Discussion:
RM 200 überholen
(zu alt für eine Antwort)
Wilhelm Greiner
2019-12-15 01:04:38 UTC
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Hi,

bin dabei eine Siemens RM 200 zu überholen, die Platte ist kaputt,
habe aber ein Backup der Platte.

Alles saubergemacht und das Gehäuse repariert und gerichtet,
neuer lüfter im NT, schön leise alles.

Hatte bisher eine SCA80 Platte mit einem Adapter dran, würde nun aber
gerne eine SSD Platte da anschliessen wollen.

Wie geht das Hardwaremässig?



Bei SGI oder bei Siemens, weiss es nicht mehr, musste man Platten die
nicht unterstützt waren mit einem Trick anmelden am System.
Ist das hier der Fall?


Hatte bisher "soweit errinnerbar" die letzte Reliant Unix Version drauf.
Wollte das Backup aber nicht zum kompletten Recovery nutzen, sondern neu
installieren und meinen Kram dann rüber kopieren.

Was ist exakt die letzte Version für die Maschine?
Ist lange her, aber glaub hatte damals noch mehrfach fixes eingespielt,
welche nun aber nicht mehr da sind.

Gibts die noch irgendwo??

Hoffe das die CDs überhaupt noch lesbar sind, mal sehen.



Wie ist das mit der batterie von dem board eigentlich? Bisher war die Zeit
immer korrekt (ntp loggt ja wenn er grössere Sprünge machen muss mit -g)

Auch nach einem Tag ohne Strom oder so, die kann doch eigentlich
nicht mehr OK sein, ist das ein Akku??

Wilhelm
Marcel Mueller
2019-12-15 06:55:59 UTC
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Post by Wilhelm Greiner
Hatte bisher eine SCA80 Platte mit einem Adapter dran, würde nun aber
gerne eine SSD Platte da anschliessen wollen.
Wie geht das Hardwaremässig?
Uff, das wird schwierig.

Man mus das SCSI Protokoll auf SATA oder (einfacher) SAS umsetzen. Bei
letzterem sind zumindest die Kommandos identisch und man muss nicht auch
noch die logische Ebene virtualisieren. Aber ohne µC wird das nichts.
Und selbst dann muss man die Ohren anlegen, wegen der neuen
Plattengroßen und weil möglicherweise die alten READ(6) und READ(10)
Befehle nicht mehr unterstützt werden.

Wie viel willst Du denn Inverstieren? Hantz scheint so Zeug tatsächlich
zu fertigen. Aber die trauen sich noch nicht einmal Preise dran zu
schreiben.

Ich würde mal bei den Chinesen (AliExpress) gucken. Die bauen alles
mögliche, was man gebrauchen kann, und oft funktioniert es sogar.


Marcel
Marcel Mueller
2019-12-15 07:05:29 UTC
Permalink
Post by Wilhelm Greiner
bin dabei eine Siemens RM 200 zu überholen, die Platte ist kaputt,
habe aber ein Backup der Platte.
Hatte bisher eine SCA80 Platte mit einem Adapter dran, würde nun aber
gerne eine SSD Platte da anschliessen wollen.
Wie geht das Hardwaremässig?
Noch eine andere, billigere Idee: wie viel Kapazität und wie viel
Ausdauer brauchst Du denn?
Es gibt noch diese SCSI-Emulatoren, mit SD-Karte drin. Das dürfte von
der Kapazität her deutlich besser passen. Technisch gesehen ist das auch
Flash-Memory, aber eben nicht in der Qualitätsklasse einer SSD.


Ansonsten, gibt es natürlich auch noch funktionierende SCSI-Platten. Die
Dinger waren z.T. ziemlich langlebig. Was für einen Anschluss brauchst
Du denn? In der Klasse zwischen 4 und 18 GB könnte ich evtl. noch
verschiedene SCSI-Platten haben.


Marcel
Wilhelm Greiner
2019-12-15 08:28:09 UTC
Permalink
Hi,
Post by Marcel Mueller
Noch eine andere, billigere Idee: wie viel Kapazität und wie viel
Ausdauer brauchst Du denn?
Es gibt noch diese SCSI-Emulatoren, mit SD-Karte drin. Das dürfte von
der Kapazität her deutlich besser passen. Technisch gesehen ist das auch
Flash-Memory, aber eben nicht in der Qualitätsklasse einer SSD.
Ansonsten, gibt es natürlich auch noch funktionierende SCSI-Platten. Die
Dinger waren z.T. ziemlich langlebig. Was für einen Anschluss brauchst
Du denn? In der Klasse zwischen 4 und 18 GB könnte ich evtl. noch
verschiedene SCSI-Platten haben.
Nun, es geht mir schon um die Geschwindigkeit und darum das die alten SCSI
Platten immer so laut sind. Die Maschine würde dann schon wieder dauerhaft
laufen.

Ein normaler SCSI Anschluss ist da drann mit 50 Pins.
Einen billigen Adapter auf SCA Platten habe ich und das lieft jahrelang
problemlos.

Einen Protokollwechsel gab es aber natürlich nicht, wenn es etwas stabiles
gibt wäre das aber sicherlich auch OK, muss halt nur laufen :)

Wilhelm
Michael Kraemer @ home
2019-12-15 17:27:18 UTC
Permalink
Post by Wilhelm Greiner
Nun, es geht mir schon um die Geschwindigkeit und darum das die alten SCSI
Platten immer so laut sind. Die Maschine würde dann schon wieder dauerhaft
laufen.
Ein normaler SCSI Anschluss ist da drann mit 50 Pins.
Einen billigen Adapter auf SCA Platten habe ich und das lieft jahrelang
problemlos.
50-pinner (und mittlerweile auch 68-pinner) kommen mittlerweile fast
so teuer wie eine neue Niere ;-)
Die SCSI-Emulatoren per SD sind mW auch nicht grade billig.
SCA Platten hingegen sind auf $AUKTIONSHAUS noch erschwinglich.
Auf jeden Fall guenstiger als die RM 200, die dort derzeit zum Verkauf
steht.
Sind auch nicht mehr so laut wie weiland die 50-pinner.
Post by Wilhelm Greiner
Einen Protokollwechsel gab es aber natürlich nicht, wenn es etwas stabiles
gibt wäre das aber sicherlich auch OK, muss halt nur laufen :)
Wilhelm
Marcel Mueller
2019-12-15 17:39:21 UTC
Permalink
Post by Michael Kraemer @ home
50-pinner (und mittlerweile auch 68-pinner) kommen mittlerweile fast
so teuer wie eine neue Niere ;-)
Echt?
Muss ich den alten Plunder doch mal verkaufen. ;-)
Post by Michael Kraemer @ home
Die SCSI-Emulatoren per SD sind mW auch nicht grade billig.
SCA Platten hingegen sind auf $AUKTIONSHAUS noch erschwinglich.
Auf jeden Fall guenstiger als die RM 200, die dort derzeit zum Verkauf
steht.
Sind auch nicht mehr so laut wie weiland die 50-pinner.
Das ist stark unterschiedlich. Ich kenne auch SCA-Kreissägen - in
Memoriam IBM DCAS, unkaputtbar aber eben sehr laut.
Und umgekehrt habe ich eine 15k mit 68-Pin, die man kaum hört, solange
nicht ständig drauf zugegriffen wird.


Marcel
Wilhelm Greiner
2019-12-15 19:43:12 UTC
Permalink
Hi,
Post by Marcel Mueller
Post by Michael Kraemer @ home
SCA Platten hingegen sind auf $AUKTIONSHAUS noch erschwinglich.
Auf jeden Fall guenstiger als die RM 200, die dort derzeit zum Verkauf
steht.
Sind auch nicht mehr so laut wie weiland die 50-pinner.
Müsste irgendwo auch noch Platten haben, nur sind die halt alle
laut.

Disk IO ist immer so eine Sache mit RU, da würde eine SSD
schon wirklich was bringen.

Klingt aber nicht als ob das machbar wäre, schade :(
Post by Marcel Mueller
Das ist stark unterschiedlich. Ich kenne auch SCA-Kreissägen - in
Memoriam IBM DCAS, unkaputtbar aber eben sehr laut.
Und umgekehrt habe ich eine 15k mit 68-Pin, die man kaum hört, solange
nicht ständig drauf zugegriffen wird.
Bisher war eine DDRS von SGI drinnen, da müsste ich noch mehr
von haben.

Wilhelm
Marcel Mueller
2019-12-16 06:24:59 UTC
Permalink
Post by Wilhelm Greiner
Disk IO ist immer so eine Sache mit RU, da würde eine SSD
schon wirklich was bringen.
Klingt aber nicht als ob das machbar wäre, schade :(
Machbar schon, aber der Aufwand ...
Post by Wilhelm Greiner
Post by Marcel Mueller
Das ist stark unterschiedlich. Ich kenne auch SCA-Kreissägen - in
Memoriam IBM DCAS, unkaputtbar aber eben sehr laut.
Und umgekehrt habe ich eine 15k mit 68-Pin, die man kaum hört, solange
nicht ständig drauf zugegriffen wird.
Bisher war eine DDRS von SGI drinnen, da müsste ich noch mehr
von haben.
DDRS ist von IBM und der Nachfolger der DCAS. Die sägt genauso laut wie
die DCAS, ist schneller, aber weniger zuverlässig/langlebig - gleichwohl
noch weit entfernt von den nachfolgenden DeathStars, die es auch in
Server-/Workstationversionen gab.
Gegen die DDRS ist selbst eine 18GB Cheetah 15k eher leise und nebenbei
noch mindestens doppelt so schnell.


Marcel
Guido Grohmann
2019-12-16 08:07:36 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
DDRS ist von IBM und der Nachfolger der DCAS. Die sägt genauso laut wie
die DCAS, ist schneller, aber weniger zuverlässig/langlebig - gleichwohl
noch weit entfernt von den nachfolgenden DeathStars, die es auch in
Server-/Workstationversionen gab.
Gegen die DDRS ist selbst eine 18GB Cheetah 15k eher leise und nebenbei
noch mindestens doppelt so schnell.
Als Deathstar wurden allerdings nicht nur die berüchtigten DeskStar,
sondern auch die DriveStar bezeichnet. Letztere hatte in in Servern und
die Dinger waren ein Quell ständiger Freude. Ich habe die Dinger damals
DesaStar ;) statt DeskStar genannt.

GUIdo
Wilhelm Greiner
2019-12-16 13:57:34 UTC
Permalink
Hi,
Post by Marcel Mueller
Post by Wilhelm Greiner
Post by Marcel Mueller
Das ist stark unterschiedlich. Ich kenne auch SCA-Kreissägen - in
Memoriam IBM DCAS, unkaputtbar aber eben sehr laut.
Und umgekehrt habe ich eine 15k mit 68-Pin, die man kaum hört, solange
nicht ständig drauf zugegriffen wird.
Bisher war eine DDRS von SGI drinnen, da müsste ich noch mehr
von haben.
DDRS ist von IBM und der Nachfolger der DCAS. Die sägt genauso laut wie
die DCAS, ist schneller, aber weniger zuverlässig/langlebig - gleichwohl
noch weit entfernt von den nachfolgenden DeathStars, die es auch in
Server-/Workstationversionen gab.
Gegen die DDRS ist selbst eine 18GB Cheetah 15k eher leise und nebenbei
noch mindestens doppelt so schnell.
Es sind halt welche die in SGIs eingebaut waren, steht auch auf dem
Aufkleber, Hersteller IBM für SGI.

Die Dinger halten (gefühlt) ewig, sind aber laut ohne Ende, die RM hat
keinen CPU Lüfter o.ä. und ist sehr leise, man hört nur die HDD.

Welche HDDs sind denn wirklich leise die passen würden?

Bisher 9 GB und dann externer Speicher, es dürfen aber auch 18
oder so sein.

Wilhelm
Marcel Mueller
2019-12-16 17:08:51 UTC
Permalink
Post by Wilhelm Greiner
Welche HDDs sind denn wirklich leise die passen würden?
Naja, leise ist relativ. Aber ein Faktor 2 ist da schon zu holen.
Post by Wilhelm Greiner
Bisher 9 GB und dann externer Speicher, es dürfen aber auch 18
oder so sein.
Ich persönlich fand die Cheetah 10k und 15k Modelle mit nur einem
Platter - also jeweils die kleineren einer Serie - recht angenehm. Die
hatte ich bis zum Umstieg auf SSD im Rechner. Beim Starten pfeifen sie
ziemlich, aber wenn sie einmal auf Touren sind beruhigt sich das erheblich.

Es gab verschiedene Cheetah-Serien. Für den Zweck würde es vmtl. eine
15K.3 mit 18GB tun.

Es gab natürlich auch noch die 10k-Serie. Die könnten evtl. noch ein
wenig leiser sein. Ich hatte da aber ein größeres Modell, das gab sich
in der Lautstärke nicht viel.

Was allerdings allen Cheetahs gemein ist: wenn darauf Zugegriffen wird,
wird das Geräusch kernig.

Nach heutigem Ermessen ist das natürlich alles noch laut, also nicht nur
das Zugriffsgeräusch. Eine moderne Notebookplatte spielt da in einer
anderen Liga. Aber die ist halt auch 5-mal langsamer.


Marcel
Sebastian Barthel
2019-12-15 23:24:41 UTC
Permalink
Post by Wilhelm Greiner
Hi,
Post by Marcel Mueller
Noch eine andere, billigere Idee: wie viel Kapazität und wie viel
Ausdauer brauchst Du denn?
Es gibt noch diese SCSI-Emulatoren, mit SD-Karte drin. Das dürfte von
der Kapazität her deutlich besser passen. Technisch gesehen ist das
auch Flash-Memory, aber eben nicht in der Qualitätsklasse einer SSD.
Ansonsten, gibt es natürlich auch noch funktionierende SCSI-Platten.
Die Dinger waren z.T. ziemlich langlebig. Was für einen Anschluss
brauchst Du denn? In der Klasse zwischen 4 und 18 GB könnte ich evtl.
noch verschiedene SCSI-Platten haben.
Nun, es geht mir schon um die Geschwindigkeit und darum das die alten
SCSI Platten immer so laut sind. Die Maschine würde dann schon wieder
dauerhaft laufen.
Ein normaler SCSI Anschluss ist da drann mit 50 Pins.
Einen billigen Adapter auf SCA Platten habe ich und das lieft jahrelang
problemlos.
Googel mal nach

SCSI2SD

könnte evtl. das sein, was Du suchst. Nicht ganz billig, aber dafür kann
man das Medium wechseln.

Gruß, SBn
Marcel Mueller
2019-12-16 06:26:49 UTC
Permalink
Post by Sebastian Barthel
SCSI2SD
könnte evtl. das sein, was Du suchst. Nicht ganz billig, aber dafür kann
man das Medium wechseln.
Das ist aber wirklich nur etwas für den gelegentlichen Einsatz. Bei
regelmäßiger Nutzung (Schreiben) verrecken die SD-Karten dabei wie die
Fliegen.


Marcel
Markus Elsken
2019-12-16 10:44:48 UTC
Permalink
Moin!
Post by Marcel Mueller
Das ist aber wirklich nur etwas für den gelegentlichen Einsatz. Bei
regelmäßiger Nutzung (Schreiben) verrecken die SD-Karten dabei wie die
Fliegen.
Ich verwende so etwas im musealen Bereich, um alte Homecomputer wie den
Atari Falcon oder Amiga 1200 anwerfen zu können. Klappt ziemlich gut.

mfg Markus
Dennis Grevenstein
2019-12-16 12:01:03 UTC
Permalink
Post by Markus Elsken
Post by Marcel Mueller
Das ist aber wirklich nur etwas für den gelegentlichen Einsatz. Bei
regelmäßiger Nutzung (Schreiben) verrecken die SD-Karten dabei wie die
Fliegen.
Ich verwende so etwas im musealen Bereich, um alte Homecomputer wie den
Atari Falcon oder Amiga 1200 anwerfen zu können. Klappt ziemlich gut.
Vermutlich kommt es auf die Menge Daten an, die man da regelmäßig
schreibt.
Ich habe vor ein paar Jahren mal üblicherweise von einem USB stick
gearbeitet, weil ich immer wieder den Computer wechseln musste und
meine Sachen trotzdem dabei haben wollte/musste. Da ging es um
vielleicht 10GB Zeug insgesamt. Ich bin irgendwann dazu übergegangen,
die sticks im Abstand von 6 Monaten einfach zu wechseln, weil ich
keine Lust mehr hatte, dass die kaputt gehen. Wenn man das ernst
meint mit backupen, Daten synchronisieren, etc kommen wohl doch
viele Schreibzyklen zustande.
Ob ich ein ganzes Unix von Billig-flash betreiben wollte, weiss
ich nicht. Aber klar: backupen kann man sowas natürlich sehr
einfach und dann kauft man es halt einfach neu...

gruss,
Dennis
--
"I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the
shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhäuser
gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain."
Nils M Holm
2019-12-16 13:12:28 UTC
Permalink
Post by Dennis Grevenstein
Ob ich ein ganzes Unix von Billig-flash betreiben wollte, weiss
ich nicht. Aber klar: backupen kann man sowas natuerlich sehr
einfach und dann kauft man es halt einfach neu...
Gerade backup wuerde ich nicht auf Billig-Sticks machen, da die
auch ohne Benutzung doch recht flott ihre Daten verlieren. Ich
habe es mal ausprobiert, einen "Prosumer"-Stick, und nicht den
billigsten, ein paar Jahre liegen zu lassen, und das Ergebnis
war nicht erfreulich.

Seitdem verwende ich fuer die Sicherung industrielle USB-Sticks
(SLC). Klar, die kosten 50 EUR pro 2GB (z.B. Swissbit) statt
10 EUR pro 64GB fuer irgendwelchen "Prosumer"-Krempel, aber
dafuer halten sie (auch ausprobiert).

Natuerlich benutze ich SLC-Sticks nur fuer eigene Werke (Text
und ein paar Bilder), die brauchen nicht viel Platz. Fuer die
Musiksammlung oder Filme habe ich keine braichbare Loesung.
Im Moment sichere ich auf externer HD, aber die Rezensionen
neurer Laufwerke sind nicht ermutigend.

Wie macht Ihr das so?
--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org
Hanno Foest
2019-12-16 13:32:43 UTC
Permalink
Post by Nils M Holm
Natuerlich benutze ich SLC-Sticks nur fuer eigene Werke (Text
und ein paar Bilder), die brauchen nicht viel Platz. Fuer die
Musiksammlung oder Filme habe ich keine braichbare Loesung.
Im Moment sichere ich auf externer HD, aber die Rezensionen
neurer Laufwerke sind nicht ermutigend.
Wie macht Ihr das so?
RAID-1 im Arbeitsrechner, mehrere Backups, auch außer Haus. Nicht ganz
so wichtiges (plus mehrere Generationen Backup des Arbeitsrechners,
hardlink rsync) ist auf einer FreeBSD Kiste mit Raid Z2.

Hanno
Marcel Mueller
2019-12-16 17:32:54 UTC
Permalink
Post by Nils M Holm
Natuerlich benutze ich SLC-Sticks nur fuer eigene Werke (Text
und ein paar Bilder), die brauchen nicht viel Platz. Fuer die
Musiksammlung oder Filme habe ich keine braichbare Loesung.
Im Moment sichere ich auf externer HD, aber die Rezensionen
neurer Laufwerke sind nicht ermutigend.
Wie macht Ihr das so?
Für Kleinkram hatte ich früher GigaMO (2GB für ~10€). Das verwende ich
aber praktisch nicht mehr.

Die Haupt-Backups laufen auf die Ultrium-Library. Da passt auch die
Filmsammlung drauf (2 Bänder). ;-)


Marcel
Michael Kraemer @ home
2019-12-16 18:37:31 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Die Haupt-Backups laufen auf die Ultrium-Library.
LTO-was?
Marcel Mueller
2019-12-16 20:15:05 UTC
Permalink
Post by Michael Kraemer @ home
Post by Marcel Mueller
Die Haupt-Backups laufen auf die Ultrium-Library.
LTO-was?
Alte Kiste, nur LTO-3.

LTO-4 gibt es faktisch nur noch als SAS oder FC. Da kostet der
Controller schon so viel wie die gebrauchte Library. Und falls nicht,
dann braucht er halt für 40€ Strom im Jahr.


Marcel

Marcel Mueller
2019-12-16 17:10:40 UTC
Permalink
Post by Markus Elsken
Moin!
Post by Marcel Mueller
Das ist aber wirklich nur etwas für den gelegentlichen Einsatz. Bei
regelmäßiger Nutzung (Schreiben) verrecken die SD-Karten dabei wie die
Fliegen.
Ich verwende so etwas im musealen Bereich, um alte Homecomputer wie den
Atari Falcon oder Amiga 1200 anwerfen zu können. Klappt ziemlich gut.
Da sehe ich kein Problem. Die schreiben nicht so große Datenmengen und
schon gar nicht bei dem Nutzungsszenario.


Marcel
olaf
2019-12-16 17:48:20 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Da sehe ich kein Problem. Die schreiben nicht so große Datenmengen und
schon gar nicht bei dem Nutzungsszenario.
Vielleicht sollte man versuchen bewusst eine alte SD-Karte mit SLC zu
finden? Ich hab mir so um 2005 eine 512MB SD-Karte geholt die immer
noch als gemountete Festplatte mit Swap im meinem Sharp Zaurus steckt.
Die funktioniert immer noch problemlos und wird regelmaessig genutzt.

Olaf
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