Discussion:
Windows 2000 Workgroup und AD?
(zu alt für eine Antwort)
Kay Martinen
2020-05-06 20:57:42 UTC
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Hallo

ich nehm mal an das Windows 2000 schon Folklore genug ist.

Einen Windows 2000 Server mit Active-Directory habe ich mir für ein
Retro Netzwerk nun in einer VM (unter Proxmox) eingerichtet und einen
Windows XP Pro als Client auch in diese Domäne hinein gebracht. Beide
sind lizensiert und so weit hat das bisher geklappt.

Nur wundere ich mich jetzt das ich in der Netzwerkumgebung keine anderen
Hosts sehe. Der AD Server zeigt dort nur sich selbst und der Client
zeigt dort auch nur sich selbst. Auf beiden ist aber zumindest ein
Test-share eingerichtet das "für alle" freigegeben ist. Doch die beiden
Hosts sehen irgendwie nur sich selbst, und ihre eigenen Freigaben,
inklusive Drucker und Faxgeräte (keine vorhanden) und Geplante Tasks.

Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Außer dem XP Client sind da bisher nur 2 ILO2 meiner Proliants anwesend.

Ich kann mich am XP als Domain user oder Admin anmelden aber das ändert
auch nichts. Auch wenn ich mit RDP auf den Server gehe und dort im
WINS-Manager schaue sieht für mich alles gut aus. Ist aber länger her
das ich mit W2K Server arbeitete. Hat jemand evtl. einen Tip was ich
evtl. übersehen haben könnte.

Kay
--
Posted via SN
Chr. Maercker
2020-05-14 09:06:54 UTC
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Post by Kay Martinen
Einen Windows 2000 Server mit Active-Directory habe ich mir für ein
Retro Netzwerk nun in einer VM (unter Proxmox) eingerichtet und einen
Windows XP Pro als Client auch in diese Domäne hinein gebracht. Beide
sind lizensiert und so weit hat das bisher geklappt.
Nur wundere ich mich jetzt das ich in der Netzwerkumgebung keine anderen
Hosts sehe. Der AD Server zeigt dort nur sich selbst und der Client
zeigt dort auch nur sich selbst. Auf beiden ist aber zumindest ein
Test-share eingerichtet das "für alle" freigegeben ist. Doch die beiden
Hosts sehen irgendwie nur sich selbst, und ihre eigenen Freigaben,
inklusive Drucker und Faxgeräte (keine vorhanden) und Geplante Tasks.
Zugriffe mit NET USE <d:> \\server\share funktionieren trotzdem, oder?
Post by Kay Martinen
Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Außer dem XP Client sind da bisher nur 2 ILO2 meiner Proliants anwesend.
Ich kann mich am XP als Domain user oder Admin anmelden aber das ändert
auch nichts.
Wenn ich recht verstehe, hapert es nur an der Anzeige dessen, was der
Browserdienst erkennt. Auf den habe ich mich nie verlassen, solange ich
Windoof nutze, er hat immer nur rudimentär funktioniert. Umso "besser"
bremst er den Explorer aus. In unseren Netzen haben sich bisweilen
W9x-PCs zum Masterbrowser gemacht, die vom Netzwerk null Ahnung hatten
u.ä. Was Wunder, wenn dann nur Brause-Brause-Tralala zu sehen ist.
--
CU Chr. Maercker.
Thomas Orgelmacher
2020-05-14 17:05:00 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Nur wundere ich mich jetzt das ich in der Netzwerkumgebung keine anderen
Hosts sehe.
Ja. Das ist so.

Beachte das der Browserdienste per Definition relativ unzuverlässig ist
und dafür recht viel Bandbreite zieht.


Thomas
--
I have seen things you lusers would not believe. I've seen Sun
monitors on fire off the side of the multimedia lab. I've seen
NTU lights glitter in the dark near the Mail Gate. All these
things will be lost in time, like the root partition last week.
Kay Martinen
2020-05-14 17:41:41 UTC
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Post by Thomas Orgelmacher
Post by Kay Martinen
Nur wundere ich mich jetzt das ich in der Netzwerkumgebung keine anderen
Hosts sehe.
Ja. Das ist so.
Beachte das der Browserdienste per Definition relativ unzuverlässig ist
und dafür recht viel Bandbreite zieht.
Abgeschottetes Netzsegment mit eigenem IP Bereich (ein /24) und nur 3
Hosts. Dem DC (mit dns, dhcp, wins), dem XP Client und dem gateway-host
der weder dhcp noch dns macht. Und das alles läuft seit Tagen und bringt
NIE eine Füllung der Browseliste/Netzwerkumgebung. Kann doch was nicht
stimmen. Bandbreite ist da irrelevant, es geht allerdings über 2-3
Switche und ein VLAN.

Idee: das der Client NX9030 in der WINS-UI auf dem W2K DC einmal als
NX9030 und dann als NX9030.RETRONET drin steht hielte ich ja noch für
richtig weil die IP stimmt. Aber merkwürdig finde ich das da auch
RETRONET.RETRONET mit der IP des Clients drin steckt.

Fehler beim Join des Clients? Ich hatte die Arbeitsgruppe vorher
umbenannt, neu gestartet und dann den join gemacht.

Liegt der Fehler evtl. in falschen Angaben? dns-domain des DC ist
old.martinen.de aber er zeigte auch RETRONET an. Also hab ich RETRONET
beim Join angegeben.



Kay
--
Posted via SN
Günter Frenz
2020-05-14 18:13:37 UTC
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Post by Kay Martinen
Liegt der Fehler evtl. in falschen Angaben? dns-domain des DC ist
old.martinen.de aber er zeigte auch RETRONET an. Also hab ich RETRONET
beim Join angegeben.
Ein Windows AD basiert erst mal auf DNS zur Namensauflösung. WINS und
NetBIOS-Namen werden aber noch zwecks Kompatibilität mitgeschleppt.
Inkonsistenzen zwischen diesen beiden Namensräumen sind ein steter
Quell der Freude. Bring also mal alles auf ein einheitliches
Namesschema. Kann aber sein, dass man dafür den DC neu aufsetzen muss
oder aber sehr gut aufräumen muss.

Günter
Chr. Maercker
2020-05-15 06:07:19 UTC
Permalink
Post by Thomas Orgelmacher
Beachte das der Browserdienste per Definition relativ unzuverlässig ist
und dafür recht viel Bandbreite zieht.
Ach sogar per Definition? Ich hatte das nur daraus abgeleitet, wie er
aufgebaut ist und arbeitet. ;-)
BTW: Ich konnte inzwischen auf einigen Win7-PCs im hiesigen Netzwerk
Performanceprobleme entschärfen, indem der Browserdienst deaktiviert
wurde. Wie heißt der übrigens unter Win10? "Computerbrowser" finde ich
dort nicht mehr.
--
CU Chr. Maercker.
Kay Martinen
2020-05-15 08:39:04 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Thomas Orgelmacher
Beachte das der Browserdienste per Definition relativ unzuverlässig ist
und dafür recht viel Bandbreite zieht.
Ach sogar per Definition? Ich hatte das nur daraus abgeleitet, wie er
aufgebaut ist und arbeitet. ;-)
Ich finde bei dem Win2k WINS die Default-timeouts auch extrem lang, für
die Aktualisierung, Alterung und aufräumen. Alle über einen Tag lang und
7 Tage zum aufräumen veralteter Einträge. Es mag ja sein das hosts sich
1-2 mal pro Tag beim Wins melden, aber dann dauert es offenbar immer
noch mind. 6 Std. bis der Eintrag als Veraltet markiert ist - bleibt
aber wohl in der Datenbank für weitere 6 Tage.

In einem größeren LAN hat man dann vermutlich viele Karteileichen.
Vielleicht ist das mit "per Definition" gemeint. Einige dieser Timeouts
kann man auch nicht runter drehen auf unter einem Tag. Vermutlich steigt
dann auch der Broadcast-anteil.
Post by Chr. Maercker
BTW: Ich konnte inzwischen auf einigen Win7-PCs im hiesigen Netzwerk
Performanceprobleme entschärfen, indem der Browserdienst deaktiviert
Früher hat es mir geholfen den Host als H-Node (0x8)zu konfigurieren.
Dann nimmt er Broadcast nur wenn WINS nicht funktioniert. Dafür gibt es
auch eine DHCP Option. Default ist offensichtlich B-Node = Broadcast.
Post by Chr. Maercker
wurde. Wie heißt der übrigens unter Win10? "Computerbrowser" finde ich
dort nicht mehr.
Weiß ich auch nicht. Aber vermutlich steckt das entweder im dns-client,
im arbeitsgruppendienst oder gibt es noch einen Netbios-Helper dienst?
Den erinnere ich noch von Win 7 aber das hatte auch Computerbrowser.

IMHO gibt oder gab es auch Registry-schlüssel mit denen man dem
Browserdienst abgewöhnen konnte eine election zu gewinnen. Das wäre dann
die weichere Methode gegenüber dem deaktivieren.

Kay
--
Posted via SN
Chr. Maercker
2020-05-15 11:45:24 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Ich finde bei dem Win2k WINS die Default-timeouts auch extrem lang, für
die Aktualisierung, Alterung und aufräumen. Alle über einen Tag lang und
7 Tage zum aufräumen veralteter Einträge. Es mag ja sein das hosts sich
1-2 mal pro Tag beim Wins melden, aber dann dauert es offenbar immer
noch mind. 6 Std. bis der Eintrag als Veraltet markiert ist - bleibt
aber wohl in der Datenbank für weitere 6 Tage.
Die NetBIOS-Broadcasts von Windows-PCs alle paar Minuten beobachte ich
hierzunetz seit Jahr und Tag, egal ob mit oder ohne WINS gearbeitet
wurde. Obwohl vom DHCP-Server verordnet alles als P-Node arbeitet.
Post by Kay Martinen
In einem größeren LAN hat man dann vermutlich viele Karteileichen.
So 10%..20% des Gesamtbestandes, grob geschätzt.
Post by Kay Martinen
Vielleicht ist das mit "per Definition" gemeint. Einige dieser Timeouts
kann man auch nicht runter drehen auf unter einem Tag. Vermutlich steigt
dann auch der Broadcast-anteil.
Post by Chr. Maercker
BTW: Ich konnte inzwischen auf einigen Win7-PCs im hiesigen Netzwerk
Performanceprobleme entschärfen, indem der Browserdienst deaktiviert
Früher hat es mir geholfen den Host als H-Node (0x8)zu konfigurieren.
Machen wir seit langem ...
Post by Kay Martinen
Dann nimmt er Broadcast nur wenn WINS nicht funktioniert. Dafür gibt es
auch eine DHCP Option.
... genau damit.
Post by Kay Martinen
Default ist offensichtlich B-Node = Broadcast
ACK. Selbst die P-Nodes broadcasten noch genug.
Post by Kay Martinen
Post by Chr. Maercker
wurde. Wie heißt der übrigens unter Win10? "Computerbrowser" finde ich
dort nicht mehr.
Weiß ich auch nicht. Aber vermutlich steckt das entweder im dns-client,
im arbeitsgruppendienst oder gibt es noch einen Netbios-Helper dienst?
Letzteren gibt es noch, der arbeitet dem Browserdienst zu, ist es aber
nicht selbst. Der DNS-Client verwaltet den DNS-Cache, dessen Timeouts
sind im Sekundenbereich einstellbar.
Post by Kay Martinen
Den erinnere ich noch von Win 7 aber das hatte auch Computerbrowser.
... und Workstationservice. Letzterer hat andere Aufgaben als Brauserei.
Post by Kay Martinen
IMHO gibt oder gab es auch Registry-schlüssel mit denen man dem
Browserdienst abgewöhnen konnte eine election zu gewinnen. Das wäre dann
die weichere Methode gegenüber dem deaktivieren.
ACK, das beeinflusst die Prio-Logik. Die bevorzugt normalerweise das OS
mit der höchsten Version. Bei W9x und NT-artigen funktioniert das aber
z.B. nicht so richtig.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.

Transport + Sport = Radfahren
Marcel Mueller
2020-05-14 18:50:04 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Mach mal den Wins platt. Ich glaube W2k konnte auch schon Broadcast und
DNS nutzen. Das ist zuverlässiger.
Kann aber auch sein, dass ich mich irre und das erst ab W2k3/XP ging.


Marcel
Thomas Orgelmacher
2020-05-19 19:30:26 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Mach mal den Wins platt. Ich glaube W2k konnte auch schon Broadcast und DNS
nutzen. Das ist zuverlässiger.
Kann aber auch sein, dass ich mich irre und das erst ab W2k3/XP ging.
Nein, das ist richtig. W2k brauchte kein WINS mehr. Nur noch DNS.
WINS war dabei weil NT4- und W95-Clients noch durchaus normal waren.


Thomas
--
I have seen things you lusers would not believe. I've seen Sun
monitors on fire off the side of the multimedia lab. I've seen
NTU lights glitter in the dark near the Mail Gate. All these
things will be lost in time, like the root partition last week.
Kay Martinen
2020-05-19 20:02:08 UTC
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Post by Thomas Orgelmacher
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Mach mal den Wins platt. Ich glaube W2k konnte auch schon Broadcast
und DNS nutzen. Das ist zuverlässiger.
Kann aber auch sein, dass ich mich irre und das erst ab W2k3/XP ging.
Nein, das ist richtig. W2k brauchte kein WINS mehr. Nur noch DNS.
WINS war dabei weil NT4- und W95-Clients noch durchaus normal waren.
Aber ich hab den Server/DC bewusst im Mixed-Modus laufen gelassen weil
ich DOS, Win9x u.a. Clients auch gerne dort anbinden will.
Da werde ich den WINS dann doch brauchen. Nur sehe ich die Abgrenzung
noch nicht recht und ob das mit dem Mixed-Modus kollidiert. Alte Clients
bis NT4 brauchen den Modus UND WINS. Wie erreicht man dann wohl das W2K
oder neuer sich mittels DNS; aber ohne WINS; die Netzwerk-adressen
(inkl. Workgroup) holen? Schlicht keinen WINS angeben... kann es so
einfach sein?

Kay
--
Posted via SN
Marcel Mueller
2020-05-20 17:37:40 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Thomas Orgelmacher
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Mach mal den Wins platt. Ich glaube W2k konnte auch schon Broadcast
und DNS nutzen. Das ist zuverlässiger.
Kann aber auch sein, dass ich mich irre und das erst ab W2k3/XP ging.
Nein, das ist richtig. W2k brauchte kein WINS mehr. Nur noch DNS.
WINS war dabei weil NT4- und W95-Clients noch durchaus normal waren.
Aber ich hab den Server/DC bewusst im Mixed-Modus laufen gelassen weil
ich DOS, Win9x u.a. Clients auch gerne dort anbinden will.
Da werde ich den WINS dann doch brauchen.
DOS und NETBIOS over TCP/IP (alias TCPBEUI) ist sportlich. Wenn da alle
Treiber geladen sind, bleiben bestimmt noch 300kB Speicher für Programme
übrig. :-/

NETBIOS alleine (also NETBEUI) wiederum braucht (und kann) kein WINS.
Das muss man aber unter W2k erst explizit aktivieren. Es ist dann aber
die einfachste Möglichkeit, um mit DOS zu kommunizieren.
Segmentübergreifend geht damit nicht.

Darüber hinaus hatte ich mal den Eindruck, dass ein OS/2 im Netz, bei
dem TCPBEUI und NETBEUI installiert ist, irgendwie als Bridge agiert.
Jedenfalls konnte ich in einem solchen Netz mit DOS auf NT4 zugreifen,
bei dem NETBIOS AFAIR nicht aktiviert war.
Post by Kay Martinen
Nur sehe ich die Abgrenzung
noch nicht recht und ob das mit dem Mixed-Modus kollidiert. Alte Clients
bis NT4 brauchen den Modus UND WINS. Wie erreicht man dann wohl das W2K
oder neuer sich mittels DNS; aber ohne WINS; die Netzwerk-adressen
(inkl. Workgroup) holen? Schlicht keinen WINS angeben... kann es so
einfach sein?
Ja, WINS kann man auch Clientseitig platt machen.
Ansonsten kann man irgendwo auch Clientseitig Broadcast-Adressen für die
Namensauflösung konfigurieren. Das geht dann auch Segmentübergreifend.
Es ist halt nur Gefummel.
Und last but not least gibt es auch noch so etwas wie hosts, wo man die
Rechner explizit eintragen kann. Ich glaube lmhosts oder so ähnlich.


Marcel
Kay Martinen
2020-05-20 19:32:02 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Post by Thomas Orgelmacher
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Mach mal den Wins platt. Ich glaube W2k konnte auch schon Broadcast
und DNS nutzen. Das ist zuverlässiger.
Kann aber auch sein, dass ich mich irre und das erst ab W2k3/XP ging.
Nein, das ist richtig. W2k brauchte kein WINS mehr. Nur noch DNS.
WINS war dabei weil NT4- und W95-Clients noch durchaus normal waren.
Aber ich hab den Server/DC bewusst im Mixed-Modus laufen gelassen weil
ich DOS, Win9x u.a. Clients auch gerne dort anbinden will.
Da werde ich den WINS dann doch brauchen.
DOS und NETBIOS over TCP/IP (alias TCPBEUI) ist sportlich. Wenn da alle
Treiber geladen sind, bleiben bestimmt noch 300kB Speicher für Programme
übrig. :-/
Das kommt in etwa hin aber das ist noch nicht unbedingt fest gefügt. So
könnte ich mir alternativ vorstellen Separate Virtuelle Netzsegmente
einzurichten. Ein Reines NEBEUI Segment z.b. für DOS, evtl. WfW und ggf.
OS/2 Lanrequester (ob der auch so viel RAM braucht muß ich erst probieren).
Post by Marcel Mueller
NETBIOS alleine (also NETBEUI) wiederum braucht (und kann) kein WINS.
Das muss man aber unter W2k erst explizit aktivieren. Es ist dann aber
die einfachste Möglichkeit, um mit DOS zu kommunizieren.
Segmentübergreifend geht damit nicht.
Ich erinnere mich das es mal hieß mehrere NICs an einem W2K Server wäre
mindestens Kompliziert. Aber das wäre m.E. auch eine Möglichkeit, ein
NETBEUI Segment, ein TCPBEUI Segment und ggf. mehr und beide an einem
W2K Server. Vielleicht ist genau das daß komplizierte daran oder etwas
anderes... aber unter anderem ein Grund es zu probieren, zu machen und
zu sehen ob und wie es geht. Klar ist mir akt. nur das ein durchgriff
von der Netbios-seite zur Tcpbeui-seite und umgekehrt wohl nicht möglich
sein wird. Außer der Server diente dabei als eine art Protokoll-bridge.
Post by Marcel Mueller
Darüber hinaus hatte ich mal den Eindruck, dass ein OS/2 im Netz, bei
dem TCPBEUI und NETBEUI installiert ist, irgendwie als Bridge agiert.
Jedenfalls konnte ich in einem solchen Netz mit DOS auf NT4 zugreifen,
bei dem NETBIOS AFAIR nicht aktiviert war.
Das würde ich zumindest anzweifeln. Ich hatte auch mal ein OS/2 im Netz,
allerdings keine Serverversion sondern Warp 4 mit den peerdiensten. Und
da habe ich AFAIR genau das versucht und nicht hin bekommen. Auch ein
Forwarding von einem Segment zum anderen war nicht möglich, also später
als beide seiten TCPBEUI waren.

Ich weiß aber noch das die MPTS Einrichtung trickreich sein konnte wenn
mehr als eine NIC involviert ist. Man kann an jeden Adapter TCP, NB,
TCPBEUI, oder OS/2 Netbeui binden - auf verschiedenen logischen
Adapternummern... Leicht da die übersicht zu verlieren. Das ging teils
sogar der software so, weil die ibmlan.ini evtl. falsch geändert wird so
das die Adapternummern nicht zusammen passen. Das hat mich damals mal ne
ganze weile beschäftigt bis ich das raus hatte.
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Nur sehe ich die Abgrenzung
noch nicht recht und ob das mit dem Mixed-Modus kollidiert. Alte Clients
bis NT4 brauchen den Modus UND WINS. Wie erreicht man dann wohl das W2K
oder neuer sich mittels DNS; aber ohne WINS; die Netzwerk-adressen
(inkl. Workgroup) holen? Schlicht keinen WINS angeben... kann es so
einfach sein?
Ja, WINS kann man auch Clientseitig platt machen.
Also dem client keinen WINS in die Konfig pinseln und am besten auch
nicht per dhcp verteilen. Das ginge dann wohl am ehesten über
Adressbereiche im W2k dhcpd. Hat der Client keine Wins-info muß/kann er
ja nur noch dns nutzen. Aber reichen da die SRV WKS u.a. Einträge die
der Server als AD im dns ablegt?
Post by Marcel Mueller
Ansonsten kann man irgendwo auch Clientseitig Broadcast-Adressen für die
Namensauflösung konfigurieren. Das geht dann auch Segmentübergreifend.
Es ist halt nur Gefummel.
Hmm. Wenn kein WINS da ist kommt ein H-Node nicht in Frage weil der
Zuerst WINS nutzen würde. Und Broadcast macht der Client ohne weiteres
vermutlich eh schon. Und bei einem /24 ist die Broadcast-adresse eh das
letzte oktett = 255. Probleme sehe ich da nur wenn es
Segmentübergreifend sein MUSS.
Post by Marcel Mueller
Und last but not least gibt es auch noch so etwas wie hosts, wo man die
Rechner explizit eintragen kann. Ich glaube lmhosts oder so ähnlich.
Hosts ist das dns-surrogat, lmhosts das für WINS ja. Und in letztere
kann man m.W. sogar Tags mit angeben wie 0x20 für Workstationdienst.
Das setzt dann aber nur IP zu NBTNAME um für den jeweiligen Client auf
dem es eingetragen ist.

Kay
Marcel Mueller
2020-05-20 22:16:42 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
DOS und NETBIOS over TCP/IP (alias TCPBEUI) ist sportlich. Wenn da alle
Treiber geladen sind, bleiben bestimmt noch 300kB Speicher für Programme
übrig. :-/
Das kommt in etwa hin aber das ist noch nicht unbedingt fest gefügt. So
könnte ich mir alternativ vorstellen Separate Virtuelle Netzsegmente
einzurichten. Ein Reines NEBEUI Segment z.b. für DOS, evtl. WfW und ggf.
OS/2 Lanrequester (ob der auch so viel RAM braucht muß ich erst probieren).
Der OS/2 Requester braucht mutmaßlich mehr. Aber unter OS/2 ist das halt
auch egal, weil selbst im 286er protected mode von Version 1.3
wesentlich mehr Speicher zur Verfügung steht.

Oder meinst Du den DOS Requester vom LAN-Server? Der war doch bestimmt
NETBEUI. Ich habe den nie benutzt - wozu auch, wenn man OS/2 hat? Dessen
DOS Emulation war nicht selten besser als das Original.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
NETBIOS alleine (also NETBEUI) wiederum braucht (und kann) kein WINS.
Das muss man aber unter W2k erst explizit aktivieren. Es ist dann aber
die einfachste Möglichkeit, um mit DOS zu kommunizieren.
Segmentübergreifend geht damit nicht.
Ich erinnere mich das es mal hieß mehrere NICs an einem W2K Server wäre
mindestens Kompliziert. Aber das wäre m.E. auch eine Möglichkeit, ein
NETBEUI Segment, ein TCPBEUI Segment und ggf. mehr und beide an einem
W2K Server. Vielleicht ist genau das daß komplizierte daran oder etwas
anderes... aber unter anderem ein Grund es zu probieren, zu machen und
zu sehen ob und wie es geht. Klar ist mir akt. nur das ein durchgriff
von der Netbios-seite zur Tcpbeui-seite und umgekehrt wohl nicht möglich
sein wird. Außer der Server diente dabei als eine art Protokoll-bridge.
Das weiß ich nicht ob W2k das kann.
Aber Du kannst problemlos beide Protokolle an dieselbe NIC binden. Wenn
jeder Client nur eines davon installiert hat, kommt sich da nichts in
die Quere.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Darüber hinaus hatte ich mal den Eindruck, dass ein OS/2 im Netz, bei
dem TCPBEUI und NETBEUI installiert ist, irgendwie als Bridge agiert.
Jedenfalls konnte ich in einem solchen Netz mit DOS auf NT4 zugreifen,
bei dem NETBIOS AFAIR nicht aktiviert war.
Das würde ich zumindest anzweifeln. Ich hatte auch mal ein OS/2 im Netz,
allerdings keine Serverversion sondern Warp 4 mit den peerdiensten. Und
da habe ich AFAIR genau das versucht und nicht hin bekommen.
Keine Ahnung mehr. Ist über 20 Jahre her. Müsste auch irgendein Warp
gewesen sein.
Post by Kay Martinen
Auch ein
Forwarding von einem Segment zum anderen war nicht möglich, also später
als beide seiten TCPBEUI waren.
Da muss man nichts Forwarden. Es reichen zwei verbundene Master-Browser.
Per IP geht das Routing ja von alleine.
Post by Kay Martinen
Ich weiß aber noch das die MPTS Einrichtung trickreich sein konnte wenn
mehr als eine NIC involviert ist.
Buggy trifft es eher.

Ich habe immer die Konfig-Files mit der Hand editiert. Das ging
schneller und vor allem fehlerfrei.
Post by Kay Martinen
Man kann an jeden Adapter TCP, NB,
TCPBEUI, oder OS/2 Netbeui binden - auf verschiedenen logischen
Adapternummern... Leicht da die übersicht zu verlieren. Das ging teils
sogar der software so, weil die ibmlan.ini evtl. falsch geändert wird so
das die Adapternummern nicht zusammen passen. Das hat mich damals mal ne
ganze weile beschäftigt bis ich das raus hatte.
Ja. IBM Installer waren schon immer eine Vollkatastrophe.
Dafür liefen die Dinger, einmal richtig eingerichtet über Jahrzehnte.
Ich hatte etwa in '92 mit 2.1ß angefangen. Die Installation lebt noch
heute, auch wenn sowohl Hardware als auch Software zwischendurch
mehrfach getauscht wurden. Mittlerweile ist es eCS und eine VM. Das Wort
"neu installieren" gab es bei mir nicht. Ich habe da so viel Kleinkram
irgendwann mal gedreht, das weiß ich alles gar nicht mehr. Komplett
konträr zur WinXX-Liga.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Ja, WINS kann man auch Clientseitig platt machen.
Also dem client keinen WINS in die Konfig pinseln und am besten auch
nicht per dhcp verteilen.
Exakt. Das hat bei mir immer mal wieder Netzwerkprobleme gelöst. Den
umgekehrten Fall, also Gegenanzeigen, hatte ich hingegen nie.
Post by Kay Martinen
Das ginge dann wohl am ehesten über
Adressbereiche im W2k dhcpd. Hat der Client keine Wins-info muß/kann er
ja nur noch dns nutzen. Aber reichen da die SRV WKS u.a. Einträge die
der Server als AD im dns ablegt?
Keine Ahnung. Wir haben meist mit Peer Networking gearbeitet. Da war es
einfach nur egal. Und Win und deren DNS bzw. DHCP Server setzt auch
gewisse masochistische Züge voraus.
Post by Kay Martinen
Hmm. Wenn kein WINS da ist kommt ein H-Node nicht in Frage weil der
Zuerst WINS nutzen würde. Und Broadcast macht der Client ohne weiteres
vermutlich eh schon.
Ist nicht gerade H-Node der, der beides macht? Deswegen heißt er doch
Hybrid. War zumindest unter OS/2 so.
Post by Kay Martinen
Und bei einem /24 ist die Broadcast-adresse eh das
letzte oktett = 255. Probleme sehe ich da nur wenn es
Segmentübergreifend sein MUSS.
Ack.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Und last but not least gibt es auch noch so etwas wie hosts, wo man die
Rechner explizit eintragen kann. Ich glaube lmhosts oder so ähnlich.
Hosts ist das dns-surrogat, lmhosts das für WINS ja. Und in letztere
kann man m.W. sogar Tags mit angeben wie 0x20 für Workstationdienst.
Das setzt dann aber nur IP zu NBTNAME um für den jeweiligen Client auf
dem es eingetragen ist.
Ja, genau, reicht doch für ein Bastelnetz.

AFAIK gilt das auch für AD. Der DC muss ja sowieso immer im selben
Segment liegen. Wenn man mehrere hat, war die offizielle Strategie AFAIK
immer ein BDC pro Segment - vielleicht auch, weil es die meisten
Lizenzkosten hatte. ;-)


Marcel
Kay Martinen
2020-05-21 00:30:12 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Das kommt in etwa hin aber das ist noch nicht unbedingt fest gefügt. So
könnte ich mir alternativ vorstellen Separate Virtuelle Netzsegmente
einzurichten. Ein Reines NEBEUI Segment z.b. für DOS, evtl. WfW und ggf.
OS/2 Lanrequester (ob der auch so viel RAM braucht muß ich erst probieren).
Der OS/2 Requester braucht mutmaßlich mehr. Aber unter OS/2 ist das halt
auch egal, weil selbst im 286er protected mode von Version 1.3
wesentlich mehr Speicher zur Verfügung steht.
Ja, so in etwa erwarte ich das. Wäre Cool mein Altes Fidonet Mailersetup
mal darauf zu übertragen und statt des DOS McMail den OS/2 McMail zu
nehmen... zumindest glaube ich das es davon eine gab. Und von Fastecho
und Filescan, mindestens aber von MegaTic. Und irgendwo fliegt auch noch
eine Lizenz von Unisched/2 rum. Der war cool um auf semaphoren aktionen
mit bedingungen zu starten. Das dann aber besser auch einem OS/2 mit GUI
und mehreren OS/2 Fenstern.
Post by Marcel Mueller
Oder meinst Du den DOS Requester vom LAN-Server? Der war doch bestimmt
NETBEUI. Ich habe den nie benutzt - wozu auch, wenn man OS/2 hat? Dessen
DOS Emulation war nicht selten besser als das Original.
Stimmt. Aber warum den DOS-Requester nehmen? Kann auch kaum was anderes
sein als der LanManager von Mickersoft.
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
zu sehen ob und wie es geht. Klar ist mir akt. nur das ein durchgriff
von der Netbios-seite zur Tcpbeui-seite und umgekehrt wohl nicht möglich
sein wird. Außer der Server diente dabei als eine art Protokoll-bridge.
Das weiß ich nicht ob W2k das kann.
Nun, es gab/gibt wohl protokoll-übersetzende Bridges. Ich wüsste nur
kein Suchwort für W2K oder OS/2 um das richtige zu finden.
Post by Marcel Mueller
Aber Du kannst problemlos beide Protokolle an dieselbe NIC binden. Wenn
jeder Client nur eines davon installiert hat, kommt sich da nichts in
die Quere.
Das mag sein. Aber zu OS/2 Zeiten hatte ich ich auch häufiger das
Problem das es verschiedene Ethernet-frametypen (Typ II, DIX u.a.)
kennt. Wäre schon ein Grund das etwas auseinander zu halten, also
Nebios-segment und TCPBEUI. Nur... irgendwie möchte ich auch gern
erreichen das W2k mit OS/2 Server reden kann - und umgekehrt. Dabei
hätte ich auch gern das am OS/2 Server auch ein solcher Client hängt und
am W2K Server eben solche + DOS. Aber über all das bin ich noch am Grybeln.
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Jedenfalls konnte ich in einem solchen Netz mit DOS auf NT4 zugreifen,
bei dem NETBIOS AFAIR nicht aktiviert war.
Das würde ich zumindest anzweifeln. Ich hatte auch mal ein OS/2 im Netz,
allerdings keine Serverversion sondern Warp 4 mit den peerdiensten. Und
da habe ich AFAIR genau das versucht und nicht hin bekommen.
Keine Ahnung mehr. Ist über 20 Jahre her. Müsste auch irgendein Warp
gewesen sein.
Mit Peerdiensten kommt eigentlich nur Warp 3 Connect, Warp 4 oder ein
OS/2 mit LanServer in Frage. Das die netbios in TCPBEUI umsetzen halte
ich für unwarscheinlich. Oder es bedarf eines Tricks den ich nie fand.
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Forwarding von einem Segment zum anderen war nicht möglich, also später
als beide seiten TCPBEUI waren.
Da muss man nichts Forwarden. Es reichen zwei verbundene Master-Browser.
Per IP geht das Routing ja von alleine.
Du weißt aber schon das der normale host kein Forwarding von einer NIC
zur anderen macht. Auch einem Linux muß man das erst mit einem sysctl
aktivieren. Erst dann routet es von einer NIC zur nächsten.

OS/2 hatte ja AFAIR auch "eigentlich" zwei TCP/IP Stacks (oder was auch
immer) einen für das LAN und einen für Internet-zugriff vom Host aus.
Und eine art "Internetverbindungsfreigabe" wie spätere Windozen hatte es
m.W. nie. Erst mit dem Aufkommen der Dialersoftware war es IMHO möglich
das ein OS/2 verbindungen ins Internet und LAN vermittelte. Und das mag
auch nur mittels proxyarp und ppp-session gegangen sein.
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Ich weiß aber noch das die MPTS Einrichtung trickreich sein konnte wenn
mehr als eine NIC involviert ist.
Buggy trifft es eher.
Nee, das würde ich nicht sagen. Bis auf den einen Haken mit der
Virtuellen Adapternummerierung in ibmlan.ini (bei 2 NICS) fand ich es gut.
Post by Marcel Mueller
Ich habe immer die Konfig-Files mit der Hand editiert. Das ging
schneller und vor allem fehlerfrei.
Ich hab nur den obigen Fehler manuell korrigiert. Danach lief es so weit
es sollte und konnte.
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Man kann an jeden Adapter TCP, NB,
TCPBEUI, oder OS/2 Netbeui binden - auf verschiedenen logischen
Adapternummern... Leicht da die übersicht zu verlieren. Das ging teils
Ja. IBM Installer waren schon immer eine Vollkatastrophe.
Dafür liefen die Dinger, einmal richtig eingerichtet über Jahrzehnte.
Im gegensatz zu Windblöd wo man jeden Pfurz in einer Binären registry
rein patchen mußte konnte man bei OS/2 immer die configs manuell
bearbeiten. Das fand ich auch bei linux später gut. Und da sind
"installer" teils noch gruseliger gewesen.
Post by Marcel Mueller
Ich hatte etwa in '92 mit 2.1ß angefangen. Die Installation lebt noch
Hier liegen noch 2 Packungen mit 2.0 auf 5.25" Disks.
Plus 2.1 updates.
Post by Marcel Mueller
heute, auch wenn sowohl Hardware als auch Software zwischendurch
mehrfach getauscht wurden. Mittlerweile ist es eCS und eine VM. Das Wort
eCS demo oder gekauft? Ich hatte mal eine Demo, ich find die momentan
nicht wieder.
Post by Marcel Mueller
"neu installieren" gab es bei mir nicht. Ich habe da so viel Kleinkram
irgendwann mal gedreht, das weiß ich alles gar nicht mehr. Komplett
konträr zur WinXX-Liga.
Mit der Zeit vergeht auch die Lust am Schrauben, denke ich manchmal.
Post by Marcel Mueller
Keine Ahnung. Wir haben meist mit Peer Networking gearbeitet. Da war es
einfach nur egal. Und Win und deren DNS bzw. DHCP Server setzt auch
gewisse masochistische Züge voraus.
Naja, "immerhin" mit einer Netten GUI die ich pers. besser finde als das
was Webmin für bind9 und den isc-dhcpd bietet - TEILweise!
Post by Marcel Mueller
Ist nicht gerade H-Node der, der beides macht? Deswegen heißt er doch
Hybrid. War zumindest unter OS/2 so.
Ja, aber der H-Node spricht eben ZUERST den WINS an, und dann erst
Broadcast. Wozu, wenn der Default; meine ich; eh ein B-Node ist der nur
Broadcasts verwendet. Es gibt wohl noch ne umkehrung (P-Node?) der erst
broadcast macht und dann wins versucht. Aber das fand ich schon immer
sinnlos.
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Hosts ist das dns-surrogat, lmhosts das für WINS ja. Und in letztere
kann man m.W. sogar Tags mit angeben wie 0x20 für Workstationdienst.
Das setzt dann aber nur IP zu NBTNAME um für den jeweiligen Client auf
dem es eingetragen ist.
Ja, genau, reicht doch für ein Bastelnetz.
Naja. Basteln ist das eine. Das sich so ein "gebasteltes" Netz dynamisch
und Zentral an verschiedenes anpassen kann/lässt ist das andere.

Und ich hab einfach keinen Bock drauf hosts und lmhosts dateien zu
pflegen wenn ich es zentral steuern könnte. NETBIOS ausgenommen, da muß
man überhaupt nix konfigurieren.
Post by Marcel Mueller
AFAIK gilt das auch für AD. Der DC muss ja sowieso immer im selben
Segment liegen. Wenn man mehrere hat, war die offizielle Strategie AFAIK
immer ein BDC pro Segment - vielleicht auch, weil es die meisten
Lizenzkosten hatte. ;-)
Oh ja latürnicht. Und am Besten noch diverse FSMO Rollen auf
verschiedene Hosts verteilen in jedem Subnet.

Das erinnert jetzt sehr an die IBM Ads, den einen mit der magischen
Server-vervielfachung, und den anderen wo sie alle "gone" sind - und nur
noch eine große IBM Kiste als Surrogat rum steht... :-)
Post by Marcel Mueller


:-)

Kay
--
Posted via leafnode
Marcel Mueller
2020-05-21 08:06:53 UTC
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Post by Kay Martinen
Ja, so in etwa erwarte ich das. Wäre Cool mein Altes Fidonet Mailersetup
mal darauf zu übertragen und statt des DOS McMail den OS/2 McMail zu
nehmen... zumindest glaube ich das es davon eine gab.
Kannst auch die DOS-Version nehmen und im Hintergrund laufen lassen.
Das war damals nicht unüblich für diverse Modem/Netzwerk-Programme. Die
virtualisierten COM-Schnittstellen waren auch im Hintergrund und unter
Systemlast als extrem zuverlässig bekannt.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Oder meinst Du den DOS Requester vom LAN-Server? Der war doch bestimmt
NETBEUI. Ich habe den nie benutzt - wozu auch, wenn man OS/2 hat? Dessen
DOS Emulation war nicht selten besser als das Original.
Stimmt. Aber warum den DOS-Requester nehmen? Kann auch kaum was anderes
sein als der LanManager von Mickersoft.
Ja, vmtl. nicht. Und die OS/2-Shares direkt in der Domäne, also ohne
Rechnernamen, die Microsoft jatzt nach 20 Jahren auch gelernt hat,
gingen damit vmtl. auch nicht.
Post by Kay Martinen
Nun, es gab/gibt wohl protokoll-übersetzende Bridges. Ich wüsste nur
kein Suchwort für W2K oder OS/2 um das richtige zu finden.
Sorry, da kann ich nicht helfen.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Aber Du kannst problemlos beide Protokolle an dieselbe NIC binden. Wenn
jeder Client nur eines davon installiert hat, kommt sich da nichts in
die Quere.
Das mag sein. Aber zu OS/2 Zeiten hatte ich ich auch häufiger das
Problem das es verschiedene Ethernet-frametypen (Typ II, DIX u.a.)
kennt. Wäre schon ein Grund das etwas auseinander zu halten, also
Nebios-segment und TCPBEUI. Nur... irgendwie möchte ich auch gern
erreichen das W2k mit OS/2 Server reden kann - und umgekehrt.
Das geht problemlos. BTDT.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Jedenfalls konnte ich in einem solchen Netz mit DOS auf NT4 zugreifen,
bei dem NETBIOS AFAIR nicht aktiviert war.
Das würde ich zumindest anzweifeln. Ich hatte auch mal ein OS/2 im Netz,
allerdings keine Serverversion sondern Warp 4 mit den peerdiensten. Und
da habe ich AFAIR genau das versucht und nicht hin bekommen.
Keine Ahnung mehr. Ist über 20 Jahre her. Müsste auch irgendein Warp
gewesen sein.
Mit Peerdiensten kommt eigentlich nur Warp 3 Connect, Warp 4 oder ein
OS/2 mit LanServer in Frage.
Es war Warp3 Connect, später upgegraded auf Warp 4. Das weiß ich noch.
Post by Kay Martinen
Das die netbios in TCPBEUI umsetzen halte
ich für unwarscheinlich. Oder es bedarf eines Tricks den ich nie fand.
Frag mich nicht mehr. Es war nur eine Beobachtung, die ich in dem Moment
nicht erwartet (und auch nicht gebraucht) hatte.
Vielleicht waren auch nur die Rechner aufgetaucht, weil die
zweisprachige OS/2 Kiste Master-Browser war, und der Zugriff hätte gar
nicht geklappt.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Forwarding von einem Segment zum anderen war nicht möglich, also später
als beide seiten TCPBEUI waren.
Da muss man nichts Forwarden. Es reichen zwei verbundene Master-Browser.
Per IP geht das Routing ja von alleine.
Du weißt aber schon das der normale host kein Forwarding von einer NIC
zur anderen macht.
Ein Häkchen bei IP-Forwarding setzen. Geht sowohl bei Win als auch bei
OS/2 problemlos, und zwar bei allem, was jemals mehr als eine
Netzwerkkarte konnte - OK, beim Win9x mglw. nicht. Dem Müll bin ich
immer soweit möglich ausgewichen. Und Linux hatte ich damals noch nicht.
Post by Kay Martinen
OS/2 hatte ja AFAIR auch "eigentlich" zwei TCP/IP Stacks (oder was auch
immer) einen für das LAN und einen für Internet-zugriff vom Host aus.
???
Das wäre mir neu. Spätestens ab W3Connect (also ca. 1995) lief das alles
über MPTS.
Post by Kay Martinen
Und eine art "Internetverbindungsfreigabe" wie spätere Windozen hatte es
m.W. nie.
Nein. Dazu braucht man ja auch NAT und DHCPD. Das konnten die Clients
beides nicht.
Post by Kay Martinen
Erst mit dem Aufkommen der Dialersoftware war es IMHO möglich
das ein OS/2 verbindungen ins Internet und LAN vermittelte. Und das mag
auch nur mittels proxyarp und ppp-session gegangen sein.
Das habe ich nie benutzt.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Ich weiß aber noch das die MPTS Einrichtung trickreich sein konnte wenn
mehr als eine NIC involviert ist.
Buggy trifft es eher.
Nee, das würde ich nicht sagen. Bis auf den einen Haken mit der
Virtuellen Adapternummerierung in ibmlan.ini (bei 2 NICS) fand ich es gut.
Bei nachträglichen Änderungen, und sei es während der Installation, hat
er regelmäßig die Referenzen in der Konfig-Datei zu Hackfleisch
verarbeitet. Dann kam die Kiste nicht mehr hoch.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Ich habe immer die Konfig-Files mit der Hand editiert. Das ging
schneller und vor allem fehlerfrei.
Ich hab nur den obigen Fehler manuell korrigiert. Danach lief es so weit
es sollte und konnte.
Ja, die initiale Erstellung für den ersten Adapter, bzw. das erste
Protokoll konnte man schon mit der GUI machen. Aber danach wurde es
brenzlig.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Ich hatte etwa in '92 mit 2.1ß angefangen. Die Installation lebt noch
Hier liegen noch 2 Packungen mit 2.0 auf 5.25" Disks.
Plus 2.1 updates.
2.0 konnte ich nicht gebrauchen, weil es keine Software dafür gab.
2.1 war ja seinerzeit einfach nur das bessere DOS/Windows.
Native OS/2 Software hatte ich im Anfang so gut wie nicht, zumindest
nichts größeres. AmiPro war glaube ich eines der wenigen, aber dank
etlicher Bugs und Abstürze bin ich ganz schnell zur Win-Version zurück.
BorlandC++ für OS/2 war das erste halbwegs brauchbare. Da war der
C++-Compiler zwar auch buggy, aber das war bei der Firma zeitlebens auf
allen Plattformen so. Die GUI hingegen war solide und gut.
WatCom lief auch gut, wenn auch weniger luxuriös. Aber das Feature,
damit DOS-Interupthandler über's Netz debuggen zu können, war völlig
konkurrenzlos. (Ich habe damit seinerzeit für eine Firma virtuelle
ISDN-Treiber programmiert.)
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
heute, auch wenn sowohl Hardware als auch Software zwischendurch
mehrfach getauscht wurden. Mittlerweile ist es eCS und eine VM. Das Wort
eCS demo oder gekauft?
Die habe ich damals als Doktorand billig gekauft. Ist noch eine 1.05.
Konnte man sogar bei Finanzamt absetzen. Der Verdacht sich Hardware und
Software zum spielen zu besorgen kam da nicht auf. ;-)
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
"neu installieren" gab es bei mir nicht. Ich habe da so viel Kleinkram
irgendwann mal gedreht, das weiß ich alles gar nicht mehr. Komplett
konträr zur WinXX-Liga.
Mit der Zeit vergeht auch die Lust am Schrauben, denke ich manchmal.
Ja. Mich nervt heute schon, wenn ich meinen Server alle ca. 5-6 Jahre
mal aktualisieren muss, weil der LTS-Support ausläuft.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Keine Ahnung. Wir haben meist mit Peer Networking gearbeitet. Da war es
einfach nur egal. Und Win und deren DNS bzw. DHCP Server setzt auch
gewisse masochistische Züge voraus.
Naja, "immerhin" mit einer Netten GUI die ich pers. besser finde als das
was Webmin für bind9 und den isc-dhcpd bietet - TEILweise!
Ja, GUI war damals /die/ Stärke von Win. Leider könnte die Technik
dahinter nicht immer halten, was die GUI versprach. Bei IBM war es
anders herum. ;-)
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
Ist nicht gerade H-Node der, der beides macht? Deswegen heißt er doch
Hybrid. War zumindest unter OS/2 so.
Ja, aber der H-Node spricht eben ZUERST den WINS an, und dann erst
Broadcast.
Achso, ja, das ist so. Wobei OS/2 Wins (glücklicherweise) nie konnte,
weshalb das effektiv hieß erst DNS. Und bei Win /ohne/
Wins-Server-Adresse war die Wirkung effektiv dieselbe. Das fand ich
immer einen sehr brauchbaren Betriebsmodus.
Post by Kay Martinen
Wozu, wenn der Default; meine ich; eh ein B-Node ist der nur
Broadcasts verwendet.
Welche OS-Versionen hatten denn B-Node als Default? IBM Peer definitiv
nie und Win2k AFAIK auch nicht.
Post by Kay Martinen
Es gibt wohl noch ne umkehrung (P-Node?) der erst
broadcast macht und dann wins versucht. Aber das fand ich schon immer
sinnlos.
Nie gehört.
Post by Kay Martinen
Post by Marcel Mueller
AFAIK gilt das auch für AD. Der DC muss ja sowieso immer im selben
Segment liegen. Wenn man mehrere hat, war die offizielle Strategie AFAIK
immer ein BDC pro Segment - vielleicht auch, weil es die meisten
Lizenzkosten hatte. ;-)
Oh ja latürnicht. Und am Besten noch diverse FSMO Rollen auf
verschiedene Hosts verteilen in jedem Subnet.
Das erinnert jetzt sehr an die IBM Ads, den einen mit der magischen
Server-vervielfachung, und den anderen wo sie alle "gone" sind - und nur
noch eine große IBM Kiste als Surrogat rum steht... :-)
Och, die haben oft genug auch mit "was kostet die Welt" gearbeitet.
Unvergessen MQ-Series, wo man für einen sauberen Fail-Over bei Ausfall
eines einzelnen Rechners auf jedem kommunizierenden Server einen
MQ-Series Server brauchte => $$$. Ich habe dafür irgendwann mal einen
virtuellen Client geschrieben, der im Bauch mit mehreren Servern per
Fail-Over kommunizieren konnte, damit gingen außer Browse und EOIO alle
JMS-Funktionen. Das mussten nicht einmal Cluster-Server sein.


Marcel
Olaf Schmitt
2020-05-21 10:53:26 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Hallo
ich nehm mal an das Windows 2000 schon Folklore genug ist.
Einen Windows 2000 Server mit Active-Directory habe ich mir für ein
Retro Netzwerk nun in einer VM (unter Proxmox) eingerichtet und einen
Windows XP Pro als Client auch in diese Domäne hinein gebracht. Beide
sind lizensiert und so weit hat das bisher geklappt.
Nur wundere ich mich jetzt das ich in der Netzwerkumgebung keine anderen
Hosts sehe. Der AD Server zeigt dort nur sich selbst und der Client
zeigt dort auch nur sich selbst. Auf beiden ist aber zumindest ein
Test-share eingerichtet das "für alle" freigegeben ist. Doch die beiden
Hosts sehen irgendwie nur sich selbst, und ihre eigenen Freigaben,
inklusive Drucker und Faxgeräte (keine vorhanden) und Geplante Tasks.
Der W2k Server macht dhcp, dns und wins für das ganze abgetrennte Netz.
Außer dem XP Client sind da bisher nur 2 ILO2 meiner Proliants anwesend.
Ich kann mich am XP als Domain user oder Admin anmelden aber das ändert
auch nichts. Auch wenn ich mit RDP auf den Server gehe und dort im
WINS-Manager schaue sieht für mich alles gut aus. Ist aber länger her
das ich mit W2K Server arbeitete. Hat jemand evtl. einen Tip was ich
evtl. übersehen haben könnte.
Kay
W2K mit AD hatte ich vor 20 Jahren mal betreut.
Lange ist es her und ich habe das meiste vergessen :-)

Nur mal als Idee:
Hast du dir auf dem Client mal mit ipconfig/all die
Netzwerkkonfiguration angesehen?
Eventuell kannst du die ja mal hierher posten.


Olaf

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