Discussion:
IBM-Tastatur werden wohl alt...
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olaf
2021-05-10 07:45:03 UTC
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Moin Zusammen,


Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)

Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
Adapterplatine ertauscht:

https://www.schwingen.org/modelm-usb/

Die funktioniert im uebrigen richtig gut!

Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
Das lag aber an der Tastatur.

Erstmal nicht weiter schlimm, weil mein Mainboard noch
einen PS2 Anschluss hat und ich daran eine weitere Tastatuir
im Betrieb hab.

Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!

Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.

WIR WERDEN ALT!

So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
uind das m, aiuch. :-)

Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?

Olaf
olaf
2021-05-10 08:58:18 UTC
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olaf <***@criseis.ruhr.de> wrote:


Hab gerade gesehen das m,an duie Foluie neui jkauifen kjann:

https://www.pckeyboard.com/page/Misc/MEM


Da,muit sollte dann alles reparuierbar seuin.

Olaf
Kay Martinen
2021-05-10 12:23:28 UTC
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Post by olaf
https://www.pckeyboard.com/page/Misc/MEM
Da,muit sollte dann alles reparuierbar seuin.
Ich hab in meine Model M nie rein geschaut. Aber dem Klick-gefühl und
Geräusch nach sind das Sprungschalter (svw Microswitches). Kann ich
irgendwie nicht glauben das da irgendwo eine Klickerfolie zwischen ist.
Wäre die nicht längst kaputt?

Oder sprichst du da jetzt NICHT von einer Model M Tastatur? Oder einem
billigen Nachbau?

Kay
--
Posted via leafnode
Gerrit Heitsch
2021-05-10 12:35:50 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by olaf
https://www.pckeyboard.com/page/Misc/MEM
Da,muit sollte dann alles reparuierbar seuin.
Ich hab in meine Model M nie rein geschaut. Aber dem Klick-gefühl und
Geräusch nach sind das Sprungschalter (svw Microswitches).
Nein, Model M ist eine Folientastatur mit einer aufgesetzten Mechanik.

Gerrit
olaf
2021-05-10 13:55:44 UTC
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Post by Kay Martinen
Ich hab in meine Model M nie rein geschaut. Aber dem Klick-gefühl und
Geräusch nach sind das Sprungschalter (svw Microswitches). Kann ich
irgendwie nicht glauben das da irgendwo eine Klickerfolie zwischen ist.
Wäre die nicht längst kaputt?
Kuck mal bei Wikipedia.
Die Teile haben alle Federn in den Tasten aber darunter eine Folie.
Diese Folie ist wohl bei meinen drei Tastaturen abgenutzt. Ich hab
jetzt hier naemlich drei geputzte wie neu aussehende Tasturen die alle
unterschiedliche kleine Probleme haben.
Post by Kay Martinen
Oder sprichst du da jetzt NICHT von einer Model M Tastatur? Oder einem
billigen Nachbau?
Ich spreche natuerlich vom Model M. Baujahr zwischen 84 und 89. Alle
drei mit der grossen Entertaste. Die scheint wohl exotisch zu sein,
Bei Unicomp haben alle modernen Nachbauten nur eine kleine Entertaste,
ausser den 5250. Ich ueberlege gerade mir die zu bestellen...

Olaf
Nils M Holm
2021-05-10 14:20:02 UTC
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Post by olaf
Ich spreche natuerlich vom Model M. Baujahr zwischen 84 und 89. Alle
drei mit der grossen Entertaste. Die scheint wohl exotisch zu sein,
Bei Unicomp haben alle modernen Nachbauten nur eine kleine Entertaste,
ausser den 5250. Ich ueberlege gerade mir die zu bestellen...
Ist eine Frage des Layouts: ANSI hat eine kleine, einreihige
Enter-Taste, ISO eine grosse, L-foermige.
--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org
Gerrit Heitsch
2021-05-10 09:11:48 UTC
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Post by olaf
Moin Zusammen,
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
https://www.schwingen.org/modelm-usb/
Die funktioniert im uebrigen richtig gut!
Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
Post by olaf
Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
Das lag aber an der Tastatur.
Erstmal nicht weiter schlimm, weil mein Mainboard noch
einen PS2 Anschluss hat und ich daran eine weitere Tastatuir
im Betrieb hab.
Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!
Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.
WIR WERDEN ALT!
So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
uind das m, aiuch. :-)
Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
Betätigung nicht mehr zurückfedern.

Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)

Gerrit
Peter Heitzer
2021-05-10 10:16:48 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Moin Zusammen,
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
https://www.schwingen.org/modelm-usb/
Die funktioniert im uebrigen richtig gut!
Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
Der USB-Stack braucht aber AFAIK deutlich mehr Code. Ist aber bei heutzutage
gebräuchlichen Controllern auch kein Problem.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Gerrit Heitsch
2021-05-10 10:55:23 UTC
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Post by Peter Heitzer
Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Moin Zusammen,
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
https://www.schwingen.org/modelm-usb/
Die funktioniert im uebrigen richtig gut!
Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
Der USB-Stack braucht aber AFAIK deutlich mehr Code.
Selbst wenn du noch einmal 4 KB für USB drauflegen musst sind das immer
noch unter 8KB. Eher bleibt die Frage ob der Controller genug I/O hat.

Gerrit
Arno Welzel
2021-05-10 12:02:21 UTC
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[...]
Post by Peter Heitzer
Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
https://www.schwingen.org/modelm-usb/
Die funktioniert im uebrigen richtig gut!
Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
Der USB-Stack braucht aber AFAIK deutlich mehr Code. Ist aber bei heutzutage
gebräuchlichen Controllern auch kein Problem.
ACK. Selbst ein Atmel AVR Mega8 reicht dafür aus:

<https://github.com/harbaum/LCD2USB>
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
olaf
2021-05-10 11:00:43 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
Ich weiss, ich hatte uin den 90ern m,al euinen Artuijkel iun der
ct wo uich euine Tastatuir an euinen Palm,puiloten angeschlossen habe. :-)

Aber iust doch schoen wenn man auisnah,msweuise mal nicht selber
was tun muss, sondern einfach duie Arbeuit anderer uibernehm,en jkann.
Und immerhin passt Michaels Platine direkt uin euin Tastatuir
als ersatz+ der oruiguinalen.
Post by Gerrit Heitsch
Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
Betätigung nicht mehr zurückfedern.
Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)
Jam, uich vermuite auich das uich 12$ nach Amerika ueberweisen m,uiss.
Aber uich hab zum Glueck noch ein paar Tastaturen. Das Ersatzmodel
ist gerade in der Spuielm,aschiene. So geht es kjedenfalls nuicht
weuiter! :-D

Olaf
Marcel Mueller
2021-05-10 18:51:26 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
Betätigung nicht mehr zurückfedern.
Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)
Das ist keine Folientastatur. Model M ist buckling spring. Nur deshalb
will man die immer noch haben.

Die Folien sind einfach nur Flexprints.


Marcel
Gerrit Heitsch
2021-05-10 18:56:10 UTC
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Post by Marcel Mueller
Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
Betätigung nicht mehr zurückfedern.
Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)
Das ist keine Folientastatur. Model M ist buckling spring.
Das ist eine Folientastatur mit allen Problemen dieser Technik (kein
n-key Rollover möglich z.B.). Egal was du oben für eine Mechanik zur
Betätigung noch draufsetzt.
Post by Marcel Mueller
Die Folien sind einfach nur Flexprints.
Ja, eben. Folien, keine mechanischen Schalter oder Leitgummikontakte.

Gerrit
Clemens Schüller
2021-05-10 19:44:16 UTC
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Servus!
Post by Gerrit Heitsch
Post by Marcel Mueller
Post by Gerrit Heitsch
Post by olaf
Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
Betätigung nicht mehr zurückfedern.
Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)
Das ist keine Folientastatur. Model M ist buckling spring.
Das ist eine Folientastatur mit allen Problemen dieser Technik (kein
n-key Rollover möglich z.B.). Egal was du oben für eine Mechanik zur
Betätigung noch draufsetzt.
Post by Marcel Mueller
Die Folien sind einfach nur Flexprints.
Ja, eben. Folien, keine mechanischen Schalter oder Leitgummikontakte.
Im Schrank liegt noch eine Razer Ornata Chroma - hat einen Klick, der
sehr an die Model M erinnert.

Auf der Razer Website steht "Razer™ Hybrid Mecha-Membrane Technology"
--
LieGrü aus Graz, Clemens
Hanno Foest
2021-05-10 09:16:03 UTC
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Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
In der Tat tippe ich gerade auf einer.
Post by olaf
Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
Ich hab hier einen ordinären PS/2-zu-USB-Adapter. OK, keine schicken
Extrafunktionen, aber dafür bleibt die IBM im Originalzustand. Irgendwo
hab ich auch noch eine Unicomp, die gleich mit USB ausgestattet ist...
Post by olaf
Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
Das lag aber an der Tastatur.
Erstmal nicht weiter schlimm, weil mein Mainboard noch
einen PS2 Anschluss hat und ich daran eine weitere Tastatuir
im Betrieb hab.
Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!
Ich hatte schon sehr viele ranzige Tastaturen unter den Fingern, kann
mich aber an keine erinnern, die prellte. Typisch ist eher, daß sie
anfangen, Eingaben zu fressen, oder daß die Mechanik hakelig wird.
Post by olaf
Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.
Nachdem das gleich bei zwei Tastaturen bei dir vorkommt: Check mal
lieber, ob da nicht ein anderer gemeinsamer Faktor ist.
Post by olaf
So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
uind das m, aiuch. :-)
u und i werden gemeinsam ausgelöst?
Post by olaf
Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
Mit einem trockenen Tuch sauberwischen. - Die Membran macht aber eher
selten Probleme. Damals (tm) beim ZX Spectrum war die Qualität nicht
gut, die Folien versprödeten und rissen ein, das führte dann zum Ausfall
ganzer Tastenreihen. Es gab aber auch sternförmige Schäden bei einzelnen
viel oder zu hart betätigten Tasten - hab ich danach nie wieder gesehen.
Inzwischen gibt es Ersatzfolien :)

Angelaufene Folien hab ich noch nicht gesehen, sind aber denkbar. Beim
Putzen sehr vorsichtig vorgehen - normales Küchenpapier sollte reichen.

Später war eher das Problem, daß $Getränk in der Tastatur in die Membran
vordrang und dort die Silberbahnen wegelektrolysierte. Hatte ich nur
einmal mit einer Keytronic - die danach hab ich immer sofort
abgestöpselt und gründlich gereinigt.

Zurück zum Problem gemeinsam ausgelöster Tasten: Das klingt schon nach
morscher Folie. Du hast ja zwei Folien, die mit einer "Lochfolie"
voneinander getrennt sind, mit Löchern da, wo die Tasten Kontakt
herstellen sollen. Hängt jetzt die Folie an einer Taste durch, kann es
schon vorkommen, daß die nebenliegende Taste diese mit auslöst. Kann man
möglicherweise mit Tesafilm stabilisieren.

tl;dr reinschauen, ausprobieren. Sollte alles fixbar sein - wie
dauerhaft ist aber eine andere Frage.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
olaf
2021-05-10 11:06:48 UTC
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Post by Hanno Foest
Ich hab hier einen ordinären PS/2-zu-USB-Adapter. OK, keine schicken
Extrafunktionen, aber dafür bleibt die IBM im Originalzustand. Irgendwo
hab ich auch noch eine Unicomp, die gleich mit USB ausgestattet ist...
Ezaehl mal, wie orginal ist das Schreiubgefuehl auf denen?
Post by Hanno Foest
Ich hatte schon sehr viele ranzige Tastaturen unter den Fingern, kann
mich aber an keine erinnern, die prellte. Typisch ist eher, daß sie
anfangen, Eingaben zu fressen, oder daß die Mechanik hakelig wird.
UIch hab euine diue prellt uind diese hier schreibt immer "ui" wenn
ich "i" oder "u" druiecke. Und mit "jk" m,acht siue es aiuch.

Druiecjkt m,an duie Tasten aber sehr oft geht es m,anchm,al fuier euin
paar Muinuiten.
Post by Hanno Foest
u und i werden gemeinsam ausgelöst?
Jam, und "jk" und "m,". Verdachtig!


So geht es jkedenfalls nuicht weuiter. :-D

Olaf
Hanno Foest
2021-05-10 13:17:50 UTC
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Permalink
Post by olaf
Post by Hanno Foest
Ich hab hier einen ordinären PS/2-zu-USB-Adapter. OK, keine schicken
Extrafunktionen, aber dafür bleibt die IBM im Originalzustand. Irgendwo
hab ich auch noch eine Unicomp, die gleich mit USB ausgestattet ist...
Ezaehl mal, wie orginal ist das Schreiubgefuehl auf denen?
Müßte ich ausgraben, und ich weiß nicht, wie viel da meine subjektive
Meinung zählt. Ist schon original (immer noch die gleiche Fertigung),
aber die Model M wurden halt über die Zeit weniger massiv. Siehe auch

The Ultimate IBM Model M review (buckling springs)


IBM Model M typing comparison (black, silver, grey, blue badge, SSK, M2,
M13)


Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
olaf
2021-05-10 14:15:10 UTC
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Post by Hanno Foest
The Ultimate IBM Model M review (buckling springs)
http://youtu.be/r5H58uudo1Y
IBM Model M typing comparison (black, silver, grey, blue badge, SSK, M2,
M13)
http://youtu.be/LjvyZo16e_4
Erstaunlich wieviele unterschiedliche Typen davon gefertigt wurden.
Leider ist bei meinen das Label hinten nicht mehr lesbar oder fehlt
sogar ganz, daher weiss ich die offizielle Nummer nicht, aber ich hab
noch in keinem Video eine Tastatur gesehen die zu 100% meinen enspricht.

Meine aelteste hat z.B auch das silberne Rueckblech und den fetten
Steckverbinder fuer das abnehmbare Kabel mit DIN-Stecker. Allerdings
hat sie nicht rechts das viereckige IBM-Logo, sondern links steht IBM
in grau. Bei meinen beiden anderen ist das IBM in blau, die sind wohl
neuer. Eine hat sogar schon einen PS2 Anschluss direkt an der
Tastatur.

Die aelteste, die benutze ich gerade, geht noch am besten. Da prellt
nur manchmal ein Buchstabe. Kann aber auch nicht so bleiben, seufz.

Auf jedenfall sind die Folien wohl so langsam am Lebensende angekommen.

Olaf
Hanno Foest
2021-05-10 16:12:43 UTC
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Post by olaf
Die aelteste, die benutze ich gerade, geht noch am besten. Da prellt
nur manchmal ein Buchstabe. Kann aber auch nicht so bleiben, seufz.
Auf jedenfall sind die Folien wohl so langsam am Lebensende angekommen.
Fände ich erstaunlich. Ich tipp hier gerade auf einer 1391403 von 1995,
das ist (neben der Unicomp) eine der jüngeren aus meinem Bestand.
Funktioniert tadellos. Von den anderen sind mir auch keine Probleme
bekannt, aber ich werd sie dann mal durchrotieren, um zu sehen, ob
Handlungs- bzw. Wartungsbedarf besteht.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Andreas Kohlbach
2021-05-10 16:17:33 UTC
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Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.

[...]
Post by olaf
WIR WERDEN ALT!
So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
uind das m, aiuch. :-)
Sloagne der estre und ltzete Bchusbtsbae sitmemn, knan man das driket lsenen.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Hanno Foest
2021-05-10 16:33:00 UTC
Antworten
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Post by Andreas Kohlbach
Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
G83-6000?

(Der größte Müll, den ich je das Mißvergnügen hatte zu benutzen...)

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Andreas Kohlbach
2021-05-10 17:33:14 UTC
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Post by Hanno Foest
Post by Andreas Kohlbach
Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
G83-6000?
(Der größte Müll, den ich je das Mißvergnügen hatte zu benutzen...)
Weiß nicht. Cherry wurde in der Vergangenheit oft als Ersatz für das
originale "Feel" einer originalen IBM-Tastatur gelobt.

Wenn (oder gerade? ;-) sie auch seit 1976 eine deutsche Firma ist, mag
das Interesse an deren Tastaturen für Retro-Liebhaber spätestens seit
2017 nachgelassen haben. Wikipedia sagt unter anderem:

| At CES 2017, the company announced an update of its "classic" G80-3000
| keyboard, with a noise reduction.
^^^^^^^^^^^^^^^
Wo bleibt da der Spaß? Ist ja nicht, dass deren Geräusch den Nachbarn
aus den Federn treibt, um sich über den Lärm zu beschweren. Wie es mir im
Jahr 2000 passiert ist, als ich auf dem Flohmarkt einen Star NL-10
Matrix-Drucker kaufte, um ihn testweise an Linux zu betreiben. Ich hätte
den Deckel zumachen sollen, wollte aber den Druckkopf in Action
sehen. *g*

In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
--
Andreas
Gerrit Heitsch
2021-05-10 17:37:30 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Hanno Foest
Post by Andreas Kohlbach
Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
G83-6000?
(Der größte Müll, den ich je das Mißvergnügen hatte zu benutzen...)
Weiß nicht. Cherry wurde in der Vergangenheit oft als Ersatz für das
originale "Feel" einer originalen IBM-Tastatur gelobt.
Ja, aber dazu braucht man eine aus der G80-Serie.

Getippt auf einer G80-3000LAADE.

Gerrit
olaf
2021-05-10 18:03:47 UTC
Antworten
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Post by Andreas Kohlbach
Weiß nicht. Cherry wurde in der Vergangenheit oft als Ersatz für das
originale "Feel" einer originalen IBM-Tastatur gelobt.
Ich hatte irgendwann in den 90er mal ein Billigteil von Chicony. Die
hatte sogar unten drunter noch einen Schalter um sie zwischen AT und
PC umzuschalten. Die war vom Tastendruckgefuehl und den Gerauschen,
Haptik sehr aehnlich den IBM-Tastaturen. Allerdings wog sie fast nix
und hat auch nicht lange gehalten.

Man koennte heute problemlos auch noch sowas bauen, letztlich macht
Unicomp das ja auch, aber wer kann denn heute noch 10Finger blind
tippern? Alles nur noch Maeuseschubser. Da gibt es wohl wenig Bedarf
fuer Tastaturen die einen Rueckmeldung per Haptik und Geraeusch
liefern.

Olaf
Andreas Kohlbach
2021-05-10 22:22:55 UTC
Antworten
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Post by olaf
Man koennte heute problemlos auch noch sowas bauen, letztlich macht
Unicomp das ja auch, aber wer kann denn heute noch 10Finger blind
tippern? Alles nur noch Maeuseschubser.
Die sind "schon weiter". Vermutlich kennen viele der heutigen User keine
echten Tastaturen. Sie sind nur die virtuelle Tastatur (die hat nicht mal
den Begriff "Tastatur" verdient) ihres Smartphones. Zum "Like-Klicken"
bei Facebook braucht es nicht mal diese.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Hanno Foest
2021-05-10 21:16:57 UTC
Antworten
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Hanno Foest
Post by Andreas Kohlbach
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
G83-6000?
(Der größte Müll, den ich je das Mißvergnügen hatte zu benutzen...)
Weiß nicht. Cherry wurde in der Vergangenheit oft als Ersatz für das
originale "Feel" einer originalen IBM-Tastatur gelobt.
Na ja, buckling spring ist schon sehr einzigartig. Die mechanischen
Cherry bzw. die Cherry MX Switches sind "guter Standard", aber es gibt
da durchaus noch besseres. Chyrosran22 (der Youtube Hoschi und
Tastatursammler mit dem Ultimate IBM Model M review) mag sie
beispielsweise nicht so. Aber sie sind halt sehr weit verbreitet, und
damit erste Wahl für Leute, die sich mechanische Keyboards selber bauen.
Würde ich vielleicht auch machen, wenn man diesen extrem schönen
Tastenkappensatz noch bekommen könnte:

https://www.originativeco.com/products/hyperfuse-dsa

Die G83-6000 war aber furchtbarer Schrott. Rubberdome auf Folie - das
kann durchaus taugen, aber die Tastenführungen waren nach wenigen
Monaten so verschlissen, daß die Tasten verkanteten und hakelten, wenn
man sie nicht mittig betätigte. Falscher Kunststoff vermutlich. Die
Keytronic kosteten die Hälfte und haben zigmal so lange gehalten,
obgleich prinzipiell die gleiche Technik. Und die Compaq, mit der ich im
Augenblick tippe, ist noch mal deutlich besser.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Kay Martinen
2021-05-18 13:30:58 UTC
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Post by Hanno Foest
Würde ich vielleicht auch machen, wenn man diesen extrem schönen
https://www.originativeco.com/products/hyperfuse-dsa
Ich hab da noch was "abartiges" Eine Tastatur mit Blass-Rosa und
Cyan-farbigen Tastenkappen. Die kam mit zwei Kappensätzen. Einer zum
"Schreiben lernen" wo AFAIR jede Zweite Taste andersfarbig war und einer
der mehr in Linker Block, Rechter Block farbig sortiert war.

Hatte noch DIN-Stecker ist also noch eher Prä Windows Ära.

Jemand interesse? Ich hatte die mal für einen PC für meine
Design-liebende Schwester besorgt. Daher kommt auch das AT
Minitower-gehäuse (PC-Weiß) mit der Schiebeblende vor den Laufwerksbuchten.

Müsste beides noch hier sein. Nur nach dem 2. Tastensatz müsste ich
suchen. Wer Interesse hat -> PM. Ich mag so Buntes nicht aber Platz kann
ich brauchen. Wenn sich also jemand daraus einen 286/386 Retro PC
klöppeln will -> *MELD*

Photos kann ich machen und mailen...

Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Bockelmann
2021-05-11 04:15:04 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Thomas Koenig
2021-05-11 06:59:25 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
Nadeldrucker?

Richtige Drucker waren ja wohl die echten "line printer" wie die
IBM 1403. Da hatte man wenigstens noch ordentliche Papierbreiten,
132 Zeichen, und grün/weiße Streifen auf dem Papier, damit man
mit den Zeilen nicht durcheinanderkam

(Für Python sollte man die grün/weißen Streifen wohl senkrecht
aufs Papier machen, wäre doch mal eine Geschäftsidee).
Andreas Kohlbach
2021-05-11 09:13:38 UTC
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Post by Thomas Koenig
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
Nicht bei "Home Anwendern".
Post by Thomas Koenig
Nadeldrucker?
Dot-Matrix.
--
Andreas
Andreas Bockelmann
2021-05-11 12:59:36 UTC
Antworten
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
Nicht bei "Home Anwendern".
Post by Thomas Koenig
Nadeldrucker?
Dot-Matrix.
Ich spreche von Epson DFX und DFQ, ja Kettendrucker kenne ich auch noch.

<https://www.epson.de/products/printers/dot-matrix-printers/epson-dfx-8500>
DAS ist ein Nadeldrucker
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Gerrit Heitsch
2021-05-11 14:12:12 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
Nicht bei "Home Anwendern".
Post by Thomas Koenig
Nadeldrucker?
Dot-Matrix.
Ich spreche von Epson DFX und DFQ, ja Kettendrucker kenne ich auch noch.
<https://www.epson.de/products/printers/dot-matrix-printers/epson-dfx-8500>
DAS ist ein Nadeldrucker
Naja... Ich dachte da eher an so etwas hier:

https://printronix.com/emea/de/product/line-matrix-en-de/p8000-cabinet/

Noch neu zu bekommen und mit 500-2000 Zeilen/min recht schnell, also
eher was für Anwendungen mit viel Durchsatz.

Gerrit
Andreas Bockelmann
2021-05-11 17:31:55 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
Post by Thomas Koenig
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
Nicht bei "Home Anwendern".
Post by Thomas Koenig
Nadeldrucker?
Dot-Matrix.
Ich spreche von Epson DFX und DFQ, ja Kettendrucker kenne ich auch noch.
<https://www.epson.de/products/printers/dot-matrix-printers/epson-dfx-8500>
DAS ist ein Nadeldrucker
https://printronix.com/emea/de/product/line-matrix-en-de/p8000-cabinet/
Noch neu zu bekommen und mit 500-2000 Zeilen/min recht schnell, also eher
was für Anwendungen mit viel Durchsatz.
 Gerrit
Okay, Du hast gewonnen :-)
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Kay Martinen
2021-05-18 13:37:47 UTC
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Post by Thomas Koenig
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
Nadeldrucker?
Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
brauchst. In jeder Arztpraxis...
Post by Thomas Koenig
Richtige Drucker waren ja wohl die echten "line printer" wie die
IBM 1403. Da hatte man wenigstens noch ordentliche Papierbreiten,
132 Zeichen, und grün/weiße Streifen auf dem Papier, damit man
mit den Zeilen nicht durcheinanderkam
Das Tabellierpapier hat nix mit dem Drucker zu tun, das kannst du auch
so her nehmen. Und die meisten "line Printer" (Vulgo: Centronics via
LPT) konnten damals schon "condensed" drucken und statt 80 auch 132
Zeichen pro Zeile. Sah bei 8-9 Nägeln Pro Zeile nur scheiße aus und war
kaum gut lesbar.
Post by Thomas Koenig
(Für Python sollte man die grün/weißen Streifen wohl senkrecht
aufs Papier machen, wäre doch mal eine Geschäftsidee).
Manche Geräte konnten Quer drucken. Zeile für Zeile... obwohl dann meist
aus dem Computer erzeugt (Grafikmodus=1/16 des normalen Tempos).

Oder ging es hier um die Schlange? Die Weiß-Grün gestreifte
Papier-Python? :-)


Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Bockelmann
2021-05-19 11:20:33 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Thomas Koenig
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.
Nadeldrucker?
Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
brauchst. In jeder Arztpraxis...
Nageldrucker kenne ich nur aus dem Maschinenbau wenn Bauteil- oder
Maschinenkennzeichnungen eingeschlagen werden sollen. Dürfte aber
mittlerweile durch Lasertechnik ersetzt sein.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Kay Martinen
2021-05-19 17:11:52 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Kay Martinen
Post by Thomas Koenig
...
Nadeldrucker?
Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
brauchst. In jeder Arztpraxis...
Nageldrucker kenne ich nur aus dem Maschinenbau wenn Bauteil- oder
Maschinenkennzeichnungen eingeschlagen werden sollen. Dürfte aber
mittlerweile durch Lasertechnik ersetzt sein.
Schlagbuchstaben hab ich immer mit einem Hammer benutzt.
Aber durchgeschlagen haben die eigentlich nie.

Das sich inzwischen jeder einen Lasergraveur leisten kann möchte ich
bezweifeln.

Kauf dir'n Riteman F+ :-)

Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Bockelmann
2021-05-20 09:20:38 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Andreas Bockelmann
Post by Kay Martinen
Post by Thomas Koenig
...
Nadeldrucker?
Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
brauchst. In jeder Arztpraxis...
Nageldrucker kenne ich nur aus dem Maschinenbau wenn Bauteil- oder
Maschinenkennzeichnungen eingeschlagen werden sollen. Dürfte aber
mittlerweile durch Lasertechnik ersetzt sein.
Schlagbuchstaben hab ich immer mit einem Hammer benutzt.
Aber durchgeschlagen haben die eigentlich nie.
Ich meine keine Schlagzahlen/Buchstaben, ich meine schon Maschinen zur
Werkstück-/Bauteil-/Maschinenkennzeichnung.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Kay Martinen
2021-05-18 13:20:02 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Andreas Kohlbach
Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
G83-6000? (Der größte Müll, )
Doppelter Preis, halbe Qualität?
Post by Andreas Kohlbach
| At CES 2017, the company announced an update of its "classic" G80-3000
| keyboard, with a noise reduction.
^^^^^^^^^^^^^^^

IMHO hab ich vor dem Jahr eine G80-3000 erstanden. Soo wirklich
konkurrenzfähig zum Model M fand ich sie nicht, aber schon gut drauf zu
schreiben. Deutlich leiser war sie schon.
Post by Andreas Kohlbach
Wo bleibt da der Spaß? Ist ja nicht, dass deren Geräusch den Nachbarn
aus den Federn treibt, um sich über den Lärm zu beschweren. Wie es mir im
Das sieht vermutlich anders aus wenn du Model M mit mehreren Leuten im
Homeoffice nutzt oder spät nachts in Hellhörigem Altbau Romane drauf
tipperst. :-)
Post by Andreas Kohlbach
Jahr 2000 passiert ist, als ich auf dem Flohmarkt einen Star NL-10
Matrix-Drucker kaufte, um ihn testweise an Linux zu betreiben. Ich hätte
den Deckel zumachen sollen, wollte aber den Druckkopf in Action
sehen. *g*
Ja das ist noch richtige Mechanik gewesen der man zu gucken mag. :-) Es
gab damals sogar Schallschutzhauben für Typenrad und/oder Matrixdrucker.
Leider hatte ich nie eine...
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Das sagst du gleich nicht mehr! Geschichten aus den 80'ern:

Ich hab am Homecomputer einen C.itoh Riteman C+ gehabt. Die 64'er hat
den (als F+ mit Centronics) wg. des horizontalen planen durchzugs mal
auf einem Alublech drucken lassen. Ging, schepperte aber sehr. :-)
Meiner war etwas langsamer und nur unwesentlich leiser (mit Papier!).
Kein wunder, hatte ja nur eine einfache Plastikhaube Ohne Dämmung über
dem Druckschlitten.

Ein Facit 80 Drucker war früher im Büro meines Vaters und machte derart
Radikalen Krach das ihm mehrfach gedroht wurde nicht in der
Mittags-stunde zu drucken. Wir hatten Hausgäste, eine Pension! :-/

Später hab ich den zusammen mit der IBM Anlage übernommen. Standort:
Zwei Stockwerke höher. Gleiches Problem UND nach 18 Uhr auch nicht weil
dann Gäste erschrocken sind ob der "Sägenden Geräusche" über ihnen
(Dachboden). Der Druckkopf hatte auch so viel gewicht das der beim
Zeilenrücklauf vom Tisch gesprungen wäre wenn er nicht massive Gummifüße
hätte. Stelle dir das Geräusch von 80 "gesägten" Zeichen, gefolgt von
einem Hammerschlag-artigem "Rumms" vor. PRO DRUCKZEILE! Und der Facit
konnte "schnell" aber nicht NLQ! :-)

Dagegen sind die NEC P6 die ich jetzt habe glatt flüsterleise und gut
gedämmt. Aber gegen meine T100 sind alle obigen Leise. Habe ich damals
auch "Irgendwie" auf den Dachboden geschafft - wg. des Standgehäuses in
Einzelteilen. Wenn ich dort den Deckel hoch klappte kam sofort panik auf
im Haus weil es klang wie Maschinengewehrfeuer. :-))

Computer-Nerds und Frühstückspensionen sind einfach nicht Kompatibel!

Kay
--
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Gerrit Heitsch
2021-05-18 14:04:09 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Post by Andreas Kohlbach
Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
G83-6000? (Der größte Müll, )
Doppelter Preis, halbe Qualität?
Post by Andreas Kohlbach
| At CES 2017, the company announced an update of its "classic" G80-3000
| keyboard, with a noise reduction.
^^^^^^^^^^^^^^^
IMHO hab ich vor dem Jahr eine G80-3000 erstanden. Soo wirklich
konkurrenzfähig zum Model M fand ich sie nicht, aber schon gut drauf zu
schreiben. Deutlich leiser war sie schon.
Wenn man wirklich leise tippen will muss man eine mit Rubberdomes
nehmen. Auch da gibt es gute und weniger gute.

Und bei der G80-3000 kommt es immer drauf an welche Schalter verbaut
sind, da gibt es einige mit deutlich unterschiedlichen Tastengefühl.

Für beengte Verhältnisse hat Cherry die G84 Serie, habe ich hier eine am
Server. Die fand ich mal für 10 Euro auf einem Flohmarkt, einziger
Fehler war eine unsaubere Lötstelle an einer der 4 Leitungen in der
Zuleitung. Tippt sich auch nicht schlecht.

Gerrit
Andreas Kohlbach
2021-05-18 16:22:28 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Ich hab am Homecomputer einen C.itoh Riteman C+ gehabt. Die 64'er hat
den (als F+ mit Centronics) wg. des horizontalen planen durchzugs mal
auf einem Alublech drucken lassen. Ging, schepperte aber sehr. :-)
Meiner war etwas langsamer und nur unwesentlich leiser (mit Papier!).
Kein wunder, hatte ja nur eine einfache Plastikhaube Ohne Dämmung über
dem Druckschlitten.
Ein Facit 80 Drucker war früher im Büro meines Vaters und machte derart
Radikalen Krach das ihm mehrfach gedroht wurde nicht in der
Mittags-stunde zu drucken. Wir hatten Hausgäste, eine Pension! :-/
Heh!

Auf Youtube hat jemand ein Video gemacht, wo er seinen Coleco Adam (falls
jemandem hier der etwas sagt <https://de.wikipedia.org/wiki/Coleco_Adam>)
zeigt, der serienmäßig mit einem Typenrad-Drucker ausgestattet war. Der
Youtuber hat sich bei der Vorführung einen fetten Lärmschutz-Kopfhörer
aufgesetzt. Hin und wieder konnte man seine Frau/Freundin im Hintergrund
aus einem anderen Zimmer hören "WTF?!". *g*

Finde besagtes Video gerade nicht. Hier aber eine Werbung von 1984.

In Deutschland gab es den Adam wohl nie. Schade, dass er ein Flop wurde,
da er viele technische Probleme hatte. Teilweise wurden 50%
umgetauscht. Der Einschaltstrom erzeugte ein so starkes Magnetfeld, dass
regelmäßig eingelegt magnetische Medien gelöscht wurden. Das Netzteil war
im Drucker. War der kaputt, ging der ganze Computer nicht.

Der hatte einen Typenrad-Drucker bei, einen Monitor und eine eingebaute
Textverarbeitung, und das zu einem relativ niedrigen Preis. Wäre
interessant gewesen zu sehen, wie sich der Markt sonst entwickelt
hätte. Vielleicht wäre er später auch außerhalb der USA angeboten worden.
Post by Kay Martinen
Zwei Stockwerke höher. Gleiches Problem UND nach 18 Uhr auch nicht weil
dann Gäste erschrocken sind ob der "Sägenden Geräusche" über ihnen
(Dachboden). Der Druckkopf hatte auch so viel gewicht das der beim
Zeilenrücklauf vom Tisch gesprungen wäre wenn er nicht massive Gummifüße
hätte. Stelle dir das Geräusch von 80 "gesägten" Zeichen, gefolgt von
einem Hammerschlag-artigem "Rumms" vor. PRO DRUCKZEILE! Und der Facit
konnte "schnell" aber nicht NLQ! :-)
Ja, wenn man eine Pension betrieb, muss man auf jegliche Lärmquellen
verzichten.
Post by Kay Martinen
Dagegen sind die NEC P6 die ich jetzt habe glatt flüsterleise und gut
gedämmt. Aber gegen meine T100 sind alle obigen Leise. Habe ich damals
auch "Irgendwie" auf den Dachboden geschafft - wg. des Standgehäuses in
Einzelteilen. Wenn ich dort den Deckel hoch klappte kam sofort panik auf
im Haus weil es klang wie Maschinengewehrfeuer. :-))
Der NEC P6 war unser unerschwinglicher Traum...
Post by Kay Martinen
Computer-Nerds und Frühstückspensionen sind einfach nicht Kompatibel!
:-)
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Kay Martinen
2021-05-18 17:24:05 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
Nadel-Druckers beschwert...
Auf Youtube hat jemand ein Video gemacht, wo er seinen Coleco Adam (falls
jemandem hier der etwas sagt <https://de.wikipedia.org/wiki/Coleco_Adam>)
Ich erinnere mich an eine recht Stylische Kiste mit Cartridge Steckplatz ja.
Post by Andreas Kohlbach
Finde besagtes Video gerade nicht. Hier aber eine Werbung von 1984.
In Deutschland gab es den Adam wohl nie. Schade, dass er ein Flop wurde,
da er viele technische Probleme hatte. Teilweise wurden 50%
GUT das er ein Flop war - wolltest du doch wohl sagen. Denn...
Post by Andreas Kohlbach
umgetauscht. Der Einschaltstrom erzeugte ein so starkes Magnetfeld, dass
regelmäßig eingelegt magnetische Medien gelöscht wurden. Das Netzteil war
im Drucker. War der kaputt, ging der ganze Computer nicht.
Der hatte einen Typenrad-Drucker bei, einen Monitor und eine eingebaute
Textverarbeitung, und das zu einem relativ niedrigen Preis. Wäre
interessant gewesen zu sehen, wie sich der Markt sonst entwickelt
hätte. Vielleicht wäre er später auch außerhalb der USA angeboten worden.
... ich finde es in Ordnung das solche Zombies aussterben. Netzteil im
Drucker und Einschaltstoß als Löschmagnet... der wird wohl; wie meine
Compulady; einen Fetten Eisentrafo gehabt haben. Hätte man anders lösen
können, auch damals schon. Krasse Fehlentwicklung, Management-Desaster
oder Ingenieure überstimmt... da wundert mich nicht das die Pleite
gingen. Verdient möchte ich meinen.

Statt die Fehlkonstruktion zu überarbeiten ein Stipendium drauf legen
sagt doch schon genug über deren Inkompetenz.
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Zwei Stockwerke höher. Gleiches Problem UND nach 18 Uhr auch nicht weil
dann Gäste erschrocken sind ob der "Sägenden Geräusche" über ihnen
(Dachboden).
Ja, wenn man eine Pension betrieb, muss man auf jegliche Lärmquellen
verzichten.
Du ahnst nicht wie! Als ich hier damals endlich in eine Eigene Wohnung
umzog (was nicht so leicht ist weil Markt und Platz begrenzt) hab ich
über mir Nachbarn gehabt die das offenbar nie kennen gelernt haben...
das mit dem "Leise" auftreten damit ja unter einem die Gäste nicht
gestört wurden.
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Dagegen sind die NEC P6 die ich jetzt habe glatt flüsterleise und gut
Der NEC P6 war unser unerschwinglicher Traum...
Für mich "damals" auch. Meine hab ich jahrzehnte Später geschenkt
bekommen. :-) Man darf auch mal Glück haben.


Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Kohlbach
2021-05-18 23:02:07 UTC
Antworten
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Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
In Deutschland gab es den Adam wohl nie. Schade, dass er ein Flop wurde,
da er viele technische Probleme hatte. Teilweise wurden 50%
GUT das er ein Flop war - wolltest du doch wohl sagen. Denn...
Post by Andreas Kohlbach
umgetauscht. Der Einschaltstrom erzeugte ein so starkes Magnetfeld, dass
regelmäßig eingelegt magnetische Medien gelöscht wurden. Das Netzteil war
im Drucker. War der kaputt, ging der ganze Computer nicht.
Der hatte einen Typenrad-Drucker bei, einen Monitor und eine eingebaute
Textverarbeitung, und das zu einem relativ niedrigen Preis. Wäre
interessant gewesen zu sehen, wie sich der Markt sonst entwickelt
hätte. Vielleicht wäre er später auch außerhalb der USA angeboten worden.
... ich finde es in Ordnung das solche Zombies aussterben. Netzteil im
Drucker und Einschaltstoß als Löschmagnet... der wird wohl; wie meine
Compulady; einen Fetten Eisentrafo gehabt haben. Hätte man anders lösen
können, auch damals schon. Krasse Fehlentwicklung, Management-Desaster
oder Ingenieure überstimmt... da wundert mich nicht das die Pleite
gingen. Verdient möchte ich meinen.
Ich meinte; man stelle sich vor, der Adam hätte alle diese Probleme nicht
gehabt. Wie hätte er sich wohl 1983 gegen seine Konkurrenten (C64, Atari
8-Bit und einen Haufen anderer; mitten im "Heimcomputer Krieg")?

Dank der CP/M Library hatte der Rechner eine große Softwarebasis. Dazu
rund ein Dutzend eigene Programm. Weiter konnte er alle Spiele der
Coleco-Video-Spiele-Konsole laufen lassen.

So würde beispielsweise ein Commodore 64 mit ähnlicher Ausstattung etwa
dasselbe kosten. Grafik- und Soundchips waren sehr ähnlich denen des
TI-99/4A, der allerdings schon vier Jahre auf dem Markt war. Vier Jahre
waren mehrere "Chip Generationen" in den 80ern. Insgesamt gab es den
Adam nur für rund 15 Monate.

In einer der besten The Computer Chronicles Episoden von 1985 (man hatte
u.a. Trip Hawkins, Adam Osborne (hat nichts mit dem Coleco Adam zu tun)
und Jack Tramiel da) wurde Tramiel gefragt, was er von der Pleite Colecos
meinte. Tramiel meinte ganz trocken, dass Coleco ein hervorragender
*Spielzeughersteller* sei. *g*

[...]
Post by Kay Martinen
Post by Andreas Kohlbach
Post by Kay Martinen
Dagegen sind die NEC P6 die ich jetzt habe glatt flüsterleise und gut
Der NEC P6 war unser unerschwinglicher Traum...
Für mich "damals" auch. Meine hab ich jahrzehnte Später geschenkt
bekommen. :-) Man darf auch mal Glück haben.
Den würde ich heute noch nehmen.
--
Andreas
Marco Scholz
2021-05-18 10:43:53 UTC
Antworten
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
[...]

Ich habe damals jahrelang auf div. IBM model M eingehackt. Die
hardware um einen herum war da aber auch viel lauter, da fiel das
Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)

Im ruhigeren Umfeld habe ich dann irgendwann auf IBM KB-7953 gewechselt.

Vor Jahren bin ich dann nochmal umgestiegen auf IBM SK-8826. Die kann
ich gut empfehlen. Wer damals die model M mochte, wird sich wohl zuhause
fühlen.
--
XMPP ***@disroot.org
DB4CE71C8DEF84257AD0B23E4D5934D90226C7F3 00010011 00010011 ▞
Andreas Kohlbach
2021-05-18 16:00:35 UTC
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Permalink
Post by Marco Scholz
Post by Andreas Kohlbach
Post by olaf
Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)
Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
[...]
Ich habe damals jahrelang auf div. IBM model M eingehackt. Die
hardware um einen herum war da aber auch viel lauter, da fiel das
Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
Post by Marco Scholz
Im ruhigeren Umfeld habe ich dann irgendwann auf IBM KB-7953 gewechselt.
Vor Jahren bin ich dann nochmal umgestiegen auf IBM SK-8826. Die kann
ich gut empfehlen. Wer damals die model M mochte, wird sich wohl zuhause
fühlen.
Ich habe immer nur genommen, mit was der PC kam. Das war immer zweite
Wahl.

Nur ein oder zwei Mal hatte ich Kontakt mit einer echten IBM Tastatur,
wie sie mit einem IBM XT oder AT 1988 bei der Bundeswehr, der damals
schon veraltet war (Bundeswehr hat kein Geld, wie man sich entschuldigte ;-).
Man konnte freiwillig an einem "Grundkurs" über zwei Wochen teilnehmen,
indem u.a. BASIC gelernt wurde. Nicht dass ich einen Grundkurs
benötigte. Aber doch besser sich zu langweilen, als mit den anderen
draußen im Schlamm zu spielen.

Ich empfand die Tastatur als sehr angenehm, verglichen mit der des Amiga
500 und Commodore 64, die ich zu der Zeit hatte.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Marco Scholz
2021-05-18 17:27:59 UTC
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On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <***@spamfence.net> wrote:
[...]
Post by Andreas Kohlbach
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
[...]

:-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
--
XMPP ***@disroot.org
DB4CE71C8DEF84257AD0B23E4D5934D90226C7F3 00010011 00010011 ▞
Andreas Kohlbach
2021-05-18 22:38:49 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marco Scholz
[...]
Post by Andreas Kohlbach
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
[...]
:-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
Der war mir eben erst spontan eingefallen.

(C) Mai 2021

oder so. ;-)
--
Andreas
Kay Martinen
2021-05-19 17:13:16 UTC
Antworten
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Marco Scholz
[...]
Post by Andreas Kohlbach
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
[...]
:-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
Der war mir eben erst spontan eingefallen.
"Schatz, ich hab die Tastatur geschrumpft"
Post by Andreas Kohlbach
(C) Mai 2021
oder so. ;-)
Hier auch, oder so. :)


Kay
--
Posted via leafnode
Marco Scholz
2021-05-20 10:15:26 UTC
Antworten
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Marco Scholz
Post by Andreas Kohlbach
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
:-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
Der war mir eben erst spontan eingefallen.
M: klapper klapper klapper
Kollege: Boah, muss die so laut sein?
M: (Irgend)Jemand muss (ja) das Schlagzeug spielen!

SCNR
--
XMPP ***@disroot.org
DB4CE71C8DEF84257AD0B23E4D5934D90226C7F3 00010011 00010011 ▞
Guido Grohmann
2021-05-20 18:16:19 UTC
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Permalink
Post by Marco Scholz
Post by Andreas Kohlbach
Post by Marco Scholz
Post by Andreas Kohlbach
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
:-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
Der war mir eben erst spontan eingefallen.
M: klapper klapper klapper
Kollege: Boah, muss die so laut sein?
Kollege: SCRRRRRRRRT SCRRRRRRRRRT KRATZ KRATZ SCRRRRRRRRRT (scrollt sich
die finger wund)
Post by Marco Scholz
M: (Irgend)Jemand muss (ja) das Schlagzeug spielen!
Und irgendwer das Waschbrett.

Guido
Andreas Kohlbach
2021-05-20 19:06:03 UTC
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Post by Guido Grohmann
Kollege: SCRRRRRRRRT SCRRRRRRRRRT KRATZ KRATZ SCRRRRRRRRRT (scrollt
sich die finger wund)
Post by Marco Scholz
M: (Irgend)Jemand muss (ja) das Schlagzeug spielen!
Und irgendwer das Waschbrett.
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
--
Andreas
Gerald E:scher
2021-05-20 19:51:14 UTC
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Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
Käsereiben sind hier OT.
Loading Image...
--
Gerald
Andreas Kohlbach
2021-05-21 00:18:14 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
Käsereiben sind hier OT.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_Pro#/media/Datei:Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg
Das ist von 2013? Neumodischer Kram (sogar neuer als der Computer, auf
dem ich dieses schreibe). Käse-Reiben (oder -Raspel) wurden 1985 erfunden
und sehen so
<Loading Image...>
aus.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Gerald E:scher
2021-05-21 12:24:37 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
Käsereiben sind hier OT.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_Pro#/media/Datei:Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg
Das ist von 2013?
Der ist aktuell, steht doch da.
Post by Andreas Kohlbach
Neumodischer Kram (sogar neuer als der Computer, auf
dem ich dieses schreibe). Käse-Reiben (oder -Raspel) wurden 1985 erfunden
und sehen so
<https://www.extremetech.com/wp-content/uploads/2019/06/Faster-Than-Light-16-9-640x360.jpg>
aus.
Eine Käsereibe aus Plastik? Die kann nicht funktionieren.
--
Gerald
Kay Martinen
2021-06-01 20:01:22 UTC
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Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
Käsereiben sind hier OT.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_Pro#/media/Datei:Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg
Wenn ich diesen "Rollcontainer" sehe fällt mir nur "Rechenkübel" ein.
Weil's für mich wie ein Stylischer Blumenkasten auf Rollen aussieht. ;-)

Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
der Extra? No Pun intended, just my 5ct.

Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Kohlbach
2021-06-01 22:45:08 UTC
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Post by Kay Martinen
Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
der Extra? No Pun intended, just my 5ct.
Warum wurde alles so teuer? Bis neulich kostete es nur "just my 2 cents".
--
Andreas
Gerald E:scher
2021-06-02 13:02:44 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
Käsereiben sind hier OT.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_Pro#/media/Datei:Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg
Wenn ich diesen "Rollcontainer" sehe fällt mir nur "Rechenkübel" ein.
Weil's für mich wie ein Stylischer Blumenkasten auf Rollen aussieht. ;-)
Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
der Extra?
Sehr witzig. Die Rollen anstatt der Füße kosten einen kleinen Aufpreis
(nur dreistellig).
https://www.apple.com/at/shop/buy-mac/mac-pro/tower
--
Gerald
Kay Martinen
2021-06-02 19:47:29 UTC
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Post by Gerald E:scher
Post by Kay Martinen
Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
Käsereiben sind hier OT.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_Pro#/media/Datei:Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg
Wenn ich diesen "Rollcontainer" sehe fällt mir nur "Rechenkübel" ein.
Weil's für mich wie ein Stylischer Blumenkasten auf Rollen aussieht. ;-)
Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
der Extra?
Sehr witzig. Die Rollen anstatt der Füße kosten einen kleinen Aufpreis
(nur dreistellig).
https://www.apple.com/at/shop/buy-mac/mac-pro/tower
Iss'n Scherz oder? 500 Ocken für einen Satz rollen die im Baumarkt
vermutlich keine 20 Euro kosten? Die Standfüße in dem "Gemälde" (Photo
kann man die Grafik ja nicht nennen) sehen auch aus wie von Ikea.

Liefert Appel wenigstens einen Imbus-Schlüssel mit? Vergoldet!!!???

Die hätten besser eine Bodenplatte mit passenden Norm-Bohrungen verbauen
können. Dann hätte man die Wahl ob weiße Plastenoppen, Silberne
Standfüße oder Blattvergoldete von Tibetanischen Mönchen handgeklöppelte
Rollen (359° drehbar!).

Aber Apple und Kompatibel ist ja bekanntermaßen etwas das nicht zusammen
passt, also keine Verwunderung. :-)


Kay
--
Posted via leafnode
Ralf Kiefer
2021-06-03 10:37:04 UTC
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Post by Kay Martinen
Aber Apple und Kompatibel ist ja bekanntermaßen etwas das nicht zusammen
passt, also keine Verwunderung. :-)
Das nahm mit der Rückkehr von Jobs, also seit dem neuen Jahrtausend,
massiv zu.

Ich habe gestern ein vormals hübsches G5-Gehäuse ("Käsereibe") beim
Altmetallhändler zu "Geld" gemacht: ein Pfennigbetrag. Die Hauptplatine
hatte den üblichen Schaden dieser Baureihe, eine
Hobbyisten-Reparaturmöglichkeit besteht nicht. Eine Wiederverwendung vom
Gehäuse ist genauso ausgeschlossen, weil ATX-Platinen für die Linux-Welt
nicht reinpassen.

Beim Zerlegen schaute ich mir das an, was die Apple-Mechaniker alles
sehr individuell, aufwendig und teuer bauten.

Ein Austausch der Hauptplatine würde zunächst am Preis eines passenden
Ersatzteils aus dem Apple-Laden scheitern, wenn es ein solches überhaupt
noch gäbe und an Endkunden verkauft werden würde. Ganz sicher scheitert
es an den notwendigen Bastelaktionen, um dranzukommen. Alleine die
Kühlkörperkonstruktionen sind bei der Montage ein Horror. Zwei CPUs,
zwei unabhängige riesige Kühltürme, bei der jede Schraube eine
Spezialschraube ist. Dazu auf der Platinenunterseite Kühlkörper und
Heatpipes für die dortigen Chips. Dazu finden sich Plastikteile zur
Luftführung, auch auf der Unterseite. Geklebt. Und insgesamt 9 Lüfter
stecken in einem solchen Gehäuse.

Mein Eindruck der 2005-Hardware: höchste Priorität hatte die aufwendige
Fertigung und die Service-Unfreundlichkeit. Die manuelle Gerätefertigung
bei Foxconn o.ä. war damals wohl sehr billig zu bekommen.

Mein Eindruck dagegen von der Apple-Hardware der 1990er Jahre: anders
als damalige Windows-Hardware, aber besser hinsichtlich Kühlkonzept und
Service-Freundlichkeit. Ich denke dabei z.B. an den Schlumpf, bei dem
man ohne Werkzeug die Seitenwand runterklappen kann, auf der die
Hauptplatine draufgeschraubt ist. Ein Handgriff ohne Werkzeug und man
ist bei den RAM- und PCI-Steckplätzen. Perfekt :-) Und wenn der Rechner
gegen unbefugte Zugriffe geschützt werden soll, dann ist hinten eine Öse
vorhanden, um ein Vorhängeschloß einzuhängen.

Ähnlich einfach waren die Pizzaschachtelgehäuse oder die Desktop-Gehäuse
beginnend beim IIvx bis zum 7600.


@Kay: Windows-PCs fehlte in den 1990er Jahren die Kompatibilität zu
Macs. Sie verwendeten keine standardgemäßen ADB-Tastaturen und Mäuse,
sie kannten kein HFS als Dateisystem, Dateien hatten keine
Resource-Zweige sowie Type/Creator-Kennung und verwendeten stattdessen
leicht manipulierbare und häufig nicht angezeigte Dateinamenendungen für
die unstrukturierten Inhalte, die Fähigkeiten des Bildschirms wurden vom
Betriebssystem nicht erkannt, und überhaupt war der Anschluß von
mehreren Bildschirmen, Tastaturen, Mäusen oder Netzwerkanschlüssen gar
nicht vorgesehen, beim Mac dagegen normal. Die meisten Macs hatten
seinerzeit genau einen Lüfter und ein durchdachtes Kühlkonzept.
Windows-Hardware "glänzte" dagegen üblicherweise mit
Multi-Lüfterlösungen, häufig ungünstig befestigt und daher schon zu
laut. Das begann seinerzeit in den frühen 1990ern mit den aufmontierten
Schwungrädern der vermutlich mechanischen 80486-Rechenwerke ;-) Macs
bekamen dagegen erst CPU-Lüfter zu Jobs-Zeiten. Ja, das war der, der den
ursprünglichen Mac ohne Lüfter haben wollte (und bekam).

Das war nur ein kleiner Teil der Schwächen und Inkompatibilitäten ...

Gruß, Ralf
Gerald E:scher
2021-06-03 20:27:03 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Gerald E:scher
Post by Kay Martinen
Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
der Extra?
Sehr witzig. Die Rollen anstatt der Füße kosten einen kleinen Aufpreis
(nur dreistellig).
https://www.apple.com/at/shop/buy-mac/mac-pro/tower
Iss'n Scherz oder? 500 Ocken für einen Satz rollen die im Baumarkt
vermutlich keine 20 Euro kosten?
Hast du dir die Rollen überhaupt angesehen? Derartige Rollen gibt es
vielleicht unter hochpreisigen Möbeln aber niemals im Baumarkt. 20 FRZ
kosten vielleicht die darin verbauten Kugellager.
Post by Kay Martinen
Liefert Appel wenigstens einen Imbus-Schlüssel mit? Vergoldet!!!???
Nur ein Inbus-Bit, das nicht im Bus[1] fährt. Empfinde ich auch als
schlechten Scherz, ein ordentlicher Inbus-Schlüssel, vorzugsweise mit
T-Griff, wäre bei dem Preis locker drin.
Post by Kay Martinen
Die hätten besser eine Bodenplatte mit passenden Norm-Bohrungen verbauen
können.
Du meinst, eine Hipster-Firma, die gerade 5- bis 6-stellig für ihre
neuen Mac Pros gezahlt hat, lässt sich dazu herab, jemanden in einen
Baumarkt um ein paar Plastikrollen zu schicken?

Mein Luftreiniger von AEG hat ebenfalls keine Normbohrungen. Die Lösung
war, auf der Drehbank die Bolzen von Baumarktrollen mit passendem
Gewinde M8x1 zu versehen :-)


[1] *IN*nensechskant *B*auer *U*nd *S*chaurte
--
Gerald
Marco Scholz
2021-05-21 09:22:38 UTC
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[...]
Post by Andreas Kohlbach
Post by Guido Grohmann
Und irgendwer das Waschbrett.
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
Waschbrett kenne ich vom 800XE. Käsereibe kenne ich vom PowerMac G5:
https://en.wikipedia.org/wiki/Power_Mac_G5
Der ist hier bald ontopic (huch, wie die Zeit vergeht). Meiner rennt
immer noch (nicht mehr bei mir). 24/7 dient er mit einem Zwilling als
timemachine backup server. Castor und Pollux heissen die beiden ;-)
--
XMPP ***@disroot.org
DB4CE71C8DEF84257AD0B23E4D5934D90226C7F3 00010011 00010011 ▞
Ralf Kiefer
2021-05-21 11:29:17 UTC
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Post by Marco Scholz
https://en.wikipedia.org/wiki/Power_Mac_G5
Der ist hier bald ontopic (huch, wie die Zeit vergeht).
Ich habe einen übrig zum Verkaufen. Das ist ein
"2.0GHz/DP/512MB400/160GB/SD/RV351LE" ohne Festplatte. Den habe ich
dieser Tage auf den typischen G5-Fehler hin getestet. Der läuft. Den
zweiten, der den typischen Fehler hat, habe ich aussortiert. Unrettbar.

Gruß, Ralf
Kay Martinen
2021-05-21 18:04:15 UTC
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Post by Guido Grohmann
Post by Marco Scholz
Post by Andreas Kohlbach
Post by Marco Scholz
Post by Andreas Kohlbach
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
:-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
Der war mir eben erst spontan eingefallen.
M: klapper klapper klapper
Kollege: Boah, muss die so laut sein?
Bestimmungsgemäßer Gebrauch. Kein Haftung für Schäden von Passiv-Hörern.
Post by Guido Grohmann
Kollege: SCRRRRRRRRT SCRRRRRRRRRT KRATZ KRATZ SCRRRRRRRRRT (scrollt sich
die finger wund)
Ja, dieses Geräusch war für mich immer das Zeichen den Schweren Ball
raus zu pulen und die Rollen und Mitnehmer zu putzen - in meinem
Dreckball ähh Trackball.

Wer hat sich denn früher die Hände blutig gewaschen bevor er seinen
Trackball anfasste... Wenn man das heute vergißt wird man halb gelyncht.

Fazit: Wir brauchen mehr Pandemien. Nur so entwickelt sich die
Menschheit weiter - oder sie stirbt eben aus.

O-God-J: Nice Try Mankind, better Luck next Time. :-/

Kay
--
Posted via leafnode
Kay Martinen
2021-05-18 17:32:37 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Marco Scholz
Ich habe damals jahrelang auf div. IBM model M eingehackt. Die
hardware um einen herum war da aber auch viel lauter, da fiel das
Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)
MFM Festplatten bei denen man jeden Zugriff "hörte" und schon am Sound
erkennen konnte was er grad macht, Sirrende Röhrenmonitore OHNE
Lautsprecher, Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
umklammerten, Sägende Drucker und dazu lautes Tastengeklapper aus allen
Ecken... doch horchet... Nirgends vernahm man das Geschrapsel eines
Mausschubsers. (wie auch, bei dem Krach). :-)
Post by Andreas Kohlbach
Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
^^^^^^^^^^

Bei uns hieß das "Schießbude". :-) Ein Freund hatte ein Set. Der ist zum
Sommer damit in eine Halle um gezogen in der sonst Strandkörbe lagern.
Die liegt in den Dünen. DA störte er niemanden. Ähm, außer spätnachts
und bei Wind aus West. Dann trägt es bis ins Dorf.

Man hat's aber auch echt nicht leicht in einer Touristen-Region. :-)

Kay
--
Posted via leafnode
Ralf Kiefer
2021-05-18 22:09:18 UTC
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Post by Kay Martinen
Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
umklammerten,
[NMZ] Mir liefen gestern zwei 8"-Diskettenlaufwerke montiert in einem
großen, externen Gehäuse zu, deren Motor mit reinen 220V läuft, also
ohne irgendwas Bremsendem zwischen dem nahen AKW und diesem Motor :-)
Bin mal gespannt, ob das noch geht. Die Geräuschkulisse wurde mir
bereits als normal angekündigt, nicht daß ich gleich den Werkzeugkoffer
hole.

Ein paar Dutzend Disketten sind auch dabei. Bei mir hält gerade der
"Größenwahn" Einzug ;-)

Gruß, Ralf
Kay Martinen
2021-05-19 17:05:59 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Post by Kay Martinen
Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
umklammerten,
[NMZ]
Nicht Militante Zone? Öhm, dann bist du hier falsch. ;-)
Post by Ralf Kiefer
Mir liefen gestern zwei 8"-Diskettenlaufwerke montiert in einem
großen, externen Gehäuse zu, deren Motor mit reinen 220V läuft, also
ohne irgendwas Bremsendem zwischen dem nahen AKW und diesem Motor :-)
Halte ich für normal. Nach dem ich genau das gleiche sah. Ich hatte mal
eine "Compulady" (Trolley-Koffer größe, Z80, CP/M 2, auch 2*8") und da
war's auch so. Diese Art Motoren verwendete man auch gerne in
Küchenmixern oder Staubsaugern...
Post by Ralf Kiefer
Bin mal gespannt, ob das noch geht. Die Geräuschkulisse wurde mir
bereits als normal angekündigt, nicht daß ich gleich den Werkzeugkoffer
hole.
So schlimm war's hier nicht. Wenn's nicht läuft Check als erstes den
Kondensator.
Post by Ralf Kiefer
Ein paar Dutzend Disketten sind auch dabei. Bei mir hält gerade der
"Größenwahn" Einzug ;-)
mit 120 kB pro Disk - oder so ähnlich... :-)

King-Size Scheibletten nenne ich die Schlabberdisks auch gerne.


Kay
--
Posted via leafnode
Robert Doerfler
2021-05-19 14:41:14 UTC
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Post by Kay Martinen
Post by Marco Scholz
Ich habe damals jahrelang auf div. IBM model M eingehackt. Die
hardware um einen herum war da aber auch viel lauter, da fiel das
Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)
MFM Festplatten bei denen man jeden Zugriff "hörte" und schon am Sound
erkennen konnte was er grad macht, Sirrende Röhrenmonitore OHNE
Lautsprecher, Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
umklammerten, Sägende Drucker und dazu lautes Tastengeklapper aus allen
Ecken... doch horchet... Nirgends vernahm man das Geschrapsel eines
Mausschubsers. (wie auch, bei dem Krach). :-)
Bei meiner VAX 4000-200 kann man auch ohne Platten hoeren, wenn ich mich
beim Programmieren vertan habe und sie in einer Schleife gefangen ist.
:D
Kay Martinen
2021-05-19 17:07:15 UTC
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Post by Robert Doerfler
Post by Kay Martinen
Post by Marco Scholz
Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)
MFM Festplatten bei denen man jeden Zugriff "hörte" und schon am Sound
erkennen konnte was er grad macht, Sirrende Röhrenmonitore OHNE
Lautsprecher, Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
umklammerten, Sägende Drucker und dazu lautes Tastengeklapper aus allen
Ecken... doch horchet... Nirgends vernahm man das Geschrapsel eines
Mausschubsers. (wie auch, bei dem Krach). :-)
Bei meiner VAX 4000-200 kann man auch ohne Platten hoeren, wenn ich mich
beim Programmieren vertan habe und sie in einer Schleife gefangen ist.
:D
Hat die noch Trommelspeicher? Lol. SCNR.

Kay
--
Posted via leafnode
Marcel Mueller
2021-05-10 18:48:44 UTC
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Post by olaf
Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
https://www.schwingen.org/modelm-usb/
Die funktioniert im uebrigen richtig gut!
Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5€
PS/2-USB-Adapter.

Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
für USB zu hoch.
Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.
Post by olaf
Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
Das lag aber an der Tastatur.
Interessant. Das hatte ich bei Model M noch nie.
Post by olaf
Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!
Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.
Möglich. Aber ich würde erst mal checken, ob man da nicht etwas machen kann.
Post by olaf
So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
uind das m, aiuch. :-)
Da ist ein Kurzschluss in der Tastaturmatrix. Mglw. ist irgendwann mal
Flüssigkeit rein gekommen. Das kann dauern, bis sich das auswirkt.
Aber es kann natürlich auch mal einen Port vom Controller gefetzt haben.
Da müsste man jetzt schon mit elektronischem Gerät anrücken,
vorzugsweise mit einem Oszi. Für den Kurzschluss alleine sollte es auch
ein Ohmmeter tun.
Post by olaf
Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
Ja. Checke erst mal, wo der Kurzschuss ist. Von alleine werden die nicht
dreckig.
Beim Putzen sehr vorsichtig sein. Man kann die Leiterbahnen leicht
beschädigen. Wasser und vielleicht ein wenig Spüli sind aber OK. Absolut
Pfui sind säurehaltige Substanzen oder organische Lösungsmittel.
Eine Reparatur ist mit Leitsilber möglich. Aber man braucht schon ein
ruhiges Händchen, um so schmale Bahnen damit zu ziehen.


Marcel
olaf
2021-05-11 05:43:16 UTC
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Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5???
PS/2-USB-Adapter.
Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
für USB zu hoch.
Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.
Da waer ich vorsichtig. Schaltkontakte brauchen ja einen gewissen
Mindeststrom damit sie sauber bleiben. Und vielleicht braucht man auch
etwas Strom um sich gegen den 30Jahre alten Dreck in der Folie
durchzusetzen. Da wuerde ich jedenfalls ohne Not nichts aendern.
Interessant. Das hatte ich bei Model M noch nie.
Ich habe dieses Modell jetzt gerade wieder im Einsatz.
Die hat gestern Problemlos funktioniert, dafuer faengt sie
jetzt an nach einem Tag nutzung wieder zu haengen. Also
manchen Tasten bleiben scheinbar manchmal dauerhaft gedrueckt bis
man schnell nochmal draufhaut und es wird gerade immer schlimmer.
Also sicher auch irgendein mechanisches Problem der beiden
Folien.

So langsam muss ich mir was einfallen lassen. :)
Möglich. Aber ich würde erst mal checken, ob man da nicht etwas machen kann.
Man kann ja wohl die beiden Folien bei Unicomp nachkaufen, allerdings
nur mit Paypal und 68$ Versandgebuehr fuer Fedex. Das hat mich gestern
erstmal zurueckgehalten.
Da ist ein Kurzschluss in der Tastaturmatrix. Mglw. ist irgendwann mal
Flüssigkeit rein gekommen. Das kann dauern, bis sich das auswirkt.
Nein nein, ich weiss was ich wann mal reingekippt habe und was nicht.
Das ist bei dem Modell noch nicht vorgekommen.
Aber es kann natürlich auch mal einen Port vom Controller gefetzt haben.
Glaub ich nicht. Das waere dauerhafter Zustand.
Da müsste man jetzt schon mit elektronischem Gerät anrücken,
Glaub mir, ich bin da allerbestens ausgeruestet. :)
vorzugsweise mit einem Oszi. Für den Kurzschluss alleine sollte es auch
ein Ohmmeter tun.
Ich haette ein U1253B oder ein Keithley 199. Reicht das? .-)

Der Gedanke kam mir natuerlich auch schon. ICh haette aber gerne
vorher noch eine Schaltung gefunden welche Taste an welcher Leitung
haengt, also von der Folie. Dann koennte man dem etwas logischer
nachgehen. Hab ich aber bis jetzt noch nicht gefunden.
Ja. Checke erst mal, wo der Kurzschuss ist. Von alleine werden die nicht
dreckig.
Doch doch.
Beim Putzen sehr vorsichtig sein. Man kann die Leiterbahnen leicht
beschädigen.
Ich weiss. Ich musste schon die Kontakte einer meiner Tastatur mit
Silberlack repariern weil ich dachte das man das schwarze Zeug darauf
ganz vorsichtig mit dem Glasfaserstift weg bekommt.
War eine Fehleinschaetzung.

Aber sein wir mal realistisch. Ich hab hier drei Tastaturen die
mittlerweile alle Probleme mit den Folien zeigen. Das ist nicht
gleichzeitig aufgetreten, deshalb hab ich ja auch mehrere, aber so
langsam sind die Folien wohl am Ende ihres Lebens angekommen.
Von daher waere wohl erneuern die beste Loesung.
Eine Reparatur ist mit Leitsilber möglich.
Ich weiss.
Aber man braucht schon ein
ruhiges Händchen, um so schmale Bahnen damit zu ziehen.
So was grobes? Das hab ich aber schon um groessenordnungen feineres
gemacht.

Es sind zwei andere Sachen dir mir sorgen machen.

1. Man muss die ganzen Plastiknieten entfernen und das Teil
hinterher wieder braucht und stabil zu bekommen.

2. Ich vermute mal das die Folien einfach ihre mechanischen
Eigenschaften verloren haben.

Ich nehme aber gleich mal eine meiner Tastaturen auseinander und schau
mal was ich vorfinde.

Olaf
Gerrit Heitsch
2021-05-11 06:02:33 UTC
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Post by olaf
Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5???
PS/2-USB-Adapter.
Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
für USB zu hoch.
Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.
Da waer ich vorsichtig. Schaltkontakte brauchen ja einen gewissen
Mindeststrom damit sie sauber bleiben.
Wir reden hier nicht von mechanischen Relais mit Schaltströmen im
A-Bereich.

Gerrit
olaf
2021-05-11 06:50:00 UTC
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Post by olaf
Ich nehme aber gleich mal eine meiner Tastaturen auseinander und schau
mal was ich vorfinde.
So, ich hab jetzt eine komplett zerlegt. SEUFZT!

Folien hab ich vorsichtig abgeputz und trocknen jetzt erstmal. Danach
messe ich die mal kurz durch. Ich erwarte aber da eher weniger Probleme
nachdem ich jetzt den inneren Aufbau kenne.

Die Feder die ihr seht wenn ihr eine Taste rausnehmt steckt auf der
Unterseite auf einen kleinen Plastikpoempel.
Diese Plastikteil drueckt auf eine Gummimatte und diese Gummimatte
drückt dann wiederum die beiden Folien zusammen.

Diese Gummimatte ist duenn und labrig und fühlt sich auch komisch
an. Man kann ausserdem sehen wo die Plastikpoempel sich in das Gummi
gedrueckt haben.

Es kann nun sein das dieses Gummi einfach nach 30Jahren seine
Konsistenz geaendert hat und deshalb Probleme macht.

Es kann aber auch sein das es durch aufmachen und wieder zusammenbau
leicht anders liegt und die Plastikpoempel an anderer Stelle aufliegen
und es dann wieder 10Jahre funktioniert.

Das wird man erst hinterher wissen.


Das naechste Problem, die Tastatur wurde leider auf das billigste
verschweisst. Der eigentliche Halterahmen fuer die Tasten hat hinten
so 50-80Haltepinne auf welche die Rueckplatte aufgelegt wurde und dann
wurden diese Pinne heiss platt gedrueckt. Die muss man leider alle
entfernen wenn man die Tastatur oeffnet. Ausserdem ist das Plastik
auch schon so broecklige das 5-10 der Nietenteile von selbt abgefallen
war.
Auf jedenfall muss man beim zumachen auch wieder alle Verbindungen
herstellen. Die Tastatur ist da mechanisch drauf angewiesen.

Also im Prinzip müssten da 50Schrauben rein. Natuerlich so das aus dem
Plastik nichts rauskuckt weil das vermutlich die Tasten beim druecken
behindert.
Das wird noch ein interessantes Problem!

BTW: Es wundert mich eigentlich das man heute Tastaturen mit
Einzeltasten baut. Dieses Konzept das IBM damals in den 80ern
angewendet hat ist konsquent darauf ausgelegt in der Herstellung so
billig wie moeglich zu sein und es hat ja auch sehr lange und gut
funktioniert. Und eigentlich koennte ich damit leben mir alle 30Jahre
eine neue Tastatur zu kaufen. :)


Olaf
Gerrit Heitsch
2021-05-11 07:09:39 UTC
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Permalink
Post by olaf
BTW: Es wundert mich eigentlich das man heute Tastaturen mit
Einzeltasten baut.
Weil das Vorteile hat. Mit der Folientechnik sind ein paar Dinge nicht
möglich. N-key-rollover z.B. weil man dazu für jede Taste eine Diode in
Reihe zur Taste braucht. Das mach mal auf der Folie. Auf einer Platine
mit Einzeltastern, teilweise integriert in den Taster selbst hingegen
kein Problem.

Auch kann man das Tastengefühl mit Einzeltasten besser steuern. Ich mag
z.B. keine Tasten mit Druckpunkt, aber bitte mit hartem Anschlag. Das
geht mit Folie nicht, mit MX Black von Cherry hingegen schon.

Nebenbei ist ein defekter Taster einfacher tauschbar als eine neue Folie
zu bekommen. Deine IBM ist hier die Ausnahme, probier das mal für eine
Keytronic. Teilweise sind die Taster auch reparierbar. Ich hatte hier
mal eine Amiga-Tastatur mit Cherry MX Black bei der ein Taster nicht
funktionierte. Taster zerlegt, Kontaktblech wieder in die korrekte Form
gebracht, geht wieder.

Gerrit
olaf
2021-05-11 08:01:39 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Nebenbei ist ein defekter Taster einfacher tauschbar als eine neue Folie
zu bekommen. Deine IBM ist hier die Ausnahme, probier das mal für eine
Keytronic. Teilweise sind die Taster auch reparierbar. Ich hatte hier
Wenn ich den Aufwand hier so sehe dann wuerde ich niemals auf die Idee
kommen sowas selber zu reparieren. Dan haettte man sich einfach etwas
neues gekauft. Unicomp bietet im uebrigen die Reparatur alter IBM
Tastaturen fuer $50 an, ich kann nur dringendst empfehlen davon
gebrauch zu machen. Allerdings wird da vermutlich nochmal das doppelte
an Versand drauf kommen.

BTW: Man wird die Tastatur wieder zusammenbekommen wenn man die
ehemaligen Nieten alle ausbohrt und durch M3x10 Schrauben ersetzt. Es
ist auf der Oberseite genug Platz um dort normalen Flachkopf zu
verwenden. Senkkopf ist also nicht notwendig. Hab ich gerade mit
10Schrauben ausprobiert.

Auf der Unterseite braucht man aber Polystopmuttern oder
Schraubensicherungslack. Man kann diese Schrauben ja nicht beliebig
fest zusammenschrauben weil sie sonst die Gummifolie (0.3mm dick)
zusammenquetscht. Das wird auch noch interessant.
Ohne sicherung wuerden die sich beim schreiben schnell wieder loesen.
Post by Gerrit Heitsch
mal eine Amiga-Tastatur mit Cherry MX Black bei der ein Taster nicht
funktionierte. Taster zerlegt, Kontaktblech wieder in die korrekte Form
gebracht, geht wieder.
Okay, da geht es ja auch wieder um ein nationales Kulturgut. :-)

Olaf
Gerrit Heitsch
2021-05-11 08:22:41 UTC
Antworten
Permalink
Post by olaf
Post by Gerrit Heitsch
Nebenbei ist ein defekter Taster einfacher tauschbar als eine neue Folie
zu bekommen. Deine IBM ist hier die Ausnahme, probier das mal für eine
Keytronic. Teilweise sind die Taster auch reparierbar. Ich hatte hier
Wenn ich den Aufwand hier so sehe dann wuerde ich niemals auf die Idee
kommen sowas selber zu reparieren. Dan haettte man sich einfach etwas
neues gekauft.
Bekommt man ja nicht mehr... Das hier ist eine Cherry G80-3000 ohne
Windows-Tasten, also breiter SPACE-Taste. Die will ich solange wie
möglich am Laufen halten. Ist erst 25 Jahre alt.
Post by olaf
Post by Gerrit Heitsch
mal eine Amiga-Tastatur mit Cherry MX Black bei der ein Taster nicht
funktionierte. Taster zerlegt, Kontaktblech wieder in die korrekte Form
gebracht, geht wieder.
Okay, da geht es ja auch wieder um ein nationales Kulturgut. :-)
Ja, aber wenn ich die repariere kann ich auch andere Tastaturen mit
mechanischen Tastern reparieren.

Gerrit
Marcel Mueller
2021-05-12 07:06:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by olaf
Die Feder die ihr seht wenn ihr eine Taste rausnehmt steckt auf der
Unterseite auf einen kleinen Plastikpoempel.
Diese Plastikteil drueckt auf eine Gummimatte und diese Gummimatte
drückt dann wiederum die beiden Folien zusammen.
Diese Gummimatte ist duenn und labrig und fühlt sich auch komisch
an. Man kann ausserdem sehen wo die Plastikpoempel sich in das Gummi
gedrueckt haben.
Es kann nun sein das dieses Gummi einfach nach 30Jahren seine
Konsistenz geaendert hat und deshalb Probleme macht.
Ich kann mir aber noch immer nicht erklären, wie das eine /benachbarte/
Taste auslösen kann.
Post by olaf
Das naechste Problem, die Tastatur wurde leider auf das billigste
verschweisst. Der eigentliche Halterahmen fuer die Tasten hat hinten
so 50-80Haltepinne auf welche die Rueckplatte aufgelegt wurde und dann
wurden diese Pinne heiss platt gedrueckt. Die muss man leider alle
entfernen wenn man die Tastatur oeffnet.
Das hatten wir ja schon.
Post by olaf
BTW: Es wundert mich eigentlich das man heute Tastaturen mit
Einzeltasten baut. Dieses Konzept das IBM damals in den 80ern
angewendet hat ist konsquent darauf ausgelegt in der Herstellung so
billig wie moeglich zu sein und es hat ja auch sehr lange und gut
funktioniert. Und eigentlich koennte ich damit leben mir alle 30Jahre
eine neue Tastatur zu kaufen. :)
Heute ist es gar nicht so einfach, gescheite Tastaturen zu erhaschen.
Dass die Schalter etwas taugen müssen hat sich durchaus herumgesprochen.
Und Cherry MX kann sich durchaus sehen lassen. Aber der Rest der
Tastaturen kann mit der Qualität der MX Schalter oft nicht mithalten.
Uch nicht bei teureren Cherrys. Da hatten wir es auch schon, dass bei 2
drittel der Tastaturen nach 3 Monaten die häufig genutzten
Tastenbeschriftungen kaum noch zu erkennen waren. Und der
Micro-USB-Stecker hat sich oft von alleine gelöst. Das ist einfach nur
peinlich.


Marcel
Marcel Mueller
2021-05-11 07:08:58 UTC
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Post by olaf
Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5???
PS/2-USB-Adapter.
Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
Wieso? Kann sie dann Kaffee kochen? ;-)
Post by olaf
Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
für USB zu hoch.
Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.
Da waer ich vorsichtig. Schaltkontakte brauchen ja einen gewissen
Mindeststrom damit sie sauber bleiben.
Welche Schaltkontakte? Da gibt es keine, jedenfalls nicht am PS/2 Port.
Post by olaf
Und vielleicht braucht man auch
etwas Strom um sich gegen den 30Jahre alten Dreck in der Folie
durchzusetzen. Da wuerde ich jedenfalls ohne Not nichts aendern.
Da sollst Du auch gar nichts ändern.

Es geht um die 1k Pull-Up an Clock und (oder war es oder?) Data vom PS/2
Port. Das schafft ein 08/15-CMOS Port nicht bei TTL-kompatiblem
Low-Pegel. Und 5ma ist bei der Datenrate auch völlig daneben. Die haben
einfach /irgendwas/ genommen.
Post by olaf
Interessant. Das hatte ich bei Model M noch nie.
Ich habe dieses Modell jetzt gerade wieder im Einsatz.
Die hat gestern Problemlos funktioniert, dafuer faengt sie
jetzt an nach einem Tag nutzung wieder zu haengen. Also
manchen Tasten bleiben scheinbar manchmal dauerhaft gedrueckt bis
man schnell nochmal draufhaut und es wird gerade immer schlimmer.
Also sicher auch irgendein mechanisches Problem der beiden
Folien.
Hmm, vielleicht doch die Folien. Das hatte ich glücklicherweise noch nicht.
Post by olaf
Man kann ja wohl die beiden Folien bei Unicomp nachkaufen, allerdings
nur mit Paypal und 68$ Versandgebuehr fuer Fedex. Das hat mich gestern
erstmal zurueckgehalten.
Vergiss es. Dafür bekommst du schon eine gute Tastatur. Vielleicht nicht
Model-M Kult aber zumindest vom schreiben her vergleichbar.

Außerdem muss man aufpassen. Die IBM Tastaturen unterscheiden sich
teilweise im inneren. Ich habe verschiedene, bei denen der Anschluss der
Tastaturmatrix zum Controller anders ausgeführt ist.

By the way, wenn Du ganz nett fragst:
Ich habe noch eine IBM mit defektem Tastaturcontroller (und ich glaube
eine Tastenkappe ist bei irgendeinem Umzug verschwunden. Die
Tastaturmatrix war aber definitiv noch OK. Ich habe sie als
Ersatzteillager aufgehoben. Also, falls das genaue Modell passt,
könntest Du mal fragen und aus 2 mach eins spielen. (mueller at maazl de
- die Replyadresse hier hat Myriaden von Spam. Da kommt man ohne
Whitelist nicht durch.)
Post by olaf
Aber es kann natürlich auch mal einen Port vom Controller gefetzt haben.
Glaub ich nicht. Das waere dauerhafter Zustand.
Ach, das mit den Buchstbendopplern tritt nicht immer auf?
OK, dann würde ich auch auf Mechanik tippen.
Post by olaf
Da müsste man jetzt schon mit elektronischem Gerät anrücken,
vorzugsweise mit einem Oszi. Für den Kurzschluss alleine sollte es auch
ein Ohmmeter tun.
Der Gedanke kam mir natuerlich auch schon. ICh haette aber gerne
vorher noch eine Schaltung gefunden welche Taste an welcher Leitung
haengt, also von der Folie. Dann koennte man dem etwas logischer
nachgehen. Hab ich aber bis jetzt noch nicht gefunden.
Ach was. Man baut die Tastatur einfach aus und probiert es aus.
Aber letztlich ist es ja eh egal welche Taste es gerade erwischt hat. Es
müssen /alle/ funktionieren.
Post by olaf
Aber man braucht schon ein
ruhiges Händchen, um so schmale Bahnen damit zu ziehen.
So was grobes? Das hab ich aber schon um groessenordnungen feineres
gemacht.
Ich auch, aber nicht mit Leitsilber.
Post by olaf
Es sind zwei andere Sachen dir mir sorgen machen.
1. Man muss die ganzen Plastiknieten entfernen und das Teil
hinterher wieder braucht und stabil zu bekommen.
Ja, klar, kein Problem. Da habe ich einfach kleine Holzschräubchen rein
gedreht. Vorher mit 1,5mm Bohrer etwas Platz geschaffen.
Post by olaf
2. Ich vermute mal das die Folien einfach ihre mechanischen
Eigenschaften verloren haben.
Das wäre natürlich möglich. Aber wie dadurch ein Kurzer zustande kommen
soll, ist mir immer noch rätselhaft.
Post by olaf
Ich nehme aber gleich mal eine meiner Tastaturen auseinander und schau
mal was ich vorfinde.
Na denn...


Marcel
olaf
2021-05-11 08:17:32 UTC
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Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
Wieso? Kann sie dann Kaffee kochen? ;-)
Man kann Capslock abschalten. .-)

Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)

Irgedend was sinnvolles wird einen da schon einfallen.

An meinem alten Apple2 hatte ich eine BOSS1, die konnte sogar Basicbefehle
auf Tastendruck wie ein ZX Spektrum. Sowas waer doch fuer C irgendwie cool.
Post by Marcel Mueller
Welche Schaltkontakte? Da gibt es keine, jedenfalls nicht am PS/2 Port.
In den Tasten. die Verbindungsstelle der Kontakte.

Da braucht man Mindeststroeme damit Kontakte dauerhaft leitend bleiben.
Post by Marcel Mueller
Es geht um die 1k Pull-Up an Clock und (oder war es oder?) Data vom PS/2
Port. Das schafft ein 08/15-CMOS Port nicht bei TTL-kompatiblem
Low-Pegel. Und 5ma ist bei der Datenrate auch völlig daneben. Die haben
einfach /irgendwas/ genommen.
Ja gut, aber wenn ich mir hier den Aufwand mache dann wird die gleich
auf USB umgebaut. Ich hab zwar jetzt noch ein Mainboard mit PS2, aber
das ist sicher das letzte. Noch cooler waere es wenn man die
Elektronik in der Tastatur nochmal ueberarbeitet und da gleich einen
USB-Hub einbaut damit man in die Tastatur auch einen USB-Stick
einstecken koennte....
Post by Marcel Mueller
Hmm, vielleicht doch die Folien. Das hatte ich glücklicherweise noch nicht.
wie gesagt, ich vermute mittlerweile eher die Gummimatte. Einfach weil
man auch die Druckstellen der Plastikpoempel darin fuehlen kann. Die
hat sich also veraendert.
Post by Marcel Mueller
Vergiss es. Dafür bekommst du schon eine gute Tastatur. Vielleicht nicht
Model-M Kult aber zumindest vom schreiben her vergleichbar.
Es geht mir weniger um Kult als um die Qualitaet. Ich schreibe mit
10Fingern ohne dabei auf die Tastatur zu schauen. Da WILL ich nix
anderes.
Post by Marcel Mueller
Außerdem muss man aufpassen. Die IBM Tastaturen unterscheiden sich
teilweise im inneren. Ich habe verschiedene, bei denen der Anschluss der
Tastaturmatrix zum Controller anders ausgeführt ist.
Bei meinen hier nicht. Lediglich der Anschluss zu den LEDs ist einmal
mit Folie und zweimal mit einzelnen Draehten.
Post by Marcel Mueller
Ich habe noch eine IBM mit defektem Tastaturcontroller (und ich glaube
eine Tastenkappe ist bei irgendeinem Umzug verschwunden. Die
Tastaturmatrix war aber definitiv noch OK. Ich habe sie als
Ich merke dich mal vor falls das hier nix wird.
Post by Marcel Mueller
Ersatzteillager aufgehoben. Also, falls das genaue Modell passt,
könntest Du mal fragen und aus 2 mach eins spielen. (mueller at maazl de
- die Replyadresse hier hat Myriaden von Spam. Da kommt man ohne
Whitelist nicht durch.)
Ja, ich bin auch kurz davor mir wieder mal einen lokalen Mailserver
aufzusetzen und alles einmal durch ein locales procmail zu leiden. Es
ist unglaublich was der Dreck in den letzen 2-3Monaten zugenommen hat.
Post by Marcel Mueller
Ach, das mit den Buchstbendopplern tritt nicht immer auf?
OK, dann würde ich auch auf Mechanik tippen.
Nein. Es tritt in 90% der Faelle auf. Drueckt man die Taste dann ein
paar mal fest so geht es wieder fuer 10Tastendruecke.
Post by Marcel Mueller
Ach was. Man baut die Tastatur einfach aus und probiert es aus.
Aber letztlich ist es ja eh egal welche Taste es gerade erwischt hat. Es
müssen /alle/ funktionieren.
Jaja, hab nur gehofft der totalen Zerlegung zu entkommen, aber hab ich
ja jetzt gemacht.
Post by Marcel Mueller
Ja, klar, kein Problem. Da habe ich einfach kleine Holzschräubchen rein
gedreht. Vorher mit 1,5mm Bohrer etwas Platz geschaffen.
Da haette ich Angst dass der Druck das alte Plastik sprengt.
Deshalb hab ich jetzt M3 Flachkopf genommen, das geht auch.

Ein Teil der ursprünglich 50 (hab es gerade mal gezaehlt)
Plastiknieten sind ja auch schon einfach so abgefallen. Das Plastik
auch nicht mehr so wie 1988. Und es soll ja nochmal 30Jahre halten!

Olaf
Marcel Mueller
2021-05-12 07:00:02 UTC
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Post by olaf
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
Wieso? Kann sie dann Kaffee kochen? ;-)
Man kann Capslock abschalten. .-)
?
Sowas macht man doch nicht /in der Tastatur/. Die liefert nur Scancodes.

Wenn man CapsLock los werden oder mit etwas sinnvollem belegen will -
was ich durchaus nachvollziehen kann, da die Taste keinerlei Nutzen
stiftet, wohl aber Schaden anrichtet -, dann ändert man einfach die
Tastaturbelegung.
Das geht sowohl unter Windows als auch unter Linux trivial. Bei ersterem
ist es ein einziger Registry-Eintrag für genau die Taste, bei letzteren
eine kleine Datei. Viele Linux-Desktops haben mittlerweile sogar eine UI
dafür, wo man zumindest ein paar Funktionen zur Auswahl hat, z.B. Compose.
Post by olaf
Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür gibt
es AFAIK ein Standard-Kommando. Ob natürlich jede alte IBM das Kommando
versteht, weiß ich nicht. Aber da IBM der Urheber der
AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus nicht abwegig.
Post by olaf
Irgedend was sinnvolles wird einen da schon einfallen.
... wenn man lange genug an den Fingernägeln nuckelt. ;-)
Post by olaf
An meinem alten Apple2 hatte ich eine BOSS1, die konnte sogar Basicbefehle
auf Tastendruck wie ein ZX Spektrum. Sowas waer doch fuer C irgendwie cool.
Bei den 5 Schlüsselworten, die man täglich braucht und die meistens
nicht mehr als 5 Buchstaben haben? OK, return hat 6.

Da nimmt man besser eine gescheite IDE, die diverse Abkürzungen kennt
und oft nicht nur Patterns kann, sondern auch kontextsensitiv die
passenden Variablen- und Funktionsnamen auf Lager hat.
OK, letzteres war auf alten Rechnern noch keine Option. Aber passende
Editoren sind so alt wie die Programmiersprachen.
Post by olaf
Post by Marcel Mueller
Es geht um die 1k Pull-Up an Clock und (oder war es oder?) Data vom PS/2
Port. Das schafft ein 08/15-CMOS Port nicht bei TTL-kompatiblem
Low-Pegel. Und 5ma ist bei der Datenrate auch völlig daneben. Die haben
einfach /irgendwas/ genommen.
Ja gut, aber wenn ich mir hier den Aufwand mache dann wird die gleich
auf USB umgebaut. Ich hab zwar jetzt noch ein Mainboard mit PS2, aber
das ist sicher das letzte. Noch cooler waere es wenn man die
Elektronik in der Tastatur nochmal ueberarbeitet und da gleich einen
USB-Hub einbaut damit man in die Tastatur auch einen USB-Stick
einstecken koennte....
Etwas Platz sollte sich finden lassen. Aber die Gehäuseform ist nicht
gerade auf USB-Buchsen optimiert.
Post by olaf
Post by Marcel Mueller
Hmm, vielleicht doch die Folien. Das hatte ich glücklicherweise noch nicht.
wie gesagt, ich vermute mittlerweile eher die Gummimatte. Einfach weil
man auch die Druckstellen der Plastikpoempel darin fuehlen kann. Die
hat sich also veraendert.
Gummimatte? Sowas habe ich bei mir nicht gefunden.
Post by olaf
Post by Marcel Mueller
Außerdem muss man aufpassen. Die IBM Tastaturen unterscheiden sich
teilweise im inneren. Ich habe verschiedene, bei denen der Anschluss der
Tastaturmatrix zum Controller anders ausgeführt ist.
Bei meinen hier nicht. Lediglich der Anschluss zu den LEDs ist einmal
mit Folie und zweimal mit einzelnen Draehten.
OK. Ich wollte mal den Controller transplantieren, aber der
Folienstecker hat gar nicht gepasst. Komplett anderer Anschluss. Die
eine war glaube ich von '87 und die andere ein paar Jahre neuer.


[Spam]
Post by olaf
Ja, ich bin auch kurz davor mir wieder mal einen lokalen Mailserver
aufzusetzen und alles einmal durch ein locales procmail zu leiden. Es
ist unglaublich was der Dreck in den letzen 2-3Monaten zugenommen hat.
Schwankt sehr. Aber ja, es ist wieder mehr geworden.
Es gab aber auch schon Zeiten wo es noch wesentlich mehr war.
Post by olaf
Post by Marcel Mueller
Ja, klar, kein Problem. Da habe ich einfach kleine Holzschräubchen rein
gedreht. Vorher mit 1,5mm Bohrer etwas Platz geschaffen.
Da haette ich Angst dass der Druck das alte Plastik sprengt.
Bei 2mm Schräubchen mit vielleicht 5mm Länge hatte ich da wenig Sorge.
Alleine die Stahlplatte hat ja schon gefühlte 2mm Dicke.
Post by olaf
Deshalb hab ich jetzt M3 Flachkopf genommen, das geht auch.
M3 sind aber ganz schöne Prügel. Das Plastik, wo die rein gehen hat
jetzt nicht sonderlich viel Material.
Post by olaf
Ein Teil der ursprünglich 50 (hab es gerade mal gezaehlt)
Plastiknieten sind ja auch schon einfach so abgefallen. Das Plastik
auch nicht mehr so wie 1988. Und es soll ja nochmal 30Jahre halten!
Tja, könnte eng werden. ;-)


Marcel
olaf
2021-05-12 07:13:53 UTC
Antworten
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Post by Marcel Mueller
Tja, könnte eng werden. ;-)
Eine Tastatur hab ich wieder hin bekommen, bei der anderen bin
ich noch mit Silberleitlack am pinseln. Es besteht also wieder
Hoffnung.

Olaf
Gerrit Heitsch
2021-05-12 07:22:00 UTC
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Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür gibt
es AFAIK ein Standard-Kommando. Ob natürlich jede alte IBM das Kommando
versteht, weiß ich nicht. Aber da IBM der Urheber der
AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus nicht abwegig.
Ich erinnere mich an eine Zeit in der man das im BIOS des Rechners
einstellen konnte.

Gerrit
olaf
2021-05-12 12:59:41 UTC
Antworten
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Post by Gerrit Heitsch
Ich erinnere mich an eine Zeit in der man das im BIOS des Rechners
einstellen konnte.
Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
Maximum des Einstellbaren zu langsam.

Olaf
Gerrit Heitsch
2021-05-12 13:05:41 UTC
Antworten
Permalink
Post by olaf
Post by Gerrit Heitsch
Ich erinnere mich an eine Zeit in der man das im BIOS des Rechners
einstellen konnte.
Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
Maximum des Einstellbaren zu langsam.
Und dann hast du die Tastatur übertaktet...

Gerrit
Kay Martinen
2021-06-01 21:05:24 UTC
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Post by olaf
Post by Gerrit Heitsch
Ich erinnere mich an eine Zeit in der man das im BIOS des Rechners
einstellen konnte.
Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
Maximum des Einstellbaren zu langsam.
Erstaunlich! Ich erinnere mich an einen Einstellbereich der Repeat-rate
von ca. 1 Zeichen pro Sekunde bis zu 30 Zeichen pro Sekunde. Im
BIOS-Setup von ALT-Rechnern, also welchen die nicht mal PS/2 kannten
sondern DIN-Buchse, ISA und CPUs ohne Kühlkörper und Lüfter...

Und IMHO auch an Programme mit denen man das außerhalb des BIOS ändern
konnte - unter DOS.

Kay
--
Posted via leafnode
Marcel Mueller
2021-06-03 09:55:14 UTC
Antworten
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Post by Kay Martinen
Post by olaf
Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
Maximum des Einstellbaren zu langsam.
Erstaunlich! Ich erinnere mich an einen Einstellbereich der Repeat-rate
von ca. 1 Zeichen pro Sekunde bis zu 30 Zeichen pro Sekunde. Im
BIOS-Setup von ALT-Rechnern, also welchen die nicht mal PS/2 kannten
sondern DIN-Buchse, ISA und CPUs ohne Kühlkörper und Lüfter...
PS/2 Buchse und DIN Buchse sind elektrisch identisch. IBM hat die
Mini-DIN Buchse schon in den 80-ern genutzt, ab dem Modell PS/2 halt.
;-) Insofern ist das keine Zeitangabe.


Marcel
Kay Martinen
2021-06-03 14:34:38 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Post by olaf
Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
Maximum des Einstellbaren zu langsam.
Erstaunlich! Ich erinnere mich an einen Einstellbereich der Repeat-rate
von ca. 1 Zeichen pro Sekunde bis zu 30 Zeichen pro Sekunde. Im
BIOS-Setup von ALT-Rechnern, also welchen die nicht mal PS/2 kannten
sondern DIN-Buchse, ISA und CPUs ohne Kühlkörper und Lüfter...
PS/2 Buchse und DIN Buchse sind elektrisch identisch. IBM hat die
Mini-DIN Buchse schon in den 80-ern genutzt, ab dem Modell PS/2 halt.
Ich habe ja oben noch andere HW-Faktoren genannt aber ich kann dir auch
konkret sagen das es um generische PC Mainboards mit 80286, 80386 und
486 ging bei denen ich die o.g. Einstelloption und Wertebereich sah.
Post by Marcel Mueller
;-) Insofern ist das keine Zeitangabe.
Doch schon. 1-30 Zeichen pro Sekunde ist AUCH eine. :-)

Möchtest du; oder Olaf auch; einen Screenshot des Bios Setup so eines
Boards? Müßte nur eines raus kramen, alte Graka drauf werfen, Hackbrett
und SNT an klöppeln, und wenn es nicht PUFF macht kann ich's dir beweisen.


Kay
--
Posted via leafnode
Andreas Kohlbach
2021-06-03 14:49:21 UTC
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Post by Marcel Mueller
Post by Kay Martinen
Post by olaf
Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
Maximum des Einstellbaren zu langsam.
Erstaunlich! Ich erinnere mich an einen Einstellbereich der
Repeat-rate
von ca. 1 Zeichen pro Sekunde bis zu 30 Zeichen pro Sekunde. Im
BIOS-Setup von ALT-Rechnern, also welchen die nicht mal PS/2 kannten
sondern DIN-Buchse, ISA und CPUs ohne Kühlkörper und Lüfter...
PS/2 Buchse und DIN Buchse sind elektrisch identisch. IBM hat die
Mini-DIN Buchse schon in den 80-ern genutzt, ab dem Modell PS/2 halt.
;-) Insofern ist das keine Zeitangabe.
Mein erster PC von 1995 hatte IIRC zwei dieser PS/2 Buchsen. Ein für das
Keyboard, die andere für die Maus. Wurden in Windows 95 IIRC als COM1:
und COM2: abgebildet. Kann mich an keine Verzögerung beim Tippen
erinnern. Bei meinem Adler-Suchsystem kam das eh nicht zum Tragen. ;-)
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Gerald E:scher
2021-06-03 20:06:51 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Mein erster PC von 1995 hatte IIRC zwei dieser PS/2 Buchsen. Ein für das
und COM2: abgebildet.
Du erinnerst dich flacsh. Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen
(COMx) nichts zu tun. PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
Auch Windows hat aus der PS/2-Mausschnittstelle keine serielle
Schnittstelle gemacht.
--
Gerald
Andreas Kohlbach
2021-06-03 20:30:23 UTC
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Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Mein erster PC von 1995 hatte IIRC zwei dieser PS/2 Buchsen. Ein für das
und COM2: abgebildet.
Du erinnerst dich flacsh. Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen
(COMx) nichts zu tun. PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
Auch Windows hat aus der PS/2-Mausschnittstelle keine serielle
Schnittstelle gemacht.
Mag sein, dass ich mich falsch erinnere. Aber irgendwie habe ich im
Gedächtnis, dass das kleine runde und blau gefärbte Buchsen waren, wo IIRC
Maus und Tastatur rein kamen. An diese joystick-ähnlich-aussehenden
(männlichen) seriellen Buchsen kann ich mich auch erinnern. In eine kam
später mein pfeilschnelles 28.000 Baud Modem. Ich konnte ein MP3 in nur
fünf Minuten oder so holen. :-)
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Gerald E:scher
2021-06-03 21:06:30 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Mein erster PC von 1995 hatte IIRC zwei dieser PS/2 Buchsen. Ein für das
und COM2: abgebildet.
Du erinnerst dich flacsh. Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen
(COMx) nichts zu tun. PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
Auch Windows hat aus der PS/2-Mausschnittstelle keine serielle
Schnittstelle gemacht.
Mag sein, dass ich mich falsch erinnere. Aber irgendwie habe ich im
Gedächtnis, dass das kleine runde und blau gefärbte Buchsen waren, wo IIRC
Maus und Tastatur rein kamen.
Mag sein, dass die blau waren, das Betrübssystem hat sie aber
niemals für COM1 und COM2 gehalten; das waren und sind die seriellen
Schnittstellen (RS-232) auf den Ports 0x3F8 und 0x2F8 und den IRQs 4
und 3.
Post by Andreas Kohlbach
An diese joystick-ähnlich-aussehenden
(männlichen) seriellen Buchsen kann ich mich auch erinnern.
Erinnern? Ich verwende die nach wie vor an einem fast aktuellen Rechner,
allerdings als /dev/ttyS0.
--
Gerald
Ralf Kiefer
2021-06-03 21:24:55 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gerald E:scher
Erinnern? Ich verwende die nach wie vor an einem fast aktuellen Rechner,
allerdings als /dev/ttyS0.
Was sonst? :-) Ich habe vor ein paar Monaten meiner aktuellen
Linux-Kiste eine 4-fach-Karte spendiert neben der
Hauptplatinenschnittstelle. Und bei den älteren Rechnern sind die
sowieso selbstverständlich. Einer der Macs hat 10 serielle
Schnittstellen, die OS-9-Rechner sind auch mal mit mehr als 10 dabei. In
den 1990ern in der Firma hatten die OS-9-Rechner bei Bedarf mehr als 50
davon.

Gruß, Ralf
Gerald E:scher
2021-06-04 13:01:47 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Post by Gerald E:scher
Erinnern? Ich verwende die nach wie vor an einem fast aktuellen Rechner,
allerdings als /dev/ttyS0.
Was sonst? :-) Ich habe vor ein paar Monaten meiner aktuellen
Linux-Kiste eine 4-fach-Karte spendiert neben der
Hauptplatinenschnittstelle.
Ich eine 2-fache, allerdings bin ich nun zu blöd, das Kernelmodul für
den Chip AX99100 für Kernel 5.8 zu kompilieren :-(
War anscheinend ein Fehlkauf, wusste nicht, dass es UARTs gibt, die
nicht zum guten, alten 16550 kompatibel sind und gesonderte Treiber
benötigen.
--
Gerald
Andreas Kohlbach
2021-06-04 01:40:08 UTC
Antworten
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Post by Gerald E:scher
Post by Andreas Kohlbach
Post by Gerald E:scher
Du erinnerst dich flacsh. Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen
(COMx) nichts zu tun. PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
Auch Windows hat aus der PS/2-Mausschnittstelle keine serielle
Schnittstelle gemacht.
Mag sein, dass ich mich falsch erinnere. Aber irgendwie habe ich im
Gedächtnis, dass das kleine runde und blau gefärbte Buchsen waren, wo IIRC
Maus und Tastatur rein kamen.
Mag sein, dass die blau waren, das Betrübssystem hat sie aber
niemals für COM1 und COM2 gehalten;
Okay, habe ich verwechselt. Ich sehe eben bei Linux, dass ich auch
/dev/psaux habe. Und die "GPM Maus" über "/dev/input/mice -t exps2" läuft.

[...]
--
Andreas
Hermann Riemann
2021-06-04 03:33:02 UTC
Antworten
Permalink
Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen (COMx) nichts zu tun.
Vor PS/2 hing die Tastatur an einer DIN Buchse,
die Maus an einer normalen seriellen Schnittstelle.
PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
Die alte serielle Schnittstelle hatte noch die nicht 5V
RS232 Spannungen.

Ich habe schon vermutlich motherboards gesehen
wo es nur eine PS/2 Schnittstelle für Maus und Tastatur gab.

Allerdings unterscheiden KVM-switches zwischen Maus und Tastatur.

Gab es nicht Adapterstecker für USB nach PS/2 oder umgekehrt
ohne Elektronik drin?

Hermann
PS/2 vermeidend
--
http://www.hermann-riemann.de
Hanno Foest
2021-05-12 07:45:42 UTC
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Post by Marcel Mueller
Wenn man CapsLock los werden oder mit etwas sinnvollem belegen will -
was ich durchaus nachvollziehen kann, da die Taste keinerlei Nutzen
stiftet, wohl aber Schaden anrichtet -, dann ändert man einfach die
Tastaturbelegung.
Das geht sowohl unter Windows als auch unter Linux trivial. Bei ersterem
ist es ein einziger Registry-Eintrag für genau die Taste, bei letzteren
eine kleine Datei.
Das hab ich zwar gemacht, aber ich hab ab und zu mal das Problem, daß
sich Capslock dann doch wieder irgendwie einschaltet, aber man es dann
nur schwer wieder loswird, weil man ja die Capslock Taste totgelegt hat.
(Hab inzwischen ein kleines Skript dafür)
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür gibt
es AFAIK ein Standard-Kommando.
xset r rate [delay [rate]]

Bei mir xset r rate 220 45

xset programmiert die Tastatur um? Echt? Wußte ich auch nicht.
Post by Marcel Mueller
Ob natürlich jede alte IBM das Kommando
versteht, weiß ich nicht. Aber da IBM der Urheber der
AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus nicht abwegig.
Hier gehts. Model M (1391403) hinter USB Adapter.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Marcel Mueller
2021-05-12 18:36:15 UTC
Antworten
Permalink
Am 12.05.21 um 09:45 schrieb Hanno Foest:

[CapsLock deaktivieren]
Post by Hanno Foest
Das hab ich zwar gemacht, aber ich hab ab und zu mal das Problem, daß
sich Capslock dann doch wieder irgendwie einschaltet, aber man es dann
nur schwer wieder loswird, weil man ja die Capslock Taste totgelegt hat.
(Hab inzwischen ein kleines Skript dafür)
Interessant. So ein Fall ist mir noch nicht passiert. Über Jahre nicht.
Post by Hanno Foest
Post by Marcel Mueller
Post by olaf
Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür
gibt es AFAIK ein Standard-Kommando.
xset r rate [delay [rate]]
Bei mir xset r rate 220 45
xset programmiert die Tastatur um? Echt? Wußte ich auch nicht.
Das kann ich nicht sicher sagen. Es könnte auch eine Emulation sein.
Fakt ist, dass eine Tastatur bei länger gedrückter Taste regelmäßig
Key-Down-essages sendet und beim loslassen dann genau ein Key-Up.Message.
Man kann das Autorepeat natürlich komplett emulieren, wenn man den
Status aller Tasten zwischenspeichert und die aufeinanderfolgenden
Key-Down-Messages komplett ignoriert.
Gut möglich dass das USB HID-Protokoll ein Hardware-Autorepeat gar nicht
mehr vor sieht. Mir ist zumindest nichts dergleichen bekannt.
Früher bei AT-Tastaturen war es aber in Hardware realisiert.
Post by Hanno Foest
Post by Marcel Mueller
Ob natürlich jede alte IBM das Kommando versteht, weiß ich nicht. Aber
da IBM der Urheber der AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus
nicht abwegig.
Hier gehts. Model M (1391403) hinter USB Adapter.
Hmm, der USB-Adapter könnte schon das Problem sein. s.o.
Ich wäre geneigt zu sagen, dass das heute komplett in Software
realisiert wird. Da wird das nichts mehr mit dem Quarz-Wechsel. ;-)


Marcel
Gerrit Heitsch
2021-05-12 18:40:40 UTC
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Post by Marcel Mueller
Hmm, der USB-Adapter könnte schon das Problem sein. s.o.
Ich wäre geneigt zu sagen, dass das heute komplett in Software
realisiert wird. Da wird das nichts mehr mit dem Quarz-Wechsel. ;-)
Bei einer USB-Tastatur sowieso nicht. Vom Quarz wird dort auch das
USB-Timing abgeleitet. Eine andere Frequenz dürfte dazu führen, daß die
Tastatur gar nicht mehr erkannt wird.

Mit der synchronen Schnittstelle am AT ging das noch problemlos.

Gerrit
olaf
2021-05-12 19:53:34 UTC
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Post by Gerrit Heitsch
Mit der synchronen Schnittstelle am AT ging das noch problemlos.
Ja, ich hab ja gemacht. Aber auch in Grenzen. Ich hab IMHO von 4.xx
auf 6 oder von 6 auf 8Mhz gewechselt. Das hat dann gut funktioniert,
allerdings musste ich es 2-3Jahre spaeter wieder rueckgaengig machen
weil dann irgendwas inkompatible war. Weiss aber nicht mehr genau was
es war da schon bestimmt 20Jahre her.

Olaf
Hanno Foest
2021-05-12 20:17:36 UTC
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Post by Marcel Mueller
[CapsLock deaktivieren]
Post by Hanno Foest
Das hab ich zwar gemacht, aber ich hab ab und zu mal das Problem, daß
sich Capslock dann doch wieder irgendwie einschaltet, aber man es dann
nur schwer wieder loswird, weil man ja die Capslock Taste totgelegt
hat. (Hab inzwischen ein kleines Skript dafür)
Interessant. So ein Fall ist mir noch nicht passiert. Über Jahre nicht.
Ich meine auch, daß es früher mal zuverlässiger war. Vielleicht liegt es
an XFCE, oder daran, daß ich zu unkoordiniert zu viele falsche Tasten
drücke. Möglicherweise passiert das auch nur über x2go, erinnere mich
gerade nicht genau, ist halt selten. - Jedenfalls sieht mein .xsessionrc
so aus:

# keycode 66 =

# geht nicht, warum auch immer
# clear Lock

# geht angeblich auch:
# turn off caps lock key
# xmodmap -e "remove lock = Caps_Lock"
# turn on caps lock key
# xmodmap -e "add lock = Caps_Lock"

# das hier tut definitiv:
# caps lock key ausschalten
# setxkbmap -option ctrl:nocaps
# caps lock key einschalten:
# setxkbmap -option

setxkbmap -option caps:none
xset b 50 5000 10

Die anfänglichen Einträge waren wohl noch in der .Xmodmap. Immer wenn
nach Updates was nicht funktionierte hab ich auskommentiert und was
funktionierendes ergänzt.

Ein auf diese Weise deaktiviertes Caps Lock kann man dann mit "xdotool
key Caps_Lock" trotzdem "betätigen", um es ggf. wieder los zu werden.

Hanno
--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
Ralf Kiefer
2021-05-12 09:20:27 UTC
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Post by Marcel Mueller
Sowas macht man doch nicht /in der Tastatur/. Die liefert nur Scancodes.
Kommt drauf an. Die Tastatur kann die Scancodes unter Berücksichtigung
von Shift- und CAPS-Lock-Taste liefern. So machte es z.B. der Apple IIe.
Die Folge bis heute:
https://danluu.com/input-lag/

Die Zeit zwischen Tastendruck und Ausgabe auf dem Bildschirm ist immer
noch die Schnellste.

Gruß, Ralf
Marcel Mueller
2021-05-12 18:40:04 UTC
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Post by Ralf Kiefer
Post by Marcel Mueller
Sowas macht man doch nicht /in der Tastatur/. Die liefert nur Scancodes.
Kommt drauf an. Die Tastatur kann die Scancodes unter Berücksichtigung
von Shift- und CAPS-Lock-Taste liefern. So machte es z.B. der Apple IIe.
https://danluu.com/input-lag/
Das macht jede Tastatur. Aber es ändern sich nur wenige Scancodes
wirklich. AFAIK z.B. bei Alt+Fxx-Taste. Vmtl. ein Tribut an die Zeiten,
da auch Tastaturen mit wesentlich mehr F-Tasten abgelöst wurden.
Post by Ralf Kiefer
Die Zeit zwischen Tastendruck und Ausgabe auf dem Bildschirm ist immer
noch die Schnellste.
?


Marcel
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