sondern um die gänzlich verschiedenen
Betriebs- und Signalspannungen, sowie deren Belastbarkeit.
Kann es sein, daß die Adapter mit den rein seriellen SubD-25 auf SubD-9
Adaptern verwechselt werden?

Christian
Kay Martinen
2020-08-19 15:25:09 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Martin Peters
Maus beides beherrschte. Da muss es dann wohl eine Moeglichkeit gegeben
haben, den Adapter zu detektieren und dann auf ein anderes Protokoll
umzuschalten.
Es geht nicht um das Protokoll, sondern um die gänzlich verschiedenen
Betriebs- und Signalspannungen, sowie deren Belastbarkeit.
Ohne es genau zu wissen, ja. Aber durch die Spannungs-detektierung
erkennt man letztlich ja einen Adapter. :-)

Oder sie hat schlicht einen Schalter. So wie Tastaturen früher AT/XT
Umschalter hatten.
Post by Christian Corti
Kann es sein, daß die Adapter mit den rein seriellen SubD-25 auf SubD-9
Adaptern verwechselt werden?
Wie kann man die verwechseln? SubD25 auf PS/2 habe ich nie gesehen und
auch ein SubD9 auf PS/2 würde wohl aus der PS/2 Buchse kippen wenn man
da noch einen 9 auf 25 Adapter dran steckte. Mit kabel dazwischen mag ja
noch gehen, meist sind es aber schwere Plastikklötze ohne Kabel.

Hmm, ich erinnere mich das ich eine Maus mit SubD25 Stecker hatte. Die
konnte aber m.W. kein PS/2. Dazu wäre sie wohl auch zu alt.

Kay
--
Posted via leafnode
Gerald E:scher
2020-08-19 17:32:55 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Christian Corti
Kann es sein, daß die Adapter mit den rein seriellen SubD-25 auf SubD-9
Adaptern verwechselt werden?
Wie kann man die verwechseln? SubD25 auf PS/2 habe ich nie gesehen
Ich schon, lag meine Logitech C-series Maus bei, war ein aktiver
Adapter. Hätte ich vielleicht nicht entsorgen sollen, mir war wegen
COVID-19 fad...
--
Gerald
Christian Corti
2020-08-20 07:13:07 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Ich schon, lag meine Logitech C-series Maus bei, war ein aktiver
Adapter. Hätte ich vielleicht nicht entsorgen sollen, mir war wegen
War das die keilförmige Maus? Da habe ich auch noch ein paar von
1987-1988 hier, der einzige Adapter, der dabeilag, war ein DE9-DB25
Adapter für die V.24-Schnittstelle.
Meine schnelle Suche im Netz ergab, daß es aktive Adapter gab/gibt, die
allerdings ein externes Netzteil benötigen. Und bei den kleinen passiven
Dingens frage ich ernsthaft, welche Mäuse genau das unterstützen und wie
die Maus das genau macht. Will keiner hier eine seiner Mäuse mal
untersuchen?

Christian
Kay Martinen
2020-08-20 10:40:34 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Gerald E:scher
Ich schon, lag meine Logitech C-series Maus bei, war ein aktiver
Adapter. Hätte ich vielleicht nicht entsorgen sollen, mir war wegen
Meine schnelle Suche im Netz ergab, daß es aktive Adapter gab/gibt, die
allerdings ein externes Netzteil benötigen. Und bei den kleinen passiven
Dingens frage ich ernsthaft, welche Mäuse genau das unterstützen und wie
die Maus das genau macht. Will keiner hier eine seiner Mäuse mal
untersuchen?
Unernsthafte Antwort: Seit der Gilb damals Modems einkassierte und dem
Fidoputsch hab ich keine Mausdurchsuchung mehr erlebt. :-) Also, ich
würd's nich tun.

Ernsthaft: Was soll man dabei finden. Ein Irgendwie geartetes Protokoll
wird man so nicht finden und die Leiterbahnen auf dem kleinen Platinchen
verfolgen wird wohl auch nicht so einfach/schnell gehen. Vor allem wenn
da dann noch 1-2 "Käfer" mit drin stecken.

Riecht jedenfalls schwer nach Reverse Engineering bis zum Schaltplan.

Kay
--
Posted via leafnode
Gerrit Heitsch
2020-08-20 11:21:24 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Gerald E:scher
Ich schon, lag meine Logitech C-series Maus bei, war ein aktiver
Adapter. Hätte ich vielleicht nicht entsorgen sollen, mir war wegen
War das die keilförmige Maus? Da habe ich auch noch ein paar von
1987-1988 hier, der einzige Adapter, der dabeilag, war ein DE9-DB25
Adapter für die V.24-Schnittstelle.
Meine schnelle Suche im Netz ergab, daß es aktive Adapter gab/gibt, die
allerdings ein externes Netzteil benötigen. Und bei den kleinen passiven
Dingens frage ich ernsthaft, welche Mäuse genau das unterstützen und wie
die Maus das genau macht. Will keiner hier eine seiner Mäuse mal
untersuchen?
Ich habe diese Maus nicht mehr. Aber wer will kann versuchen eine 'White
Mouse' von Mouse Systems aufzutreiben. Die Version auf der auf der
Packung 'Serial & PS/2' drauf steht.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-20 16:56:55 UTC
Permalink
Post by Christian Corti
Post by Gerald E:scher
Ich schon, lag meine Logitech C-series Maus bei, war ein aktiver
Adapter. Hätte ich vielleicht nicht entsorgen sollen, mir war wegen
War das die keilförmige Maus?
Meine sah so aus, jedoch mit PS/2-Stecker:
<https://picclick.com/Rare-Vintage-Logitech-9-Pin-Serial-3-Button-254551064583.html>
Post by Christian Corti
Da habe ich auch noch ein paar von
1987-1988 hier, der einzige Adapter, der dabeilag, war ein DE9-DB25
Adapter für die V.24-Schnittstelle.
Vermutlich eine LogiMouse C7
<http://bitsavers.informatik.uni-stuttgart.de/pdf/logitech/Logitech_Logimouse_C7_Firmware_Rev_3.0_Jan86.pdf>
Meine war WIMRE eine CE-9, die hatte einen PS/2-Stecker am Schwanz und
es wurde ein aktiver Adapter auf RS-232 mitgeliefert.
Post by Christian Corti
Meine schnelle Suche im Netz ergab, daß es aktive Adapter gab/gibt, die
allerdings ein externes Netzteil benötigen.
Mein Adapter benötigte kein Netzteil.
Post by Christian Corti
Und bei den kleinen passiven
Dingens frage ich ernsthaft, welche Mäuse genau das unterstützen und wie
die Maus das genau macht.
Diese Mäuse besitzen einen Schalter, mit dem die Signalpegel
umgeschaltet werden, die kamen WIMRE aber erst einige Jahre später auf,
als sich die PS/2-Schnittstelle allgemein durchzusetzen begann.
Zu Zeiten meiner LogiMouse gab es die PS/2-Schnittstelle ausschließlich
an PS/2-Maschinen.
Post by Christian Corti
Will keiner hier eine seiner Mäuse mal untersuchen?
Diese Diskussion kommt leider ein paar Monate zu spät, meine LogiMouse
befindet sich samt Adapter in den ewigen Jagdgründen ;-(
Die Software habe ich noch, Mouseware Utilities 5.0 und Pop-Up DOS 2.02.
Mit dieser Software konnten nur per Tastatur bedienbaren DOS-Programmen
Maus-Bedienung beigebracht werden, indem beim Verschieben und Klicken
der Maus Tastendrücke emuliert wurden (meist die Pfeiltasten, Enter
und Esc), zudem gab es aufpopende Menüs für gängige DOS-Programme.
--
Gerald
Gerrit Heitsch
2020-08-20 17:16:40 UTC
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Christian Corti
Post by Gerald E:scher
Ich schon, lag meine Logitech C-series Maus bei, war ein aktiver
Adapter. Hätte ich vielleicht nicht entsorgen sollen, mir war wegen
War das die keilförmige Maus?
<https://picclick.com/Rare-Vintage-Logitech-9-Pin-Serial-3-Button-254551064583.html>
Post by Christian Corti
Da habe ich auch noch ein paar von
1987-1988 hier, der einzige Adapter, der dabeilag, war ein DE9-DB25
Adapter für die V.24-Schnittstelle.
Vermutlich eine LogiMouse C7
<http://bitsavers.informatik.uni-stuttgart.de/pdf/logitech/Logitech_Logimouse_C7_Firmware_Rev_3.0_Jan86.pdf>
Meine war WIMRE eine CE-9, die hatte einen PS/2-Stecker am Schwanz und
es wurde ein aktiver Adapter auf RS-232 mitgeliefert.
Post by Christian Corti
Meine schnelle Suche im Netz ergab, daß es aktive Adapter gab/gibt, die
allerdings ein externes Netzteil benötigen.
Mein Adapter benötigte kein Netzteil.
Post by Christian Corti
Und bei den kleinen passiven
Dingens frage ich ernsthaft, welche Mäuse genau das unterstützen und wie
die Maus das genau macht.
Diese Mäuse besitzen einen Schalter, mit dem die Signalpegel
umgeschaltet werden,
Es geht auch ohne Schalter. Meine hatte einen der nur zwischen Microsoft
und Mouse Systems Protokoll umgeschaltet hat, die Erkennung ob RS232
oder PS/2 passierte automatisch.

Gerrit
Gerald E:scher
2020-08-19 17:27:45 UTC
Permalink
Post by Martin Peters
Solche "passiven" Adapter gab es meiner Erinnerung nach auch fuer PS/2
auf Seriell. Die "Passivitaet" ruehrte da aber wohl eher daher, dass die
Maus beides beherrschte. Da muss es dann wohl eine Moeglichkeit gegeben
haben, den Adapter zu detektieren und dann auf ein anderes Protokoll
umzuschalten.
Das Protokoll war zumeist gleich, PS/2-Mäuse verwenden das Protokoll der
seriellen M$-Maus. Eine Ausnahme waren die schon erwähnten Logitech
C-series Mäuse.
--
Gerald
Markus Elsken
2020-08-12 17:33:34 UTC
Permalink
Moin!
Post by Gerrit Heitsch
Dafür habe ich noch den passenen Programmer..
Dito: Junior-Prommer mit diversen Zusatzmodulen am Atari ST unter
Pinatubo. 2706 kann er, 2708 nicht.

mfg Markus
Josef Moellers
2020-08-13 08:14:01 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Als RETRO würde ich eher meine Einplatinencomputer ansehen
deren 2716 EPROMs nicht mehr mit aktuellen EPROMMER programmierbar sind.
Dafür habe ich noch den passenen Programmer.. Einen alten EPROG 27011.
Der kann auch noch 2532. Die sind im RETRO-Bereich recht wichtig.
ACK, den habe ich auch!
Ich hatte mal vor, dem einen USB-Seriell-Adapter zu verpassen, mangels
Schaltplan (habe nur das Handheft mit Bestückungsplan) habe ich das aber
dann sein gelassen.
Post by Gerrit Heitsch
Zur Not würde auch auch einen mittels Arduino Mega bauen.
BTDT um einen SST27F512 als Ersatz für den 27128 meines SB180FX zu flash-en.

Josef
Gerrit Heitsch
2020-08-13 09:06:15 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Als RETRO würde ich eher meine Einplatinencomputer ansehen
deren 2716 EPROMs nicht mehr mit aktuellen EPROMMER programmierbar sind.
Dafür habe ich noch den passenen Programmer.. Einen alten EPROG 27011.
Der kann auch noch 2532. Die sind im RETRO-Bereich recht wichtig.
ACK, den habe ich auch!
Ich hatte mal vor, dem einen USB-Seriell-Adapter zu verpassen, mangels
Schaltplan (habe nur das Handheft mit Bestückungsplan) habe ich das aber
dann sein gelassen.
Er hat doch eine normale RS232, da kann man problemlos einen solchen
Adapter fest verbauen.

Gerrit
Hermann Riemann
2020-08-13 12:02:23 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Josef Moellers
Ich hatte mal vor, dem einen USB-Seriell-Adapter zu verpassen, mangels
Schaltplan (habe nur das Handheft mit Bestückungsplan) habe ich das aber
dann sein gelassen.
Er hat doch eine normale RS232, da kann man problemlos einen solchen
Adapter fest verbauen.
RS232 hat noch andere Spannungen als 5 V. ( Max232? )
( Der raspberry pi wäre davon nicht begeistert.)

Hermann
der in den letzten Tagen in USB speziellen Schnittstellen ( HID)
und vermutet, dass das bei RS232 anders ist:
einfach bloß bytes ohne Festlegung transportieren.
--
http://www.hermann-riemann.de
Gerrit Heitsch
2020-08-13 12:11:13 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Gerrit Heitsch
Post by Josef Moellers
Ich hatte mal vor, dem einen USB-Seriell-Adapter zu verpassen, mangels
Schaltplan (habe nur das Handheft mit Bestückungsplan) habe ich das aber
dann sein gelassen.
Er hat doch eine normale RS232, da kann man problemlos einen solchen
Adapter fest verbauen.
RS232 hat noch andere Spannungen als 5 V. ( Max232? )
( Der raspberry pi wäre davon nicht begeistert.)
Der EPROG hat eine normale RS232. Also braucht man einen
USB/RS232-Adapter. Das impliziert die korrekten Pegel einer RS232.

Was du meinst sind Wandler bei denen hinten TTL oder gar nur 3.3V
Signale rauskommen. Das wird ohne MAX232 o.ä. nichts, alleine schon
deshalb weil die RS232-Treiber-ICs die Signale invertieren bevor sie am
Anschluss auftauchen. Der Empfänger tut dasselbe noch einmal damit es
wieder passt.

Also entweder auf beiden Seiten Treiber (MAX232/MC1488_89/75232) oder
auf keiner Seite.
Post by Hermann Riemann
   der in den letzten Tagen in USB speziellen Schnittstellen ( HID)
   einfach bloß bytes ohne Festlegung transportieren.
Ja, RS232 ist simpel, einfach Bytes schieben. Das einzige was festgelegt
ist sind Baudrate, Parity und Start/Stop-Bits. Das erledigt meist die
Hardware. Den Rest darfst du dir selbst ausdenken.

Gerrit
Josef Moellers
2020-08-13 12:17:55 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Josef Moellers
Post by Gerrit Heitsch
Post by Hermann Riemann
Als RETRO würde ich eher meine Einplatinencomputer ansehen
deren 2716 EPROMs nicht mehr mit aktuellen EPROMMER programmierbar sind.
Dafür habe ich noch den passenen Programmer.. Einen alten EPROG 27011.
Der kann auch noch 2532. Die sind im RETRO-Bereich recht wichtig.
ACK, den habe ich auch!
Ich hatte mal vor, dem einen USB-Seriell-Adapter zu verpassen, mangels
Schaltplan (habe nur das Handheft mit Bestückungsplan) habe ich das aber
dann sein gelassen.
Er hat doch eine normale RS232, da kann man problemlos einen solchen
Adapter fest verbauen.
Ich schmeiß' da die Level-Shifter 'raus und hänge den
USB-Seriell-Adapter (keiner, briefmarkengroßer Print mit CPirgendwas)
direkt da 'dran.
BTDT mit einem Z8 BASIC/DBUG und einem 8052-BASIC Rechner aus der BYTE.

Aber, wie gesagt, da der Prommer eigentlich nur in der Ecke 'rumliegt,
habe ich mir das bislang geschonken.

Josef
Bernd Ohm
2020-08-23 09:49:04 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Auf so einer tippe ich das hier. Cherry G80-3000 von 1996, noch mit
AT/XT-Umschalter. Angeschlossen via DIN/PS2-Adapter. Und wenn ein Board
irgendwann mal keinen PS2-Port mehr hat kommt ein aktiver
PS2/USB-Adapter dazwischen. Hab ich irgendwo im Archiv, sind langsam
schwer zu kriegen.
Cherry G80 sind unverwüstlich. Exakter und
ergonomischer Tastendruck.
Privat und im Institut ausschließlich im Einsatz.

USB->PS/2-Adapter sind von "goobay" problemlos erhältlich.

https://www.wentronic.com/de/usb-auf-ps2-konverteradapter-95431
--
bis denn, BEN
Gerrit Heitsch
2020-08-23 10:36:44 UTC
Permalink
Post by Bernd Ohm
Post by Gerrit Heitsch
Auf so einer tippe ich das hier. Cherry G80-3000 von 1996, noch mit
AT/XT-Umschalter. Angeschlossen via DIN/PS2-Adapter. Und wenn ein Board
irgendwann mal keinen PS2-Port mehr hat kommt ein aktiver
PS2/USB-Adapter dazwischen. Hab ich irgendwo im Archiv, sind langsam
schwer zu kriegen.
Cherry G80 sind unverwüstlich. Exakter und
ergonomischer Tastendruck.
Wobei ich die Version mit linearem Anschlag bevorzuge. Heissen wohl
heute 'MX black'.
Post by Bernd Ohm
USB->PS/2-Adapter sind von "goobay" problemlos erhältlich.
https://www.wentronic.com/de/usb-auf-ps2-konverteradapter-95431
Ich hab ein paar, gabs mal als Restposten bei Pollin für unter 2 Euro
das Stück. Ja, sie sind aktiv und funktionieren.

Gerrit
Bernd Ohm
2020-08-23 11:21:52 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Ich hab ein paar, gabs mal als Restposten bei Pollin für unter 2 Euro
das Stück. Ja, sie sind aktiv und funktionieren.
Guter Tipp, POLLIN unterbietet ja regelmäßig
die Preise anderer Lieferanten. :-)

https://www.pollin.de/p/usb-adapterkabel-720685

Gleich mal ein paar auf Vorrat ordern.
--
bis denn, BEN
Hanno Foest
2020-08-23 12:39:09 UTC
Permalink
Post by Bernd Ohm
Guter Tipp, POLLIN unterbietet ja regelmäßig
die Preise anderer Lieferanten. :-)
https://www.pollin.de/p/usb-adapterkabel-720685
Gleich mal ein paar auf Vorrat ordern.
Vorsicht - der Bauform nach zu urteilen sind das die Dinger, bei denen
im deutschen Tastaturlayout die Taste neben der linken Shift-Taste (die
mit < > |) nicht funktioniert. Hab ich nen ganzen Schwung von (will die
einer haben? mit US Tastaturen stört das nicht...).

Andererseits sieht man den Dingern bei Pollin natürlich nicht an, was
für eine Firmware drauf ist.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Arno Welzel
2020-08-12 14:52:53 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Arno Welzel
Kürzlich hat mir ein Freund einen gebrauchten Intel Xeon E5-1650v2
geschenkt, der bei einer Umrüstung übriggeblieben ist, weil er dachte,
dass ich damit vielleicht noch etwas anfangen kann.
Bei meinen Recherchen zum Alter der CPU und benötigtem Mainboard etc.
habe ich dann festgestellt, dass die CPU bereits vor rund 8 Jahren
vorgestellt wurde.
Huch, acht Jahre ist schon Retro? Okay, mag sein, erschreckte mich aber
gerade. Ich muss hier weiter an einem ebenfalls acht Jahre altem Notebook
arbeiten. Mein neuestes Spiel ist UT 2004. Sonst geht es per Emulator
richtig Retro. Original Pac Man, Space Invaders und so.
Ja, ich hätte "Retro" schreiben sollen. Ich benutze auch noch einen
Logitech Trackman Marble Plus, der 24 Jahre alt ist. Ist das alt genug
für Retro oder darf das per se nicht später als um die 1980 herum sein?

Und ist 2030 dann ein Gerät von 2004 immer noch "modern" und nicht "Retro"?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Hermann Riemann
2020-08-12 17:48:31 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Ja, ich hätte "Retro" schreiben sollen. Ich benutze auch noch einen
Logitech Trackman Marble Plus, der 24 Jahre alt ist. Ist das alt genug
für Retro oder darf das per se nicht später als um die 1980 herum sein?
Ist dann
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/radiomann0.htm
Retro²

Hermann
der möglicherweise noch Bauteile davon hat.
--
http://www.hermann-riemann.de
Arno Welzel
2020-08-13 11:10:17 UTC
Permalink
Post by Hermann Riemann
Post by Arno Welzel
Ja, ich hätte "Retro" schreiben sollen. Ich benutze auch noch einen
Logitech Trackman Marble Plus, der 24 Jahre alt ist. Ist das alt genug
für Retro oder darf das per se nicht später als um die 1980 herum sein?
Ist dann
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/radiomann0.htm
Retro²
Nein, mit einem Aler von über 60 Jahren wohl eher "Antik" ;-)
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lesen Sie weiter auf narkive:
Suchergebnisse für 'Retro Computing mit "Youngtimern"' (Fragen und Antworten)
17
Antworten
Eine Reise in Ihre DAW-Erinnerungsspur
gestartet 2010-08-27 00:39:28 UTC
klang
Loading...